Jan Gruber

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Jan Gruber

Wien: Wizz Air nur noch einmal pro Woche nach Teneriffa

Die Basis Wien der ungarischen Billigfluggesellschaft Wizz Air kehrt derzeit in einen regelrechten Winterschlaf, denn temporär wird nur ein einziges wöchentliches Flugpaar durchgeführt. Alle anderen Strecken ruhen. Im Feber 2021 will der Carrier die Ziele Dortmund, Tirana, Pristina, Suceava und Kiew-Schuljany, wenn auch mit niedriger Frequenz, reaktivieren. Alle übrigen Destinationen sollen – sofern es die Pandemielage und die Nachfrage zulassen – ab März 2021 wiederaufgenommen werden. Ein Überblick über die im Sommerflugplan 2021 geplanten Wizz-Air-Strecken ab Österreich findet sich in diesem Artikel. Zumindest bis 8. Feber 2021 wird der ungarische Billigflieger ab Wien lediglich ein Flugpaar pro Woche durchführen. Dieses findet an Samstagen auf der Teneriffa-Strecke statt. Sofern der Bann für Passagierflüge, die im Vereinigten Königreich gestartet sind, aufgehoben wird, soll ab 24. Jänner 2021 wieder zumindest einmal pro Woche die Luton-Route bedient werden. Ob die Regierung das Verbot, das aufgrund einer neuen Mutation des Corona-Virus ausgesprochen wurde, aufheben wird oder nicht, ist unklar. Tendenziell ist mit einer Verlängerung zu rechnen. Wizz Air plant derzeit folgende Routen im Feber 2020 niederfrequent ab Wien zu bedienen: Dortmund – ab 08.02.2021 Tirana – ab 12.02.2021 London-Luton – frühestens ab 24.01.2021 (abhängig vom allgemeinen Bann der Regierung) Pristina – ab 12.02.2021 Suceava – ab 18. Feber 2021 Teneriffa Süd – Strecke wird derzeit einmal wöchentlich bedient Kiew-Schuljany – ab 12. Feber 2021 Alle anderen Routen sollen schrittweise und gestaffelt ab 1. März 2021, abhängig von der Pandemielage und Nachfrage reaktiviert werden.

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Wien: Nur noch fünf Ryanair-Strecken – Wiederausbau ab März 2021 geplant

Die Ryanair Group, der unter anderem Lauda Europe und Buzz angehören, hat ihr Flugangebot ab Wien-Schwechat stark reduziert. Derzeit werden nur fünf Destinationen, die jeweils zweimal pro Woche bedient werden, angeboten. Dabei handelt es sich um die Ziele Charleroi, Lissabon, Kiew-Borispil, Palma de Mallorca und London-Stansted. Die zuletzt genannte Destination wird oneway angeflogen, denn die österreichische Bundesregierung untersagt Nonstop-Passagierflüge zwischen dem Vereinigten Königreich und Österreich. Das bedeutet, dass die Maschinen mit Fluggästen von Wien nach Stansted fliegen und anschließend leer wieder zurück nach Österreich. Offenbar muss eine gewisse Nachfrage vorhanden sein, denn auch Mitbewerber praktizieren dies genau gleich. Buzz und Lauda Europe führen derzeit gemeinsam zehn wöchentliche Flugpaare pro Woche durch. Die genannte Anzahl berücksichtigt auch die Leerflüge von Stansted nach Wien. Unterm Strich hat das Angebot der Ryanair Group – seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs Ende Juni 2020 – einen neuen Tiefpunkt erreicht. Ab März 2021 will das Unternehmen zahlreiche Routen wiederaufnehmen und im Sommerflugplan 2021 bedienen. Dazu eine Konzernsprecherin gegenüber Aviation Direct: „Unser aktueller Flugplan und der Flugplan für den Sommer 2021 sind auf unserer Website abgebildet und bleiben abhängig von staatlichen Restriktionen, der Verbrauchernachfrage und den Marktbedingungen. Wir werden die Situation weiter beobachten und bei Bedarf Anpassungen vornehmen.“ Die Ryanair-Group-Ziele ab Wien auf einen Blick: Destination Status buchbar ab Charleroi 2x wöchentlich laufend Banja Luka eingestellt 29.03.2021 Burgas eingestellt 03.03.2021 Varna eingestellt 30.03.2021 Sofia eingestellt 29.03.2021 Dortmund eingestellt 01.03.2021 Köln/Bonn eingestellt 02.03.2021 Billund eingestellt 01.03.2021 Kopenhagen eingestellt 28.03.2021 Tallinn eingestellt 30.03.2021 Lappeenranta eingestellt 28.03.2021 Beauvais eingestellt 28.03.2021

