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Verkehrsgeschehen in Österreich: Ruhiges Wochenende mit Ausnahmen

Am kommenden Wochenende wird das Verkehrsgeschehen auf den Straßen in Österreich überwiegend ruhig verlaufen. Es gibt jedoch drei bedeutende Ausnahmen, die für längere Verzögerungen und Staus sorgen könnten: der „Caravan Salon“ in Wels, das „Grazer Fußball-Derby“ und die „Tischtennis-EM“ in Linz. Der „Caravan Salon Austria“ findet vom 16. bis 20. Oktober 2024 auf dem Messegelände in Wels statt und wird voraussichtlich über 45.000 Besucher anziehen. Rund 230 Aussteller präsentieren Angebote zu Reisemobilen, Caravans und Campingplätzen. Verkehrsbehörden rechnen vor allem am Samstag und Sonntag mit erhöhtem Verkehrsaufkommen rund um das Messegelände, wenngleich ausreichend Parkmöglichkeiten vorhanden sein sollten. Das „Grazer Fußball-Derby“ zwischen dem SK Sturm und dem GAK findet am Samstag, den 19. Oktober 2024, um 17 Uhr statt. Mit etwa 16.000 erwarteten Zuschauern wird es in der Umgebung der Merkur Arena zu Staus und Verzögerungen kommen. Fans wird geraten, die Straßenbahnlinie 4 zu nutzen oder auf Parkgaragen auszuweichen, um Probleme beim Parken zu vermeiden. Parallel dazu wird die Tischtennis-EM in der TIPS-Arena in Linz ausgetragen, die ebenfalls ein großes Publikum anzieht. Auch hier sind vereinzelte Verzögerungen im Straßenverkehr möglich, insbesondere am Wochenende. Besucher werden ermutigt, die öffentlichen Verkehrsmittel zu nutzen, um Staus zu vermeiden.

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Lindsey Stirling verzauberte die Wiener Stadthalle

Am Samstag, den 12. Oktober 2024 geigte Lindsey Stirling in der Wiener Stadthalle F kräftig auf. Die Kalifornierin räumte zu Beginn ihrer Show selbst ein, dass es sich um den fünften Liveauftritt binnen fünf Tagen handelt und sie ein bisschen müde ist. Das dürfte wohl eher ein Ansporn für sie gewesen sein. Die US-amerikanische Violinistin und Performerin, hat die klassische Musikszene in den letzten Jahren revolutioniert. Bekannt für ihre einzigartige Mischung aus Violinenspiel und Tanz, hat sie es geschafft, Millionen von Menschen weltweit zu begeistern. Stirling kombiniert auf innovative Weise klassische Musik mit modernen Stilen wie Dubstep, EDM und Pop und schafft so eine völlig neue Klangwelt. Ihre Karriere begann 2010, als sie in der TV-Show „America’s Got Talent“ auftrat. Obwohl sie dort nicht gewann, nutzte sie die Plattform, um über YouTube eine riesige Fangemeinde aufzubauen. Mit Hits wie „Crystallize“ und „Shatter Me“ und ihren spektakulären Musikvideos hat sie Millionen von Klicks gesammelt und ihren Status als Weltstar gefestigt. Neben ihrer Musik beeindruckt Stirling auch durch ihren Tanz. Sie kombiniert auf der Bühne kraftvolle Choreografien mit virtuosem Violinspiel und zeigt dabei, wie viel Leidenschaft und Energie in ihrer Kunst steckt. Trotz zahlreicher Herausforderungen in ihrer Karriere, darunter Kritik und Selbstzweifel, hat Lindsey Stirling immer wieder bewiesen, dass sie eine unvergleichliche Künstlerin ist. Mit mehreren Alben, Welttourneen und einem unverwechselbaren Stil hat sie nicht nur die klassische Musik, sondern auch die Popkultur nachhaltig geprägt. Duality Tour Lindsey Stirling hat mit ihrer „Duality Tour“ 2024 erneut bewiesen, warum sie eine der innovativsten

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Ottakring im Zeichen von Burgern und Pommes

