Kündigung

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Iran Air: 2.000 Mitarbeiter müssen gehen

Bei Iran Air scheint die Lage ernst zu sein. Beim Carrier müssen in den nächsten vier Monaten rund 2.000 ihrer 11.000 Mitarbeiter die Koffer packen. Geldsorgen sind bei der Fluggesellschaft nichts Neues. Schon vor der gegenwärtigen Krise habe die Airline einen großen Schuldenberg angehäuft. Zu den Gläubigern würden vornehmlich Bankinstitute zählen, berichtet das Luftfahrtportal CH-Aviation. Das zwinge das Management dazu, die Reißleine zu ziehen. Und diese Kündigungswelle loszutreten. Nur so könne eine Insolvenz verhindert werden. Darüber hinaus habe das Unternehmen auch damit begonnen, Beschäftigte nicht wie sonst üblich für fünf Jahre, sondern lediglich ein Jahr an sich zu binden. Mit dieser Maßnahme soll allem Anschein nach die Kostenstruktur des Beförderers jedes Jahr aufs Neue auf den Prüfstand gestellt werden. Iran Air fliegt zurzeit nur mit 18 von 46 Flugzeugen durch die Welt.

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Level Frankreich: OpenSkies kündigt das fliegende Personal

Die französischen Level-Crews teilen nun das Schicksal ihrer Kollegen der österreichischen Level Europe: OpenSkies sprach allen Besatzungen die Kündigung aus. Zuvor war die Suche nach einem Investor, die die ab Paris-Orly tätige IAG-Tochter übernimmt, gescheitert. Laut lokalen Medienberichten wurde Anfang des Monats ein Sozialplan mit den Gewerkschaften vereinbart. Betroffen sind insgesamt 180 OpenSkies-Mitarbeiter. Das Unternehmen bestätigte gegenüber Aviation Direct, dass sämtlichen Beschäftigten, die dem fliegenden Personal angehören, die Kündigung ausgesprochen wurde. Level war für die IAG ein teures Vergnügen, denn weder in Wien, noch in Amsterdam oder Paris-Orly war man erfolgreich. Die Auslastung der Flüge blieb stark hinter den Erwartungen zurück und folglich verbrannte die International Airlines Group mit OpenSkies (Paris) und Level Europe (Wien) viel Geld. Im Zuge der Corona-Pandemie hat man beide Töchter fallen gelassen. Der österreichische Ableger musste gar Konkurs anmelden. In Barcelona werden die Level-Aktivitäten, durchgeführt von Iberia, fortgesetzt.

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Thai Airways hängt Wien endgültig ab

Die insolvente Fluggesellschaft Thai Airways zieht sich erneut aus Wien-Schwechat zurück. Der Carrier reaktivierte die Verbindung nach Bangkok am 17. November 2017, setzte diese jedoch aufgrund der Corona-Pandemie aus. Nun ist endgültig Schluss, denn auch das in Österreich beschäftigte Personal erhielt zwischenzeitlich die Kündigung, bestätigte der Carrier gegenüber Aviation Direct. Die Corona-Pandemie setzte Thai Airways finanziell stark zu. Der Carrier flüchtete sich in ein Insolvenzverfahren, wobei noch unklar ist wie dieses beendet wird. Im Zuge von Einsparungsmaßnahmen wurden das Streckennetz und der Personalstand stark reduziert. Wien wird künftig nicht mehr angeflogen. In einer Stellungnahme bestätigt Thai Airways, dass mit Ende 2020 das in Österreich beschäftigte Personal gekündigt wurde und das lokale Office geschlossen wurde. Eine Rückkehr nach Wien-Schwechat ist – zumindest auf absehbare Zeit – nicht mehr geplant. Betroffen sind laut offiziellen Angaben acht Dienstnehmer. Die Strecke Wien-Bangkok ist allerdings weiterhin bei den Mitbewerbern Austrian Airlines und Eva Air verfügbar. Beide Carrier haben keine Pläne diese Route aufzugeben. Aufgrund der Corona-Pandemie ist der Flugplan jedoch stark ausgedünnt und es kommt immer wieder zu kurzfristigen Anpassungen. Für den Sommer 2021 planen sowohl die AUA als auch Eva Air zwischen Wien und Bangkok zu fliegen.

