Insolvenz

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Australien: Bonza vor dem endgültigen Aus

Ein abruptes Ende markiert das Schicksal von Bonza, der australischen Low-Cost-Carrier, der nun Insolvenz angemeldet hat. Die entmutigende Nachricht kommt nachdem der Verwalter der Fluggesellschaft, Hall Chadwick, die letzten Hoffnungen auf Rettung zerschlagen hat, indem er alle 323 Mitarbeiter entlassen und sämtliche zukünftige Flüge gestrichen hat. Die Lage verschärfte sich, als die Leasinggeber in einer nächtlichen Razzia die Flugzeuge beschlagnahmten, was das endgültige Aus für Bonza besiegelte. Hall Chadwick hatte eine Frist bis zum 7. Juni 2024 für verbindliche Angebote gesetzt, jedoch blieben diese aus. Trotz des Engagements, potenzielle Käufer zu unterstützen und ihnen die Möglichkeit zur gründlichen Prüfung zu geben, konnte keine Rettung für das Unternehmen gefunden werden. Bei einer Bürgerversammlung am 11. Juni wurden die bereits entlassenen Mitarbeiter darüber informiert, dass ihre Beschäftigung endgültig beendet ist, was eine Zeit der Unsicherheit und finanziellen Sorge für viele Familien bedeutet. Die Zukunft von Bonza bleibt ungewiss, da Hall Chadwick noch nicht entschieden hat, ob das Unternehmen liquidiert werden soll. Die ehemaligen Mitarbeiter, denen noch Gehälter und Leistungen aus dem April fehlen, können solange keine staatliche Unterstützung beantragen. Hall Chadwick betont jedoch, dass das Hauptziel darin besteht, das bestmögliche Ergebnis für alle Gläubiger zu erzielen, nicht nur für die Mitarbeiter. Bonza startete Anfang 2023 mit Unterstützung von 777 Partners. Doch trotz vielversprechenden Starts konnte die Fluggesellschaft nie das erforderliche Wachstum erreichen. Ihre wenigen B737-8 waren nicht für viele der 21 angeflogenen Flughäfen geeignet, und viele Strecken erwiesen sich als unrentabel. Die Tatsache, dass die Leasingfirmen nun alle Flugzeuge zurückgezogen haben, verschärft

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Eurowings Holiday startet Sonderaktion für FTI-Kunden

Eurowings Holiday, die Veranstaltermarke des Ferienfliegers Eurowings, hat eine besondere Aktion für FTI-Kunden ins Leben gerufen. Für alle Neubuchungen bis zum 17. Juni 2024 besteht die Möglichkeit, bis vier Tage vor Abreise kostenfrei zu stornieren, falls die ursprünglich gebuchte FTI-Reise doch noch stattfinden sollte. Diese Regelung gilt für alle Pauschalreise-Buchungen mit Abreisetermin bis Ende 2024. Diese Aktion bietet FTI-Kunden zusätzliche Flexibilität und Sicherheit bei ihren Urlaubsplanungen, während das Unternehmen weiterhin mit den Auswirkungen der Insolvenz kämpft. Weitere Informationen zur Insolvenz von FTI und aktuelle Nachrichten finden sich unter www.touristik-aktuell.de/fti.

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Insolvenz bei Reiseveranstalter Itravel: Ermittlungen und erhebliche Schäden

Der Reiseveranstalter Itravel hat offiziell Insolvenz angemeldet. Die Insolvenz betrifft die Itravel Luxembourg S.à.r.l., eine Tochterfirma der Itravel-Gruppe, die als einzige über eine Insolvenzversicherung verfügt. Der Geschäftsführer, der im April festgenommen wurde, ist zwar wieder auf freiem Fuß, aber der Tatverdacht bleibt bestehen. Zusätzlich ermittelt die Kölner Polizei gegen zwei ehemalige Mitarbeiter des Unternehmens. Laut Informationen des Sterns wurden rund 45 Strafanzeigen eingereicht, und das Schadensvolumen beläuft sich auf etwa 150.000 Euro, wobei eine höhere Summe nicht ausgeschlossen wird. Kunden hoffen nun auf die Insolvenzversicherung, die durch den Sicherungsschein der Itravel Luxembourg S.à.r.l. abgedeckt ist. Zu den bekannten Kapitalgebern des Unternehmens gehören der Starinvestor Frank Thelen und der ehemalige Thomas-Cook-Chef Peter Fankhauser, die Itravel seit der Gründung fast 20 Millionen Euro anvertraut haben.

