Militär

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Bundeswehr setzt Patriot-Systeme zum Schutz eines polnischen Flughafens ein

Im Südosten Polens werden zwei Patriot-Systeme der Bundeswehr für die kommenden sechs Monate den Flughafen bei Rzeszow schützen. Dieser Flughafen ist von strategischer Bedeutung, da er als zentrale logistische Drehscheibe für die Militärhilfe des Westens an die Ukraine fungiert. Rund 200 Soldaten werden die hochmodernen Flugabwehrsysteme bedienen, die vor allem den Luftraum über dem NATO-Gebiet sichern und gleichzeitig die logistische Versorgung der Ukraine sicherstellen, wie Verteidigungsminister Boris Pistorius erklärte. Der Flughafen bei Rzeszow liegt nur etwa 100 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt und war bisher von US-Soldaten und deren Patriot-Systemen geschützt worden. Diese Übergabe der Schutzverantwortung an die Bundeswehr unterstreicht die enge militärische Zusammenarbeit zwischen Deutschland und Polen im Rahmen der NATO- und EU-Bündnistreue. Verteidigungsminister Pistorius lobte die Rolle Polens als „unglaublichen politischen und militärischen Verbündeten“ der Ukraine, die sich während des Konflikts mit Russland bewährt habe. Zuvor waren deutsche Patriot-Staffeln bereits von Januar bis November 2023 im Osten Polens im Einsatz, um den Luftraum zu überwachen. Ab Sommer 2025 plant Deutschland, zusätzlich eine Alarmrotte von Eurofighter-Kampfflugzeugen nach Polen zu verlegen, um den Luftraum über Rumänien zu sichern. Diese Einsätze verdeutlichen das Engagement der Bundeswehr in der gemeinsamen Verteidigung des NATO-Gebiets.

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Deutschland, Österreich und die Schweiz vertiefen Zusammenarbeit der Luftstreitkräfte

Am 17. Jänner 2025 unterzeichneten die Luftwaffenchefs von Deutschland, der Schweiz und Österreich eine Kooperationsvereinbarung, die auf eine engere Zusammenarbeit der Luftstreitkräfte der drei Nachbarländer abzielt. Generalleutnant Ingo Gerhartz (Deutschland), Divisionär Peter Merz (Schweiz) und Generalmajor Gerfried Promberger (Österreich) legten in ihrem Treffen den Grundstein für eine umfassendere Kooperation, die insbesondere auf die Weiterentwicklung der bodengebundenen Luftverteidigung, die gemeinsame Nutzung von Ressourcen und die Stärkung der Interoperabilität fokussiert. Die unterzeichnete Vereinbarung sieht eine engere Verzahnung der Luftwaffen in mehreren Schlüsselbereichen vor. Dazu gehören: Ein wichtiger Teil der Vereinbarung ist die jährliche Durchführung eines sogenannten Air Chiefs‘ Meeting im D-A-CH-Format, bei dem die Fortschritte der Zusammenarbeit evaluiert und weitere Schritte festgelegt werden. Bedeutung der Kooperation Die Vertiefung der Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Österreich und der Schweiz wird von politischer Seite ausdrücklich begrüßt. Österreichs Verteidigungsministerin Klaudia Tanner hob die Relevanz des Abkommens hervor und bezeichnete es als wichtigen Schritt, um die Bevölkerung bestmöglich zu schützen. Besonders vor dem Hintergrund der aktuellen sicherheitspolitischen Herausforderungen sei eine enge Kooperation zwischen den europäischen Nachbarn unerlässlich. Die Schweiz, die traditionell eine neutrale Haltung in internationalen Konflikten einnimmt, sieht in der Zusammenarbeit ebenfalls einen Mehrwert. Divisionär Merz betonte, daß die Schweiz ihre Fähigkeiten weiter stärken und gleichzeitig von den Erfahrungen der Partner profitieren könne. Generalleutnant Gerhartz aus Deutschland hob hervor, wie wichtig eine enge Abstimmung innerhalb Europas sei, um auf mögliche Bedrohungen vorbereitet zu sein. Gemeinsame Übungen und Austauschprogramme Ein zentraler Bestandteil der Kooperation sind gemeinsame Übungen und Ausbildungsprogramme, die es den beteiligten Ländern ermöglichen, voneinander zu lernen