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Swiss trennt sich von chinesischen Flugbegleitern

84 in China stationierte Swiss-Flugbegleiter erhielten nun die quasi den „blauen Brief“. Diese sind bislang in Peking und Shanghai stationiert. 29 Mitarbeiter hatten befristete Verträge, die nicht verlängert werden. Die übrigen 55 „FAs“ werden auf unbezahlten Urlaub geschickt und zwar bis Ende 2021. Ein Sprecher erklärte gegenüber der Luzerner Zeitung, dass Swiss momentan keine Möglichkeit habe dies betroffenen 84 Mitarbeiter einzusetzen. Man betonte, dass keine Kündigungen ausgesprochen wurden. Allerdings kommen die Nicht-Verlängerung von Verträgen und unbezahlte Urlaube dem fast gleich.

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Nach Kündigung: Condor prüft Klage gegen Lufthansa

Die erst kürzlich aus dem Schutzschirmverfahren entlassene Ferienfluggesellschaft Condor erleidet nun einen Rückschlag: Lufthansa kündigte nun doch den Zubringervertrag auf. Im Frühjahr drohte die größte Airline Deutschlands mit diesem Schritt, denn mit der damals vorgesehenen Condor-Übernahme durch die LOT-Konzernmutter PGL hatte man wenig Freude. Der Kranich will nun aber das eigene Projekt „Ocean“ vorantreiben und da passt offenbar die Zusammenarbeit mit Condor nicht mehr ins Konzept. Lufthansa will künftig über die eigene Tochtergesellschaft stark auf touristischen Strecken expandieren. Die Folge daraus ist, dass Ocean und Condor direkte Mitbewerber werden. Lufthansa will daher offensichtlich das eigene Projekt zu Lasten von Condor stärken. Derzeit ist die Ferienfluggesellschaft, die früher selbst eine Tochter des Kranichs war, aufgrund eines Vertrags, der seit vielen Jahren besteht, in der Lage Lufthansa-Flüge als Zubringer für Condor-Verbindungen zu vermarkten. Dies gilt als für den Ferienflieger besonders wichtig, da dieser keine eigenen Feeder unterhält. Somit ist das „Special Pro Rate Agreement“ auch die Achillesferse von Condor. Kranich verzichtet auf etwa 50 Millionen Euro pro Jahr Lufthansa begründet die Entscheidung damit, dass man die eigenen Maschinen besser auslasten müsste. Konkret genannt wurde das Ocean-Projekt nicht, jedoch lässt sich das sehr einfach aufgrund der zahlreichen Ankündigungen auf der Langstrecke, die über diese Plattform organisiert werden, herleiten. Dem Vernehmen nach verdiente der Kranich bislang mit den für Condor erbrachten Zubringerdienstleistungen gutes Geld. Kolportiert werden etwa 50 Millionen Euro pro Jahr. Mit der Eurowings-Langstrecke brachte Lufthansa vor einigen Jahren unter großem Kostenaufwand touristische Ziele auf den Markt. Allerdings war man damit nicht erfolgreich,

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Klagenfurt und Salzburg kündigen AUA-Ground Handling

