Stefan Steiner

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Stefan Steiner

Klang der Tradition: 70-jähriges Bestehen des Österreichischen Bundesheeres

Anlässlich des 70-jährigen Bestehens des Österreichischen Bundesheeres wurden am 19. März 2025 im Militärkommando Niederösterreich in St. Pölten die Gewinner eines Kompositionswettbewerbs bekanntgegeben. Dieser Wettbewerb bot Komponistinnen und Komponisten die Gelegenheit, eine Jubiläumsfanfare zu schaffen und somit einen Beitrag zur Geschichte des Bundesheeres zu leisten. Die prämierte Fanfare wird beim Militärmusikfestival am 7. und 8. Mai 2025 in der Salzburgarena aufgeführt. Das Bundesministerium für Landesverteidigung initiierte diesen Kompositionswettbewerb, um das 70-jährige Jubiläum des Bundesheeres musikalisch zu würdigen. Ziel war es, eine Fanfare zu kreieren, die die Werte, die Einsatzbereitschaft und die Zukunftsorientierung des Bundesheeres klanglich widerspiegelt. Unter dem Motto „Mission Vorwärts“ sollten die Beiträge eine moderne Tonsprache, innovative Rhythmen und eine durchdachte dramaturgische Umsetzung des Themas aufweisen. Teilnahmebedingungen und Bewertungskriterien Über 40 Komponistinnen und Komponisten aus dem militärischen und zivilen Bereich reichten ihre Werke ein. Die Kompositionen mussten eine Länge von 2:00 bis 3:30 Minuten haben und für Militärmusik-Besetzungen geeignet sein. Eine Fachjury, bestehend aus Militärkapellmeistern und externen Experten, bewertete die Einsendungen anonym, wobei besonderer Wert auf eine zeitgemäße Tonsprache, moderne Rhythmen und eine dramaturgisch durchdachte Umsetzung des Themas gelegt wurde. Die Gewinner des Wettbewerbs Den ersten Platz belegte Andreas Simbeni, ein in Niederösterreich lebender Dirigent, Komponist und Pädagoge. Seine Fanfare überzeugte die Jury durch ihre innovative Interpretation des Themas „Mission Vorwärts“. Auf dem zweiten Platz folgte Stefan Grübl, ein Musiklehrer aus dem Waldviertel, während Florian Moitzi, Professor für Musikdidaktik in Linz, den dritten Platz erreichte. Aufführung der Siegerfanfare Nach der Preisverleihung am 19. März 2025 wurde die Gewinnerfanfare unter

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Delta-Airlines-Flug muss wegen Überhitzung des Cockpitfensters in Irland notlanden

Am 18. März 2025 erlebte Delta Air Lines einen Vorfall, der sowohl Passagiere als auch Besatzung in höchste Alarmbereitschaft versetzte: Der Flug DL4, der von London-Heathrow nach New York Citys John F. Kennedy Airport unterwegs war, musste nach etwa zwei Stunden Flugzeit wegen eines technischen Problems eine Notlandung auf dem Shannon Airport in Irland durchführen. Der Grund für den Zwischenfall war eine Überhitzung des Cockpitfensters, was die Crew dazu zwang, einen Notfall auszulösen und die Maschine umgehend umzuleiten. Glücklicherweise konnten alle 129 Passagiere sowie die Besatzung sicher evakuiert werden, und es wurde keine Verletzung gemeldet. Die Notlandung und der schnelle Ablauf Der Flug DL4, eine Boeing 767-400 mit der Kennung N825MH, war zu Beginn der Reise nach New York problemlos verlaufen. Der Flug hatte Heathrow gegen 16:24 Uhr verlassen, und nach zwei Stunden in der Luft meldete die Besatzung der Maschine eine generelle Notlage, indem sie den Notrufcode 7700 sendete, der auf einen allgemeinen Notfall hinweist. Der Notruf wurde ausgelöst, nachdem die Crew festgestellt hatte, dass ein Fenster im Cockpit überhitzte. „Die Besatzung hat das Problem umgehend erkannt und gehandelt“, erklärte ein Sprecher von Delta Air Lines. „Es war ein technisches Problem, das zu einer Überhitzung des Cockpitfensters führte. Der Kapitän entschied sich daraufhin, den nächstgelegenen Flughafen anzufliegen, um eine sichere Notlandung durchzuführen.“ Die Wahl fiel auf den Shannon Airport in Irland, der als sicherer und am nächsten gelegener Flughafen für eine Landung identifiziert wurde. Auf dem Boden waren bereits Notfallfahrzeuge bereitgestellt, um im Falle eines Problems schnell eingreifen zu

