Steffen Lorenz

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Steffen Lorenz

Getestet: Die neue Condor-Premium-Economy im A330neo von New York nach Frankfurt

Es ist Montag der 13. Februar 2023 als im Terminal 7 des New Yorker Flughafens JFK – Stehtische, Condor Roll-Ups und verschiedenfarbige Luftballons den Check-In Bereich sowie die Gate Area, des Gates 4 schmücken. Bei strahlend blauem Himmel und 11 Grad Außentemperatur, landete um 14:45 Ortszeit erstmals der gold-weiß gestreifte Airbus A330-900neo der Condor. Während in den letzten Wochen auf der Strecke Frankfurt – New York JFK vorrangig eine Mischung aus SmartLynx und Wamos Air A330 eingesetzt worden war, landete bereits am Vortag (12.02) mit der D-AIYA ein Condor „eigener“ A330, allerdings ein A330-200, welcher ehemals in Diensten der Etihad Airways stand und welchen wir bei Aviation.Direct bereits im April auf einem Flug von Palma de Mallorca aus, in der Business Class getestet hatten. Professionell vorbereitet hatte man im Hause Condor an diesem Tag offensichtlich nichts dem Zufall überlassen. Im renovierten Terminal 7 in welchem auch die Codeshare Flüge des Condor Partners Alaska Airlines ab JFK starten und landen, sowie sich die „Alaska Airlines Lounge“ befindet waren bereits die Check-In Schalter im neuen Corporate Design und mit „Welcome A330neo“ Items ausgestattet worden. Nach dem reibungslosen Check-In erfolgte ein kurzer Dämpfer. Auch wenn auf der Bordkarte sowie auf der Homepage die Nutzung der „Fast Lane“ ausgewiesen worden war, lächelte die Mitarbeiterin der Zugangskontrolle zur Security bloß „sorry, we don’t have a fast lane“, und so ging es in die reguläre Schlange, welche mich mit einer voraussichtlichen Wartezeit von „weniger als 35 Minuten“ – willkommen hieß. Nachdem auch diese Hürde genommen war,

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Die kanarische Insel-Alternative: In der Canaryfly ATR72 von Fuerteventura nach Gran Canaria

Es herrscht völlige Leere an diesem Januarmorgen im Terminal des Flughafens von Fuerteventura. Als ich um kurz nach 7, im zu diesem Zeitpunkt einzigen geöffneten Café vor der Sicherheitskontrolle, einen „Café con Leche“ bestelle gähnt mir die dennoch freundliche Kellnerin mit einem „Perdón“ ins Gesicht. Als ich wenige Minuten später den einzigen völlig leeren Check-In Schalter des Canaryfly Fluges „PM804“ erreiche, stehen überraschend lange Schlangen an den benachbarten Schaltern des einzigen Konkurrenten im Inlandsverkehr „Binter Canarias“. Ein erstes Indiz für die Auslastung die mich gleich erwarten sollte? Die 2010 als Nachfolge der insolventen „Islas Airways“ an den Start gegangene Canaryfly, bedient anders als die schier übermächtige Binter Canarias mit einer Flotte von lediglich fünf ATR72-212A ausschließlich Routen im Verkehr zwischen den Kanarischen Inseln. So werden die Inseln El Hierro, La Palma, Lanzarote, Teneriffa (Nord) , Gran Canaria und eben Fuerteventura untereinander verbunden , Flüge außerhalb auch ins benachbarte Nordafrika sucht man hingegen vergebens. Dafür hat sich die Airline im inzwischen 13ten Betriebsjahr etabliert und führt stabil und zuverlässig ihren Flugbetrieb durch. Kabine: Die Kabine der knapp 14 Jahre jungen ATR72 EC-NYS die vormals unter anderem in Tschechien bei CSA , der italienischen Mistral Air sowie Azul in Brasilien in Diensten stand, wirkte sauber und in einem wirklich guten Zustand. Die dunkelblauen lederbezogenen Sitze waren tadellos, ansonsten lässt sich die Kabine wie für einen Turboprop diesen Alters typisch – als „unspektakulär“ beschreiben. Wer hier mehr als einen Klapptisch und eine Sitztasche vor sich erwartet wird wohl leider enttäuscht werden. Wifi /

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Machtpoker bei Eurowings Deutschland – Geschäftsleitung stoppt per sofort Wachstum

