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IndiGo stärkt Langstreckenambitionen mit zusätzlichen Boeing 787-9 von Norse Atlantic

Die indische Billigfluggesellschaft IndiGo Airlines untermauert ihre Pläne zur Expansion auf Langstreckenrouten durch die Anmietung von zwei weiteren Boeing 787-9 Großraumflugzeugen von der norwegischen Norse Atlantic Airways. Diese Erweiterung des bestehenden Wet-Lease-Abkommens, das bereits vier Maschinen dieses Typs umfaßt, wurde von der indischen Fluggesellschaft bekanntgegeben. Die zwei zusätzlichen Boeing 787-9 sollen voraussichtlich bis Anfang des Jahres 2026 in das operative Geschäft von IndiGo integriert werden und die Kapazitäten für geplante Langstreckenverbindungen deutlich erhöhen. Erweiterung des bestehenden Wet-Lease-Vertrags Die nun vereinbarte Anmietung der zwei zusätzlichen Boeing 787-9 baut auf einem bereits bestehenden Vertrag zwischen IndiGo und Norse Atlantic Airways auf. Seit dem 1. März 2025 betreibt Norse bereits eine Boeing 787-9 für IndiGo, und im Laufe der zweiten Hälfte des laufenden Jahres sollen drei weitere Maschinen dieses Typs folgen. Das aktuelle Wet-Lease-Abkommen sieht eine anfängliche Laufzeit von sechs Monaten vor, beinhaltet jedoch die Option auf eine Verlängerung um bis zu 18 Monate, wobei die Zustimmung der zuständigen Aufsichtsbehörden hierfür noch aussteht. Diese schrittweise Aufstockung der Langstreckenkapazitäten durch die Flugzeuge von Norse Atlantic ermöglicht es IndiGo, flexibel auf die Bedürfnisse des Marktes zu reagieren und erste Erfahrungen im Langstreckensegment zu sammeln, bevor die eigenen Airbus A350-900 einsatzbereit sind. Europäische Ziele im Visier – Manchester und Amsterdam als erste Schritte IndiGo hatte unlängst ihre Absicht bekanntgegeben, ab Juli 2025 neue Flugverbindungen von Indien zu europäischen Drehkreuzen wie Manchester und Amsterdam Schiphol aufzunehmen. Diese strategische Entscheidung unterstreicht das Bestreben der Fluggesellschaft, ihr Heimatnetzwerk mit wichtigen europäischen Destinationen zu verknüpfen und somit neue Passagierströme zu

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UPS plant massive Stellenstreichungen und Standortschließungen

Der Logistikkonzern United Parcel Service (UPS) plant, 20.000 Arbeitsplätze abzubauen und 73 Einrichtungen zu schließen. Dieser Schritt erfolgt im Zuge einer geplanten Reduzierung der Lieferungen für den Online-Händler Amazon.com sowie angesichts der anhaltenden globalen Unsicherheiten und des von der US-Regierung unter Präsident Donald Trump initiierten Handelsstreits. Während einer Telefonkonferenz für Investoren zum ersten Quartal gab das Management bekannt, daß das Ziel sei, das Volumen von Amazon im eigenen Netzwerk bis Juni 2026 um über 50 Prozent zu reduzieren, da das Geschäft mit dem E-Commerce-Riesen „für uns nicht profitabel und auch keine gesunde Ergänzung unseres Netzwerks“ darstelle. Konkrete Angaben zu den betroffenen Positionen bei den Entlassungen machte das Unternehmen nicht. Die Nachrichtenagentur Reuters berichtete, daß UPS in den Vereinigten Staaten 406.000 Mitarbeiter beschäftigt, von denen über 75 Prozent gewerkschaftlich organisiert sind. Laut dem aktuellen nationalen Tarifvertrag mit der Gewerkschaft der Teamsters ist UPS vertraglich verpflichtet, 30.000 neue Arbeitsplätze zu schaffen. Der Generalsekretär der Gewerkschaft, Sean O’Brien, warnte jedoch, daß UPS mit erheblichem Widerstand rechnen müsse, sollte das Unternehmen versuchen, den Tarifvertrag zu verletzen oder hart erkämpfte Arbeitsplätze von Gewerkschaftsmitgliedern anzugreifen. Mit den Personalkürzungen und anderen Initiativen will UPS seine Gewinne schützen und im Jahr 2025 3,5 Milliarden US-Dollar einsparen. Im ersten Quartal des Jahres verzeichnete UPS einen Umsatz von 21,5 Milliarden US-Dollar und einen operativen Gewinn von 1,7 Milliarden US-Dollar.