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Neuer Eigentümer von T’way Air plant Flottenausbau und Führungswechsel

Die südkoreanische Fluggesellschaft T’way Air steht vor einem umfassenden Umbau. Die Daemyung Sono Group übernimmt die Mehrheit an der Billigfluglinie und plant eine deutliche Erweiterung der Flotte sowie strukturelle Veränderungen im Management. Bis Ende 2027 soll die Zahl der Boeing 737-8 von derzeit zwei auf 20 Maschinen erhöht werden. Zusätzlich wird die Airline im kommenden Jahr fünf Airbus A330-900neo leasen. Die Daemyung Sono Group zahlt umgerechnet 172 Millionen US-Dollar (250 Milliarden Won) für die Mehrheitsbeteiligung, die bisher bei YeaRimDang Publishing Co. Ltd. lag. 90 Prozent des Kaufpreises wurden bereits beglichen, die restlichen 25 Milliarden Won (17,2 Millionen US-Dollar) sollen bis zum 31. März 2025 überwiesen werden. Im Zuge der Übernahme plant der neue Eigentümer, verstärkt in die Betriebssicherheit zu investieren, zusätzliche Ingenieure einzustellen und ein eigenes Wartungshangar am Flughafen Seoul-Incheon zu errichten. Mit dem geplanten Abschluss der Übernahme Ende März wird die Daemyung Sono Group voraussichtlich neun neue Direktoren in den Vorstand berufen und Lee Sang-yun als neuen Geschäftsführer einsetzen. Der bisherige CEO Jeong Hong-geun hat seinen Rücktritt angekündigt. Die endgültige Zustimmung der südkoreanischen Wettbewerbsbehörde steht noch aus, es werden jedoch keine Einwände erwartet. T’way Air betreibt aktuell 38 Flugzeuge, darunter verschiedene Modelle der Airbus-A330- und Boeing-737-Serie, und bedient 44 Flughäfen in 21 Ländern. Brancheninsidern zufolge könnte die Daemyung Sono Group nach der Übernahme eine Fusion mit der ebenfalls von ihr beteiligten Fluggesellschaft Air Premia vorantreiben, um ihre Marktposition weiter zu stärken.

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Österreicher geben mehr für Urlaub aus und verreisen länger

Die Ausgaben für Urlaubsreisen sind in Österreich zu Jahresbeginn 2025 deutlich gestiegen. Laut einer aktuellen Analyse des Vergleichsportals Durchblicker investieren Reisende durchschnittlich 2.244 Euro pro Reise – ein Anstieg von 18 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Besonders Familien und Paare geben mehr aus: Familien zahlen im Schnitt 600 Euro mehr, Paare 500 Euro. Gleichzeitig verlängert sich die durchschnittliche Reisedauer von 18 auf 23 Tage. Zu den beliebtesten Reisezielen zählen Österreich, Thailand, Griechenland, die USA und Italien. Mit der steigenden Reiselust wächst auch die Nachfrage nach Reiseversicherungen. In den ersten beiden Monaten des Jahres 2025 nahm die Zahl der Versicherungsvergleiche bei durchblicker im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 26 Prozent zu. Laut dem Vergleichsportal liegt der Anstieg unter anderem an kurzfristig abgeschlossenen Versicherungen für Winterurlaube und Semesterferien. Zugleich zeigt sich ein starker Frühbuchertrend für Sommerreisen, der mit Rabatten und größerer Planungssicherheit begründet wird. Experten warnen jedoch vor den Risiken einer verspäteten Versicherungsbuchung. Viele Anbieter setzen eine Wartefrist von etwa zehn Tagen voraus, bevor der Versicherungsschutz bei Stornierungen greift. Zudem verlangen manche Versicherungen, dass die Police mindestens 28 oder 30 Tage vor Reiseantritt abgeschlossen wird. Ereignisse, die zwischen Buchung und Versicherungsabschluss eintreten, sind häufig nicht abgedeckt. Für Personen, die mehrmals im Jahr verreisen, kann ein Jahresvertrag finanziell vorteilhafter sein. Diese Versicherungen decken alle Reisen innerhalb eines Jahres ab und beginnen je nach Umfang und Selbstbehalt bei rund 50 Euro. Insbesondere bei mehreren Reisen lassen sich durch einen Preisvergleich erhebliche Einsparungen erzielen.