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Ab 1. Feber 2021: Emirates stockt Wien-Dubai auf

Golfcarrier Emirates Airline stockt die Nonstop-Verbindung zwischen Dubai und Wien v.v. per 1. Feber 2021 auf fünf Flugpaare pro Woche auf. Die zusätzliche Rotation wird laut Mitteilung des Carriers jeweils an Montagen angeboten. Aufgrund der Corona-Pandemie sind die Frequenzen auf dieser Route momentan stark eingeschränkt. Derzeit fliegt Emirates an den Verkehrstagen Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag. Per 1. Feber 2021 kommt ein Umlauf an Montagen dazu. Buchungen können bereits online und über Reisebüros getätigt werden.

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Wizz Air kündigt Abu Dhabi-Tel Aviv an

Am Freitag wird der Billigflieger Wizz Air Abu Dhabi erstmals abheben. Der Premierenflug führt von Abu Dhabi nach Athen. Auch will der Lowcoster von den normalisierten Beziehungen zwischen den Vereinigten Emiraten und Israel profitieren. Künftig fliegt der Carrier auch zwischen Abu Dhabi und Tel Aviv. „Der Start von Wizz Air Abu Dhabi zeigt, dass Abu Dhabi eine mutige neue Grenze für Ultra-Low-Fare-Reisen in der Region darstellt. Wir begrüßen sehr die Gelegenheit, zu Abu Dhabis Bemühungen beizutragen, ein neues Segment des Reisens in den VAE im Einklang mit seiner sozioökonomischen Vision anzubieten. Wir freuen uns darauf, in strategischer Partnerschaft mit unseren Stakeholdern in Abu Dhabi zum Nutzen des Landes zu arbeiten, indem wir neue Reiseoptionen für Einwohner und Touristen eröffnen“, erklärt József Váradi, Konzernchef der Wizz Air Group. Der Abu-Dhabi-Ableger wird am Freitag, den 15. Jänner 2021 erstmals zwischen den Hauptstädten von Griechenland und den Vereinigten Arabischen Emiraten fliegen. Am 4. Feber 2021 wird eine Nonstopverbindung zwischen Abu Dhabi und Thessaloniki folgen. Weitere angekündigte Routen sind Alexandria, Kutaissi, Larnaca, Odessa und Eriwan. Diese sollen laut Carrier „in den nächsten Monaten“ aufgenommen werden. Die Flotte von Wizz Air Abu Dhabi besteht derzeit aus zwei Airbus A320neo. Die neu angekündigte Strecke zwischen der VAE-Hauptstadt und Tel Aviv soll am 12. Feber 2021 erstmals beflogen werden. Abu Dhabi-Tel Aviv auf einen Blick: Destination Frequenz Startdatum Tarife ab* Abu Dhabi – Tel Aviv 4x wöchentlich;täglich ab 1. März 2021  12. Februar 2021 AED 99

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Friedrichshafen: 75,7 Prozent Rückgang im Jahr 2020

Der Flughafen Friedrichshafen fertigte im Vorjahr 119.040 Passagiere ab. Im direkten Vergleich mit dem Wert des Jahres 2019 verzeichnete der Bodensee-Airport einen Rückgang um 75,7 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging um 42 Prozent auf 18.814 Starts oder Landungen zurück. In einer Aussendung erklärt der Flughafen Friedrichshafen, dass die General Aviation und die Verkehre des Zeppelin NT dazu beigetragen haben, dass die Zahlen nicht noch stärker eingebrochen sind. Der Airport wurde an allen Tagen betriebsbereit gehalten. Die „verkehrsarme“ Zeit wurde im vergangenen Jahr dazu genutzt, die Landebahn- und Rollwegbeleuchtung auf LED umzurüsten. Außerdem wurden weitere elektrisch angetriebene Gepäckschlepper beschafft. „Mein großer Dank gilt besonders unseren Gesellschaftern und unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Nur mit deren Engagement und mit deren Unterstützung haben wir dieses herausfordernde Jahr 2020 trotz der Rückgänge in den Verkehrszahlen meistern können. Die Herausforderungen werden im neuen Jahr 2021 nicht abnehmen und werden uns noch einmal alles abverlangen. Ich bin allerdings sicher, dass wir spätestens ab dem Sommer wieder ein interessantes Flugprogramm für unsere Fluggäste und für die Nachfrage in der Region anbieten können“, so Claus-Dieter Wehr, Geschäftsführer Bodensee-Airport Friedrichshafen.