Durch Eurowings gestellte Frist an die Gewerkschaft am Vorabend ergebnislos verstrichen. Im Streit zwischen der Geschäftsführung der Eurowings Deutschland (EWD) und der Vereinigung Cockpit (VC) zieht die Geschäftsleitung nun blank. Wie heute am frühen Nachmittag durch Eurowings mitgeteilt wurde, wird das Wachstum bei EWD mit „sofortiger Wirkung“ gestoppt. Als Begründung werden hierbei die inzwischen vier Streiktage samt entsprechender Streikschäden genannt. Dies führe dazu das die Lufthansa Tochter den Aufbaupfad ihres deutschen Flugbetriebs nicht in der „geplanten Form“ fortführen kann. Konkret teilte Eurowings dabei mit, dass die im Jahr 2023 anvisierte Flotte bei „EWD“ per sofort um 5 Flugzeuge von geplanten 81 auf lediglich 76 Maschinen reduziert wird. Auch auf die weiteren Folgen wird dabei eingegangen, die geplanten Einstellungen von 200 weiteren Stellen in Cockpit sowie Kabine wird mit sofortiger Wirkung gestoppt. Sich in Ausbildung bei Eurowings Deutschland befindliche Piloten und Pilotinnen erhalten nun zunächst befristete Verträge. Abschließend erfolgt auch der Wink „mit dem Zaunpfahl“ in Richtung des bereits in Anstellung befindlichen Cockpit-Personals. Aufgrund der reduzierten Flottengröße wird Eurowings Deutschland natürlich auch weniger Kapitäne benötigen, womit alle anstehenden Beförderungen von Co-Piloten und Co-Pilotinnen zum Kapitän / Kapitäninnen ebenfalls mit sofortiger Wirkung gestoppt werden. Am gestrigen Nachmittag hatte Eurowings der Vereinigung Cockpit im aktuellen Tarifstreit um die zukünftigen Arbeitsbedingungen, eine Frist bis gestern Abend 21:30 gesetzt, um die Streiks sofort zu beenden. Diese „Frist“, welche samt der Androhung der heute mitgeteilten Reduzierung einherging, ließ die Gewerkschaft allem Anschein nach ohne Reaktion verstreichen. Auch am heutigen, zweiten Streiktag der Piloten, musste Eurowings knapp

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Air Cairo baut im Sommerflugplan 2023 weiter aus

Insgesamt acht neue Strecken ab Marsa Alam, eine neue Strecke ab Hurghada angekündigt. Die ägyptische Airline Air Cairo, welche sich inzwischen sowohl Stück für Stücke eine modernere Flotte mit fabrikneuen A320neo (5 Stück), sowie eine zeitgemäße, frische Corporate Identity zugelegt hat, baut in der kommenden Sommersaison 2023 weiter aus. Im Fokus steht in erster Linie dabei der Ferienort Marsa Alam am Roten Meer. Dieser befindet sich etwa 300km Luftlinie entfernt, südlich von Hurghada. Neu im Programm stehen dabei einmal wöchentlich im A320/A320neo geplante Flüge von Marsa Alam nach Berlin, Köln-Bonn, Hannover und Stuttgart. Auch die Schweiz bekommt einen wöchentlichen Flug von Marsa Alam wird dabei Zürich angeflogen. Sogar zweimal wöchentlich sollen im Sommer 2023 die Ziele Düsseldorf, Frankfurt und München angeboten werden. Auch der deutsche Regionalflughafen Münster-Osnabrück soll ein Stück vom Kuchen erhalten, ab dem 24.Juni 2023 plant Air Cairo 1x wöchentlich den Airport, ebenfalls mit einem A320/A320neo mit dem Badeort Hurghada zu verbinden. Air Cairo ist eine ägyptische Fluggesellschaft, welche mit einer Flotte von inzwischen 14 Airbus A320 rund 200 wöchentliche Charter- und Linienflüge ab Ägypten anbietet. Neben Zielen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, stehen auch regelmäßige Flüge nach Kuwait, Baku oder Jeddah im Flugplan. In den Fokus der breiten Öffentlichkeit in Deutschland geriet Air Cairo im Dezember 2018 als ihr das Luftfahrtbundesamt (LBA) für gut 2 Wochen die Einfluggenehmigung von und nach Deutschland entzog. Als Grund wurde damals ein Verstoß gegen Sicherheitsauflegen im Bordcatering genannt.