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Nach FTI-Insolvenz: Alltours stockt Angebot auf

Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wird nach der Insolvenz von FTI sein Angebot deutlich erweitern. Der deutsche Reiseveranstalter Alltours wird nach der Insolvenz von FTI sein Angebot deutlich erweitern. Vor allem die Destinationen Türkei und Ägypten sind von der Insolvenz betroffen, entsprechende Vorkehrungen werden von Alltours getroffen.

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Insolvenz von FTI Touristik GmbH: Was Reisende jetzt wissen müssen

Die Nachricht über die Insolvenz der FTI Touristik GmbH, dem drittgrößten Pauschalreise-Anbieter in Europa, hat viele Reisende in Unsicherheit versetzt. Betroffen sind sowohl deutsche als auch österreichische Kunden, die Reisen und Dienstleistungen bei FTI und deren Marken, darunter BigXtra GmbH sowie die Mietfahrzeugs-Marken DriveFTI und Cars and Camper, gebucht haben. Im Folgenden werden die wichtigsten Fragen und Antworten rund um die Rechte und Möglichkeiten der Betroffenen beleuchtet. Die Insolvenz der FTI Touristik GmbH betrifft nicht nur deutsche, sondern auch österreichische Reisende. Die Zweigniederlassung von FTI in Österreich hat Reisen für den deutschen Veranstalter vermittelt. ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner erklärt, dass auch österreichische Kunden von der Insolvenz betroffen sind, da der deutsche Veranstalter die Reisen voraussichtlich nicht mehr durchführen kann. Wichtig zu wissen ist, dass bereits geleistete Zahlungen für Pauschalreisen über den Deutschen Reisesicherungsfonds (DRSF) abgesichert sind und zurückerstattet werden. Situation für aktuell Reisende Für Reisende, die sich derzeit im Urlaub befinden und FTI als Veranstalter gewählt haben, versucht das Unternehmen, die Reisen planmäßig fortzusetzen. Sollte dies nicht möglich sein, muss eine Rückreise zum ursprünglichen Abflugort organisiert werden. Hierfür ist der Deutsche Reisesicherungsfonds zuständig. Reisende können in Notfällen die Telefonnummer des Fonds unter +49 (0)89 710 45 14 98 kontaktieren. Es ist ratsam, alle zusätzlichen Kosten, die aufgrund der Insolvenz entstehen, wie etwa für die Rückreise, gut zu dokumentieren und die Rechnungen aufzubewahren. Geplante Reisen in den nächsten Tagen Für Reisen, die in den kommenden Tagen starten sollen, gibt es eine hohe Wahrscheinlichkeit, dass diese nicht stattfinden werden. Betroffene Kunden werden von

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FTI-Pleite: Insolvenz des Reisekonzerns trifft europaweit Urlauber und Airlines

