Flughafen Zürich

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Deutsche Grenzregion lehnt geplante Anpassungen am Flughafen Zürich ab

Die Landkreise Waldshut, Lörrach, Konstanz und Schwarzwald-Baar haben beim Schweizerischen Bundesamt für Zivilluftfahrt (Bazl) fristgerecht eine gemeinsame Stellungnahme zu den geplanten Änderungen am Flughafen Zürich eingereicht. Die betroffenen deutschen Regionen lehnen die vorgeschlagenen Anpassungen am sogenannten Objektblatt des Flughafens in seiner derzeitigen Form ab. Der Sachplan Verkehr, Teil Infrastruktur Luftfahrt (SIL), legt die Rahmenbedingungen für den Betrieb und die Entwicklung des Flughafens Zürich fest. Auf dieser Grundlage kann der Flughafen Anträge zur Änderung des Betriebsreglements oder Bauvorhaben beim Bazl einreichen. In der aktuellen Anhörungsphase bis zum 14. März 2025 hatten auch deutsche Grenzregionen Gelegenheit zur Stellungnahme. Die vier Landkreise fordern insbesondere eine spürbare Entlastung der südbadischen Gemeinden von Fluglärm, wie sie bereits 2021 vom Bundesverfassungsgericht angemahnt wurde. Die deutschen Landkreise kritisieren in ihrer Stellungnahme, dass hinter den verschiedenen Lärmminderungsmaßnahmen eine schrittweise Kapazitätserweiterung des Flughafens Zürich stehe. Martin Kistler, Landrat des Landkreises Waldshut, bezeichnete den vorgelegten Entwurf des SIL als „alten Wein in neuen Schläuchen“ und beklagte, dass eine deutliche Verbesserung der Lärmsituation für die deutsche Bevölkerung erneut nicht berücksichtigt sei. Trotz ihrer Ablehnung betonen die Landkreise ihre Bereitschaft zum Dialog mit den Schweizer Behörden. Die Entscheidung über die endgültige Fassung des Sachplans trifft der Schweizerische Bundesrat.

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Erster Airbus A350 mit Schweizer Registrierung landet am Flughafen Zürich

Am 13. März 2025 ist erstmals ein Airbus A350 mit Schweizer Kennung am Flughafen Zürich eingetroffen. Das Flugzeug mit der Registrierung HB-IHF kam aus Lourdes (Frankreich) und landete um 15:13 Uhr auf der Piste 16. Das moderne Langstreckenflugzeug gehört zur Flotte der Schweizer Ferienfluggesellschaft Edelweiss und wurde feierlich empfangen. Besonderes Aufsehen erregte das geplante Durchstartmanöver bei der Ankunft. Nach dem sogenannten „Low Approach“ drehte das Flugzeug eine Ehrenrunde über den Flughafen, bevor es sicher landete. Begleitet von Follow-Me-Fahrzeugen wurde der Airbus A350 mit einem traditionellen Wasserbogen der Flughafenfeuerwehr begrüßt und zum Standplatz B38 geleitet. Dort warteten über 100 Mitarbeitende und die Geschäftsleitung von Edelweiss, um das neue Flottenmitglied willkommen zu heißen. Die Ankunft des Airbus A350 stieß auf großes Interesse bei Luftfahrtbegeisterten. Hunderte von Zuschauern versammelten sich an beliebten Spotter-Plätzen wie der Zuschauerterrasse B oder den Parkhäusern des Flughafens, um die Landung zu verfolgen. Viele sicherten sich bereits Stunden zuvor die besten Plätze, um das seltene Ereignis aus nächster Nähe zu erleben. Edelweiss plant, insgesamt sechs Flugzeuge des Typs Airbus A350-900 in die Flotte aufzunehmen. Diese sollen bis Mitte 2027 die fünf bestehenden Airbus A340-300 ersetzen. Mit der Einführung des Airbus A350 stellt Edelweiss die Langstreckenflotte wieder auf die Größe von vor der Corona-Pandemie um.