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Kommentar: British Airways Tochter „Euroflyer“ stellt Gatwick–Berlin wieder ein

Rückzug im Zweikampf mit easyJet auf der Strecke nach nur wenigen Wochen. British Airways und die Kurzstrecke am Flughafen Gatwick eine gefühlte „Never-Ending-Story“. Anders als ab dem Hub und Heimathafen London-Heathrow, wo „BA“ klarer Platzhirsch ist war der nach Passagierzahlen zweitgrößte Londoner Flughafen Gatwick, im Süden der Stadt gelegen, immer ein wenig das ungeliebte „Stiefkind“. Über Jahre hinweg bot dies der ebenfalls britischen easyJet die Möglichkeit sich nahezu ungestört vor Ort auszubreiten. Inzwischen verfügt der britische Low-Coster über mehr als 75 stationierte Flugzeuge am Flughafen Gatwick, welcher zwischenzeitlich an seiner absoluten Kapazitätsobergrenze kratzt und daher auch über keine nennenswerten Slots mehr verfügt. Eine Airline welche noch über Slots verfügt ist dabei British Airways, auch wenn man es über inzwischen Jahre hinweg nicht hinbekommen hat zumindest die Kurz- und Mittelstrecke ab Gatwick profitabel zu fliegen. Und so folgte auch nach der Corona-Pandemie und dem Stop aller BA-Kurzstrecken ab Gatwick der Hinweis per Memo ans eigene Personal, dass man eine eigene, operativ schlanke Struktur benötigt um in Gatwick konkurrenzfähig zu werden. Daraus entstand dann nach einer Planungsphase, ganz ähnlich dem eigens für London-City (LCY) entwickelten Produkt mit dem Namen „Cityflyer“, das nun für Gatwick entwickelte Modell „Euroflyer“. Knapp 30 Strecken von Faro über Teneriffa bis Berlin wurden im vergangenen Dezember mit Flugbetriebsaufnahme März 2022 angekündigt. Die Berlin-Strecke musste kurze Zeit nach Buchungsfreigabe eine Verschiebung von März 2022 auf Mai 2022 hinnehmen, da „BA“ schlicht Material und Personal in Gatwick fehlte. So wurde die Strecke final im Mai 2022 mit 5 wöchentlichen Flügen

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Streit um zukünftige Arbeitsbedingungen bei Eurowings Deutschland eskaliert

Vereinigung Cockpit ruft zu 72-stündigem Warnstreik von Montag 00:00 bis Mittwoch 23:59 auf Im Streit zwischen der Geschäftsführung der Eurowings Deutschland (EWD) und der Vereinigung Cockpit (VC) ist die nächste Eskalationsstufe erreicht worden. Am späten Freitagabend folgte der nun zweite Streikaufruf der Gewerkschaft bei Eurowings Deutschland und dieses Mal, drei volle Tage am Stück. Auch wenn die Herbstferien, im für Eurowings vielleicht wichtigsten Bundesland Nordrhein-Westfalen an diesem Wochenende enden, so sieht die Situation im gesamten Bundesgebiet anders aus. An den nun angekündigten drei Streiktagen laufen in 7 der 16 Bundesländer die Herbstferien, die nach den Sommerferien zweitwichtigste Ferienzeit für die deutsche Reisebranche. Absehbar, dass erneut einige tausend Fluggäste in Deutschland und Europa zunächst planlos mit „Kind und Kegel“ – an den Flughäfen stranden. Zuletzt hatten die Piloten der Eurowings Deutschland am 06.Oktober, vor nicht einmal zwei Wochen, eintägig die Arbeit niedergelegt. Während die Geschäftsführung der Eurowings nach dem ersten Streikaufruf lediglich mit einem „offenen Brief“ an die eigene Belegschaft appellierte, wurde nach diesem nun deutlich schmerzhafteren Streikaufruf, eilig sowohl für den heutigen Samstag als auch den morgigen Sonntag, Online-Meetings mit den Piloten initiiert, offenbar in der Hoffnung die angekündigten Streiks noch ganz oder zumindest teilweise abwenden zu können. Bereits im Zuge des ersten Streiktag am 06.Oktober mussten mit 300 etwas mehr als die Hälfte der 500 geplanten Flüge gestrichen werden. Betroffen waren davon rund 31´000 Passagiere. Bei dem nun angekündigten 72-Stunden-Streik dürften diese beiden Kennziffern wohl erheblich höher ausfallen. Ein interessanter Fakt ist, dass es sich inhaltlich in diesem diesem