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Crystal präsentiert umfassende 150-Tage-Weltreise „Treasures of the Tides“ für 2028

Crystal hat seine Pläne für eine außergewöhnliche Weltreise im Jahr 2028 unter dem Titel „Treasures of the Tides“ bekanntgegeben. Diese sorgfältig zusammengestellte Reise lädt dazu ein, innerhalb von 150 Tagen die Vielfalt und den Reichtum unseres Planeten zu entdecken. Die Crystal Symphony wird auf dieser ersten Weltumrundung des Schiffes seit 2018 insgesamt 84 Ziele in 39 Ländern auf sechs Kontinenten anlaufen. Die Weltreise beginnt am 11. Januar 2028 in Fort Lauderdale und endet dort nach fünf Monaten, am 10. Juni 2028. Für Gäste besteht auch die Möglichkeit, die Reise bereits am 27. Mai 2028 zu beenden. Auf der Route liegen malerische Häfen in der Karibik, beeindruckende Fjordlandschaften in Südamerika, idyllische Südseelagunen sowie pulsierende Metropolen in Fernost und bezaubernde Orte im Mittelmeerraum. In Zusammenarbeit mit dem Schwesterunternehmen Abercombie & Kent, einem Spezialisten für tiefgreifende Reiseerlebnisse, werden für die Reisenden ausgewählte Landgänge zu bekannten und weniger bekannten Sehenswürdigkeiten angeboten. Dabei wird Wert darauf gelegt, daß ausreichend Zeit zur Verfügung steht, um die Destinationen und ihre Kulturen kennenzulernen. Neue Destinationen in der Südsee, Australien, Vietnam und Indien Der Reiseplan umfasst einige neue und faszinierende Ziele. Dazu gehören die polynesische Insel Huahine, Nha Trang im Süden Vietnams, Mangaluru im Südwesten Indiens sowie in Australien Portland (Victoria), Kangaroo Island (Südaustralien) und Albany und Geraldton (beide Western Australia). An zahlreichen Orten haben die Gäste zudem die Gelegenheit, an besonderen Veranstaltungen teilzunehmen, beispielsweise in Lima, Ho-Chi-Minh-Stadt und Dubai. Fernando Barroso de Oliviera, Crystal Chairman und Markenbotschafter, betonte, daß diese Weltreise ein neues Kapitel aufschlagen solle, bei dem

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Air France-Piloten übernehmen temporär KLM-Flüge Amsterdam-New York

