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Wegen Gepäckgebühren: Unruly PAX droht Spirit Airlines mit Bombe

Ein Spirit-Passagier meinte aus Frust über die Handgepäckgebühren des Billigfliegers am Flughafen Orlando eine Bombendrohung aussprechen zu müssen. Das war wohl keine gute Idee, denn ein Supervisor von Spirit Airlines wählte sofort den Notruf. Eigentlich wollte der „unruly PAX“ am 2. Feber 2023 gemeinsam mit seiner Ehefrau von Orlando nach Pensacola fliegen. Doch es kam zu Unstimmigkeiten bezüglich dem Handgepäck und einer zusätzlichen Gebühr, die der Mann nicht entrichten wurde. Als er sich beim zuständigen Supervisor beschwerte, eskalierte die Situation zunehmen. Dann rutschte ihm folgender Satz heraus: „Ich wette mit Ihnen, dass jeder in diesem Flugzeug aussteigen wird, da sich eine Bombe in diesem Flugzeug befindet“. Dies führte zur endgültigen Eskalation, denn bei solchen Drohungen bzw. Bemerkungen wird in der Luftfahrt nicht lange herumgefackelt. Der Airline-Mitarbeiter wählte sofort den Notruf und informierte die Exekutive darüber. Sofort wurde entschieden, dass alle Passagiere aussteigen müssen und der Airbus A320 mit der Registrierung N641NK penibel genau untersucht wird. Auch die Gepäckstücke der Reisenden wurden durchsucht. Der „unruly PAX“ lernte danach unter anderem die örtliche Polizei und das FBI näher kennen, denn er wurde von der Exekutive abgeführt. Der Spirit Airlines-Flug NK1097 startete schließlich um 14:41 EST in Orlando, nahm den Weg von 1 Stunde und 10 Minuten nach Nordwesten und landete um 14:53 CST in Pensacola. Der Rückflug mit der Flugnummer NK1100 verspätete sich um 16:07 CST um zwei Stunden und kam um 18:08 EST in Orlando an.

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Phuket: B767-Triebwerk von Azur Air verabschiedete sich beim Start

Am 5. Feber 2023 erlitt Azur-Air-Flug ZF3774 während dem Startvorgang einen Ausfall des rechten Triebwerks. Die Boeing 767-300 mit der Registrierung RA-73034 hätte von Phuket nach Moskau-Vnukovo fliegen sollen. Die Piloten der russischen Fluggesellschaft haben die Fehlfunktion des Triebwerks bemerkt und den Start umgehend abgebrochen. Ein Augenzeuge filmte den Ausfall, der von Flammen und Rauch unterhalb der Tragfläche begleitet war. Da die Flugzeugführer stark abbremsen mussten, sind drei Reifen beschädigt worden. Sowohl die 12 Crewmitglieder als auch die 309 Fluggäste sind unverletzt geblieben. Alle konnten die Boeing 767-300 verlassen und wurden anschließend wieder ins Terminal des Flughafens von Phuket gebracht. Da die RA-73034 aus technischen Gründen nicht mehr flugfähig war, wurden die Reisenden in Hotels untergebracht. Azur Air will das beschädigte Triebwerk vor Ort austauschen lassen. Auch muss man zumindest drei Reifen ersetzen. Auch dies soll am Flughafen Phuket geschehen. Die Ursache für den Ausfall des rechten Triebwerks ist noch vollkommen unklar. Es ist zumindest nicht auszuschließen, dass dieses aufgrund mangelhaftem Zugang zu Ersatzteilen bzw. Tauschantrieben am Ende der Einsatzzeit gewesen sein könnte. Genaue Aussagen lassen sich allerdings erst machen, wenn die thailändischen Flugunfallermittler einen ersten Zwischenbericht vorgelegt haben.

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Air Belgium: Technischer Defekt sorgte für lange Verspätung