Schock für tausende Urlauber und Airlines: Europas drittgrößter Reiseveranstalter FTI Touristik, Mutterkonzern der FTI Group, hat am 3. Juni Insolvenz beim Amtsgericht München angemeldet. Die Auswirkungen der Firmenpleite werden europaweit spürbar sein. In einer ersten Stellungnahme erklärte das Unternehmen, dass zunächst nur die Marke FTI Touristik direkt von der Insolvenz betroffen sei. Allerdings sollen in Kürze Insolvenzanträge weiterer Konzernfirmen folgen. Auf dem Insolvenzportal des Unternehmens heißt es nun allerdings, dass sämtliche über FTI Touristik gebuchten Reisen betroffen seien. Dazu zählen neben FTI Touristik in Deutschland, Österreich und den Niederlanden auch die deutschen Marken 5vorFlug und BigXtra Touristik sowie die Mietwagenanbieter DriveFTI, Cars&Campers und Meeting Point Rent-a-Car. Nicht betroffen sind dagegen Reisen, die über die Webseiten von FTI Touristik bei anderen Reiseveranstaltern wie TUI, Alltours, DER Touristik oder vtours gebucht wurden. Auch das Luxusreiseunternehmen Windrose Finest Travel mit der Marke Windrose kann seinen Geschäftsbetrieb fortsetzen. Charterfluggesellschaften rechnen mit Einbußen Besonders hart von der Pleite getroffen werden voraussichtlich verschiedene europäische Charterfluggesellschaften, die im nahenden Sommer mit zahlreichen Flügen für FTI Touristik beauftragt waren. Dazu zählen unter anderem Condor, SunExpress, Corendon Airlines, SmartLynx Airlines und Marabu. Ein Sprecher der Fluggesellschaft Condor bedauerte die Entwicklungen bei FTI. „Condor und FTI arbeiten seit Jahren zusammen. In letzter Zeit war das Volumen der Kontingente zurückgegangen, sodass davon auszugehen ist, dass die Lücke, die durch die FTI-Insolvenz entsteht, auch kurzfristig vom Markt geschlossen werden kann. Zu den detaillierten Kapazitäten von FTI bei Condor äußern wir uns jedoch nicht.“ Weiterhin betonte der Sprecher: „Condor darf, wie alle anderen

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FTI-Insolvenz: Was Reisende und Mitarbeiter jetzt wissen müssen

Europas drittgrößter Reisekonzern FTI ist insolvent. Rund 70 Mitarbeiter in Österreich sind betroffen. Noch nicht begonnene Reisen können nicht oder nur teilweise durchgeführt werden. Welche Veranstalter sind betroffen? Was ist mit bevorstehenden Reisen? Was tun bei Reisebuchung bei FTI Österreich? Was tun bei Reisebuchung bei FTI Deutschland? Wo greift der Schutz nicht? Was tun bei bereits angetretenen Reisen? Was tun als betroffener Mitarbeiter?

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Jet Airways zieht gerichtlichen Einspruch zurück

Das Jalan-Kalrock-Konsortium (JKC), potenzieller Eigentümer von Jet Airways, hat seinen Einspruch beim indischen National Company Law Appellate Tribunal (NCLAT) zurückgezogen. Der Streit drehte sich um die Überweisung von 2 Mrd. Rupien, die das Konsortium den Kreditgebern der Fluggesellschaft schuldet. Die Anwälte zogen die Klage zurück, nachdem angedeutet wurde, dass sie abgewiesen werden könnte, da ein ähnlicher Fall bereits vor dem Obersten Gerichtshof anhängig war. Jet Airways ging 2019 bankrott und schuldete den Gläubigern fast 80 Milliarden INR. Ein Umstrukturierungsplan wurde 2021 genehmigt, der das Jalan-Kalrock-Konsortium als neuen Eigentümer vorsah. Doch seitdem gibt es Streitigkeiten zwischen dem Konsortium und dem Gläubigerausschuss, was zu zahlreichen Rechtsstreitigkeiten führte. Der Abwicklungsplan befindet sich in der Umsetzungsphase, aber die Bekanntgabe der Finanzergebnisse für das Quartal und das Jahr bis zum 31. März 2024 wird sich verzögern. Eine Versammlung wird einberufen, um die Ergebnisse zu prüfen und zu verabschieden.

