Jan Gruber

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Jan Gruber

Sommer 2021: Das plant Eurowings ab Österreich

Die Lufthansa-Billigtochter Eurowings plant derzeit im Sommerflugplan 2021 ab Klagenfurt, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Wien-Schwechat Flüge anzubieten. Der Carrier gewährte Aviation Direct einen Einblick in den aktuellen Planungsstand und weist darauf hin, dass es aufgrund der nicht vorhersehbaren weiteren Pandemie-Entwicklung zu Änderungen kommen könnte. „Natürlich steht ein solches Angebot gerade in Pandemie-Zeiten immer unter Vorbehalt, aber wir wollen unseren Kunden ja zeigen, dass wir nach wie vor an einem attraktiven Streckennetz festhalten“, so ein Eurowings-Sprecher gegenüber Aviation Direct. Je eine Strecke ab Graz, Klagenfurt und Linz Ab Graz beabsichtigt Eurowings im Sommerflugplan 2021 nach Palma de Mallorca zu fliegen. Weitere Linien- oder Charterstrecken sind momentan nicht geplant. Ebenso wird der Carrier die spanische Mittelmeerinsel ab Linz anfliegen. Auch hier sind derzeit keine weiteren Verbindungen geplant. von nach Linie/Charter Graz Palma de Mallorca Linie Linz Palma de Mallorca Linie In Kärnten gab es durchaus Hoffnungen darauf, dass Eurowings die von Lauda eingestellte Palma-Strecke übernehmen könnte. Das ist laut der vom Carrier übermittelten Streckenliste derzeit aber nicht geplant. So wird es ab Klagenfurt bei der Verbindung nach Köln/Bonn, die momentan aufgrund der Pandemie pausiert, bleiben. von nach Linie/Charter Klagenfurt Köln/Bonn Linie Charterflüge ab Innsbruck Ab Innsbruck wird Eurowings im Charter für Tour Operator tätig sein. Dabei ist geplant, das ab Tirol die Ferienziele Heraklion, Kos, Palma de Mallorca und Lamezia Terme bedient werden. Die Aufnahme von Linienverbindungen ist derzeit nicht geplant. Der Mitbewerber Tradeair wird übrigens heuer statt Avanti Air mit Fokker 100 im Auftrag von Idealtours fliegen. von nach Linie/Charter

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Air-Europa-Verkauf: IAG und Globalia einigen sich

Air-Europa-Eigentümer Globalia und die International Airlines Group haben sich auf eine Änderung des Übernahmevertrags vom 4. November 2019 geeinigt. Demnach wird die IAG nun nicht mehr eine Milliarde Euro, sondern nur noch 500 Millionen Euro bezahlen und das erst sechs Jahre nach dem Abschluss der Transaktion. Die überarbeiteten Bedingungen des Änderungsabkommens setzen voraus, dass zwischen Iberia und der Sociedad Estatal de Participaciones Industriales („SEPI“) erfolgreiche Verhandlungen über die nichtfinanziellen Bedingungen im Zusammenhang mit der finanziellen Unterstützung von SEPI für Air Europa im Jahr 2020 geführt werden. Die IAG-Tochter beabsichtigt, in Kürze Gespräche mit SEPI über diese Bedingungen aufzunehmen. „Sowohl Iberia als auch IAG zeigen ihre Widerstandsfähigkeit gegenüber der tiefsten Krise in der Geschichte der Luftfahrt. Ein Teil einer großen Gruppe zu sein, ist die beste Garantie, um die aktuellen Marktherausforderungen zu bewältigen, von denen auch Air Europa nach Abschluss der Transaktion profitieren wird. Ich freue mich, dass wir mit Globalia eine Einigung erzielt haben, die Zahlung bis weit in die erwartete Erholung des Flugverkehrs nach dem Ende der Pandemie zu verschieben und zu erwarten, dass sich aus der Transaktion erhebliche Synergien ergeben“, so IAG-Chef Luis Gallego. Transaktion soll im zweiten Halbjahr 2021 abgeschlossen werden Globalia und die IAG gehen davon aus, dass bei Erfüllung aller vereinbarten Voraussetzungen, die Akquisition in der zweiten Hälfte des Jahres 2021 abgeschlossen werden kann. Die notwendige kartellrechtliche Genehmigung der EU-Kommission steht allerdings noch aus. Die International Airlines Group betont in ihrer Erklärung auch, dass die Übernahme eine Transaktion der Klasse 2 im Sinne der Kotierungsregeln