Das Areal der Wiener Ottakringer Brauerei stand am Wochenende 11.-13. Oktober 2024 ganz im Zeichen von Burgern und Pommes, denn das diesjährige Burger Festival ist über die Bühne gegangen. Leider spielte an einzelnen Tagen das Wetter nicht so ganz mit, so dass die Gäste die aufgestellten Schirme dankend angenommen haben. Das Konzept des Veranstalters ist nicht alltäglich, denn die Besucher konnten aus zwei Ticketvarianten wählen: In der Standard-Version waren sämtliche alkoholfreien Getränke inkludiert und die so genannte Premium-Variante beinhaltete auch alkoholische Getränke. Die Speisen hingegen mussten bezahlt werden. An der Kassa musste dazu eine Prepaid-Karte erworben werden, mit der dann die Zahlungen bei den Ausstellern erfolgen konnten. Bargeld und normale Kartenzahlungen wurden nicht angenommen. Begründet wurde dies unter anderem mit Hygiene-Gründen. Das Restguthaben konnte dann beim Verlassen des Areals an der Kassa erstattet werden, wobei hierfür eine Gebühr in der Höhe von 1,90 Euro in Rechnung gestellt wurde. Burger ab 7,50 Euro – cashless Das Burger Festival kann mit einer Streetfood-Veranstaltung verglichen werden, denn die meisten Aussteller rückten mit ihren Food-Trucks an. Der günstigste Burger kostete 7,50 Euro und für eine Portion Pommes wurden mehr oder weniger einheitlich 3,40 Euro verlangt. Wer keine Premium-Eintrittskarte hatte, wurde beim Bier mit 5,50 Euro pro Krügerl beim Stand der Ottakringer Brauerei zur Kasse gebeten. Am Eingang sorgte der Umstand, dass für die Speisen bezahlt werden muss, aber Getränke inkludiert sind, für durchaus Verwirrung. Dem Veranstalter kann hier aber kein Vorwurf gemacht werden, denn auf der Homepage, über die Eintrittskarten verkauft wurden, ist das

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Kärntner Seenlandschaft gewinnt Travelbook Award als beste Wanderregion

Die Kärntner Seenlandschaft wurde am 9. Oktober 2024 in Berlin mit dem Travelbook Award in der Kategorie „Beste Region für einen Wanderurlaub (DACH)“ ausgezeichnet. Der Preis, der von einer Jury aus Tourismus-Experten sowie durch ein Publikumsvoting verliehen wurde, würdigt die besondere Kombination aus landschaftlicher Schönheit, vielseitiger Infrastruktur und Nachhaltigkeitsbestrebungen. Mit 164 Punkten setzte sich Kärnten gegen starke Konkurrenz wie den Vierwaldstättersee, das Moseltal und die Schwäbische Alb durch. Kärnten hat sich in den letzten Jahren als beliebtes Ziel für Wanderer etabliert. Der Geschäftsführer von Kärnten Werbung, Klaus Ehrenbrandtner, betonte die wachsende Bedeutung des Wanderns in der Region. Laut aktuellen Umfragen bezeichnen 39 Prozent der Kärnten-Besucher ihren Aufenthalt als Wanderurlaub, wobei 71 Prozent der Sommergäste im Jahr 2023 Wandern als Hauptaktivität angaben. Beliebte Wanderwege sind unter anderem der Wörthersee Rundwanderweg, die Via Paradiso und der Naturpark Weissensee, die durch ihre landschaftliche Vielfalt und Aussichtspunkte überzeugen.

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Klein, aber fein: Die Vienna Sake Fair

Das Badeschiff im ersten Wiener Gemeindebezirk stand am Sonntag, den 6. Oktober 2024 ganz im Zeichen japanischer Spezialitäten wie Sake und Soja-Saucen. Klein, aber fein präsentierte sich die diesjährige Sake Fair, die im Rahmen der Veinna Sake Week abgehalten wurde. Sake, auch Nihonshu genannt, ist ein traditionelles japanisches Getränk, das oft als „Reiswein“ bezeichnet wird, obwohl es sich um ein fermentiertes Getränk handelt und nicht um ein destilliertes. Die Wurzeln von Sake reichen weit in die Geschichte Japans zurück und haben eine tiefe kulturelle Bedeutung, sei es in religiösen Zeremonien, Festen oder im alltäglichen Genuss. Das Getränk wird durch Fermentation von poliertem Reis, Wasser, Hefe und Koji-Schimmel (Aspergillus oryzae) hergestellt. Es gibt verschiedene Sake-Sorten, die sich durch den Poliergrad des Reises, die Brauweise und den Geschmack unterscheiden. Der Herstellungsprozess Der Herstellungsprozess von Sake beginnt mit dem Polieren des Reises. Der Poliergrad gibt an, wie viel von der äußeren Schicht des Reiskorns entfernt wurde. Diese äußeren Schichten enthalten Fette und Proteine, die den Geschmack des Sakes beeinflussen können. Je weiter der Reis poliert wird, desto reiner und feiner wird der Geschmack des fertigen Getränks. Ein Poliergrad von 50 % bedeutet zum Beispiel, dass 50 % des Korns entfernt wurden, was zu hochwertigeren Sake-Kategorien wie Daiginjo führt. Nach dem Polieren wird der Reis gewaschen, eingeweicht und gedämpft. Ein Teil des Reises wird dann mit Koji-Schimmel geimpft, der die Stärke im Reis in Zucker umwandelt. Der so behandelte Reis wird zusammen mit dem restlichen Reis, Wasser und Hefe in großen Tanks fermentiert. Der

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Airbus A320 (Foto: Angelika Evergreen).