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Leichtes Passagierwachstum am Flughafen Zürich im Februar 2025

Im Februar 2025 nutzten 2.034.948 Passagiere den Flughafen Zürich. Dies entspricht einem Anstieg von 1 % im Vergleich zum Februar des Vorjahres. Die Zahl der Lokalpassagiere belief sich auf 1.434.426, während der Anteil der Umsteigepassagiere bei 29 % lag. Damit reisten 597.038 Passagiere über Zürich zu einem weiteren Ziel. Die Anzahl der Flugbewegungen – also Starts und Landungen – stieg gegenüber dem Februar 2024 um 2 % auf insgesamt 18.105. Gleichzeitig sank die durchschnittliche Zahl der Passagiere pro Flug um 3 % auf 127 Personen. Auch die Sitzplatzauslastung ging im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2 Prozentpunkte auf 75 % zurück. Neben dem Passagierverkehr verzeichnete der Flughafen Zürich ebenfalls einen Anstieg im Frachtaufkommen. Im Februar 2025 wurden 34.823 Tonnen Luftfracht abgewickelt, was einer Zunahme von 2 % gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Trotz des leichten Wachstums bei den Passagierzahlen bleibt die Auslastung der Flüge hinter den Werten des Vorjahres zurück. Der Flughafen Zürich zählt weiterhin zu den verkehrsreichsten Luftfahrtdrehkreuzen Europas und spielt eine zentrale Rolle im internationalen Luftverkehr.

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Edelweiss empfängt ersten Airbus A350 mit Schweizer Registrierung in Zürich

Am Donnerstag, den 13. März 2025, wird ein historisches Ereignis in der Schweizer Luftfahrtgeschichte gefeiert. Erstmals landet ein Airbus A350 mit Schweizer Registrierung am Flughafen Zürich. Das Flugzeug, das den Namen HB-IHF trägt, startet als Flug WK5159 vom Flughafen Lourdes (LDE) und wird voraussichtlich um 15:00 Uhr in Zürich eintreffen. Nach der Landung wird das Flugzeug traditionell mit einem Water Salute begrüßt, einem feierlichen Wasserstrahl, der die Landung markiert. Das neue Flaggschiff von Edelweiss wird vor der Zuschauerterrasse B parken, wo es von etwa 100 Mitarbeitenden und Gästen herzlich empfangen wird. Dieser symbolische Moment markiert den Beginn einer neuen Ära für die Fluggesellschaft. Der reguläre Linienverkehr mit dem Airbus A350 wird am 1. April 2025 beginnen. Zunächst wird das Flugzeug auf der Kurz- und Mittelstrecke eingesetzt, um die Crew zu trainieren. Ab Mitte Mai 2025 wird die Langstrecke mit Flügen nach Las Vegas aufgenommen. Ab Anfang Juli 2025 wird Edelweiss mit einem zweiten Airbus A350 die Strecke Zürich-Vancouver-Zürich täglich bedienen.

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Flughafen Zürich erneut als bester Flughafen Europas ausgezeichnet

Der Flughafen Zürich wurde erneut zum besten Flughafen Europas in seiner Kategorie gewählt. Die Auszeichnung erfolgte im Rahmen der Airport Service Quality (ASQ) Awards, die jährlich vom internationalen Dachverband der Flughafenbetreiber, dem Airports Council International (ACI) World, vergeben werden. Grundlage der Bewertung sind umfassende Passagierbefragungen. Seit 2018 hält der Flughafen Zürich ununterbrochen den Spitzenplatz in der Kategorie „Bester Flughafen Europas mit 25 bis 40 Millionen Passagieren“. Lukas Brosi, CEO der Flughafen Zürich AG, zeigte sich erfreut über die erneute Ehrung und hob die enge Zusammenarbeit mit den am Flughafen tätigen Unternehmen hervor. Der ASQ Award bewertet 34 Kriterien, darunter die Infrastruktur, Verpflegungsangebote und Hygienestandards. Das weltweit führende Programm zur Messung der Passagierzufriedenheit umfasst mehr als 400 Flughäfen in 110 Ländern. Zusätzlich wurde der Flughafen Zürich für das ACI Customer Experience Programm akkreditiert. Dieses Programm analysiert das Kundenerlebnis an allen Berührungspunkten und leitet daraus Optimierungsmöglichkeiten ab. Ein Beispiel für kundenorientierte Innovation ist das Angebot „ZRH Comfort“, das Premium-Services wie einen separaten Aufenthaltsbereich mit Snacks und Getränken sowie eine bevorzugte Sicherheitskontrolle umfasst.