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Erfolgreiche Luftbetankung durch Airbus A400M

In einer wegweisenden Entwicklung hat Airbus bekannt gegeben, dass eine A400M Atlas, das Schwerlastflugzeug des europäischen Flugzeugherstellers, erfolgreich eine V-22 Osprey, ein Kipprotor-Flugzeug der US Navy, während eines Flugtests der deutschen Luftwaffe mit Treibstoff versorgt hat. Diese erfolgreiche Betankung stellt nicht nur einen bedeutenden Fortschritt in der Weiterentwicklung der A400M als Tankflugzeug dar, sondern auch einen wichtigen Schritt in Richtung verbesserter Interoperabilität zwischen den NATO-Partnern, die für gemeinsame militärische Operationen unerlässlich ist. Die deutsche Luftwaffe hatte die A400M Atlas ursprünglich mit dem Ziel entwickelt, ein flexibles und leistungsfähiges Transportflugzeug zu schaffen, das nicht nur schwere Lasten über weite Distanzen transportieren, sondern auch als Tankflugzeug für militärische Hubschrauber und andere Flugzeuge eingesetzt werden kann. Mit der erfolgreichen Luftbetankung eines US-amerikanischen Hubschraubers wurde diese Fähigkeit nun auf die nächste Stufe gehoben und ein neuer Meilenstein in der Einsatzfähigkeit des Flugzeugs erreicht. Eine komplexe Herausforderung: Hubschrauberbetankung in der Luft Die Fähigkeit, Hubschrauber während des Flugs zu betanken, ist eine der herausragenden Funktionen der A400M. Insbesondere für Frankreich und Deutschland, die auf militärische Hubschrauber für Einsätze in fremden Konfliktgebieten angewiesen sind, ist diese Fähigkeit von entscheidender Bedeutung. Im Gegensatz zu Flugzeugen, die über lange Distanzen fliegen und entsprechend Treibstoff an Bord haben, benötigen Hubschrauber für längere Einsätze häufig eine zusätzliche Treibstoffversorgung, die durch Luftbetankung bereitgestellt werden muss. Traditionell übernahm diese Aufgabe die United States Air Force (USAF), doch die Weiterentwicklung von Luftbetankungssystemen in europäischen Militärflugzeugen, insbesondere der A400M, bietet den NATO-Partnern nun mehr Unabhängigkeit und Flexibilität. Die Luftbetankung von Hubschraubern stellt aufgrund der unterschiedlichen

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Airbus Helicopters liefert neue H225M-Hubschrauber an die französische Luft- und Raumfahrtkräfte

Airbus Helicopters hat zwei neue H225M-Hubschrauber an die französische Generaldirektion für Rüstung (DGA) ausgeliefert. Diese Lieferung markiert einen wichtigen Schritt in der Modernisierung und Harmonisierung der Hubschrauberflotte der französischen Luft- und Raumfahrtkräfte. Die neuen Maschinen, die die Pumas ersetzen sollen, werden vor allem in den französischen Überseegebieten wie Französisch-Guayana, Dschibuti und Neukaledonien eingesetzt. Der H225M, auch bekannt unter dem Namen „Caracal“, wird in einer Vielzahl von operativen Einsätzen, einschließlich Such- und Rettungsmissionen sowie Versorgungseinsätzen, verwendet. Die Auslieferung dieser Hubschrauber folgt auf eine Bestellung von insgesamt acht Maschinen im Jahr 2021, die den fortlaufenden Bedarf der französischen Streitkräfte an leistungsstarken und modernen Drehflüglern decken sollen. Symbolträchtige Lieferung für die französischen Streitkräfte Die Übergabe der beiden Hubschrauber an die französischen Luft- und Raumfahrtkräfte ist von besonderer Bedeutung, da Frankreich der erste Betreiber der H225M war. Diese Hubschrauber sind seit ihrer ersten Inbetriebnahme im Jahr 2006 ein unverzichtbares Werkzeug für verschiedene militärische und zivile Aufgaben. Besonders bei Such- und Rettungsmissionen, Katastrophenmanagement sowie medizinischen Evakuierungen hat der H225M ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt. Bruno Even, CEO von Airbus Helicopters, betonte, dass Frankreich als erster Betreiber die Vorteile des Hubschraubers bereits mehrfach genutzt habe und dass das Vertrauen in das Modell auch nach fast zwei Jahrzehnten nicht verloren gegangen sei. Die französische Luft- und Raumfahrtwaffe werde von den zahlreichen Innovationen profitieren, die seit der ersten Einführung des H225M in den französischen Streitkräften eingeflossen seien. Der H225M-Hubschrauber zeichnen sich durch ihre Zuverlässigkeit und Vielseitigkeit aus. Sie sind besonders robust und in der Lage, unter extremen Bedingungen