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2020: Zweistelliges Frachtwachstum in Linz

Die Corona-Pandemie hat sich in den Passagierzahlen des Linzer Flughafens stark niedergeschlagen: Der Airport zählte einen 88,2-prozentigen Rückgang auf 51.318 Fluggäste. Das Standbein Luftfracht erwies sich für den oberösterreichischen Flughafen äußerst hilfreich, denn dieses Segment konnte einen 37,2-prozentiger Zuwachs erzielt werden. Linz teilte mit, dass man im zweiten Quartal 2020 zunächst einen Rückgang im Bereich Cargo verzeichnet hatte. Ungefähr zur Jahresmitte gelang dann die Kehrtwende und seit September 2020 lagen die monatlichen Tonnagen bereits wieder über denen des Vorjahres. In den vergangenen Jahren bemühte sich der Flughafen Linz, neben den bestehenden DHL-Frachtflügen nach Leipzig und Brüssel, intensiv um die Aufnahme neuer Frachtflugverbindungen. Mitte April 2020 nahm Turkish Cargo die regelmäßige Frachtflugverbindung Linz-Istanbul auf, was sich äußerst positiv auf die geflogenen Tonnagen auswirkte. Bei der geflogenen Fracht verzeichnete der Linz Airport einen Zuwachs von 37,2 Prozent auf 11.147 Tonnen. Maßgeblich für den Zuwachs bei der geflogenen Fracht war die Aufnahme der Frachtflugverbindung Linz-Istanbul. Frankfurt und Düsseldorf seit dem Beginn der Pandemie ausgesetzt „Die Corona-Krise hat für die gesamte europäische Luftverkehrswirtschaft – und damit auch für die Flughäfen – gravierende Folgen. Unsere Prioritäten waren einerseits, unsere Kunden, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch die MitarbeiterInnen der Partnerunternehmen am Flughafen zu schützen, anderseits aber auch den Flugbetrieb aufrecht zu erhalten und dabei die Kosten des laufenden Betriebes an die aktuelle Situation anzupassen. Mein Dank gilt allen Beteiligten, unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, dem Betriebsrat, aber auch unseren externen Partnern, die alle dazu beigetragen haben, dass wir diese Herausforderung bestmöglich bewältigen konnten“, so Norbert Draskovits, Geschäftsführer

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Bei Test: Irkut MS-21 bleibt im Schnee stecken

Eigentlich wollte die United Aircraft Corporation nur einen simulierten Triebwerksausfall simulieren, doch der Test mit der Irkut MS-21 ging sprichwörtlich daneben. Das Flugzeug kam im Zuge des Startabbruchs auf dem Flughafen Schukowski von der Runway ab und blieb im Schnee stecken. Verletzt wurde niemand. Der Prototyp mit der Registrierung RA-73051 sollte eigentlich nur einen simulierten Triebwerksausfall während dem Start testen. Von einem Ausflug in den Schnee war keine Rede. Wie es dennoch dazu kommen konnte, will der Hersteller nun untersuchen. Die MS-21 steckte jedenfalls fest und konnte die missliche Lage nicht mehr aus eigener Kraft verlassen. Offiziellen Angaben des Herstellers UAC nach kam die Maschine während einer Notbremsung, die im Zuge des Tests gemacht wurde, von der Poste ab. Die MS-21 schlitterte dann in den Tiefschnee und sank – wie auf Fotos ersichtlich – ganz schön ordentlich ein. Der Flugzeugbauer betont weiters, dass es keine Systemausfälle gegeben hat und auch keine Schäden sichtbar sind. Dennoch wird man den Prototyp nun genau untersuchen. Auch gibt es keine Verletzten. Die Irkut MS-21 ist ein Prestigeprojekt der Regierung der Russischen Föderation. Der Mittelstreckenjet soll in Konkurrenz mit der Boeing 737-Max-Reihe und der Airbus A320neo-Familie treten. Bislang konnte man außerhalb Russlands nur wenige Vorbestellungen einsammeln.