In einer Kooperation innerhalb der Air France-KLM-Gruppe werden ab dem 1. Juli 2025 bis zum 31. Oktober 2025 Piloten der Air France temporär Boeing 777 der KLM Royal Dutch Airlines auf der Strecke zwischen Amsterdam Schiphol und dem John F. Kennedy International Airport in New York fliegen. Diese Maßnahme folgt einer Entscheidung vom Februar 2025, die es KLM-Piloten erlaubte, auf Airbus A350 der Air France zu trainieren und markiert den Beginn dieser Art von Zusammenarbeit zur Optimierung der Ressourcen innerhalb der Unternehmensgruppe. Erstmals in der Geschichte werden Air France-Piloten das Cockpit von KLM-Boeing 777 übernehmen. Laut der französischen Pilotengewerkschaft SNPL dient diese Kooperation dazu, die Flugaktivitäten der Air France-Piloten zu erhöhen und gleichzeitig KLM bei der Bewältigung eines Pilotenmangels während der traditionell umsatzstarken Sommermonate zu unterstützen. Die niederländische Pilotengewerkschaft VNV begrüßte die Initiative ebenfalls als eine „Win-Win“-Situation für beide Seiten. Herausforderungen bei der länderübergreifenden Zusammenarbeit Die Umsetzung einer solchen länderübergreifenden Zusammenarbeit birgt jedoch einige administrative Herausforderungen. Dazu gehört die temporäre Überführung des Flugzeugs in die Flotte von Air France und der Betrieb mit KLM-Kabinenpersonal, was die Abstimmung mit verschiedenen Behörden erfordert. Geplant ist, eine KLM-Boeing 777 temporär der Air France-Flotte hinzuzufügen, die dann an KLM zurückgeleast und von Air France-Piloten für einen täglichen Flug zwischen New York (JFK) und Amsterdam eingesetzt wird. Das Kabinenpersonal wird weiterhin von KLM gestellt. Eine von KLM eingereichte Wet-Lease-Vereinbarung wurde bereits vom US-amerikanischen Verkehrsministerium (DOT) genehmigt. Ausgleich innerhalb der Air France-KLM-Gruppe Die französische Pilotengewerkschaft SNPL äußerte sich positiv zu dem Projekt und betonte, daß dieses

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Jetstar stellt Nonstopflüge von Sydney nach Honolulu ein und fokussiert auf Asien

Die australische Billigfluggesellschaft Jetstar, eine Tochter der Qantas Group, wird ihren direkten Flugverkehr zwischen Sydney und Honolulu bis Ende Oktober einstellen. Dies folgt auf die bereits erfolgte Einstellung der Verbindung von Melbourne nach Honolulu am 30. April 2025. Dieser Schritt des Unternehmens, das ein umfangreiches Netz an nationalen und internationalen Flügen in Australien, Neuseeland, Singapur, Japan und weiteren asiatischen Ländern betreibt, bedeutet das Ende der einzigen direkten Verbindung von Jetstar in die Vereinigten Staaten. Die Route war 2006 aufgenommen worden und wurde zuletzt mehrmals wöchentlich mit Boeing 787-8 Dreamlinern bedient. Letzter Flug im Oktober – Qantas baut Angebot aus Der letzte Flug von Sydney nach Hawaii ist für den 24. Oktober geplant, nach der Hauptreisezeit der nördlichen Hemisphäre. Dies gibt Australiern und Neuseeländern noch die Möglichkeit, den Wintertemperaturen zu entfliehen und die Strände Hawaiis zu besuchen. Während das Angebot von Jetstar wegfallen wird, bleibt der Wettbewerb durch Hawaiian Airlines und die Muttergesellschaft von Jetstar, Qantas, bestehen. Qantas betreibt weiterhin eine ergänzende Route von Melbourne nach Honolulu und wird zudem ihre Frequenz von Sydney nach Honolulu von fünf auf sechs Flüge pro Woche erhöhen. Indirekt bietet auch Air New Zealand mehrmals wöchentlich Verbindungen nach Hawaii über den Auckland International Airport an. Neue Strecken in Asien und im Inland geplant Jetstar plant, die Boeing 787-8 Dreamliner, die bisher auf der Honolulu-Strecke eingesetzt wurden, künftig für den Ausbau von Verbindungen zu Zielen in Asien zu nutzen. Dies deutet auf eine strategische Neuausrichtung des Unternehmens hin. Jetstar wird in diesem Jahr mehrere neue Strecken

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Private Wings nimmt neue Saisonflugziele ab Altenrhein auf