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Embraer erhält Festauftrag für sechs A-29 Super Tucano

Der brasilianische Flugzeugbauer Embraer hat einen Festauftrag über sechs A-29 Super Tucano erhalten, ein leichtes Angriffs- und Schulflugzeug. Die Lieferung dieser vielseitigen Flugzeuge, die für Aufgaben wie Luftnahunterstützung, Seepatrouille und Territorialverteidigung eingesetzt werden können, ist für 2026 vorgesehen. Der Kunde wurde von Embraer nicht namentlich bekanntgegeben. Die A-29 Super Tucano gilt als führend in ihrer Kategorie, mit mehr als 290 Aufträgen und insgesamt über 570.000 Flugstunden. Davon entfallen 60.000 Stunden auf den Kampfeinsatz, was die Zuverlässigkeit und Leistungsfähigkeit des Flugzeugs in anspruchsvollen Umgebungen unterstreicht. Im Jahr 2024 wurden die A-29 unter anderem an Portugal, Uruguay und Paraguay verkauft, was die internationale Nachfrage und das Vertrauen in das Modell weiter steigert. Die A-29 Super Tucano hat sich als wertvolles Flugzeug für Luftstreitkräfte weltweit etabliert. Ihre Kombination aus Vielseitigkeit, Robustheit und Effizienz hat sie zu einer bevorzugten Wahl für verschiedene militärische Aufgaben gemacht.

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Embraer verkauft zwei C-390 Millennium an neuen Kunden

Der brasilianische Flugzeughersteller Embraer hat einen Vertrag über den Verkauf von zwei C-390 Millennium-Mehrzweckflugzeugen unterzeichnet. Der Käufer, dessen Identität nicht bekannt gegeben wurde, erhält neben den Flugzeugen auch ein umfassendes Paket aus Schulungs-, Unterstützungs- und Ersatzteilen. Die C-390, die für vielseitige militärische und humanitäre Einsätze wie Truppentransporte, Katastrophenhilfe und medizinische Evakuierungen entwickelt wurde, stärkt das Angebot von Embraer im Bereich militärischer Lufttransporte. Dieser Vertrag markiert einen weiteren Meilenstein für die C-390-Flotte, die mittlerweile von zehn Nationen genutzt wird, darunter Brasilien, Portugal, Ungarn und Südkorea. Seit 2019 hat die C-390 mehr als 15.500 Flugstunden absolviert, mit einer beeindruckenden Missionserfüllungsrate von 93 % und einer Erfolgsquote von 99 %. Die Flugzeuge zeichnen sich durch eine hohe Nutzlast von 26 Tonnen, eine Geschwindigkeit von 470 Knoten und eine hohe Vielseitigkeit aus. Mit diesem neuen Verkauf festigt Embraer seine Position als führender Anbieter im Bereich des modernen militärischen Lufttransports und setzt auf fortschrittliche Technologie sowie kostengünstigen Betrieb.

