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Fußball-EM bringt erhöhtes Flugaufkommen: Fluko plant über 600 zusätzliche Flugbewegungen

Mit dem bevorstehenden Start der Fußball-Europameisterschaft steigt auch in Deutschland das Flugaufkommen deutlich an. Der Flughafenkoordinator Fluko hat für das sportliche Großereignis mehr als 600 zusätzliche Start- und Landezeiten in die kurzfristige Verkehrsplanung integriert. Vom 14. Juni bis 14. Juli werden Fußballfans, Mannschaften und Funktionäre zu Spielen und Veranstaltungen reisen, was das Flugaufkommen maßgeblich beeinflusst. Laut einem Bericht der „Rheinischen Post“ hat die Fluko insgesamt 609 Slots für Flugbewegungen in Zusammenhang mit der EM zugewiesen bekommen. Der Flughafenverband ADV hatte bereits im Juni mit rund 500 zusätzlichen Flügen im Zusammenhang mit der EM gerechnet. Diese zusätzlichen Flüge umfassen nicht nur Sonderflüge für Fußballfans aus ganz Europa, sondern auch die An- und Abreisen von Mannschaften und Verbänden. Zudem bieten einige Flughäfen die Möglichkeit, EM-Spiele direkt vor Ort zu verfolgen. Der Frankfurter Flughafen beispielsweise plant sieben Public-Viewing-Bereiche, von denen drei sogar hinter den Sicherheitskontrollen eingerichtet werden, wie der Betreiber Fraport am Montag mitteilte.

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Gäste insolventer Veranstalter FTI und Big Xtra größtenteils zurück – Kritik an Hotelpraktiken

Laut dem Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) haben sich von den 65.000 Gästen der insolventen Veranstalter FTI und Big Xtra die meisten bereits wieder in ihrer Heimat befinden, während etwa 15.000 noch in den Reiseländern verweilen. Der DRSF äußerte Kritik an der Vorgehensweise einiger Hoteliers, die Gästen die Abreise verwehrten oder zusätzliche Zahlungen verlangten. „Es ist absolut inakzeptabel, Reisende derart zu behandeln und dabei Grenzen zu überschreiten“, sagte DRSF-Geschäftsführer Ali Arnaout. In den vergangenen Tagen habe es laut Arnaout Fälle gegeben, in denen Hoteliers Urlaubern die Abreise verwehrten oder sie aus ihren Zimmern aussperrten. Der DRSF reagierte darauf schnell und übermittelte Kostenübernahmeerklärungen an Reisende und Hoteliers, um solche Situationen zu verhindern. Währenddessen erweitert sich die Liste der Veranstalter, die FTI-Kunden in den Reisezielen betreuen. Chamäleon übernimmt beispielsweise die Betreuung in Marokko, Oman, Vietnam, Nepal und Kenia. Coral Travel & Ferien Touristik übernimmt die Betreuung der FTI-Kunden in Tunesien. Weitere Partner sind unter anderem TUI, Dertour, Schauinsland-Reisen, Aida Cruises, Olimar, Berge & Meer und Studiosus.

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Übergangslösung für Lohnausfälle bei Luftsicherheitsdienst: Konkurrent übernimmt in Weeze

In Folge ausbleibender Lohnzahlungen des Luftsicherheitsdienstleisters „ESA Luftsicherheit GmbH“ an verschiedenen deutschen Flughäfen hat man in Weeze eine vorübergehende Lösung gefunden. Der Bundesverband der Luftsicherheitsunternehmen (BDLS) gab bekannt, dass die Firma I-Sec die Aufgaben am Niederrhein übernehmen und auch die ausstehenden Zahlungen an die Angestellten leisten wird. Gemäß Verdi werden sämtliche Beschäftigte der ESA in Weeze vom neuen Dienstleister I-Sec übernommen, inklusive ihrer bisherigen arbeits- und tarifvertraglichen Bedingungen. Dies erfolgt im Rahmen eines Betriebsübergangs gemäß § 613a BGB. Die Situation, dass den Mitarbeitern kein oder nur teilweise Lohn ausgezahlt wurde, sei laut BDLS-Präsident Alexander Borgschulze „nicht haltbar“. Die Bezirksregierung in Düsseldorf hatte der ESA den laufenden Vertrag für die Kontrollen am Flughafen Weeze außerordentlich gekündigt, aufgrund von Problemen bei der Besetzung der Kontrollspuren sowie ausstehenden Gehaltszahlungen. Ursprünglich sollte eine vorübergehende Lösung gefunden werden, bis im November eine Neuvergabe des Auftrags geplant ist. In Erfurt und Dresden, wo ebenfalls ESA-Tochterunternehmen tätig sind, sollen nach anfänglichen Problemen die Abläufe mittlerweile wieder normal verlaufen. Allerdings wurde die ESA am Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden nach Schwierigkeiten bei einer Neuausschreibung nicht weiter berücksichtigt. Hier hat bereits am 15. April die Firma I-Sec die Aufgaben übernommen.