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Griechische Regionalflughäfen verzeichnen moderates Passagierwachstum

Die 14 von Fraport Greece betriebenen Regionalflughäfen in Griechenland verzeichneten im Februar 2025 ein moderates Wachstum des Passagieraufkommens. Insgesamt stieg die Zahl der Reisenden im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,7 Prozent. Während die internationalen Ankünfte deutlich zunahmen, ging die Zahl der Inlandsreisenden leicht zurück. Besonders die internationalen Flugverbindungen trugen zum Wachstum bei. Im Februar stieg die Zahl der internationalen Passagiere um 13,5 Prozent auf 254.000. Im Gegensatz dazu sank das Inlandsaufkommen um 1,7 Prozent. Trotz des Rückgangs im innergriechischen Verkehr konnte durch die starke Nachfrage aus dem Ausland ein positives Gesamtergebnis erzielt werden. Unter den 14 Regionalflughäfen wiesen fünf ein Wachstum des Passagieraufkommens auf. An der Spitze lag der Flughafen Thessaloniki mit 423.000 Reisenden, gefolgt von den Flughäfen Chania und Rhodos. Die stärksten Rückgänge gab es auf den Flughäfen Zakynthos (-66,6 Prozent), Mykonos (-52,9 Prozent) und Aktion (-50,8 Prozent). Im Zeitraum von Januar bis Februar 2025 erreichte die Gesamtzahl der Passagiere 1,3 Millionen – ein Anstieg um 3,7 Prozent. Auch hier führte Thessaloniki mit 863.000 Reisenden und einem Zuwachs von 8,8 Prozent. Die Anzahl der Flugbewegungen ging im Februar insgesamt leicht um 0,1 Prozent zurück. Während die Zahl der Inlandsflüge um 3,1 Prozent sank, stieg die der internationalen Flüge um 8,3 Prozent. Für die ersten beiden Monate des Jahres ergibt sich ein Rückgang der Gesamtflugbewegungen um 0,4 Prozent. Zu den wichtigsten Herkunftsländern der internationalen Reisenden zählen weiterhin Deutschland, Zypern, Italien, das Vereinigte Königreich und die Niederlande.

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Ryanair stockt Klagenfurt-Angebot auf

Die irische Fluggesellschaft Ryanair erweitert ihr Engagement am Flughafen Klagenfurt und kündigt für den Sommerflugplan 2025 eine erhebliche Kapazitätserhöhung an. Mit zusätzlichen 21.000 Sitzplätzen auf den Strecken nach Alicante, London-Stansted und Palma de Mallorca strebt Ryanair ein Wachstum von 25 Prozent an, was einer Gesamtkapazität von rund 104.000 Passagieren entspricht. Der Sommerflugplan 2025 des Flughafens Klagenfurt umfaßt insgesamt acht direkte Destinationen: Wien, London-Stansted, Alicante, Palma de Mallorca, Köln, Hannover, Hamburg und Paros. Mit dieser Erweiterung bietet der Flughafen eine Gesamtkapazität von 250.000 Sitzplätzen auf Direktverbindungen an. Erweiterung des Ryanair-Angebots Ryanair hat die etablierten Strecken von Klagenfurt nach London-Stansted, Alicante und Palma de Mallorca bereits für den Sommer 2025 zur Buchung freigegeben. Ab April 2025 werden folgende Frequenzen angeboten: Diese Erweiterung stellt eine signifikante Steigerung des Angebots dar, insbesondere auf der Strecke nach Palma de Mallorca, die zuvor dreimal wöchentlich bedient wurde. Andreas Gruber von Ryanair äußerte sich erfreut über die zusätzlichen Sitzplätze und betonte die großartigen Reisemöglichkeiten für österreichische Gäste in der kommenden Sommersaison. Maximilian Wildt, Geschäftsführer des Flughafens Klagenfurt, hob die Bedeutung der erweiterten Zusammenarbeit mit Ryanair hervor und bezeichnete die Kapazitätserweiterung als starkes Signal für den Standort. Weitere Flugverbindungen ab Klagenfurt Neben dem erweiterten Ryanair-Angebot werden weitere Flugverbindungen ab dem Flughafen Klagenfurt im Sommer 2025 angeboten: Diese vielfältigen Verbindungen stärken die Position des Flughafens Klagenfurt als wichtiges Drehkreuz für Reisende in der Region. Bedeutung für den Flughafen Klagenfurt Der Flughafen Klagenfurt, auch als Flughafen Alpe-Adria bekannt, liegt im Bundesland Kärnten und dient als wichtiger Knotenpunkt für den regionalen

