Jan Gruber

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Jan Gruber

Smartlynx flottet in Kürze erste Boeing 737 Max 8 ein

Die lettische SmartLynx Group hat mit dem Leasinggeber SMBC Aviation Capital einen Vertrag über zwei Boeing 737 Max 8 unterschrieben. Diese sollen im April zur Flotte des auf ACMI-, Charter- und Cargodienstleistungen spezialisierten Konzerns stoßen. In der Vergangenheit setzte SmartLynx primär auf Maschinen des Herstellers Airbus. Nun entschied man sich für die Einflottung von Boeing 737 Max 8. Die ersten beiden Exemplare werden über den eingangs genannten Leasinggeber bezogen. Bereits im Dezember 2021 wurde bekannt, dass das U.S.-amerikanische Modell künftig eine große Rolle spielen wird. „Da SmartLynx Airlines seine Flotte weiter modernisiert, besteht kein Zweifel daran, dass die Boeing 737 Max 8 das richtige Flugzeug für uns ist, und wir haben uns gefreut, mit SMBC zusammenzuarbeiten, um dies zu verwirklichen. Nur diese Flugzeuge werden es uns ermöglichen, unsere Dienstleistungen und die Märkte, die wir abdecken können, zu erweitern, es wird uns auch ermöglichen, einen noch besseren Service und eine unübertroffene technische Zuverlässigkeit zu gewährleisten“, so Firmenchef Zygimantas Surintas. Es wurde bereits eine Rekrutierungskampagne gestartet, um entsprechend qualifizierte Besatzungen für die neu geleasten Flugzeuge zu finden.

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Ryanair fliegt Kherson und Kharkiv temporär nicht mehr an

Die Ryanair Group stellt auf unbestimmte Zeit sämtliche Flüge nach Kherson und Kharkiv ein. Der Verkauf für Tickets wurde generell unterbrochen, so dass derzeit keine Flugscheine zu den beiden Airports in der Ukraine erhältlich sind. Gegenüber Aviation.Direct bestätigte ein Sprecher der Billigfluggesellschaft, dass man aufgrund der momentan politisch instabilen Lage die beiden Ziele nicht mehr bedienen wird und den Verkauf von Flugscheinen auf unbestimmte Zeit eingestellt hat. Ryanair beobachte die aktuelle Lage genau und wird zu gegebener Zeit über die Wiederaufnahme entscheiden. Nicht betroffen von dieser Maßnahme sind die anderen Ziele, die seitens des Lowcosters in der Ukraine angeboten werden. Dabei handelt es sich um Kiew-Borispil, Odessa und Lwiw. Diese sind weiterhin im Verkauf und sollen dem aktuellen Stand der Dinge nach unverändert bedient werden. In Österreich hat die Entscheidung von Ryanair zur Folge, dass die für geplante Kherson-Verbindung ab Wien vorläufig nicht aufgenommen wird. Die Flüge nach Borispil sollen laut einem Sprecher unverändert durchgeführt werden.

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Alternative Anreise: Ab nach Lutzmannsburg oder Bad Sauerbrunn in die Therme!

Auch die burgenländischen Thermen Bad Sauerbrunn und Lutzmannsburg sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln ab Wien erreichbar. Dabei können Busse ohne Umstieg als auch eine Kombination aus Bahn und Bus genutzt werden. Für Inhaber des neuen Klimatickets entstehen dabei für die Fahrten keine Extrakosten. Während die Sonnentherme Lutzmannsburg eine der bekanntesten Badeanstalten des Burgenlands ist, wissen nur wenige, dass es auch im Bezirk Mattersburg, genauer gesagt in Bad Sauerbrunn, eine kleine Therme ist. Diese punktet mit günstigen Eintrittspreise, jedoch dient diese in erster Linie dem angeschlossenen Reha-Zentrum. Für Kinder hat man in Sauerbrunn – im Gegensatz zu Lutzmannsburg – nichts zu bieten, jedoch können hier Ruhesuchende voll auf ihre Kosten kommen. Mit dem Klimaticket sind auch diese beiden Thermen ohne Mehrkosten erreichbar. Alternativ kann man damit auch unter anderem nach Stegersbach, Bad Tatzmannsdorf und Bad Loipersdorf fahren. Nähere Einzelheiten dazu in diesem Artikel. Fast unbekannt: Heilterme Bad Sauerbrunn Die Therme Bad Sauerbrunn ist eine der kleineren Bäder im Burgenland und weniger bekannt. Sie ist an das örtliche Kurzentrum angeschlossen und nur zu bestimmten Zeiten öffentlich zugänglich. Die maximale Aufenthaltsdauer beträgt drei Stunden. Es geht hier äußerst ruhig zu, denn man ist primär auf Erholung ausgerichtet, weshalb es keine Spaßangebote wie Rutschen gibt. Der Eintrittspreis ist mit 17 Euro vergleichsweise günstig. Aufgrund der Corona-Pandemie ist die Therme Bad Sauerbrunn momentan nur für Kurgäste zugänglich. Es ist nicht absehbar wann diese auch wieder von der allgemeinen Bevölkerung genutzt werden kann. Betreiber Vamed beobachtet die weiteren Entwicklungen und wird bei Änderungen zeitgerecht informieren. Mit öffentlichen