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Moderne Scanner sollen Wartezeiten verkürzen: Ausstattung an deutschen Flughäfen noch unzureichend

Die Einführung moderner Handgepäck-Scanner auf Basis der Computertomografie könnte an deutschen Flughäfen dazu beitragen, lange Warteschlangen an den Sicherheitsschleusen zu reduzieren. Doch noch sind diese Scanner an vielen Standorten Mangelware. Die Ausstattung mit den neuen Geräten kommt vor der Urlaubssaison nur langsam voran, wie eine Anfrage des Spiegel bei der Bundespolizei und der Regierung von Oberbayern ergab. Insbesondere an großen Flughäfen wie Frankfurt am Main sind die neuen Scanner noch rar. Von rund 170 Kontrollspuren sind lediglich 34 auf die moderne Technologie umgestellt. Ähnlich sieht es an anderen Standorten aus: Hamburg verfügt über nur sechs CT-Scanner, Hannover hat gerade einmal einen, und in Köln/Bonn ist die Zahl von zwei auf ein Gerät geschrumpft. Die moderne Technologie hat den Vorteil, dass das Handgepäck von mehr als 200 Passagieren pro Stunde durchleuchtet werden kann, was einer Steigerung von 40 Prozent gegenüber den bisherigen Kapazitäten entspricht. Deutschland ist jedoch nicht führend bei der Einführung dieser Technologie. Die Bundespolizei hatte lange Bedenken hinsichtlich der ausreichenden Testung der Scanner geäußert. In anderen Ländern wie den Niederlanden und Italien sind die CT-Scanner bereits länger im Einsatz. Die Bundespolizei plant mittel- und langfristig, weitere Flughäfen und Kontrollspuren mit dieser Technologie auszustatten. Dabei wird das Vorgehen mit dem Beschaffungsamt des Bundesministeriums des Innern und für Heimat abgestimmt. Aktuell ist für Passagiere oft unklar, an welcher Kontrollspur die modernen Scanner installiert sind. Die Bundespolizei betont jedoch, dass die Fluggäste direkt an den betreffenden Spuren über die reduzierten Vorbereitungshandlungen informiert werden. In Zukunft könnte die Ausstattung der Flughäfen mit CT-Scannern

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Neue Glacier Bike Tour durch die Schweizer Alpen für E-Bike-Fans

Eine neue Radtourenroute namens Glacier Bike Tour wurde in der Schweiz eingeführt, die speziell für E-Bike-Tourenfans konzipiert ist. Die Tour erstreckt sich über 10 Etappen entlang der Strecke des Glacier Express, von St. Moritz über Andermatt nach Zermatt. Die Route erstreckt sich über 370 Kilometer und überquert dabei 3 Pässe, durchquert 3 Kantone und umfasst 9.500 Höhenmeter. Die Zusammenarbeit zwischen Graubünden Ferien, Andermatt-Urserntal Tourismus und Valais/Wallis Promotion hat dieses Projekt ins Leben gerufen. Die Glacier Bike Tour richtet sich an die wachsende Gemeinschaft der E-Bike-Enthusiasten. Die Strecke, die Schotter, Asphalt und einfache Pfade umfasst, sowie die Etappenlänge von 3-4 Stunden, sind perfekt auf die Bedürfnisse von E-Bike-Tourenfahrern zugeschnitten. Die Tour bietet ein einzigartiges Erlebnis, das Natur, Kultur und kulinarische Genüsse miteinander verbindet. Die Zusammenarbeit zwischen den Regionen Graubünden, Andermatt und Valais symbolisiert den gemeinsamen Willen, auf die Bedürfnisse des sich schnell entwickelnden E-Bike-Marktes zu reagieren und maßgeschneiderte Lösungen anzubieten. Die Glacier Bike Tour ist ein Meilenstein im Schweizer Fahrradtourismus und trägt zur internationalen Attraktivität der Schweiz bei. Martin Nydegger, Direktor von Schweiz Tourismus, betont die Bedeutung dieses Angebots für die touristische Promotion der Schweiz und hebt die vielfältigen Bike-Destinationen des Landes hervor. Die gemeinsame Initiative der beteiligten Regionen könnte zukünftige innovative Projekte im Schweizer Fahrradtourismus vorantreiben.