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Österreich modernisiert Luftstreitkräfte: Entscheidung für Leonardo M-346 FA

Die österreichischen Luftstreitkräfte stehen vor einem bedeutenden Modernisierungsschritt: Zwölf Leonardo M-346 FA-Jets sollen die ausgemusterten Saab 105 ersetzen. Mit der Anschaffung dieser zweisitzigen, waffenfähigen Unterschall-Flugzeuge schließt Österreich eine „wesentliche Fähigkeitslücke“ in der Luftverteidigung und stärkt zugleich seine nationale Ausbildungs- und Einsatzfähigkeit. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner erklärte, dass die Ausbildung der Kampfpiloten künftig „zu 100 Prozent nach Österreich“ zurückverlagert werde. Das Projekt wird mit rund einer Milliarde Euro veranschlagt. Hintergrund: Ausmusterung der Saab 105 und die Folgen Die Saab 105, die über Jahrzehnte hinweg als Trainingsflugzeug des Bundesheers diente, wurde 2020 außer Dienst gestellt. Diese Entscheidung führte zu einer erheblichen Einschränkung in der Luftstreitkräfteausbildung, da Österreich auf ausländische Kooperationen angewiesen war. Vor allem für die Grund- und Fortbildung von Kampfpiloten entstand eine Abhängigkeit von Partnerländern. Der Ersatz der Saab 105 wurde daher nicht nur als sicherheitspolitische Notwendigkeit betrachtet, sondern auch als ein Schritt hin zur Stärkung der militärischen Autarkie. Die Leonardo M-346 FA: Ein vielseitiger Unterschall-Jet Der Leonardo M-346 FA, der in Österreich künftig sowohl für Ausbildungszwecke als auch zur Luftraumüberwachung und Unterstützung von Bodentruppen eingesetzt werden soll, zeichnet sich durch seine Vielseitigkeit aus. Das zweisitzige Flugzeug kann mit modernster Avionik, Waffen und Aufklärungssystemen ausgerüstet werden, was es zu einem geeigneten Kandidaten für die Anforderungen eines kleinen, aber leistungsfähigen Militärs wie dem österreichischen Bundesheer macht. Der M-346 FA hat sich bereits in mehreren Ländern bewährt. Neben Italien setzen auch Singapur, Israel, Katar und Polen auf dieses Modell. Sein Erfolg basiert unter anderem auf der Möglichkeit, sowohl für Trainingszwecke als auch für Kampf-

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Österreichisches Bundesheer: Unterstützung bei Waldbränden in der Steiermark

Mit einem schnellen und entschlossenen Assistenzeinsatz reagiert das Österreichische Bundesheer auf den Ausbruch von Waldbränden in der steilen Gebirgsregion rund um Semriach in der Steiermark. Bereits seit Freitag, dem 27. Dezember 2024, sind militärische Hubschrauber im Einsatz, um die zivilen Einsatzkräfte vor Ort bei der Bekämpfung der Flammen zu unterstützen. Dieser Einsatz unterstreicht erneut die unverzichtbare Rolle des Bundesheeres bei der Bewältigung von Krisensituationen im Inland. Nach dem Ausbruch der Waldbrände am Donnerstagabend alarmierten die örtlichen Feuerwehren umgehend das Bundesheer, um die Herausforderung des steilen und schwer zugänglichen Geländes zu bewältigen. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner betonte die Bedeutung der Zusammenarbeit zwischen zivilen und militärischen Einsatzkräften: „Das Bundesheer steht immer rasch bereit, wenn es gebraucht wird. Unsere ausgebildeten Pilotinnen und Piloten helfen gemeinsam mit den zivilen Einsatzkräften vor Ort, die Flammen schnellst möglich zu bekämpfen.“ Die beiden eingesetzten Hubschrauber, ein Black Hawk S-70 und ein Agusta Bell 212, sind optimal für derartige Einsätze geeignet. Mit ihrer robusten Technik, hohen Traglastkapazitäten und der Fähigkeit, in schwierigem Gelände zu operieren, leisten sie einen wesentlichen Beitrag zur Brandbekämpfung. High-Tech aus der Luft: Die Hubschrauber im Detail Der S-70 Black Hawk ist das Arbeitspferd des Einsatzes. Als Mehrzweckhubschrauber mit zwei leistungsstarken Triebwerken, die jeweils 1.940 PS liefern, ist er besonders für Hochgebirgsoperationen geeignet. Seine Enteisungsanlage ermöglicht Flüge auch bei schwierigen winterlichen Bedingungen, während die maximale Außenlast für Löschwasser von 4.000 Kilogramm eine effektive Brandbekämpfung ermöglicht. Mit einer Reisegeschwindigkeit von 280 km/h und einer Reichweite von 500 Kilometern ist er sowohl schnell als auch flexibel einsetzbar. Ergänzt