Nachdem Austrian Airlines die Crew-Bases Salzburg, Klagenfurt und Altenrhein per 31. März 2020 sowie Linz, Graz und Innsbruck am 31. Oktober 2020 geschlossen hat, soll nun auch die Wartung der Flugzeuge in Wien zentralisiert werden. Weiters kündigten Salzburg und Klagenfurt die Ground-Handling-Verträge auf, so dass auch das dortige AUA-Bodenpersonal betroffen ist. Aus der Historie heraus unterhält Austrian Airlines – bedingt durch die Übernahme von Tyrolean Airways – an einigen österreichischen Bundesländerflughäfen Bodenverkehrsdienstleistungen. Graz gründete als erster Regio-Airport eine eigene Ground-Handling-Tochter. Nun wurde laut AUA-Medienmitteilung seitens der Flughäfen Klagenfurt und Salzburg der entsprechende Vertrag aufgekündigt. Die beiden Airports wollen diese Aufgaben künftig selbst wahrnehmen. In der Mozartstadt hat dies für die AUA-Beschäftigten heftige Konsequenzen, denn der Carrier erklärt in einer Pressemitteilung, dass keine Betriebsübergangslösung gefunden werden konnte. Die Betroffenen sollen jedoch Wechselangebote nach Wien erhalten. Austrian Airlines schreibt, dass wenn Wohnortwechsel nicht möglich sind, dass einvernehmliche Lösungen gefunden werden sollen. In Klagenfurt ist die Situation noch offen, denn mit dem Airport laufen derzeit Gespräche, die zu einem Betriebsübergang führen sollen. Ziel ist laut Austrian Airlines, dass die Mitarbeiter weiterhin am Flughafen Klagenfurt arbeiten können. Neuer Arbeitgeber wäre dann der Airport bzw. eine diesem angegliederte Handling-Tochter.

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Lufthansa CityLine lässt Krisentarifvertrag platzen

Bei Lufthansa CityLine wurde nach Angaben der Gewerkschaft UFO der Krisentarifvertrag seitens der Geschäftsleitung am letzten Tag der hierfür vereinbarten Frist widerrufen. Erst Anfang September einigten sich die Vertretung der Flugbegleiter und CityLine auf die Vereinbarung. „Dieses Vorgehen lässt uns ratlos zurück. Die Kolleginnen und Kollegen verdienen teilweise unter 2.000 Euro brutto im Monat und haben dennoch signifikante Einschnitte bei Gehalt und Arbeitsbedingungen angeboten. Zur Sicherung der eigenen Zukunft sowie der des Unternehmens haben sie ihre Schmerzgrenze eigentlich überschritten. Aber das reicht dem Konzern offenbar nicht“, entrüstet sich Daniel Flohr, Vorstandsvorsitzender der UFO. Die Flugbegleitergewerkschaft vermutet, dass die Ursache der vereinbarte Kündigungsschutz sein könnte. Diesen würde die Konzernspitze um Carsten Spohr „trotz massiver Einschnitte“ ablehnen. Der Vorstand wäre „nicht bereit der Belegschaft einen verlässlichen Kündigungsschutz zuzusichern“. „Der Arbeitgeber will sich eine einseitige Option offenhalten und aus dem Vertrag wieder aussteigen können. Aber solch ein Hintertürchen ist in diesem Fall inakzeptabel: CityLine hat keinen Personalüberhang, bereits heute wieder eine gute Auslastung und überdurchschnittlich gute Zukunftsaussichten durch günstige Strukturen und vergleichsweise kleines Fluggerät. Entweder man will den sehr signifikanten Krisenbeitrag, oder eben nicht; so einfach ist das“, betont Rainer Bauer, UFO-Verhandlungsführer bei Lufthansa CityLine.

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Externe machen’s billiger: Eurowings kündigt Lufthansa Technik

Die Lufthansa-Tochter Eurowings lässt künftig die Line-Maintenance in Düsseldorf und Hamburg nicht mehr von der Konzernschwester Lufthansa-Technik durchführen. Drittanbieter könnten diese Leistungen billiger erbringen, berichtet das Portal Airliners.de. Bereits zum 1. November 2020 wird Lufthansa Technik Düsseldorf nicht mehr an den Eurowings-Maschinen arbeiten. In Hamburg erfolgt der Wechsel Anfang 2021. Ein Sprecher des Unternehmens bestätigte dies gegenüber Airliners.de und sagte, dass sich der konzerneigene Wartungsbetrieb im Rahmen eines Vergabeprozesses nicht gegenüber Mitbewerbern habe durchsetzen können. Eurowings setzt daher künftig auf billigere externe Dienstleister. Welche Auswirkungen dies auf die Lufthansa-Technik-Standorte Düsseldorf und Hamburg haben wird, ist noch vollkommen unklar. Der Kranich-Ableger ist an den beiden Airports einer der größten Kunden im Bereich Line-Maintenance.