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USA: Lockheed Martin und Airbus wollen Tanker-Auftrag an Land ziehen

Die Flugzeugbauer Lockheed Martin und Airbus buhlen gemeinsam um einen Großauftrag seitens der U.S.-amerikanischen Streitkräfte. Man will mit dem A330MRTT-Tankflugzeug den Konkurrenten Boeing übertrumpfen. Die U.S. Air Force wird bis 2029 einige in die Jahre gekommene Tanker außer Dienst stellen. Für diese benötigt man Ersatz. Boeing ist mit der KC-46A in Stellung. Lockheed Martin und Airbus haben das Konsortium LMXT ins Leben gerufen und wollen mit einem Konkurrenzmodell, das eine besondere Ausführung des A330MRTT ist, punkten. Dieses soll in den Vereinigten Staaten von Amerika gebaut werden. Dadurch erwartet man sich bessere Chancen, um den Auftrag an Land ziehen zu können. Bei der letzten Ausschreibung, die rund zehn Jahre zurückliegt, ging Boeing mit der KC-46A als Sieger hervor. Airbus hatte damals mit Northrop Grumman einen anderen Partner. Die Kooperation mit Lockheed Martin, einem der größten Lieferanten der U.S.-amerikanischen Streitkräfte, mischt aber die Karten gänzlich neu. Laut U.S.-amerikanischen Medienberichten geht es um bis zu 160 Tanker, die geliefert werden könnten. Sowohl für Airbus/Lockheed Martin als auch für Boeing würde der Zuschlag Einnahmen von mehreren Milliarden U.S.-Dollar bedeuten. Laut Lockheed Martin ist vorgesehen, dass die „Grundlage“ in Form des A330 im Airbus-Werk Mobile gefertigt werden sollen. Anschließend geht es zu Lockheed Martin in Marietta, wo dann der Umbau in das Militärflugzeug LMXT (A330 MRTT) erfolgen soll. Diese Vorgehensweise soll, so Lockheed Martin-Geschäftsführer James Taiclet, sicherstellen, dass es sich um ein U.S.-amerikanisches Produkt handelt. In der Vergangenheit spielte der Produktionsort bei der Vergabe des Zuschlags eine durchaus große Rolle. Dem Vernehmen nach zog Airbus

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Süd-Zypern fordert Sanktionen gegen Airlines in Nord-Zypern

Die zypriotische Regierung hat sich in einem offiziellen Schreiben an die EU-Kommission gewandt und fordert, dass Fluggesellschaften, die Migranten in den von der Türkei kontrollierten Nordteil der Insel einfliegen, sanktioniert werden sollen. Süd-Zypern behauptet, dass regelrecht organisiert Flüchtlinge nach Ercan (Nord-Zypern) geflogen werden und diese anschließend versuchen in das EU-Mitglied Zypern (Süden) zu gelangen. Die Europäische Union betrachtet die gesamte Insel als der Staatengemeinschaft zugehörig, jedoch ist defacto nur der südliche Teil zugehörig. Innenminister Nicos Nouris hatte zuvor auch die französische Ratspräsidentschaft sowie andere EU-Minister darum gebeten, dass vergleichbare Maßnahmen wie jene, die im Vorjahr gegen weißrussische Airlines eingeführt wurden, verhängt werden. Nouris seinerseits sagte, dass mehr als 85 Prozent der Antragsteller auf internationalen Schutz in Zypern Zugang zur Republik aus der Türkei oder über den Norden erhalten haben.