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UK: Flüssigkeitsregelung bleibt doch aufrecht, aber nicht überall

Die Entscheidung der britischen Regierung, die Mitnahme von Flüssigkeiten im Handgepäck auf sechs regionalen Flughäfen wieder zu beschränken, stößt auf Kritik und Warnungen vor möglicher Unsicherheit und Verzögerungen. Die Verbrauchergruppe Which? warnt vor chaotischen Szenen und Verwirrung für Reisende. Die Rückkehr zu den Beschränkungen, die seit gestern (Sonntag) gelten, wurde vom Verkehrsministerium angekündigt, obwohl neue Generationen von Scannern eingeführt wurden, die Passagieren erlauben, bis zu zwei Liter Flüssigkeiten mit sich zu führen und Laptops in ihren Taschen zu lassen. Es wurde keine klare Erklärung für diese Maßnahme gegeben. Das Verkehrsministerium betonte, dass die Regelung vorübergehend sei und nur Passagiere von sechs Flughäfen betreffe, was etwa 6 % der britischen Fluggäste ausmache. Diese Änderung betrifft die Flughäfen Newcastle, Leeds/Bradford, London City, Aberdeen, Southend und Teesside. Die 100-ml-Beschränkung für Flüssigkeiten im Handgepäck wurde 2006 nach einem Sprengstoffanschlag auf ein Transatlantikflugzeug eingeführt. Der Schritt wurde vom DfT als „Routinemaßnahme“ bezeichnet und nicht als Reaktion auf eine spezifische Bedrohung. Jedoch sorgten chaotische Szenen am Wochenende am Flughafen Birmingham für Aufsehen, als lange Warteschlangen entstanden. Ein Flughafensprecher erklärte, dass dies auf die erneute Einführung des Flüssigkeitsverbots zurückzuführen sei, das die Kapazitäten der Sicherheitsanlagen übersteigt. Die Uneinheitlichkeit der Regeln und die kurzfristige Änderung sorgen für Verwirrung bei den Reisenden. Diese Maßnahme könnte zu weiteren Verzögerungen und Unsicherheiten während der Reisesaison führen. Flughäfen hatten bis zum 1. Juni Zeit, fortschrittliche Sicherheitsscanner einzuführen, die die Mitnahme von Flüssigkeiten und Laptops erleichtern würden. Eine Fristverlängerung von bis zu einem Jahr wurde jedoch gewährt, da die Installation der Geräte Herausforderungen

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Anstieg der Einbrüche während Fußball-Großevents erwartet

Fußball-Großereignisse wie Europameisterschaften oder Weltmeisterschaften sorgen nicht nur für Begeisterung und Eventstimmung, sondern führen auch zu einem Anstieg der Einbrüche. Laut Wiener Städtische Versicherung erhöht sich die Zahl der Haushalts-Einbrüche während solcher Events durchschnittlich um zehn Prozent. Mit der Teilnahme der österreichischen Fußball-Nationalmannschaft an der Euro 2024 und den damit verbundenen beliebten Public Viewings wird wieder mit einer Zunahme von Einbrüchen gerechnet. Doris Wendler, Vorstandsdirektorin der Wiener Städtischen, erklärt, dass während der vierwöchigen Turnierzeit täglich 20 Einbruchsmeldungen registriert werden, was ein Anstieg von zehn Prozent gegenüber Nicht-EM- und WM-Zeiten ist. Diese Daten basieren auf internen Zahlen, die bis zur EM 2004 in Portugal zurückreichen. Während der vergangenen Fußball-WM in Katar 2022, die in der Vorweihnachtszeit stattfand, war der Trend rückläufig. Dies wurde durch die eingeschränkten Public Viewings und pandemiebedingte Einschränkungen begünstigt. Wendler rechnet jedoch aufgrund der bevorstehenden Euro 2024 wieder mit einem Anstieg der Einbrüche. Ein positiver Ausreißer war die Heim-EM 2008, bei der keine Zunahme der Einbrüche verzeichnet wurde. Dies wurde vor allem durch eine umfangreiche Informationskampagne der Polizei erreicht. Wendler betont die Wichtigkeit solcher Maßnahmen zur Einbruchsprävention. Die Wiener Städtische gibt folgende Sicherheitstipps für die Euro 2024: Versperren Sie Ihre Eingangstüren, verriegeln Sie alle Fenster und Türen, die nach außen führen, und lassen Sie keine Einstiegshilfen sichtbar vor Ihrem Haus oder Ihrer Wohnung liegen.