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Volotea flottet Airbus A320 ein

Die spanische Billigfluggesellschaft Volotea steht kurz davor ihre Flotte mit Maschinen des Typs Airbus A320 zu erweitern. Der tschechische Lackierbetrieb International Aerospace Coatings verpasste kürzlich der ersten Einheit die Livery des Lowcosters. Erst vor wenigen Tagen beendete Volotea den Betrieb der Boeing 717. Man war der letzte europäische Betreiber dieses Typs. Mittlerweile ist bereits das Ausfliegen in die Vereinigten Staaten angelaufen. Derzeit besteht die Flotte aus 20 Airbus A319. Der erste für Volotea bestimmte A320 ist momentan auf dem Flughafen Ostrava abgestellt und trägt die Registrierung EC-NNZ. Der Mittelstreckenjet war zuvor bei Virgin America und Alaska Airlines im Einsatz und ist 15,1 Jahre alt. Die Vorbetreiber hatten den A320 mit 146 Sitzen bestuhlt. Das hat Volotea ändern lassen und eine All-Economy-Bestuhlung mit 180 Sitzen einbauen lassen. Dem aktuellen Informationsstand nach soll eine A320-Teilflotte mit fünf Exemplaren aufgebaut werden. Weiters wird der Billigflieger drei weitere A319 einflotten.

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de Havilland Aircraft of Canada vor Dash-Produktionsstopp

Der Flugzeugbauer de Havilland Aircraft of Canada (DHC) wird die Produktion der DHC Dash 8-400 nach Fertigstellung der bestehenden Aufträge übergangsweise pausieren. Ob diese wieder aufgenommen werden kann, steht noch in den Sternen. „Wir werden keine „Whitetails“ produzieren und die Marktnachfrage wird unsere zukünftigen Produktionspläne für die Dash 8-400-Flugzeuge bestimmen. De Havilland Canada hat die Dauer einer solchen Pause, falls eine solche auftreten sollte, nicht festgelegt“, erklärt ein Sprecher auf Anfrage gegenüber Aviation Direct. Whitetails sind Flugzeuge, die auf Lager gebaut werden, jedoch noch keinen Abnehmer haben. Abgesehen von Boeing ist eine „Lagerhaltung“ von fertiggestellten Verkehrsflugzeugen unüblich. Wie viele Maschinen vor der temporären Einstellung der Produktion noch gefertigt werden, beantwortete der Sprecher nicht. Laut CH-Aviation.com sollen 22 Festbestellungen vorliegen, wobei nur bei 13 Einheiten die Kunden bekannt sind: Sechs sollen an Ethiopian Airlines, vier an TAAG Angola Airlines, zwei an Biman Bangladesch und eine an Air Tanzania gehen. „Wir verkaufen und liefern weiterhin Dash 8-400-Flugzeuge und unterstützen die weltweite Flotte von Dash 8 Series-Flugzeugen, während wir geeignete Maßnahmen ergreifen, um unsere Mitarbeiter und unser Geschäft zu schützen. Wir untersuchen mit vielen Stakeholdern verschiedene Szenarien für die Zukunft. Wir werden offener über dieses Thema kommunizieren, wenn Pläne genehmigt und bestätigt werden“, so der Sprecher. Die Fertigung der Dash 8-400 erfolgt am Standort Toronto-Downsview, der aufgrund des Vertrags mit Bombardier zumindest bis zum Jahr 2023 vom ehemaligen Eigentümer des DHC-8-Pogramms geleast wird. Unter der Regie von Bombardier wurde nur wenig in die Modernisierung des Musters, das einst ein Verkaufsschlager war, investiert. Die

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Dänemark: Air Alsie stellt den Linienflugbetrieb ein

Die dänische Regionalfluggesellschaft Air Alsie stellt am 19. Jänner 2021 den Linienflugbetrieb ein. Derzeit strebt der Carrier die Wiederaufnahme für den 29. März 2021 an. Von der Maßnahme nicht betroffen sind die Charterflüge, die man im Auftrag von Lübeck Air durchführt. Air Alsie bedient unter der Marke Alsie Express die Strecke Sønderborg-Kopenhagen. Die Flotte besteht aus drei ATR72-500, wobei eine Maschine dauerhaft für Lübeck Air im Einsatz ist. Die beiden anderen Turbopropflugzeuge werden auf der Linienstrecke und für Charterflüge eingesetzt. Der Carrier plant die derzeit einzige Linienroute ab 29. März 2021 wieder elfmal pro Woche zu bedienen. „Wir müssen aufeinander aufpassen, von zu Hause aus arbeiten und so wenig Menschen wie möglich sehen. Dies bedeutet natürlich, dass im Moment nur sehr wenige mit uns reisen, und deshalb haben wir Flüge zwischen Sønderborg und Kopenhagen Kastrup vorübergehend eingestellt“, so Air Alsie in einer Stellungnahme. Die Einstellung des Linienflugbetriebs erfolgt jedoch primär aufgrund der geringen Nachfrage.

