Jan Gruber

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Jan Gruber

Norwegian verhandelt über mögliche Verstaatlichung

Die Finanzlage des bereits vor der Corona-Pandemie angeschlagenen Carriers Norwegian Air Shuttle spitzte sich in den letzten Wochen weiter zu. Verschiedene lokale Medien berichten, dass die Unternehmensspitze mit der norwegischen Regierung Gespräche über eine mögliche Verstaatlichung führt. Die bereits ausbezahlten Kredite, für die Norwegen haftet, sollen nicht ausreichen, um den Billigflieger durch den Winter zu bringen. Offenbar ging das Norwegian-Management, ähnlich wie andere Airlines auch, davon aus, dass die Nachfrage ab den Sommermonaten kontinuierlich anzieht. Mit neuerlichen Reise- und Quarantänerichtlinien verschiedenster Länder hatte man zumindest in dem momentan praktizierten Flickenteppich nicht gerechnet. Die Lage ist bei Norwegian nun so fatal, dass nur der Einstieg des Staats und damit verbundene Finanzmittel das Unternehmen über den Winter bringen können. Derzeit wird verhandelt, ob es leidglich eine Minderheitsbeteiligung oder eine vollständige Verstaatlichung werden könnte. Die Verhandlungen sind aber noch in einem recht frühem Stadium und können durchaus auch platzen. Norwegische Medien schrieben, dass ein möglicher Einstieg des Staats nur temporär sein soll und die Anteile nach der Krise wieder verkauft werden sollen. Als Hemmschuh könnte sich aber erweisen, dass Norwegian Air Shuttle bereits vor der Corona-Pandemie schwer angeschlagen war und aus dieser Zeit einen hohen Schuldenberg mitschleppt. Letztlich wird sich zeigen, ob die Gespräche zur Rettung des Billigfliegers führen werden oder ob eventuelle eine alternative Lösung, beispielsweise weitere staatlich garantierte Kredite, gefunden werden kann.

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Neues Helvetic-Pop-Up-Ziel: Florenz

Seit Juli 2020 bietet die Regionalfluggesellschaft Helvetic Airways in Kooperation mit Reiseveranstaltern regelmäßig so genannte Pop-Up-Flüge an. Durchgeführt wurden bereits Ausflüge nach Brač, Dubrovnik und Zakynthos. Nun steht Florenz auf dem Flugplan. Der Regiocarrier musste aufgrund sich laufend verändernder Einreise- und Quarantänebestimmungen auch Pop-Up-Flüge absagen. Von 23. bis 25. Oktober 2020 bietet man nun eine Kurzreise nach Florenz an. Helvetic Airways erklärte, dass man die Flüge mit Embraer 190-E2 durchführen wird. Die Kosten für die Pauschalreise betragen 625 Schweizer Franken bzw. 845 Schweizer Franken, wenn das Golftrip-Paket dazu gebucht werden. Gebucht werden kann sowohl über Helvetic Airways als auch über den Veranstalter Infiniti-Golf. Flugplan: Flug 2L8362 23.10.2020 ZRH 09:00 FLR 10:10Flug 2L8363 25.10.2020 FLR 18:00 ZRH 19:15

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Lufthansa: 700.000 Kunden warten noch auf ihr Geld