Die deutsche Fluggesellschaft Private Wings hat ihre ersten Flüge vom schweizerischen Flughafen St. Gallen-Altenrhein zu den Destinationen Olbia auf Sardinien, Elba und Brac in Kroatien durchgeführt. Diese Nachricht teilte Michael Nachbaur, Chef des Reiseveranstalters High-Life-Reisen, über das soziale Netzwerk Linkedin mit. Die saisonalen Flugverbindungen werden im Auftrag dieses Reiseveranstalters durchgeführt. Hierfür hat Private Wings eine Dornier 328-100 dauerhaft am Flughafen St. Gallen-Altenrhein stationiert. Kooperation mit High-Life-Reisen ermöglicht Direktverbindungen Die Aufnahme dieser neuen Strecken ist das Ergebnis einer Kooperation zwischen Private Wings und dem Reiseveranstalter High-Life-Reisen, der seinen Sitz ebenfalls am Flughafen Altenrhein hat. Durch diese Zusammenarbeit können Reisende aus der Ostschweiz, Vorarlberg und Süddeutschland nun bequem und ohne Zwischenstopps diese attraktiven Urlaubsziele im Mittelmeer erreichen. Die eingesetzte Dornier 328-100 bietet in einer 2-1-Konfiguration Platz für 32 Passagiere und soll ein komfortables Reiseerlebnis mit kurzen Wegen und persönlicher Betreuung ermöglichen. Flugplan und Ausblick auf die Sommersaison Die Direktflüge zu den neuen Zielen werden ab sofort bis Anfang Oktober einmal wöchentlich durchgeführt, wobei im August eine dreiwöchige Sommerpause eingelegt wird. Olbia wird jeweils dienstags angeflogen, Elba mittwochs und Brac donnerstags. Diese neuen Verbindungen ergänzen das bestehende Angebot ab Altenrhein, welches bereits Flüge nach Wien und saisonale Sonderflüge zu weiteren Destinationen umfasst. Die Stationierung eines Flugzeugs von Private Wings in Altenrhein unterstreicht die Bedeutung des Regionalflughafens für die Anbindung der Region an beliebte Urlaubsgebiete.

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China Airlines gibt sich als Großbesteller der Boeing 777X zu erkennen

Nachdem bereits im März ein signifikanter Auftrag für Boeing 777X-Flugzeuge verbucht wurde, hat Boeing nun den Namen des Kunden bekanntgegeben: Die taiwanische Fluggesellschaft China Airlines setzt verstärkt auf das neue Langstreckenmodell des US-amerikanischen Flugzeugbauers. Die Order umfasst zehn Maschinen des Typs 777-9 und vier Frachtflugzeuge des Typs 777-8F. Mit dieser Bestellung will China Airlines mittelfristig ihre älteren Boeing 747-400 und einige ihrer bestehenden Boeing 777 ersetzen und ihre Langstreckenflotte modernisieren. Umfangreiche Bestellung mit Optionen zur Erweiterung Die nun bekanntgegebene Bestellung beinhaltet nicht nur die feste Order über 14 Flugzeuge, sondern räumt China Airlines auch die Möglichkeit ein, die Order nachträglich zu erweitern. So bestehen Optionen für weitere fünf Boeing 777-9 und vier Boeing 777-8F. Dies deutet auf eine langfristige Strategie der China Airlines hin, ihre Kapazitäten auf Langstrecken zu sichern und auszubauen. China Airlines ist damit die erste Fluggesellschaft aus Taiwan, die sich für die Boeing 777X-Reihe entschieden hat. Die 777-9 soll primär auf Routen nach Nordamerika und Europa eingesetzt werden und in einer Zwei-Klassen-Konfiguration Platz für 426 Passagiere bieten. Boeing verzeichnet steigendes Interesse an der 777X Rund ein Jahr vor der erwarteten Erstauslieferung der Boeing 777X an die Deutsche Lufthansa summiert sich die Anzahl der vorliegenden Bestellungen für dieses Modell nun auf 520 Flugzeuge. Dies unterstreicht das anhaltende Interesse großer internationaler Fluggesellschaften an der neuesten Generation von Boeings Großraumflugzeugen. Die 777X zeichnet sich durch eine höhere Treibstoffeffizienz und eine größere Reichweite im Vergleich zu ihren Vorgängermodellen aus, was sie für Langstreckenverbindungen besonders attraktiv macht. Parallele Bestellung bei Airbus über