Die Fluggesellschaft Air Belgium hatte Freitag, den 3. Feber 2023 technische Probleme mit dem Airbus A330-200 mit der Registrierung OE-LCL. Daraus resultiert, dass Flug KF5961 mehr als 24 Stunden verspätet war. Der Langstreckenjet sollte eigentlich am Freitagvormittag von Charleroi nach Fort de France und Pointe-à-Pitre fliegen. Aus technischen Gründen musste der Start aber verschoben werden. Die Reparaturarbeiten dauerten länger als gedacht an, so dass Air Belgium den neuen Termin wiederholt nach hinten verschieben musste. Die Passagiere befanden sich am Freitag bereits an Bord. Nach über zwei Stunden Wartezeit gab es dann die Hiobsbotschaft, dass aus technischen Gründen nicht gestartet werden kann. Die Reisenden wurden aufgefordert die OE-LCL zu verlassen. Da die Probleme am ursprünglich geplanten Abflugtag nicht behoben werden konnten, wurden die Reisenden in Hotels gebracht. Anschließend wurde entschieden, dass der Airbus A330-900 mit der Registrierung OE-ABG am Samstag in Richtung Fort-de-France eingesetzt wird. Diese Maschine war zuvor im Auftrag von Condor im Einsatz und wurde eigens von Frankfurt am Main nach Charleroi überstellt. Der kommerzielle Linienflug nach Martinique hob gegen 14 Uhr 00 ab. Jene Passagiere, die nach Pointe-à-Pitre fliegen wollten, mussten abwarten bis die OE-LCL wieder einsatzbereit ist. Die Arbeiten dauerten noch über den Tag an. Erst am späten Samstagnachmittag konnte Air Belgium mit diesem Airbus A330-200 abheben.

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Air-Nostrum-Piloten stimmen für unbefristeten Streik

Der spanischen Fluggesellschaft Air Nostrum könnte ein unbefristeter Pilotenstreik blühen, denn im Rahmen einer Urabstimmung haben sich die von der Gewerkschaft Sepla vertretenen Flugzeugführer zu diesem Schritt entschlossen. Die Zustimmung soll bei 92,37 Prozent gelegen haben. Gefordert werden rund 30 Prozent mehr Lohn für die Jahre 2023 und 2024. Die Geschäftsleitung soll die Forderung bislang ablehnen. Die Verhandlungen in diesem Tarifstreit gelten als festgefahren, so dass ohne einen Kompromiss Arbeitsniederlegungen folgen könnten. Die Pilotengewerkschaft hat bislang noch keinen Streiktermin kommuniziert. „Die Piloten von Air Nostrum die am 30. und 31. Januar zu einer Versammlung zusammengekommen sind, haben der Spanischen Pilotengewerkschaft mit überwältigender Mehrheit – 92,37 % der Stimmen – ihre Unterstützung für einen unbefristeten Streik angeboten, um der anhaltenden Blockade entgegenzuwirken, unter der die Mitglieder des technischen Personals angesichts ihrer berechtigten Forderungen seitens des Unternehmens leiden“, so die Gewerkschaft Sepla in einem Statement.

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Rosaviatsia-Chef sieht keine Probleme bei der Ersatzteilversorgung

Die russische Zivilluftfahrtbehörde Rosaviatsia geht davon aus, dass Maschinen der Hersteller Airbus und Boeing noch mindestens bis zum Jahr 2023 „sicher betrieben werden können“. Die westlichen Sanktionen hätten keine Auswirkungen auf die Flugsicherheit in der Russischen Föderation. Auch auf die Sowjetära wird verwiesen. Im Gespräch mit dem Medienunternehmen RBK zeigt sich Behördenleiter Alexander Neradko davon überzeugt, dass man auch weiterhin an Triebwerke und Ersatzteile kommen werde und wenn nicht werde man diese eben selber bauen. Das Interview erinnert ein wenig an Durchhalteparolen, denn einige russische Fluggesellschaften haben bereits massive Probleme im Bereich der Ersatzteilversorgung. Über die Türkei und andere Staaten kommt man punktuell noch an Originalteile, jedoch nicht in jenem Ausmaß, das erforderlich wäre. Die Folge daraus: Einige Maschinen wurden stillgelegt und dienen als Ersatzteilspender. Oder aber man lässt im Hinblick auf die Sommersaison schon jetzt Flugzeuge am Boden, um deren Triebwerke zu schonen. Neradko vertritt die Ansicht, dass „der Westen“ die Absicht verfolge die russische Zivilluftfahrt zu zerstören. Dieses Vorhaben werde seiner Ansicht nach nicht gelingen. Dazu der Behördenchef: „Aus einem einfachen Grund: Jeder, der in unserem Land für die Luftfahrt verantwortlich ist, hat rechtzeitig und richtig auf die Aktionen derjenigen reagiert, die sich den Sanktionen angeschlossen haben“. Er verweist auch explizit darauf, dass man die Sanktionen ohnehin umgehen könne. Man kauft einfach über Strohfirmen, die sich in Staaten, die sich nicht beteiligen angesiedelt sind, ein. In den USA ist diese Praxis bereits bekannt und beispielsweise droht das Weiße Haus mittlerweile offen, dass keine Boeing-Teile mehr in den Bosporus-Staat

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Flybe-Pleite: Lufthansa und Air France-KLM an Heathrow-Slots interessiert