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Air Europa übernimmt 14 Boeing 737 Max 8 und zwei Dreamliner später

Die spanische Fluggesellschaft Air Europa wird insgesamt 16 Boeing-Jets später übernehmen. Die Auslieferungen sollten eigentlich heuer starten, werden jedoch frühestens am kommendem Jahr vorgenommen. Betroffen sind 14 B737 Max 8 und zwei B787-9, geht aus dem Geschäftsbericht der Globalia-Tochter hervor. Die Mittelstreckenjets sollen nun im Zeitraum zwischen 2022 und 2024 eingeflottet werden. Die beiden Dreamliner hingegen sollen erst im Jahr 2025 übernommen werden. Einige Bestellungen werden auch nicht mehr direkt getätigt, sondern Leasingunternehmen sind nun dazwischen gespannt. Ob es sich dabei um Sale-and-Leaseback-Transaktionen handelt, geht aus dem Geschäftsbericht nicht hervor.

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Norwegian zieht sich von der Langstrecke zurück

Der Billigflieger Norwegian Air Shuttle verkündete am Donnerstag, dass man das Langstreckengeschäft endgültig aufgeben wird. Dieses war nie gewinnbringend und trug maßgeblich zum Aufbau des enormen Schuldenbergs bei. Künftig will sich der Konzern primär auf Flüge innerhalb Norwegens und Europas konzentrieren. In Europa konnte bislang noch kein Carrier dauerhaft erfolgreich auf der Langstrecke operieren, obwohl es schon zahlreiche Versuche gegeben hat. Norwegian wollte es auch wissen und scheiterte daran nicht nur wegen der Coronakrise. Der Konzern baute ein fast undurchblickbares Konstrukt auf, das zeitweise sogar eine Tochtergesellschaft in Argentinien beinhaltete. Finanziell erfolgreich war man weder in Südamerika noch auf der Langstrecke. Firmenchef Jacob Schram kündigt an, dass Norwegian mit etwa 50 Flugzeugen im Laufe des Jahres das Europanetz reaktivieren will. Der Manager erklärt, dass die Kurzstrecken das Rückgrat des Carriers sind und die Grundlage eines „widerstandsfähigen Geschäftsmodells“ bilden sollen. Derzeit befindet man sich in Irland und Norwegen auch mit mehreren Töchtern unter Gläubigerschutz. Die Regierung des skandinavischen Landes verweigerte zusätzliche Hilfen bzw. Kredite unter Hinweis auf den enormen Schuldenberg. „Ich freue mich, heute einen soliden Businessplan präsentieren zu können, der einen Neustart ermöglicht. Mit der Konzentration auf die Kurzstrecke wollen wir bestehende und neue Investoren gewinnen, unsere Kunden zufriedenstellen und die Infrastruktur und Reisebranche in Norwegen, den nordischen Ländern und Europa unterstützen“, so Schram in einer Aussendung. Nun muss Norwegian noch eine ganz andere Baustelle lösen: Die Langstreckenflotte muss weg. Dazu führt man bereits intensive Verhandlungen mit den Leasinggebern. Offene Bestellungen für das Muster Boeing 787 will man nicht mehr

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Level Frankreich: OpenSkies kündigt das fliegende Personal