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Der spanische „Value Carrier“: Im Vueling A320 von Málaga nach Ibiza

Es ist ein wunderschöner Vormittag im August, als ich um 10:30, bei bereits 34 Grad im Schatten, meinen frisch-gepressten Orangensaft in der Cafeteria „La Canasta“, in direkter Nähe zum Strandabschnitt „Malagueta“ austrinke. Am Nachbartisch sitzen acht ältere spanische Herren, alle in den späten 60ern. Vier von ihnen spielen gegeneinander Karten, die anderen vier stehen dahinter und geben mit einem Café in der Hand, lautstark ihren „Senf“ dazu. Es ist zum einen dieses herzliche, fast schon losgelöste „Kinderlachen“ der älteren Herren, zum anderen diese völlig gelassene, tiefentspannte Art und Lebensphilosophie vieler Südeuropäer, die mich mal um mal beeindruckt. Als ich um die Rechnung bitte und kurz darauf meinen zehn Euro Schein in die kleine Schale lege, habe ich noch gut 3,5 Stunden Zeit, um aus meinem Hotel ganz in der Nähe auszuchecken und mit dem städtischen Airport Bus zum Flughafen zu fahren. Als ich gegen 12 Uhr das Terminal 3, des „Costa del Sol“ – Airport – Malaga erreiche, sind an den Check-In Schaltern von Vueling lange Schlangen. Eine gute Stunde soll mich die Aufgabe meines Gepäcks an diesem Mittag kosten und ich spüre eine leichte innere Nervosität, was die Warteschlange vor der Sicherheitskontrolle wohl sagen würde. Erfreulicherweise war dieser allerdings nach weniger als 10 Minuten in Gänze durchquert und es blieb noch Zeit für eine kleine Shopping-Tour am Airport. Von „Victoria Secret“ über einen „Jamie Oliver – Deli“, Costa Coffee bis hin zu Starbucks soll es den ausländischen, oftmals britischen Touristen hier am Flughafen an nichts fehlen. Als ich die

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BER: Zwei Erstflüge in einer Woche – Norse Atlantic startet nun auch an die US-Westküste

Drei wöchentliche Flüge nach LAX mit dem 787-9 Dreamliner von Berlin/Brandenburg. Nach fünf Jahren Unterbrechung gibt es seit heute wieder eine Verbindung von Berlin nach Los Angeles. Die erst wenige Monate alte norwegische Start-Up-Airline „Norse Atlantic Airways“ bietet ab sofort drei wöchentliche Non-Stop Flüge von Berlin nach Los Angeles an. Die Freude darüber ist am heutigen Tag in Berlin deutlich spürbar. „Berlin bekommt wieder eine Verbindung an seine älteste Partnerstadt“ (seit 1967 – Anm. der Redaktion) sagte der Berliner Wirtschaftssenator Stephan Schwarz anlässlich des Erstfluges und wird ebenfalls nicht müde zu betonen, dass auch die Verbindung mit dem US-Bundesstaat Kalifornien, der dortigen Wirtschaft sowie dem „IT-Hub“ – Silicon Valley für die hiesige Wirtschaft einen immensen Zugewinn bedeutet. Schwarz freut sich aber auch das Norse gezielt „jüngere Passagiere und Besucher von Berlin ansprechen will“. Ein Ziel welches auch seitens Norse vor Ort bekräftigt wird. Norse erspart mit dem Direktflug zwischen dem „BER und LAX“ auch lästiges Umsteigen und warten – und darauf legt Norse Chief Operation Officer (COO) Thom-Arne Norheim großen Wert – „natürlich sinke auch das Risiko eines Kofferverlustes bei einem Non-Stop-Flug von A nach B ohne Umstieg“, ein Umstand, welcher insbesondere diesen Sommer nicht außer acht gelassen werden sollte. Als er auf seine bisherigen Erfahrungen mit Berlin angesprochen wird, gerät er dabei regelrecht ins Schwärmen. „Wir freuen uns hier zu sein, wir freuen uns aber noch mehr über diesen großartigen Empfang“ sagt er und strahlt dabei. „Berlin ist nicht nur Deutschlands Hauptstadt, sondern eine der wichtigsten Hauptstädte Europas“ so

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Corendon: Alle Zeichen auf Wachstum? Was bietet der Carrier in diesem Sommer?