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Griechenland: Ellinair ist pleite

Ellinair, die 2013 gegründete griechische Freizeitfluggesellschaft und Tochtergesellschaft der Mouzenidis-Gruppe, wurde ins Leben gerufen, um der wachsenden Nachfrage nach Flügen nach Griechenland gerecht zu werden. Vor allem russische Touristen sollten bedient werden, was die Airlines zu einer wichtigen Verbindung zwischen Russland und Griechenland machte. Doch die Erfolgsgeschichte währte nicht lange: Im Jahr 2021 stellte Ellinair den Betrieb ein. Die Folgen für die griechische Tourismusbranche sind weitreichend. Die Mouzenidis-Gruppe, eine bedeutende Größe im griechischen Tourismusmarkt, gründete Ellinair, um den Anstieg der Tourismuszahlen durch erschwingliche und bequeme Flugverbindungen zu unterstützen. Die Flotte bestand aus einer Mischung von Airbus A320, BAE RJ85 und Boeing 737-300, wobei einige Maschinen von der indonesischen Fluggesellschaft Lion Air geleast waren. Diese breite Palette an Flugzeugen sollte den regionalen Expansionsplänen gerecht werden. Doch schon im Juli 2021 kursierten Gerüchte über die Einstellung des Betriebs. Diese wurden zunächst vehement dementiert. Im November desselben Jahres war es dann jedoch so weit: Ellinair stellte den Betrieb ein. Die Muttergesellschaft Mouzenidis-Gruppe hatte ebenfalls ihre Geschäftstätigkeit eingestellt, was die Rückgabe der geleasten Flugzeuge an die Leasinggeber zur Folge hatte. Experten sehen darin ein Zeichen für die Anfälligkeit der Tourismusbranche gegenüber geopolitischen und wirtschaftlichen Schwankungen. Auswirkungen auf den griechischen Tourismus Der Zusammenbruch von Ellinair ist ein harter Schlag für die griechische Tourismusindustrie, die einen wesentlichen Beitrag zur Wirtschaft des Landes leistet. Die Fluggesellschaft hatte sich stark auf den russischen Markt fokussiert, der seit jeher eine wichtige Quelle für Besucher in Griechenland ist. Mit dem Wegfall dieser Verbindungen wird es für Touristen schwieriger, beliebte griechische

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Challenge Group will Ex-Jet-Airways-B777 nicht mehr haben

Ein scheinbar endloser bürokratischer Kampf verzögert seit fast zwei Jahren die Übernahme von drei Boeing 777-300ER durch die in Malta ansässige Challenge Group. Dieser Zustand hat nun zu einer deutlichen Warnung des Unternehmens geführt, das Geschäft aufzugeben, sollten nicht umgehend Fortschritte erzielt werden. Der Streit verdeutlicht die Schwierigkeiten, mit denen internationale Investoren bei der Abwicklung insolventer Unternehmen in Indien konfrontiert sind. Die Challenge Group hatte erfolgreich für drei stillgelegte Flugzeuge der bankrotten indischen Jet Airways geboten. Trotz einer klaren Entscheidung des Obersten Gerichtshofs Indiens, die den Verkauf der Maschinen an die Ace Aviation, eine Tochtergesellschaft der Challenge Group, erlaubt, behindern anhaltende bürokratische und rechtliche Hürden die endgültige Übernahme. Historie der Verzögerungen Jet Airways, einst eine der größten Fluggesellschaften Indiens, stellte im April 2019 den Betrieb ein und meldete Insolvenz an. Das Jalan Kalrock Consortium (JKC) erwarb später die Rechte zum Kauf der insolventen Fluggesellschaft. Doch auch JKC steht vor Herausforderungen, insbesondere bei der Einigung mit den Gläubigern. Trotz eines klaren Urteils des Obersten Gerichtshofs Indiens vom 7. März 2024, das frühere Entscheidungen des National Company Law Tribunal (NCLT) und des National Company Law Appellate Tribunal (NCLAT) bestätigte und den Verkauf an Ace Aviation genehmigte, bleibt der Deal ins Stocken geraten. Michael Koish, Chief Investment Officer der Challenge Group, äußerte gegenüber CNBC TV seine Frustration über die mangelnden Fortschritte und den fehlenden Dialog seitens des Überwachungsausschusses. Der Standpunkt der Challenge Group „Wir verstehen nicht, was hier los ist. Einerseits hat der Oberste Gerichtshof eine sehr klare Entscheidung getroffen, das Geschäft fortzusetzen.

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