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Arbeitnehmerrechte: Dänischer Pensionsfonds steigt bei Wizz Air aus

Der dänische Rentenfonds „Akademiker Pension“ trennt sich vollständig von seiner Beteiligung an der Billigfluggesellschaft Wizz Air. Die Entscheidung begründet man unter anderem mit der Einstellung der Geschäftsleitung bezüglich Arbeitnehmerrechten. Bereits vor einigen Wochen stellte der Aktionär einige unangenehme Fragen und drohte mit dem Ausstieg. Nun macht man Nägel mit Köpfen und wird die gehaltenen Aktien verkaufen. Begründet wird die Entscheidung wie folgt: „Das Verhalten der Geschäftsleitung ist mit Menschen- und Arbeitnehmerrechten, wie sie unter anderem die UN-Leitprinzipien für Wirtschaft und Menschenrechte festlegen, nicht vereinbar“. Gegen Ende des Vorjahres forderte AkademikerPension die Geschäftsführung von Wizz Air zur Anerkennung von Betriebsräten und Gewerkschaften auf. Diesem Ansinnen haben sich auch 13 weitere Großaktionäre angeschlossen. Zunächst wurde – wie aus Aviation.Direct vorliegenden Dokumenten hervorgeht – das Ansinnen komplett ignoriert. Nach umfangreicher Medienberichterstattung wurde seitens der Wizz-Air-Geschäftsleitung zu einem Treffen eingeladen. Allerdings hat sich, so AkademikerFonds, an der grundsätzlichen Einstellung nichts geändert. Dies führte letztlich dazu, dass man sich zum Verkauf der Aktien entschieden hat. Die Beteiligung an Wizz Air könne man nicht mehr in Einklang mit den eigenen Werten bringen. Der Rentenfonds gilt generell als Aktionär, der Firmen auch unangenehme Fragen stellt und den Exit nicht scheut.

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Für Geimpfte: Australien öffnet sich ab 21.02.2022 vollständig

Zum 21. Feber 2022 will sich Australien wieder vollständig für den internationalen Tourismus öffnen. Bereits zuvor haben einzelne Bundesstaaten die Einreisebestimmungen deutlich gelockert. Laut Erklärung von Premierminister Scott Morrison will man sich nun komplett öffnen. Allerdings dürfen nur Personen, die mindestens zwei Impfungen gegen Covid-19 nachweisen können, nach Australien einreisen. Wenn man aus medizinischen Gründen nicht geimpft werden kann, muss man vorab eine Ausnahmegenehmigung beantragen. Hierzu müssen Nachweise wie ein ärztliches Attest in englischer Sprache vorgelegt werden. Morrison betonte im Zuge der Pressekonferenz auch, dass die Obergrenzen für internationale Ankünfte, die von einzelnen Bundesstaaten eigenständig festgelegt wurden, vorerst in Kraft bleiben. Es obliegt den Regionalregierungen diese aufzuheben oder die Quote zu erhöhen. Daher sollten sich Australien-Reisende zusätzlich über die aktuellen Bestimmungen jenes Bundesstaats, in dem sie landen werden, informieren.

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USA: Billigflieger Frontier und Spirit wollen fusionieren