Mit der Corendon (eigenen) Boeing 737-800 ging es diesmal nach Nürnberg. Kaum ein Tripreport hat im Anschluss eine solche Vielzahl an Reaktion hervorgerufen, wie der Tripreport vor einem halben Jahr über den maltesischen Ableger, der türkischen Corendon Airlines. Eine Airline(gruppe), welche auch in diesem Sommer durch eine gewaltige Expansion der eigenen Operation im Fokus bleibt. Kaum eine andere Airline hierzulande verfügt zurzeit über eine derart, spannende Bandbreite an Wetlease- und Subcharterflugzeugen, um diese ehrgeizigen Wachstumspläne auch zu stemmen. Egal ob Boeing 737-800 der ukrainischen SkyUp, Airbus A320 der dänischen DAT, oder der neuste Coup ein Airbus A330-302 der maltesischen GetJet Tochter – AirHub Airlines, zu Beginn der Sommersaison 2022, bestand die eingesetzte Corendon-Flotte zu fast 50%(!) aus angemieteten Flugzeugen. Aber auch in der eigenen Flotte kam in den vergangenen Monaten Bewegung hinein, so setzt der türkische Mutterkonzern inzwischen insgesamt 6 neue – Boeing 737max8 ein. Dies bringt zum einen inzwischen ein wenig Entlastung in die, in diesem Jahr, heftige Sommer-OPS mit einer Vielzahl an inkonstanten und zum anderen reduziert es zwischenzeitlich auch ein wenig den Einsatz der kostspieligen Subcharter. Somit stellte sich zum Zeitpunkt der Buchung dieses Fluges ins fränkische Nürnberg die spannende Frage, welche Airline und welches Flugzeug auf dem gebuchten Flug wohl eingesetzt werden würde. Am Ende blieb es erfreulicherweise bei einer konzerneigenen Boeing 737-800, mit der Kennung 9H-TJB, des maltesischen Ablegers „Corendon Europe Airlines“, einer in Deutschland altbekannten Maschine. Der gebuchte Tarif Corendon hat sein Buchungssystem seit dem letzten Flug im Winter nicht umgestellt und bietet somit

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Die neue USA-Offensive am Flughafen Berlin-Brandenburg

Neben New York und Los Angeles soll Washington im zweiten Anlauf 2023 ab dem BER aufgenommen werden. Auch Delta plant die Rückkehr nach Berlin. Der Wunsch nach einem Ausbau der Langstreckenverbindungen scheint in Berlin so langsam wieder an Fahrt aufzunehmen. Bereits wenige Wochen nach der überraschenden Ankündigung des neuen norwegischen Langstrecken Low-Cost-Carrier Norse gleich zwei neue US-Ziele ab Berlin anzufliegen, stellt United mit dem Ziel Washington ab 2023 einen vierten Zielflughafen in den USA ab Berlin in Aussicht. So werden mit dem Markteintritt von Norse ab kommenden Monat die 787-Dreamliner ab Berlin den Kennedy Airport (JFK) anfliegen. Ein bis dato neuer Zielflughafen ab dem BER, wodurch im Großraum-New York zwei Airports: John F. Kennedy/ JFK (Norse) sowie Newark (United) im Flugplan stehen werden. Auch werden die mit zwei Klassen bestuhlten Dreamliner einen mehrmals pro Woche angebotenen Non-Stop Flug an die Westküste der USA mit Kurs auf Los Angeles/LAX aufnehmen. Nun, wenige Wochen später stellt auch United eine bereits für den Sommer 2022 angedachte Erweiterung des BER-Flugplanes in Aussicht. So soll nach derzeitigem Stand ab Ende Mai 2023, eine Boeing 767-400 täglich als Flug „UA235“ in 9 Stunden 20 Minuten direkt von Berlin nach Washington D.C / IAD abheben. Die 767-Jets der United sollen dabei mit der unter amerikanischen FQTV beliebten Polaris-Business-Class ausgestattet sein. Ein „Berlin-Rückkehrer“ könnte dabei das SkyTeam Mitglied Delta Airlines werden, welche ebenfalls ab Ende Mai 2023 eine Non-Stop Verbindung vom BER nach New York JFK zur Buchung freigeschalten hat und dabei zur direkten Konkurrenz der 787-Dreamlinern von

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