Rund drei Milliarden Euro habe die Lufthansa Group bislang an Kunden zurückbezahlt. Dies teilte der Konzern am Freitag mit. Allerdings hätte die Rückzahlung gemäß der Gesetzeslage binnen sieben Tagen erfolgen müssen. Seitens der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg wurde diesbezüglich eine Klage bei Gericht eingebracht. Lufthansa erklärt in einer Medienaussendung, dass bis 30. September 2020 rund drei Milliarden Euro an etwa sieben Millionen Kunden erstattet wurden. Die Angabe soll die Tochtergesellschaften einschließen. Demnach sollen noch rund 700.000 Kunden auf Rückzahlungen in der Höhe von etwa 350 Millionen Euro warten. Der Konzern schreibt: „Ständig wechselnde Reisestriktionen und die aktuellen politischen Beschlüsse zwingen Lufthansa dazu, Flugpläne immer wieder kurzfristig und umfangreich zu ändern. Das führt zu unvermeidlichen Flugstreichungen. Die damit verbundenen Erstattungsanträge werden so schnell wie möglich bearbeitet. Daher wird sich die Zahl der offenen Erstattungsanträge weiter dynamisch entwickeln, in den kommenden Wochen weiter abnehmen, aber nicht gänzlich null erreichen.“ Lufthansa Group Airlines       Betrag ausbezahlter Erstattungen In Mrd. EUR  3,0 Anzahl erstatteter Tickets in Mio. 7,0 Anzahl insgesamt noch offener Erstattungsanträge (inkl. neuer Anfragen) in Mio.   0,7

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Austrian Airlines lagert Boeing 777 in Arizona ein

Eine Boeing 777-200ER der Austrian Airlines wird ab 12. Oktober 2020 einen neuen Parkplatz bekommen. Die Nachfrage ist aufgrund der Corona-Pandemie im Keller und daher stehen sich weltweit viele Flugzeuge, insbesondere Langstreckenmaschinen, die Räder platt. Parken am Flughafen Wien ist jedoch nicht ganz billig. Die Long-Haul-Flotte besteht bei Austrian Airlines derzeit aus sechs Boeing 767-300ER, die im Schnitt 24,7 Jahre alt sind. Ebenso verfügt man über sechs Boeing 777-200ER, die durchschnittlich 19,8 Jahre auf dem Buckel haben. Bereits kurz nach Beginn des Corona-Lockdowns wurde seitens der AUA verkündet, dass die drei ältesten 767 bis 2022 die Flotte verlassen sollen Dabei handelt es sich um die OE-LAT, die es auf 29 Jahre bringt, die knapp über 28-jährige OE-LAW und die OE-LAX, die ebenfalls bald 28 Jahre alt ist. Jeden Tag entstehen Austrian Airlines am Flughafen Wien-Schwechat horrende Parkkosten. Diese belaufen sich allein für die Boeing 777-Flotte laut öffentlich zugänglichem Preisverzeichnis auf etwa 36.000 Euro pro Monat. Pro Maschine und Woche fallen in etwa 1.500 Euro an. Für die Boeing 767 sind in etwa 1.100 Euro pro Woche und Flugzeug zu entrichten. Die Kurz- und Mittelstreckenmaschinen sind erheblich günstiger. Beispielsweise ist die DHC Dash 8-400 mit „nur“ 219 Euro pro Woche schon fast ein Schnäppchen. Doch was macht man mit Langstreckenflugzeugen, die definitiv wertvoll sind, jedoch völlig unklar ist wann man sie wieder braucht? Man schickt sie in die Wüste! In der Luftfahrt nennt man so umgangssprachlich das so genannte Long Time Storage. Aufgrund der klimatischen Bedingungen konnten sich einige Wüsten-Airports in

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VC: „Lufthansa opfert unter Kostendruck hohe Ausbildungsstandards“