Für die insolvente Billigfluggesellschaft Flybe soll es laut einem Medienbericht der britischen Zeitung „Telegraph“ durchaus prominente Interessenten geben. Dabei soll es sich um Air France-KLM und Lufthansa handeln. Diese dürften aber eher an den Start- und Landerechten am Flughafen London-Heathrow interessiert sein. Vor wenigen Tagen musste die „neue Flybe“ nach weniger als einem Jahr Flugbetrieb Insolvenz anmelden. Sämtliche Flüge wurden abgesagt und 276 Mitarbeiter haben bereits ihre Kündigungsschreiben erhalten. Zwei Juristen von Interpath Advisory wurden zu gleichberechtigten Insolvenzverwaltern ernannt. Laut deren erster Einschätzung sollen nur wenige Tage verbleiben, um eine Liquidation der Regionalfluggesellschaft verhindern zu können. Das zitierte Medium schreibt, dass sich Lufthansa und Air France-KLM primär an den sieben Slotpaaren, die Flybe in London-Heathrow hält, interessieren sollen. Weiters hat man ein Auge auf die fünf Start- und Landerechte in Amsterdam-Schiphol geworfen. Dem Vernehmen nach sollen die Masseverwalter darauf bestehen, dass ein potentieller Käufer auch Assets und Verbindlichkeiten übernehmen wird. Gelingt der Verkauf nicht, so gehen die Slots zurück an den jeweiligen Regulator und werden neu verteilt.

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Bei Viva Colombia wird das Geld knapp

Die Fluggesellschaft Viva Colombia steht finanziell unter Druck und muss erste Flugstrecken streichen. Das Unternehmen begründet dies unter anderem damit, dass Gelder eines Investors nicht eingetroffen sind und für die geplante Fusion mit Avianca noch immer kein grünes Licht vorliegt. Am Freitag wurde bekannt, dass drei Verbindungen ab Cali nicht mehr bedient werden können. Diese führen nach Cartagena, Santa Marta und San Andrés. Die betroffene Fluggesellschaft redet in einer Stellungnahme auch nicht um den heißen Brei herum: „Die Verringerung unseres Angebots von 17 Flügen pro Woche von Cali zu den Stranddestinationen in Kolumbien ist auf die komplexen makroökonomischen Bedingungen zurückzuführen, die sich auf die Luftverkehrsbranche und insbesondere auf Viva auswirken, die, da sie keinen Investor hat, der finanziell hinter ihr steht, die durch Wechselkurse, Inflation und Treibstoffpreise verursachten Mehrkosten nicht tragen kann“. Viva Colombia steht seit einiger Zeit massiv unter Druck. Der Carrier konnte sich nicht von den Auswirkungen der Corona-Pandemie erholen und ist zusätzlich mit stark gestiegenen Treibstoffpreisen konfrontiert. Um die Kosten kurzfristig reduzieren zu können, einigte man sich mit einigen Leasinggebern auf die vorzeitige Rückgabe von Flugzeugen. Das Streckennetz wurde seit 2021 nicht mehr expandiert, sondern verkleinert. Man strebt eine Fusion mit dem Mitbewerber Avianca an, jedoch wurde diese bislang noch nicht bewilligt.

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Condors A330neo-Flotte auf drei Maschinen angewachsen

Die Ferienfluggesellschaft Condor hat am Freitagabend den dritten Airbus A330neo übernommen. Dieser trägt die Registrierung D-ANRI und ist im Streifenlook in der Farbe „Island“ lackiert. Der Neuzugang soll voraussichtlich Mitte Februar 2023 in den Liniendienst gestellt werden. Lange hat es gedauert bis Condor den ersten Airbus A330neo übernommen hat und wenige Tage vor der Übergabe wurde die Maschine gar vom Hersteller beschädigt. Mittlerweile ist die Teilflotte auf drei Exemplare angewachsen. Dabei wird es nicht bleiben, denn bis 2024 wird der Carrier fast monatlich ein weiteres Langstreckenflugzeug dieses Typs übernehmen. Die bestehende Boeing 767-Flotte ist in die Jahre gekommen. Daher hat man sich seitens Condor vor einiger Zeit dazu entschlossen, dass man Airbus A330neo als Nachfolger einflotten wird. Um die Crews optimal vorbereiten zu können, hat man zuvor gebrauchte Airbus A330-200 in die Flotte aufgenommen. Diese Maschinen werden noch einige Zeit erhalten bleiben. Der jüngste Neuzugang, die D-ANRI, wird laut Condor voraussichtlich Mitte Februar 2023 in den kommerziellen Liniendienst gestellt werden. Der Erstflug wird nach Punta Cana führen. Bislang sind bereits zwei Flugzeuge dieses Typs für den deutschen Ferienflieger unterwegs und steuern Urlaubsziele im Indischen Ozean und in der Karibik an.