In den Vereinigten Staaten von Amerika steht unter den Billigfluggesellschaften eine große Fusion bevor, denn Frontier und Spirit wollen sich zum fünfgrößten Carrier der USA zusammenschließen. Über das Wochenende haben die Gremien der beiden Airlines bereits grünes Licht gegeben. Der Wert der Fusion wird mit über 6,6 Milliarden U.S.-Dollar bewertet. Am künftigen Gemeinschaftsunternehmen soll Frontier Airlines mit 51,5 Prozent die Mehrheit halten. Spirit wird die verbleibenden 48,5 Prozent besitzen. Die beiden Billigfluggesellschaften galten bislang als scharfe Konkurrenten, jedoch will man vorbehaltlich der Zustimmung der Wettbewerbshörde künftig gemeinsame Wege gehen. „Diese Transaktion konzentriert sich darauf, einen aggressiven Ultra-Low-Fare-Konkurrenten zu schaffen, um unsere Gäste noch besser zu bedienen, die Karrieremöglichkeiten für unsere Teammitglieder zu erweitern und den Wettbewerbsdruck zu erhöhen, was zu verbraucherfreundlicheren Tarifen für die Passagiere führt“, so Spirit-Chef Ted Christie. Künftiger Markenauftritt steht noch nicht fest Die Aktionäre von Spirit sollen mit 1.9126 Frontier-Aktien ausbezahlt bekommen. Weiters soll für jeden Anteilsschein eine Barabfindung in der Höhe von 2,13 U.S.-Dollar bezahlt werden. Somit wird Spirit mit 25,83 U.S.-Dollar je Aktie bewertet. Laut der gemeinsamen Erklärung soll dieser Wert um 19 Prozent über dem Börsenwert der vergangenen Woche liegen. Da Frontier die Kontrolle über das neue Gemeinschaftsunternehmen haben wird, ist es wenig überraschend, dass Frontier-Chef Bill Franke die Leitung übernehmen wird. Er spricht davon, dass die beiden Carrier die „wettbewerbsfähigste Ultra-Low-Fare-Airline der Vereinigten Staaten wird“. Unter welcher Marke man künftig fliegen wird, ist noch offen. Darüber will man erst nach dem formellen Closing entscheiden. Zunächst müssen die Spirit-Aktionäre das Angebot annehmen. Die

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Vor 25 Jahren: Eurowings taufte D-AKNE auf „Albrecht Dürer“

Am Samstag blickte der Flughafen Nürnberg auf den 5. Feber 1997 zurück. An diesem Tag wurde der Airbus A319 mit der Registrierung D-AKNE auf den Namen „Albrecht Dürer“ getauft. Ursprünglich wurde die Maschine von der damaligen Regionalfluggesellschaft Eurowings für Charterdienste eingesetzt. Mit der Gründung von Germanwings, die aus der EW-Tochter Eurowings Flug GmbH hervorgegangen ist, wechselte der Mittelstreckenjet zu dieser. Stationiert war dieser A319 unter anderem in Salzburg, Stuttgart, Nürnberg und später Köln/Bonn. Im elften Jahr kam die Maschine zur Lufthansa und wurde für drei Jahre an die neue Italienische Tochter Lufthansa Italia vermietet, bevor sie mit 15 Jahren wieder bei der Germanwings unterkam. Mit 22 wurde die frühere „Albrecht Dürer“ im spanischen Teruel abgestellt und anschließend mit 24 Jahren abgewrackt.

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Flughafenfreunde Wien haben neuen Vorstand gewählt

Im Rahmen der am Freitag abgehaltenen Generalversammlung haben die Mitglieder des Vereins der Flughafenfreunde Wien einen neuen Vorstand gewählt. Obmann Gernot Kastner und seine Stellvertreterin Claudia Winkler wurden dabei im Amt bestätigt. Die übrigen Positionen in der Vereinsführung wurden mit neuen Gesichtern, die einstimmig gewählt wurden, besetzt: Neue Kassierin ist Priska Glatzer, die das Amt bereits seit 1.1.2022 übernommen hat. Ihr Stellvertreter ist Christian Martinek, der ebenfalls einschlägige Branchenerfahrung und -kontakte mitbringt. Neue Schriftführerin ist Claudia Burghart. Damit besteht der Vorstand zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte aus gleich vielen Frauen wie Männern. Ihr Stellvertreter ist Thomas Preis. Beide sind erst kurz im Verein. „Es freut mich, dass wir immer neue und engagierte Mitglieder für den Verein gewinnen können und diese auch teilweise gleich Verantwortung übernehmen,“ erklärt Obmann Gernot Kastner. Auf den neuen Vorstand wartet im kommenden Jahr, neben dem jährlichen Sammer- und Reiseinfo-Tag am 14.5.2022, auch ein zusätzliches ein Großevent. Der Verein feiert am 15.9.2022 sein 30-jähriges Bestehen mit einer großen Feier am Flughafen Wien. Das Jahr steht auch Motto „back to normal“ in der Hoffnung wieder zu einem Vereinsleben zurückzukehren, wie vor COVID mit Vereinsabenden am Flughafen Wien.

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