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Null-Abstand in Berlin sorgt für Aufregung

Abstandhalten gilt am Flughafen Berlin-Brandenburg offenbar nicht vor der Passkontrolle der Bundespolizei. In sozialen Netzwerken sorgen Aufnahmen, die Personen zeigen, die dicht an dicht in einem engen Raum stehen, für Aufregung. Dabei sind nur zwei Non-Schengen-Flüge kurz nacheinander angekommen. Dies sorgte aber schon dafür, dass es zu einem dichten Gedränge vor der Einreisekontrolle gekommen ist. Die Exekutive und das Sicherheitspersonal des Airports schritten nicht ein. Der Flughafen Berlin-Brandenburg spielt den Vorfall auch herunter und sagte, dass dies nicht der Regelfall sein soll. Als Ausrede wurde auch angeführt, dass eine Maschine rund eine Stunde früher als geplant angekommen wäre. Diese Zustände sind aber kein Einzelfall, denn auch am Flughafen Wien-Schwechat kommt es bei den Einreisekontrollen regelmäßig zu dichtem Gedränge. Besonders bei der sich im Terminal 3 befindlichen Passkontrolle für Non-Schengenflüge ist es baulich äußert beengt, so dass Abstände häufig nicht eingehalten werden können. Teilweise sind auch keine Bodenmarkierungen vorhanden.

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Air Cairo stellt Deutschland- und Schweiz-Flüge wieder ein

Die Fluggesellschaft Air Cairo kappt aufgrund der derzeit schwachen Nachfrage die Strecken zwischen Deutschland und Ägypten. Die Pause soll vorerst bis zum 31. März 2021 andauern. Laut Mitteilung des Carriers wird auch die Zürich-Route vorläufig ausgesetzt. Damit war das Unternehmen nicht ganz vier Wochen zwischen Ägypten und Deutschland bzw. der Schweiz unterwegs. Erst am 19. Dezember 2020 wurden die Destination Hurghada ab Frakfurt am Main, Düsseldorf und Zürich reaktiviert. Air Cairo begründet die neuerliche Flugpause mit den aufgrund der Corona-Pandemie harten Einreise- und Quarantänebestimmungen, die zu einer faktisch nicht vorhandenen Nachfrage geführt haben.

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Sebastian Kurz hält neuerdings nichts von Landeverboten

Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) sorgt mit Äußerungen, die er am Montag getätigt hat, nicht nur für zusätzliche Verwirrung, sondern fährt Gesundheitsminister Rudolf Anschober (Grüne) direkt vor den Bug. Beispielsweise sagte der Regierungschef, dass Landeverbote unsinnig sind, denn die Fluggäste würden auf Umsteigeflüge über andere Staaten ausweichen. Die Anordnung, dass Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich bzw. Südafrika gestartet sind, wurde von Anschober unterschrieben und erst kürzlich verlängert. Dass diese Maßnahme wenig sinnvoll ist, wurde in der Branche öfters diskutiert, denn ein simpler Umstieg in einem anderen Land führt dazu, dass die Reisenden nicht mehr vom Bann erfasst sind. Bundeskanzler Sebastian Kurz fuhr nun seinem Gesundheitsminister öffentlich verbal vor den Bug und bezeichnete den Bann als „nur bedingt sinnvoll“, denn die Fluggäste würden in der Praxis auf Umsteigeflüge über andere Länder ausweichen, so dass die Landeverbote „unsinnig“ sind. Bemerkenswert ist allerdings, dass Kurz als Regierungschef äußerst häufig in die Ressorts seiner Minister eingreift und entsprechende „Anpassungen“ ganz nach seinen Wünschen und Vorstellungen vornehmen lässt. Insbesondere im Gesundheitsressort ist dies mittlerweile an der Tagesordnung. Dass Kurz, der die Landeverbote offensichtlich zunächst mitgetragen hatte, diese nun kritisiert, mutet absurd an. Es war der österreichische Bundeskanzler selbst, der die Bevölkerung hinsichtlich der „weihnachtlichen Einreisebestimmungen“ belogen hatte. In einer Pressekonferenz versicherte er, dass diese nur bis zum 10. Jänner 2021 gelten würden. Bekanntermaßen wurde nach diesem Datum gar eine Verschärfung verordnet, wobei der Text von Anschober unterschrieben wurde. Doch genau bei diesem Thema wird es noch absurder, denn ausgerechnet Sebastian Kurz, der noch vor

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