9H-LOP: Lauda Europe gibt ersten A320 zurück

Die maltesische Fluggesellschaft Lauda Europe hat Ende September 2024 den ersten Airbus A320 außer Dienst gestellt. Es handelt sich um die Maschine mit der Registrierung 9H-LOP. Eigentümer dieses Mittelstreckenjets ist das Leasingunternehmen Castlelake. Zunächst stand dieser A320 zwischen 2001 und 2019 als A7-ADA bei Qatar Airways im Liniendienst. Im Jahr 2019 änderten sich im Zuge der Rückgabe die Eigentumsverhältnisse und Castlelake verleaste zunächst an die österreichische Laudamotion. Im Jahr 2020 wurde die nunmehrige 9H-LOP an den maltesischen Nachfolger Castlelake weitergereicht. Nach Angaben des Lessors gibt es keinen neuen Leasingnehmer. Der Mittelstreckenjet wurde zwischenzeitlich ins Vereinigte Königreich überstellt, wo die Verwertung erfolgen soll. Dazu wurde der Jet an ein darauf spezialisiertes Unternehmen veräußert. Noch nutzbare Komponenten sollen auf dem Gebrauchtmarkt als Ersatzteile verfügbar gemacht werden und der Rest wird anderweitig verwertet, sprich verschrottet.

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Auch nach München, Stuttgart und Wien: Skyalps plant Mostar-Basis

Die Südtiroler Fluggesellschaft Skyalps hat kürzlich eine Vereinbarung mit dem Flughafen Mostar im Süden von Bosnien und Herzegowina getroffen. Ziel dieser Kooperation ist es, eine dauerhafte Basis in Mostar zu errichten und ab dem kommenden Jahr acht neue internationale Strecken anzubieten. Vollständig eigenwirtschaftlich wird Sky Alps das nicht machen, denn es sollen nicht unerhebliche Subventionen an den Carrier fließen. Die lokale Regierung erwartet sich nicht nur eine Verbesserung der Konnektivität, sondern auch zusätzliche Touristen. Auch ist nicht von der Hand zu weisen, dass man davon ausgeht, dass viele Staatsbürger die Verbindungen für Heimatbesuche nutzen könnten. Ein ehrgeiziges Expansionsvorhaben Die neue Vereinbarung mit dem Flughafen Mostar sieht vor, dass Sky Alps ihre Präsenz in der Region erheblich ausbaut. Die Fluggesellschaft plant, ab Mostar Verbindungen zu wichtigen europäischen Städten wie Bari, Bergamo, Catania, München, Neapel, Palermo, Rom, Stuttgart und Wien anzubieten. Diese Städte sind strategisch wichtige Destinationen, die nicht nur die Verbindung zwischen Bosnien und Herzegowina und Westeuropa verbessern, sondern auch den Tourismus und die Wirtschaft in der Region stärken sollen. Im Zuge dieser Expansion wird Sky Alps eine ihrer De Havilland Canada Dash 8-Maschinen dauerhaft in Mostar stationieren. Staatliche Subventionen als Schlüssel zum Erfolg? Das Vorhaben wird von der Regierung Bosnien und Herzegowinas mit 345.000 Konvertiblen Mark (rund 175.000 Euro) subventioniert. Diese finanzielle Unterstützung ist von entscheidender Bedeutung, um die Rentabilität der neuen Strecken in den ersten Jahren sicherzustellen. Subventionierte Flugverbindungen sind in der Region keine Seltenheit und wurden auch in der Vergangenheit von verschiedenen Regierungen eingesetzt, um den internationalen Luftverkehr

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Verlängerung bis Stuttgart: Westbahn hat Fahrkarten-Verkauf aufgenommen