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Ermittlungen nach Swiss-Notlandung in Graz an Schweizer Behörde übergeben – Vorwürfe gegen österreichische Stelle

Die Umstände der Notlandung eines Airbus A220 der Swiss in Graz im Dezember 2024, bei der ein Flugbegleiter ums Leben kam, führen zu einer ungewöhnlichen Wendung. Nach vier Monaten Zuständigkeit muss die österreichische Unfallermittlungsbehörde SUB (Sicherheitsuntersuchungsstelle des Bundes) den Fall nun an die schweizerische Sicherheitsuntersuchungsstelle SUST abgeben.  Dieser Schritt erfolgt inmitten eines Ermittlungsverfahrens gegen die SUB selbst, wie das österreichische Mobilitätsministerium bestätigte. Die schweizerische Behörde muss die Untersuchung nun von Grund auf neu aufrollen, obwohl sie aufgrund der betroffenen Schweizer Fluggesellschaft bereits zuvor involviert war. Tragischer Vorfall in der Luft und ungeklärte Ursachen Am 23. Dezember 2024 kam es auf dem Flug eines Airbus A220 der Swiss mit dem Kennzeichen HB-JCD von Bukarest nach Zürich zu einem Triebwerksausfall, der in der Kabine zu starker Rauchentwicklung führte. Die Crew leitete daraufhin einen schnellen Sinkflug ein und entschied sich zur Notlandung auf dem nächstgelegenen Flughafen in Graz. Im Anflug verlor ein Flugbegleiter, der wie seine Kollegen eine Schutzhaube trug, das Bewusstsein und verstarb wenige Tage später im Krankenhaus. Die genauen Ursachen für den Triebwerksausfall und die Rauchentwicklung sind weiterhin Gegenstand der Ermittlungen. Ermittlungen gegen österreichische Behörde wegen möglicher Versäumnisse Die Übergabe des Falls an die SUST erfolgt aufgrund eines laufenden Ermittlungsverfahrens gegen die österreichische SUB. Dies steht im Zusammenhang mit dem Umgang der SUB mit diesem und einem weiteren Vorfall, nämlich der schweren Beschädigung eines Airbus A320 der Austrian Airlines durch einen Hagelsturm im Juni 2024. Gegen die SUB-Ermittler wird der Verdacht des Amtsmissbrauchs geäußert. So soll das Landeskriminalamt Niederösterreich im März

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US-Verkehrsminister kündigt umfassende Modernisierung des veralteten Flugsicherungssystems an