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Flughafen Zürich verzeichnet Passagierrekord und steigende Erträge

Der Flughafen Zürich hat im Jahr 2024 mit 31,2 Millionen Passagieren fast das Vorkrisenniveau von 2019 erreicht und damit einen Anstieg von 8 % gegenüber dem Vorjahr verzeichnet. Die positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Finanzen wider: Der Gesamtumsatz stieg um 7 % auf 1,326 Milliarden Franken, während das Betriebsergebnis (EBITDA) um 8 % auf 733 Millionen Franken kletterte. Der Nettogewinn erreichte mit 327 Millionen Franken einen historischen Höchststand. Trotz dieser Erfolge bleibt das wirtschaftliche Umfeld herausfordernd, unter anderem aufgrund geopolitischer Unsicherheiten und Kapazitätsengpässen im europäischen Luftverkehr. Neben der Passagierentwicklung konnte der Flughafen Zürich auch im internationalen Geschäft zulegen. Die Einnahmen aus Auslandsbeteiligungen stiegen um 11 % auf 131 Millionen Franken. Ein Schwerpunkt war der Bau des neuen Flughafens Noida nahe Delhi, der 2025 eröffnet werden soll. Zudem übernahm die Flughafen Zürich AG den internationalen Flughafen in Natal, Brasilien, und schloss Erweiterungsprojekte in Chile und Brasilien ab. Auch die kommerziellen und immobilienbezogenen Erträge entwickelten sich positiv. Die Einnahmen aus Einzelhandel und Parkplätzen stiegen um 5 % auf 276 Millionen Franken, während das Immobiliengeschäft mit 197 Millionen Franken einen neuen Höchstwert erreichte. Die hohe Vermietungsquote von über 90 % im Business- und Dienstleistungszentrum „The Circle“ unterstreicht die Attraktivität des Standorts. Für 2025 wird ein weiteres Wachstum des Passagieraufkommens auf rund 32 Millionen erwartet. Gleichzeitig investiert der Flughafen Zürich in Großprojekte wie die Erweiterung der Passagierflächen und den Neubau des Dock A. Zudem wurde 2024 die Plangenehmigung für die Umgestaltung der Piste 28 erteilt, ein wichtiger Schritt zur Erhöhung der Betriebssicherheit.

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Charity-Wasser-Aktion am Flughafen Zürich unterstützt gemeinnützige Organisationen

Die Avolta Duty-Free-Geschäfte am Flughafen Zürich setzen auf soziale Verantwortung: Mit dem Kauf einer Flasche Schweizer Mineralwasser für CHF 2.50 können Passagiere gleichzeitig etwas Gutes tun. Für jede verkaufte Flasche fließen 50 Rappen an eine gemeinnützige Organisation. In der zweiten Jahreshälfte 2024 wurde die Stiftung Wisli mit einem Erlös von CHF 224’252.50 unterstützt. Die Stiftung engagiert sich für die Inklusion von Menschen mit psychischen Beeinträchtigungen und bietet verschiedene Programme zur Förderung ihrer gesellschaftlichen Teilhabe. Von Januar bis Juni 2025 kommt die Spende der Schweizerischen Multiple Sklerose Gesellschaft zugute, die rund 18.000 Betroffenen in der Schweiz Unterstützung in allen Lebensbereichen bietet. Das Charity-Wasser-Projekt wurde 2014 von der Flughafen Zürich AG und Avolta ins Leben gerufen und hat seither zahlreiche Organisationen unterstützt. Die Spenden werden für einen Zeitraum von jeweils sechs Monaten gesammelt und gezielt an Hilfsorganisationen weitergegeben. Die Stiftung Wisli war bereits die zehnte Organisation, die von dieser Initiative profitiert hat. Zu den bisherigen Empfängern gehören unter anderem das Kinderspital Zürich, die Stiftung RgZ und die Stiftung Pfarrer Sieber. Die Aktion setzt auf die Kombination von einfachem Konsum und sozialer Verantwortung, um wohltätige Zwecke zu unterstützen.

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Navigationsanlagen am Flughafen Zürich werden überprüft