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TUI : Winter-Angebot schrumpft um 20 Prozent

Wie von den Regierungen erwartet steigen die Corona-Infektionszahlen aktuell wieder. Demzufolge steigt fast tagtäglich die Zahl der neu erlassenen Reisewarnungen – und damit auch die Stornierungen. Aus diesem Grund schaltet TUI einen Gang zurück und reduziert das Winter-Angebot. Und das abermals. Diesmal werde der Reiseveranstalter seine Kapazität um 20 Prozent auf rund 40 Prozent des ursprünglich geplanten Umfangs senken, wie reisevor9.de berichtet. Auch Konzern-Chef Fritz Joussen meldet sich zu Wort und bedauert diese Entscheidung. Sie sei jedoch angesichts der niedrigen Buchungszahlen notwendig. Seinen Aussagen zufolge habe das Unternehmen noch knapp zwei Milliarden Euro in der Kasse. Doch mit jedem Tag verliere man Kapital im „niedrigen bis mittleren dreistelligen Millionenbereich“. Seit der Wiederaufnahme des Reiseverkehrs im Sommer hat TUI laut Joussen 1,4 Millionen Menschen in den Urlaub gebracht. Die Buchungen für den Sommer lägen um 83 Prozent unter denen des Vorjahres. Die Buchungen für den Winter lägen aktuell um 59 Prozent unter dem Vorjahreswert. Diese Werte verdeutlichen: Ohne Einsparungen kann es schwer weitergehen. Das betrifft auch das Personal – in naher Zukunft könnte daher das Unternehmen um 8.000 Mitarbeiter schrumpfen, so Joussen.

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Easyjet Schweiz-Chef über die fordernde Corona-Zeit

Die Corona-Krise fordert auch von Easyjet alles ab. Stimmten die Sommermonate noch optimistisch, reduziert die Fluggesellschaft nun den Flugplan wieder. Easyjet-Europachef Thomas Haagensen gibt kleine Einblicke in die aktuell schwierige Situation. Nach fast dreimonatiger Corona-Zwangspause sind die Flieger der Fluggesellschaft wieder in der Luft. Doch es sei lange nicht mehr so wie es einmal war. „Es gibt den Willen, wieder zu reisen. Unsere Kunden buchen auch schon für nächsten Sommer. Aber kurzfristig ist die Nachfrage – besonders für Länder, die auf der Quarantäneliste sind – nicht sehr groß“, so Haagensen, dem die bevorstehenden Reise-Monate noch zusätzliche Sorgen bereiten. Wegen der Einreisebestimmungen dürften dieses Jahr nun selbst die Städtereisen ins Wasser fallen: „Wir müssen sehr konservativ sein. Wir können es uns einfach nicht leisten, Flüge zu haben, wo wir noch mehr Geld verlieren“, so Haagensen weiter. Aber auch ein Stellenabbau sei nicht ausgeschlossen, je nachdem, wie lange die Krise noch dauere, so der Easyjet-Chef: «Wir müssen die Flotten anpassen und natürlich auch die Besatzungen.“ Wie viele Mitarbeiter es am Ende treffen wird, weiß auch er nicht.  Möglicherweise hätte es aber gar nicht so kommen müssen. Denn schon im frühen Stadium der Corona-Krise habe man die Folgen der Pandemie erkannt und um staatliche Untersuchung angesucht. Jedoch ohne Erfolgserlebnis: Easyjet Schweiz ging leer aus. Der Tochtergesellschaft der Easyjet-Gruppe blieb auch ein Covid-19-Kredit verwehrt. Als Begründung haben die Institute das finanzielle Polster der britischen Muttergesellschaft angeführt, wie srf.ch berichtet. Dies sollte ausreichen sollte, um auch Easyjet Schweiz versorgen zu können. Haagensen ärgert sich über diese

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