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Swiss verlängert Partnerschaft mit dem Schweizerischen Fussballverband

Swiss International Air Lines hat den Vertrag mit dem Schweizerischen Fussballverband (SFV) um vier Jahre bis Juni 2028 verlängert und bleibt somit offizielle Airline der Schweizer Fussball-Nationalteams. Diese Vereinbarung umfasst die Flugreisen für alle 14 Nationalteams, darunter die A-Nationalteams der Frauen und Männer sowie die Nachwuchsauswahlteams und Beachsoccer-Mannschaften. Heike Birlenbach, Chief Commercial Officer von Swiss, betonte die Bedeutung der Partnerschaft: „Fussball ist eine der beliebtesten Sportarten in der Schweiz und weltweit. Darum ist es uns als führende Airline der Schweiz ein Herzensanliegen, den Fussballsport zu unterstützen.“ Auch SFV-Generalsekretär Robert Breiter äußerte sich erfreut über die Verlängerung der Zusammenarbeit, die auf großem Vertrauen und dem gemeinsamen Ziel des internationalen Erfolgs basiere. Swiss engagiert sich seit vielen Jahren im Sportbereich und unterstützt neben dem SFV auch Swiss Athletics, die Swiss Ice Hockey Federation, Swiss Olympic, Swiss Paralympic und Swiss Ski. Zudem ist Swiss Partner wichtiger internationaler Sportveranstaltungen in der Schweiz, wie den Internationalen Lauberhornrennen in Wengen und dem Leichtathletik-Meeting Weltklasse Zürich.

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Deutschland: Bundesregierung erwägt Aufstockung des F-35-Auftrags

Die deutsche Bundesregierung prüft eine mögliche Aufstockung des bestehenden F-35-Auftrags von 35 auf 43 Flugzeuge. Dies geht aus einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters hervor, der sich auf eine Quelle aus dem Militär beruft. Deutschland hat in den USA zumindest Konditionen für acht zusätzliche Exemplare des modernen Kampfjets angefragt. Die F-35 soll die Tornado-Flotte als Trägerflugzeug von Atomwaffen ersetzen und somit die nukleare Teilhabe Deutschlands innerhalb der NATO sichern. Der Fliegerhorst Büchel wird dafür in Rekordzeit und mit erheblichem finanziellen Aufwand umgebaut. Erste F-35-Piloten der Luftwaffe sollen ab 2026 in den USA an deutschen Maschinen ausgebildet werden, und im Jahr darauf werden die ersten F-35 in Büchel erwartet. Spätestens 2028 sollen die dort stationierten F-35 einsatzbereit sein. Die F-35 gilt als einer der modernsten Kampfjets weltweit, jedoch ist sie auch als wartungsintensiv bekannt. Laut einem Bericht des Pentagons aus dem Frühjahr 2024 liegt die operationelle Eignung der F-35-Flotte unter den Erwartungen und Anforderungen. Der Klarstand der US-amerikanischen F-35-Flotte war auf ein Drittel zurückgefallen. Ende Mai musste der Hersteller Lockheed Martin zudem einen Rückschlag verkraften, als ein Vorserienflugzeug des neuen TR2-Standards bei einem Absturz in Neu-Mexiko verloren ging.

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Swiss-Crew verhinderte Zwischenfall in New York-JFK

Eine Swiss-Crew hat im April 2024 einen potenziell gefährlichen Vorfall am John F. Kennedy Flughafen in New York entschärft. Der Airbus A330-300 (HB-JHD) erhielt Startfreigabe auf der Startbahn 4L, als die Flugsicherung gleichzeitig vier weitere Flugzeuge die Startbahn kreuzen ließ. Die Piloten der Swiss-Maschine brachen den Start ab und meldeten über Funk: „Startabbruch, Verkehr auf dem Runway“. Die Schweizer Flugunfallbehörde SUST veröffentlichte im Mai Details zu dem Vorfall. Die Swiss-Maschine erreichte vor dem Abbruch eine Geschwindigkeit von 50 Knoten und befand sich etwa 800 Fuß im Startlauf. Der geringste Abstand zum ersten kreuzenden Flugzeug betrug etwa 1,4 Kilometer. Betroffene Maschinen waren Delta 29 aus Nizza, American Airlines 2246 aus Dallas, Delta 420 aus Dallas und Republic Airways 5752 aus Boston. Nach dem Vorfall rollte die Swiss-Maschine von der Startbahn ab und startete sechs Minuten später erfolgreich Richtung Zürich. Die Schweiz unterstützt die Ermittlungen der US-Flugunfallbehörde NTSB. In den vergangenen Monaten kam es an US-Flughäfen vermehrt zu ähnlichen Situationen, was unter anderem auf Personalmangel in der Flugsicherung zurückgeführt wird. Laut „New York Times“ gab es in den USA innerhalb eines Jahres 300 Beinahe-Unfälle, da die FAA derzeit so wenige Fluglotsen beschäftigt wie im Jahr 2000.

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