Vom 10. bis 14. März 2025 werden am Flughafen Zürich periodische Messflüge zur Überprüfung der Navigationsanlagen durchgeführt. Diese Flüge sind notwendig, um die Genauigkeit der Instrumentenlandesysteme (ILS und GBAS) auf den verschiedenen Landebahnen zu gewährleisten. Dabei werden präzise Anflüge durchgeführt, bei denen das Flugzeug sowohl seitlich als auch oberhalb und unterhalb des üblichen Flugweges fliegt. Die Messflüge finden teilweise am Nachmittag und in den späten Abendstunden bis maximal 2 Uhr nachts statt. Die Tests werden mit einer Beechcraft King Air 350, einem zweimotorigen Propellerflugzeug, durchgeführt, das mit hochmodernen Navigationshilfsmitteln und einem präzisen Flugvermessungsgerät ausgestattet ist. Ziel der Messflüge ist es, die Signale der Navigationsanlagen aufzuzeichnen und auszuwerten, um deren korrekte Funktion und Genauigkeit sicherzustellen. Während der Überprüfung wird die Flugroute mehrmals angeflogen, um genaue Messdaten zu sammeln. Die Verantwortung für Planung und Durchführung dieser Messflüge liegt bei Skyguide, der schweizerischen Flugsicherung. Diese periodische Überprüfung ist ein wichtiger Bestandteil der Luftverkehrssicherheit und sorgt dafür, dass die Navigationssysteme auch in Zukunft korrekt arbeiten.

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Edelweiss nimmt neue Verbindung von Zürich nach Salalah auf

Die Schweizer Fluggesellschaft Edelweiss hat am 25. Feber 2025 ihren Erstflug nach Salalah im Oman gefeiert. Die neue Verbindung ergänzt die bereits bestehende Route nach Maskat und erweitert damit das Angebot für Reisende in die Golfregion. Der feierliche Erstflug wurde am Flughafen Zürich mit einer Zeremonie begangen, bei der Oliver Lenz, Senior Manager Network Planning & Development von Edelweiss, und Rolf Hancock, Vice President Aviation Development des Flughafens Zürich, gemeinsam mit der Crew das Band durchschnitten. Salalah gilt als bedeutendes Reiseziel im Oman und ist vor allem für seine langen Sandstrände und das ganzjährig warme Klima bekannt. Die Stadt ist besonders während der Khareef-Saison im Sommer ein beliebtes Ziel für Touristen aus der Region, aber auch für internationale Gäste. Mit der neuen Verbindung ermöglicht Edelweiss eine direkte Anbindung an das Urlaubsziel und bietet eine Alternative zur bereits etablierten Verbindung nach Maskat. Die Flüge werden bis Mai und dann wieder ab September zweimal pro Woche durchgeführt. Die Route führt zunächst über Maskat nach Salalah, der Rückflug erfolgt hingegen nonstop. Damit schafft Edelweiss eine neue Reisemöglichkeit für Urlauber aus der Schweiz und Europa, die den Oman als Ziel entdecken möchten.

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Flughafen Zürich fordert bessere Betriebsbedingungen und weniger Einschränkungen

Die Flughafen Zürich AG hat in ihrer Stellungnahme zum Sachplan Verkehr, Teil Infrastruktur Luftfahrt (SIL), die Bedeutung geplanter Maßnahmen zur Reduzierung von Verspätungen und zur Erhöhung der Sicherheit betont. Gleichzeitig warnt sie vor weiteren Einschränkungen des Flugbetriebs, die den internationalen Standort gefährden könnten. Konkret unterstützt der Flughafen die im SIL vorgesehenen Anpassungen, darunter eine Optimierung der An- und Abflugrouten, eine Verlängerung der Pisten sowie die Umsetzung des lange geplanten Südstarts bei Bise. Diese Maßnahmen sollen nicht nur die Betriebsabläufe verbessern, sondern auch die Lärmbelastung in den Abendstunden verringern. Zudem schlägt die Flughafen Zürich AG eine Erhöhung der Lärmgebühren für verspätete Abflüge nach 23:00 Uhr vor, um Fluggesellschaften zu pünktlicherem und leiseren Fliegen zu bewegen. Ein zentraler Punkt der Stellungnahme ist der Erhalt der aktuellen Betriebszeiten. Bereits heute hat der Flughafen Zürich im europäischen Vergleich sehr kurze Betriebszeiten. Die Beibehaltung der letzten halben Stunde zwischen 23:00 und 23:30 Uhr ist laut der Flughafenbetreiberin entscheidend, um Langstreckenverbindungen aufrechtzuerhalten und den Status als internationales Drehkreuz nicht zu gefährden. Die geplanten Anpassungen des SIL gehen auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zurück, das eine Neubewertung der nächtlichen Lärmauswirkungen verlangt hatte. Die Flughafen Zürich AG begrüßt, dass der Bund nun die Voraussetzungen schafft, um dringend benötigte betriebliche Verbesserungen voranzutreiben. Das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) wird die Stellungnahmen auswerten, bevor der Bundesrat über die endgültige Anpassung entscheidet.

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