Die deutsche Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit ist stinksauer über die Schließung der Lufthansa-Flugschule in Bremen und dem damit verbunden Aufruf des Konzerns die Ausbildung abzubrechen. Der Kranich-Konzern würde sich seiner sozialen Verantwortung entziehen, kritisiert die VC. „Nur bei einem sehr geringen Prozentsatz will die Lufthansa die Zusagen, die sie den jungen Menschen für ihre Zukunft gemacht hat, einhalten, während die verbleibenden Schüler mit fragwürdigen Angeboten unter Druck gesetzt werden. So müssten die Schüler der Lufthansa-spezifischen MPL-Lehrgänge im Falle der Weiterführung ihrer Ausbildung an externe Flugschulen wechseln und dadurch zahlreiche Nachteile in Kauf nehmen. Ihre Ausbildung würde dadurch so tiefgreifend verändert, dass sie nach der Krise nicht berechtigt wären, für die Lufthansa Airline zu fliegen. Deren Strahlkraft hatte das Management der Lufthansa Aviation Training noch 2018 marketingwirksam genutzt, um 500 Flugschüler pro Jahr für eine Pilotenausbildung bei der LH Group zu rekrutieren. Heute ist der LAT jedes Mittel recht, sich der Leute zu entledigen“, schreibt die Gewerkschaft in einer Medienerklärung. Die Vereinigung Cockpit befürchtet ach, dass die bisher sehr hohen Standards, die in der Lufthansa Group für einen Pilotenjob angewandt werden, geopfert werden könnten. Bislang lag – nach positivem Auswahlverfahren – das Ausbildungsrisiko bei Lufthansa. Die VC ortet, dass dieses nun allein auf die Kadetten verschoben wird. „Dadurch werden die hohen Ausbildungsstandards zugunsten des Kostendrucks geopfert, wodurch die Vereinigung Cockpit unter Zugzwang gesetzt wird, zukünftig eine niedrigere Qualifikation im Cockpit der Lufthansa zu akzeptieren“, so die VC. „Der Umgang mit den Flugschülern in Bremen ist beschämend,“ sagt Marcel Gröls, Vorsitzender Tarifpolitik der

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Griechenland: Tourismus und Passagierzahlen stark eingebrochen

Verzeichnete Griechenland im Vorjahr noch Rekordumsätze in der Touristik, so war das Corona-Jahr 2020 eher ein Desaster. Um 78 Prozent weniger Passagiere landeten und die Umsätze, die aus dem wichtigen Standbein Tourismus erzielt werden, werden bis Jahresende bei nur 20 Prozent des Vorjahreswerts liegen. Dies erklärte Tourismusminister Harry Theoharis. Der Politiker führte auch an, dass äußerst wichtige Herkunftsmärkte wie Israel, die Russische Föderation, die USA, Kanada, Australien und die Türkei fast vollständig weggebrochen sind. Auch innerhalb der Europäischen Union entschieden sich erheblich weniger Menschen für einen Urlaub in Griechenland und diverse Restriktionen, beispielsweise seitens Italiens, hätten der Nachfrage nochmals einen deutlichen Dämpfer verpasst. Die von Theoharis genannten Zahlen machen sich auch am Flughafen Athen bemerkbar. Dieser verzeichnete unmittelbar nach dem Lockdown einen 80-prozentigen Rückgang. Im Juli und August lag das Minus bei etwa 70 Prozent und im September 2020 bei Minus 70 Prozent. Die Regional- und Inselflughäfen schnitten kaum besser ab, denn gemeinsam zählten diese in der Sommersaison nur 3,3 Millionen ankommende Passagiere. Im direkten Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum entspricht dies einem Rückgang um 70 Prozent. „Der griechische Tourismus hat in diesem Jahr drei sehr wichtige Ziele erreicht: Erstens gab der Tourismusmarkt Griechenland ein Vertrauensvotum. Zweitens wurde der Markenname und der gute Ruf des Landes, die während der ersten Welle der Pandemie entstanden waren, während der Touristensaison nicht nur beibehalten, sondern auch gestärkt. Und drittens war die Implementierung von Gesundheitsprotokollen vorbildlich“, ist Harry Theoharis dennoch erfreut, dass der Sektor bislang mit einem „blauen Auge“ durchgekommen ist.