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US-Marine: Eigenbeschuß trifft F/A-18-Kampfflugzeug

Ein Kampfflugzeug vom Typ F/A-18 der US-Marine wurde während eines Einsatzes irrtümlich von der USS Gettysburg, einem Lenkwaffenkreuzer, abgeschossen. Beide Piloten konnten sich mit dem Schleudersitz in Sicherheit bringen und wurden geborgen. Einer der Piloten erlitt leichte Verletzungen. Der Vorfall wurde vom US Central Command (CENTCOM) als Beschuß durch eigene Truppen bestätigt, wobei keine feindlichen Handlungen eine Rolle spielten. Der Zwischenfall ereignete sich in einer angespannten Phase im Roten Meer, wo die US-Marine aufgrund der Bedrohung durch die Houthi verstärkt operiert. Zeitgleich führte die US-Armee Luftangriffe auf Ziele der Houthi im Jemen durch, darunter Raketenlager und Kommandoeinrichtungen in Sana’a. CENTCOM erklärte jedoch, daß das abgeschossene Kampfflugzeug nicht an diesen Operationen beteiligt war. Die Angriffe folgten auf Behauptungen der Houthi, Israel und verbündete Streitkräfte angegriffen zu haben. Die Ursache des Eigenbeschusses wird derzeit untersucht. Der Vorfall verdeutlicht die Herausforderungen und Risiken militärischer Operationen in konfliktgeladenen Regionen.

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Lufthansa Technik rüstet Airbus A350 der Luftwaffe mit Selbstschutzsystem aus

In einer wegweisenden Entscheidung für die Sicherheit der deutschen Luftwaffe hat Lufthansa Technik in enger Zusammenarbeit mit Elbit Systems und Airbus ein innovatives Selbstschutzsystem für drei Airbus A350 der deutschen Flugbereitschaft entwickelt. Diese Flugzeuge, die zu den Flaggschiffen der deutschen Regierungsflotte gehören, werden mit dem sogenannten Directed InfraRed Counter Measures (DIRCM) ausgestattet, einem hochmodernen Abwehrsystem, das in der Lage ist, anfliegende Raketen abzulenken. Die Entscheidung, diese Technologie zu integrieren, wurde jüngst vom Verteidigungs- und Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages genehmigt und stellt einen Meilenstein in der Sicherheitspolitik des Landes dar. Die Technologie hinter DIRCM Das DIRCM-System, das auf den Airbus A350 der deutschen Flugbereitschaft aufgebracht wird, ist eine Technologie, die ursprünglich für den Schutz vor infrarotgelenkten Raketen entwickelt wurde. Besonders gefährlich sind diese Raketen, wenn sie von nichtstaatlichen Akteuren eingesetzt werden, wie es in Konfliktgebieten zunehmend der Fall ist. MANPADS (Man-Portable Air Defense Systems) sind tragbare, mit Infrarotsuchköpfen ausgestattete Lenkflugkörper, die eine enorme Bedrohung für zivile und militärische Flugzeuge darstellen. DIRCM-Systeme arbeiten, indem sie den Suchkopf einer anfliegenden Rakete mit einem sogenannten „Jam Code“ stören, was dazu führt, dass die Rakete ihr Ziel verfehlt. Dies geschieht ohne dass die Besatzung des Flugzeugs aktiv eingreifen muss, was das System besonders zuverlässig und effizient macht. In der Praxis bedeutet dies, dass der Airbus A350 nun in der Lage ist, sich gegen eine der gefährlichsten Bedrohungen in der Luftverteidigung zu schützen. Die Technologie hat sich bereits in anderen Flugzeugen, darunter VIP- und Staatsoberhauptflugzeugen sowie militärischen Plattformen, bewährt. Mit der Einführung dieses Systems auf dem

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