US-Verkehrsminister Sean Duffy hat einen ehrgeizigen Plan zur Modernisierung des in die Jahre gekommenen amerikanischen Flugsicherungssystems vorgestellt. Das Vorhaben sieht vor, veraltete Telekommunikationstechnik an über 4.600 Standorten im ganzen Land durch moderne Technologien zu ersetzen. Duffy betonte die Notwendigkeit dieses Schrittes mit Blick auf die wirtschaftliche und nationale Sicherheit, da das aktuelle System nach jahrzehntelanger Vernachlässigung seine Grenzen erreiche. Das US-Verkehrsministerium veröffentlichte am 8. Mai 2025 einen detaillierten „Brand New Air Traffic Control System Plan“, der eine dreijährige Strategie zur Verbesserung des National Airspace System (NAS) umreißt. Obwohl die Behörde betonte, daß das NAS gegenwärtig sicher sei, wies sie darauf hin, daß die Aufrechterhaltung dieser Sicherheit zunehmend auf Kosten der Effizienz gehe und die Bewältigung der Herausforderungen des alten Systems schwierig sein werde. Erneuerung von Telekommunikation und Radaranlagen Ein Kernpunkt des Modernisierungsplans ist die Erneuerung der veralteten Telekommunikationsinfrastruktur durch moderne Glasfaser-, Funk- und Satellitentechnologien an mehr als 4.600 Standorten. Dies beinhaltet den Austausch von 25.000 Funkgeräten und die Installation von 475 neuen Sprachvermittlungssystemen. Weiterhin sollen 618 nicht mehr funktionstüchtige Radaranlagen ersetzt werden. Die Behörde wies darauf hin, daß das Fehlen wichtiger Informationen zur Flugzeugposition und -identität das Risiko von Kollisionen in der Luft erhöhe. Verbesserung der Sicherheit auf Rollfeldern und Ausbau der Kontrollzentren Zur Erhöhung der Sicherheit auf den Rollfeldern soll die Surface Awareness Initiative (SAI) auf 200 Flughäfen ausgeweitet werden. Dieses System liefert in Echtzeit präzise Informationen über Flugzeuge und Fahrzeuge mittels Automatic Dependent Surveillance-Broadcast (ADS-B) auf den Bewegungsflächen des Flughafens, und zwar bei allen Wetterbedingungen. Derzeit fehlen solchen

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Erneuter Kontaktverlust zu Flugzeugen am Flughafen Newark wirft Sicherheitsfragen auf

Ein erneuter Ausfall von Radaranlagen und Funkkommunikation am internationalen Flughafen Newark im US-Bundesstaat New Jersey hat die Sorgen um die Sicherheit im amerikanischen Luftverkehr verstärkt. In der Nacht zum Freitag verloren Fluglotsen für etwa 90 Sekunden den Kontakt zu den Flugzeugen, was glücklicherweise lediglich zu erheblichen Verspätungen führte. Dieser Vorfall ereignete sich nur wenige Tage nach einem ähnlichen Blackout am selben Flughafen und hat die Debatte über die Modernisierung der veralteten Flugsicherungssysteme in den Vereinigten Staaten neu entfacht. Technischer Ausfall führt zu kurzzeitigem Kontrollverlust Laut übereinstimmenden Berichten amerikanischer Medien kam es in der Nacht zum Freitag am Flughafen Newark zu einem plötzlichen Ausfall der Radaranlagen und der Funkkommunikation. Dies führte dazu, daß Fluglotsen für etwa anderthalb Minuten den Kontakt zu den Flugzeugen im Anflug- und Abflugbereich verloren. Obwohl der Ausfall relativ kurz war, reichte er aus, um erhebliche Verspätungen im Flugbetrieb zu verursachen. Glücklicherweise kam es zu keinen gefährlichen Situationen oder gar Unfällen. Der Vorfall wirft jedoch erneut Fragen nach der Zuverlässigkeit und Sicherheit der Flugsicherungssysteme in den USA auf. Modernisierung des Flugsicherungssystems angekündigt Verkehrsminister Sean Duffy reagierte auf die jüngsten Vorfälle und kündigte eine umfassende Modernisierung des veralteten Flugsicherungssystems an. Duffy erklärte, daß in einigen Bereichen noch immer Technik aus den 1970er Jahren im Einsatz sei und dies ein Sicherheitsrisiko darstelle. Die Modernisierung soll innerhalb der nächsten drei bis vier Jahre abgeschlossen sein. Dieses Vorhaben ist jedoch nicht unumstritten, da Kritiker die lange Umsetzungsdauer und die möglichen Beeinträchtigungen des laufenden Flugbetriebs während der Modernisierungsphase bemängeln. Sicherheitsdebatte nach Helikopter-Flugzeug-Kollision Die

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