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Deutscher Reiseveranstalter klagt gegen geplante Quarantäne-Regeln

Der deutsche Reiseveranstalter Bentour zieht gegen die Quarantäne-Regelung, die am 15. Oktober 2020 in Deutschland in Kraft treten soll, vor Gericht. Das Hauptargument ist, dass alle Rückkehrer aus so genannten Risikogebieten künftig fünf Tage in Quarantäne müssen, Inlandsreisende jedoch nicht. Die Geschäftsleitung brachte beim Verwaltungsgericht Schleswig einen Eilantrag ein. In diesem wird das Gericht ersucht die neue Regelung zu überprüfen. Das Unternehmen ergreift bewusst in Schleswig-Holstein das Rechtsmitteln, denn dort und in Mecklenburg-Vorpommern müssen bereits jetzt Türkei-Rückkehrer in Quarantäne. Allerdings sieht eine bilaterale Vereinbarung zwischen der Bundesrepublik und der Türkei das nicht vor, wenn man sich in bestimmten Regionen aufgehalten hat. Ein negativer PCR-Test befreit gemäß der Vereinbarung zwischen den beiden Staaten von der Quarantäne. Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein haben jedoch eigene Verordnungen erlassen, die Quarantäne verlangen. Im Grunde sind diese sehr ähnlich der geplanten deutschlandweiten Regelung. Bentour geht dabei durchaus kreativ vor, denn man tritt gar nicht selbst als Kläger auf, sondern übernimmt für eine Kunden mit Wohnsitz in Schleswig-Holstein sämtliche Anwalts- und Gerichtskosten. Ziel ist es offenbar eine gerichtliche Entscheidung noch vor dem 15. Oktober 2020 herbeizuführen. Im Optimalfall könnte diese die Quarantänepflicht nach Rückkehr aus Risikoländern zu Fall bringen oder zumindest verzögern. In Italien kippte ein Gericht die Vorlagepflicht negativer PCR-Tests auf Sardinien und begründete die Entscheidung damit, dass das Grundrecht auf Reisefreiheit eingeschränkt wird.

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Iberia und Santander starten Meilensammeln mit dem Girokonto

Mit dem normalen Girokonto Vielfliegermeilen sammeln? Genau das wird künftig in Spanien möglich sein, denn Iberia und die Santander Bank schlossen eine entsprechende Partnerschaft ab. Das so genannte „Santander One Iberia Plus“-Girokonto soll künftig für Zahlungen wie Gehaltseingänge, Überweisungen, Kartenzahlungen und Versicherungen Meilen auf den Avios-Account gutschreiben. Es werden auch unterschiedliche Stufen angeboten, über die Bankkunden in den Genuss von Leistungen, die eigentlich nur Statuskunden gewährt werden, kommen. Im teuersten Paket sind beispielsweise zusätzliche Gepäckstücke, Priority Boarding und 25 Prozent mehr Avios auf jedem Iberia-Flug dabei. „Wir sind sicher, dass diese Vereinbarung mit der Banco Santander dazu beitragen wird unsere jeweiligen Geschäfte wieder zu aktivieren. Wir leben in einer Ausnahmesituation, in der wir große Anstrengungen unternommen haben, um die Sicherheit unserer Kunden zu gewährleisten, aber um zur Normalität zurückzukehren, brauchen wir auch einfallsreiche und innovative Lösungen und die Banco Santander ist der perfekte Partner, um sicherzustellen, dass unsere Kunden ihre Wünsche und Erwartungen wieder fliegen zu können erlangen “, so Javier Sánchez-Prieto, Präsident von Iberia. Aus dem Aspekt des Meilen-Optimierens kann das neue Produkt natürlich interessant sein, doch ist es durchaus fraglich wie weit man dafür gehen möchte. Durch die Meilengutschriften für viele Transaktionen bekommen Avios und Iberia einen durchaus weitgehenden Einblick in das Einkaufs- und Zahlungsverhalten des Kunden. Zwar werden – auch im Hinblick auf das Bankgeheimnis – keine Details übermittelt, doch Rückschlüsse lassen sich mit hoher Wahrscheinlichkeit dennoch ziehen. In Österreich kritisieren Datenschützer die Teilnahme der Bank für Arbeit und Wirtschaft und Österreichische Postsparkasse beim JÖ-Bonusclub eben genau