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Rücklandung im Doppelpack: Boeing 767-300ER von Austrian Airlines mit technischen Problemen

Am Samstag, den 4. Feber 2023 musste die von Austrian Airlines betriebene Boeing 767-300ER mit der Registrierung OE-LAY gleich zweimal hintereinander eine Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat absolvieren. Eigentlich sollte das Langstreckenflugzeug als OS73 nach Montreal fliegen. Die Long-Haul-Fleet der Austrian Airlines kommt langsam, aber sicher in die Jahre. Nur eine von neun Maschinen ist jünger als 20 Jahre. Einige haben bereits 25 Jahre oder mehr auf dem Buckel. Den 20er noch nicht erreicht hat lediglich die Boeing 777-200 mit der Registrierung OE-LPD. Die von technischen Problemen geplagte B767-300ER ist etwa 24,1 Jahre alt. Am Samstag, den 4. Feber 2023 wurde die Cockpitcrew von einer Fehlermeldung überrascht. Wie in solchen Fällen üblich entschied sich der Kapitän zur Rücklandung auf dem Flughafen Wien-Schwechat. Zuvor musste jedoch noch Kerosin verbrannt werden, da das Langstreckenflugzeug ansonsten zu schwer gewesen wäre. Kurz nach der Landung wurde die OE-LAY von Technikern untersucht. Diese gaben grünes Licht, so dass ein zweiter Versuch nach Montreal zu fliegen unternommen werden konnte. Doch die OE-LAY wollte wohl nicht, denn nach dem zweiten Start trat erneut eine Fehlermeldung auf. Neuerlich entschied der Kapitän, dass zum Flughafen Wien-Schwechat zurückgekehrt wird. Um 13 Uhr 55 Lokalzeit landete die Boeing 767-300ER erneut auf dem größten Airport Österreichs. Auf einen dritten Versuch hat man dann verzichtet, denn OS73 wurde dann gestrichen. Laut Austrian Airlines habe man die betroffenen Fluggäste auf andere Verbindungen in Richtung Kanada umgebucht. Ein Boulevard-Blatt behauptete, dass die Ursache der zweiten Rücklandung ein medizinischer Notfall gewesen sein soll. Dies konnte jedoch

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Frankfurt-Hahn: Insolvenzverwalter hat neuen Kaufvertrag abgeschlossen

Der Masseverwalter des Flughafens Frankfurt-Hahn hat mit einem weiteren Interessenten einen notariell beglaubigten Kaufvertrag abgeschlossen. Namentlich wurde der Käufer nicht genannt, jedoch dürfte es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um die Eigentümer des Nürburgrings handeln. Vor einigen Monaten erhielt die in Frankfurt ansässige Swift Conjoy GmbH den Zuschlag. Trotz wiederholter Fristverlängerungen wurde bislang der Kaufvertrag nicht bezahlt. Jan Markus Plathner, der als Insolvenzverwalter der Flughafen-Frankfurt-Hahn-Gruppe fungiert, hat eigenen Angaben nach den „Plan B“ vorbereitet. Dazu wurde ein weiterer Kaufvertrag abgeschlossen und notariell beglaubigt. Dieser steht unter nicht näher genannten Bedingungen, so dass dann nur eine Vereinbarung vollzogen werden kann. Am Dienstag, den 7. Feber 2023, finden auf Ladung des zuständigen Insolvenzgerichts so genannte besondere Gläubigerversammlungen statt. Diese betreffen einige Gesellschaften der Firmengruppe. Inhaltlich soll über das weitere Vorgehen beraten und entschieden werden. Es wird damit gerechnet, dass der Zuschlag, der an die Swift Conjoy GmbH ergangen ist, entzogen wird und stattdessen der mögliche Kaufvertrag mit den Nürburgring-Eigentümern bestätigt werden könnte. „Wir haben in den vergangenen Wochen intensiv weiterverhandelt und einen Kaufvertrag notariell beurkunden lassen. Zusätzlich haben wir mit einem anderen Investor einen zweiten Kaufvertrag verhandelt und ebenfalls notariell beurkunden lassen, für den Fall, dass im ersten Vertrag gesetzte Bedingungen nicht eintreten. Über das weitere Vorgehen wird im Rahmen der besonderen Gläubigerversammlung entschieden. Die weiteren Entwicklungen im Prozess sind offen“, so der Insolvenzverwalter. In einer Medienerklärung betont der Jurist, dass man seit dem Beginn der Zwangsverwaltung zahlreiche Maßnahmen gesetzt habe, um den Flugbetrieb fortführen zu können. Auch habe man den Airport für

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