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Skyguide senkt Anflugkapazität am Flughafen Zürich aufgrund neuer Luftraumstruktur

Skyguide, der schweizerische Fluglotsenbetreiber, wird die Anflugkapazität am Flughafen Zürich ab dem 20. März vorübergehend um 20 Prozent reduzieren. Grund für diese Maßnahme ist die Einführung einer neu gestalteten Luftraumstruktur, die darauf abzielt, die Sicherheit zu erhöhen und die Zahl der Luftraumverletzungen zu verringern. Laut Skyguide soll die Änderung der Luftraumstruktur eine präzisere Steuerung des Luftverkehrs ermöglichen und dazu beitragen, mögliche Konflikte im Luftraum zu minimieren. Die Anpassungen betreffen die Anflüge auf den Flughafen Zürich, was vor allem zu einer verringerten Anzahl an Flügen in den betroffenen Zeitraum führen wird. Die betroffenen Airlines und Passagiere wurden bereits über die Änderungen informiert. Skyguide betonte, dass diese temporäre Kapazitätsreduzierung notwendig sei, um eine verbesserte Luftraumorganisation und damit eine sicherere Flugüberwachung zu gewährleisten. Trotz der temporären Reduktion der Anflugkapazität, die mit einer gewissen Verzögerung bei den Ankünften und Abflügen verbunden sein kann, wird erwartet, dass sich die Situation langfristig positiv auf die Effizienz und Sicherheit des Flugverkehrs auswirken wird. Die neue Luftraumstruktur soll auch als Modell für andere Flughäfen dienen, die ähnliche Herausforderungen bei der Luftverkehrskontrolle meistern müssen.

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Erste Komponenten für den Airbus A350F eingetroffen – Auslieferung verzögert sich

Die ersten Komponenten für den neuen Airbus A350F sind am Standort Hamburg-Finkenwerder eingetroffen. Diese Teile gehören zur Sektion 19 des Flugzeugs, die den hinteren Teil des Rumpfes mit dem Heck verbindet. Die Bauteile wurden zuvor in Getafe, Spanien, gefertigt und anschließend mit einem Airbus Beluga nach Hamburg transportiert. Dort wird das Heck des Flugzeugs vormontiert, bevor die Endmontage des Großraumjets in Toulouse fortgesetzt wird. Mit der Ankunft der ersten Teile beginnt nun die Montage des Airbus A350F, einer speziellen Frachter-Version des A350. Trotz dieses Fortschritts hat Airbus die Auslieferung des ersten Exemplars nach hinten verschoben. Die Einführung des A350F wird nun für das zweite Halbjahr 2027 erwartet, was etwa ein Jahr später als ursprünglich geplant ist. Grund für diese Verzögerung sind Probleme bei der Lieferung von Bauteilen. Zudem müssen für den Airbus A350F noch zusätzliche Tests und Zertifizierungen durch die europäische Luftfahrtbehörde EASA sowie die US-amerikanische FAA durchgeführt werden. Für die A350F reicht dabei ein Type Certificate Amendment, das die neue Variante des A350 von der bisherigen unterscheidet. Air France-KLM hat kürzlich ihre Bestellung für den A350F angepasst und plant nun, nur noch sechs statt der ursprünglich acht bestellten Frachter zu übernehmen. Insgesamt hat Airbus derzeit 66 feste Bestellungen für die A350F erhalten. Diese Zahlen zeigen das anhaltende Interesse am neuen Frachter-Modell, trotz der Herausforderungen bei der Produktion und den Anpassungen des Zeitplans.