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September: Starker Rückgang bei Ryanair

Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair verzeichnete im September 2020 einen deutlichen Passagierrückgang. Bis inklusive August 2020 war ein Aufwärtstrend erkennbar, doch nun beförderte man um fast zwei Millionen weniger Reisende. Der Konzern reagierte bereits und dünnte das Angebot für Oktober 2020 und die nachfolgenden Monate stark aus. Aus nachstehender Grafik wird auch ersichtlich, dass die Ryanair Group ab Juni 2020 zunächst zulegen konnte. Selbstverständlich befand man sich aufgrund der Corona-Pandemie meilenweit von den Rekordzahlen des Vorjahres entfernt. Doch es gelang offensichtlich nicht den Schwung aus dem August in den September mitzunehmen. Ganz im Gegenteil: Ein deutlicher Knick ist erkennbar und die Aussichten für Oktober 2020 sind noch schlechter. Die Auslastung hingegen entwickelte sich laut offizieller Erklärung von Ryanair positiv und konnte auf 88 Prozent gesteigert werden. Das hängt wohl auch damit zusammen, dass im September 2020 kurzfristige Anpassungen im Flugplan vorgenommen wurden und die irische Billigfluggesellschaft inklusive ihrer Töchter weniger Flüge durchgeführt hat. Für die Kalendermonate April, Mai und Juni macht die Firmengruppe keinerlei Angaben zur Auslastung. Möglicherweise war diese – wie bei anderen Carriern auch – sehr schwach.

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Bettina Ganghofer: „Reisen muss dringend wieder einfacher werden“

Die Luftfahrt ist wie kaum eine andere Branche besonders stark von Einschränkungen, die rund um die Coronakrise von den Regierungen erlassen wurden und werden, betroffen. Jede Reisewarnung führt bei Airlines zu einem weiteren Rückgang der Buchungszahlen. Kurzfristige Hoffnungen setzt nun auch die IATA auf Corona-Schnelltests. Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens, erklärt im Gespräch mit Aviation.Direct, dass dies sinnvoll ist, wenn damit das Fliegen wieder attraktiver wird. Die Managerin ist Österreichs einzige weibliche Nummer Eins an einem Verkehrsflughafen und leitet hinsichtlich der Passagzierzahlen den zweitgrößten Airport der Alpenrepublik. Bettina Ganghofers Herz schlägt für die Luftfahrt. Die Managerin kann auf langjährige Erfahrung zurückblicken und zwar unter anderem für die Mitteldeutsche Flughafen AG tätig, ehe sie vor rund drei Jahren im Chefsessel des Salzburger Flughafens landete. Nach dem Motto „Ladies First“ macht selbstverständlich Salzburg den Auftakt in der neuen Aviation.Direct-Miniserie. Heute weiß ich nicht was mich morgen – wenn ich wieder in mein Heimatland zurückkehre – erwartet, diese Unsicherheit ist schrecklich und schädigt die gesamte Flugbranche massiv auf viele Jahre. Bettina Ganghofer, Geschäftsführerin des Salzburger Flughafens. Aviation.Direct: Welche Schritte müssen Regierungen und die EU setzen, um der Luftfahrt- und Touristikbranche das Überleben und Comeback ermöglichen zu können? Bettina Ganghofer: Das aktuelle Gebot der Stunde ist vor allem eine EU weite Vereinheitlichung der Reisebestimmungen und ein einheitliches Grenzmanagement. Derzeit hat jedes Land andere Regeln – das verunsichert die gesamte Reiseindustrie und führt dazu, dass es nahezu unmöglich ist, einen Urlaube oder eine Dienstreise verlässlich zu planen. Wir in der Luftfahrt spüren diese Verunsicherung

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