Die französischen Level-Crews teilen nun das Schicksal ihrer Kollegen der österreichischen Level Europe: OpenSkies sprach allen Besatzungen die Kündigung aus. Zuvor war die Suche nach einem Investor, die die ab Paris-Orly tätige IAG-Tochter übernimmt, gescheitert. Laut lokalen Medienberichten wurde Anfang des Monats ein Sozialplan mit den Gewerkschaften vereinbart. Betroffen sind insgesamt 180 OpenSkies-Mitarbeiter. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass sämtlichen Beschäftigten, die dem fliegenden Personal angehören, die Kündigung ausgesprochen wurde. Level war für die IAG ein teures Vergnügen, denn weder in Wien, noch in Amsterdam oder Paris-Orly war man erfolgreich. Die Auslastung der Flüge blieb stark hinter den Erwartungen zurück und folglich verbrannte die International Airlines Group mit OpenSkies (Paris) und Level Europe (Wien) viel Geld. Im Zuge der Corona-Pandemie hat man beide Töchter fallen gelassen. Der österreichische Ableger musste gar Konkurs anmelden. In Barcelona werden die Level-Aktivitäten, durchgeführt von Iberia, fortgesetzt.

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Spanien: Gewerkschaft wirft Ryanair und Lauda Missbrauch von Kurzarbeit vor

Die spanische Gewerkschaft USO wirft der ehemaligen Fluggesellschaft Laudamotion vor, dass diese das lokale Kurzarbeitsprogramm (ERTE) missbraucht habe. Der Carrier nahm dieses ab März 2020 in Anspruch, soll nach Angaben der Arbeitnehmervertreter jedoch die Bedingungen missachtet haben. In einer Aussendung erhebt USO sogar den mutmaßlichen Betrugsvorwurf, für den die Unschuldsvermutung gilt. „Die Ryanair Group versucht, staatliche Beihilfen zu nutzen, indem sie den Überschuss an Arbeitnehmern in anderen Ländern mit Arbeitslosengeld aus der SEPE subventioniert“, sagen Vertreter des USO-Air-Sektors. „Dieses betrügerische Verhalten trägt zu den früheren Vorwürfen der Arbeitsaufsicht bei, als versucht wurde, Arbeitnehmer, die illegal auf den Stützpunkten der Kanarischen Inseln entlassen wurden, in eine ERTE aufzunehmen, um die Verpflichtung zu vermeiden, die ab dem Zeitpunkt der Entlassung nicht erhaltenen Löhne zu zahlen (Löhne von Verarbeitung) im Januar 2020“. Nach Angaben der Gewerkschaft können Unternehmen in Spanien aufgrund des so genannten Alarmzustands staatliche Beihilfen in Anspruch nehmen. Das Programm nennt sich Expediente de Regulación Temporal de Empleo (ERTE) und beinhaltet, dass die Beschäftigten Arbeitslosengeld in der Höhe von etwa 900 Euro erhalten und die Sozialversicherungsbeiträge vom Staat übernommen werden. Darüber hinaus können Unternehmen, die diese Beihilfe in Anspruch nehmen, keine neuen Arbeitnehmer einstellen, denn wenn sie neue Arbeitnehmer einstellen, bedeutet dies, dass sie den Beschäftigten, die von ihrem Arbeitsplatz (in ERTE) suspendiert wurden, mehr Arbeit geben könnten, anstatt neue Arbeitnehmer einzustellen. „Was Lauda getan hat, ist die Mitarbeiter von Palma in teilweiser Vertragsaussetzung (bei ERTE) zu halten, während man im Sommer Arbeiter aus Deutschland und Österreich holt, anstatt die Arbeitszeit

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Zu teuer für Ryanair: Keine Boeing 737 Max für Wien

Die Ryanair Group erteilt Branchengerüchten, dass in Wien im Laufe des Jahres 2021 Maschinen des Typs Boeing 737 Max 200 stationiert werden könnten, eine Absage. Die Begründung des Konzerns ist allerdings kurios, denn die Flughafengebühren und die Ticketabgabe sollen zu hoch sein. „Die Ryanair-Gruppe hat derzeit keine Pläne Boeing Max-Flugzeuge am Flughafen Wien zu stationieren, da die Flughafengebühren zu hoch sind und die neu eingeführte (unlogische) Flugsteuer in Höhe von 12 EUR erhoben wird“, so eine Sprecherin gegenüber Aviation.Direct. „Die Kapazitätszuweisung der Ryanair Group wird die effizientesten und kostengünstigsten Flughäfen bevorzugen, die nach drastischen Flottenreduzierungen und Kapazitätskürzungen durch Legacy Airlines – einschließlich der Lufthansa Group – und dem Zusammenbruch vieler anderer Fluggesellschaften in ganz Europa um die Kapazität der Ryanair Group konkurrieren.“

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