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Lufthansa vor Tarifgesprächen: Pilotengewerkschaft fordert Lösung der Konflikte

Die Lufthansa steht erneut im Fokus tarifpolitischer Auseinandersetzungen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat das Management des Konzerns zu Gesprächen eingeladen, um die bestehenden Tarifkonflikte zu klären. In einer Erklärung vom 17. März 2025 erklärte Andreas Pinheiro, der Präsident der Gewerkschaft, dass es dringend erforderlich sei, eine Einigung zu erzielen, um den beteiligten Crews und den Airlines in den kommenden Monaten notwendige Planungssicherheit zu verschaffen. Das Gespräch, zu dem das Lufthansa-Management für den 31. März 2025 eingeladen wurde, könnte einen entscheidenden Schritt zur Lösung der offenen Fragen im Tarifbereich darstellen. Die Gespräche sollen eine Reihe von ungelösten tariflichen Problemen bei der Lufthansa behandeln, die insbesondere den Pilotenbereich betreffen. Pinheiro betonte, dass eine schnelle Einigung erforderlich sei, um die Airline-Gruppe und ihre Mitarbeiter langfristig zu stabilisieren. Ein solcher Durchbruch, so die Gewerkschaft, sei notwendig, um die verschiedenen Flugbetriebe, die von der Lufthansa betrieben werden, wirtschaftlich erfolgreich und effizient zu führen. Hintergrund der Tarifkonflikte Die Tarifkonflikte zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit sind nicht neu. Bereits im vergangenen Jahr kam es immer wieder zu Spannungen, da die Lufthansa mit den Kabinengewerkschaften, vertreten durch die Vereinigung Cockpit und die Gewerkschaft UFO, unterschiedliche Vereinbarungen traf. Besonders hervorzuheben ist, dass im April 2024 eine Einigung mit den Flugbegleitern erzielt wurde, die für die Dauer bis Ende 2026 Gehaltssteigerungen und damit einen langfristigen Tariffrieden sicherte. Dies bedeutete für die Lufthansa-Kernmarke eine Entlastung, da das Thema Kabinenpersonal bis zum Ablauf dieses Tarifvertrags keine weiteren Konflikte mit den Flugbegleitern erwarten lässt. Im Gegensatz dazu steht der Pilotentarifvertrag,

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Wiedereinstellung von 132 FAA-Mitarbeitern nach Gerichtsurteil

Im Februar 2025 entließ die Trump-Administration eine Vielzahl von Arbeitnehmern bei der Federal Aviation Administration (FAA), darunter auch zahlreiche Beschäftigte während ihrer Probezeit. Dieser Schritt stieß auf heftige Kritik, vor allem von Seiten der Gewerkschaften. Nun, wenige Wochen später, hat ein Gericht in Maryland entschieden, dass diese Entlassungen unrechtmäßig waren. Als Folge dessen hat die FAA kürzlich bekannt gegeben, dass 132 Mitarbeiter, die ursprünglich entlassen wurden, wieder in ihren Dienst aufgenommen werden. Dieser Schritt wurde von der Gewerkschaft Professional Aviation Safety Specialists (PASS) als „ein Sieg für die öffentliche Sicherheit und die entscheidende Arbeitskraft“ bezeichnet. Rechtliche Auseinandersetzungen und das Urteil des Gerichts Am 17. März 2025 gab David Spero, der nationale Präsident der PASS-Gewerkschaft, eine Erklärung ab, in der er die Wiedereinstellung der betroffenen Mitarbeiter begrüßte. Diese Entscheidung wurde durch das Urteil eines Gerichts in Maryland erzwungen, das die Entlassungen als unrechtmäßig betrachtete. Das Gericht stellte fest, dass die Entlassungen auf einer nicht gerechtfertigten Grundlage erfolgten und erklärte die Kündigungen für nichtig. Der betroffenen Gruppe von 132 Mitarbeitern wird nun rückwirkend ab dem 15. Februar 2025 das Gehalt nachgezahlt, und sie sollen ihre Arbeit am 20. März 2025 wieder aufnehmen. Spero wies in seiner Erklärung darauf hin, dass die Wiedereinstellung „ein Gewinn für die öffentliche Sicherheit“ sei, da diese Mitarbeiter eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des sicheren Luftverkehrs in den Vereinigten Staaten spielen. Er kritisierte gleichzeitig, dass die Entlassungen und die Aufforderung zur freiwilligen Kündigung durch die FAA einen demoralisierten Eindruck bei den verbleibenden Beschäftigten hinterlassen haben. „Solche Entscheidungen

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