Vor einiger Zeit hat die private Eisenbahngesellschaft Westbahn die Verlängerung der bestehenden München-Strecke bis Stuttgart Hauptbahnhof angekündigt. Nun hat das Unternehmen mit dem Verkauf von Fahrscheinen begonnen. Angeboten werden zwei tägliche Kurspaare ab 15. Dezember 2024. Über einen langen Zeitraum hinweg waren die Stadler-Doppelstockzüge der Westbahn zwischen Wien-Westbahnhof und Salzburg Hauptbahnhof unterwegs. Seit einiger Zeit befindet sich der private Anbieter auf Expansionskurs. Zunächst verlängerte man die „Stammstrecke“ bis München Hauptbahnhof, dann nahm man Innsbruck Hauptbahnhof ins Streckennetz auf und zuletzt hat man auch Bregenz Hauptbahnhof angebunden. Jeweils gibt es auf dem Weg zum Endpunkt einige Zwischenhalte zum Ein- und Aussteigen. Dass die Westbahn innerhalb Deutschlands expandieren will, ist schon länger bekannt. Das Unternehmen hat die Aufnahme der Fahrten bis Stuttgart Hauptbahnhof früh angekündigt. Dies hat auch einen durchaus bürokratischen Hintergrund, denn die notwendigen Trassen müssen beim Netzbetreiber, im konkreten Fall bei der DB Netz AG, beantragt und von dieser bewilligt werden. Nicht selten kommt es dazu, dass Infrastruktureigentümer, die Töchter von Staatsbahnen sind, sich versuchen querzulegen, so dass die jeweils zuständige Aufsichtsbehörde mittels Bescheid anordnen muss. Péage-Verträge wurden in der k.u.k.-Monarchie „erfunden“ Grundsätzlich hat jedes Eisenbahnunternehmen, das über eine gültige Konzession als Eisenbahnverkehrsunternehmen verfügt, das Recht uneingeschränkten Zugang zur Infrastruktur anderer Betreiber, meist formell ausgelagerte Töchter der Staatsbahnen, zu bekommen. Dafür gibt es klare Regeln und kostenlos ist das auf keinen Fall, denn der Nutzer muss eine Art Maut an den Eigentümer bezahlen. Dazu kommen Stationsentgelte und Gebühren für sonstige Dienstleistungen. Sofern man nicht mit eigenem Diesel fährt, sondern Strom

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Wizz Air nimmt Wien-Salerno nicht auf

Der Markteinstieg am Flughafen Salerno wird seitens der Billigfluggesellschaft Wizz Air kleiner ausfallen als ursprünglich angekündigt. Unter anderem die Wien-Flüge hat man aus der Planung genommen. Ab 27. Oktober 2024 wollte Wizz Air Malta zwei wöchentliche Nonstopflüge zwischen der österreichischen Bundeshauptstadt und dem italienischen Airport anbieten. Daraus wird nun – zumindest vorläufig – nichts, denn ohne weitere Mitteilung hat der Lowcoster den Verkauf eingestellt und die Route komplett aus dem Reservierungssystem entfernt. Zu den Gründen äußerte man sich nicht, jedoch ist es nicht unwahrscheinlich, dass man mit den Vorausbuchungen unzufrieden war und angesichts der allseits bekannten Triebwerksprobleme, von denen nebst vielen anderen Airlines auch Wizz Air betroffen ist, die geplante Maschine anderweitig wirtschaftlicher einsetzen kann.

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Schadenersatz: GlobeAir AG klagt Pratt & Whitney Canada

Nicht nur Linienfluggesellschaften sind von Lieferproblemen des Triebwerksherstellers Pratt & Whitney betroffen, sondern zunehmend trifft es auch die Business Aviation. Beispielsweise kann die österreichische GlobeAir AG seit über einem Jahr im Durchschnitt sechs bis sieben Flugzeuge nicht einsetzen. Dem Unternehmen bereitet dieser Umstand zunehmend Sorgen, denn man wartet bereits lange auf dringend benötigte Tauschtriebwerke. Diese kann Pratt & Whitney Canada aber nicht zügig liefern, weshalb Globe Air AG laut Firmenchef Bernhard Fragner im Durchschnitt sechs bis sieben Maschinen nicht nutzen kann. Personalstand musste angepasst werden Dies hatte auch Folgen für das Personal: „Tatsächlich ist es so, dass wir große Sorgen haben mit unserem Triebwerkshersteller. Wir haben seit über einem Jahr 6-7 Flugzeuge ständig am Boden weil wir keine Triebwerke haben. Traurigerweise mussten wir auch die Crew entsprechend anpassen, was sehr bedauerlich ist aber unausweichlich. Gleichzeitig haben wir uns aber entschieden, die gesamte Non-Flying Organisation nicht anzupassen, da wir diese dann in weiterer Folge dennoch wieder benötigen, wir derzeit aber etwas overstaffed sind im Overhead. Für mich aber die beste Entscheidung wie sich zeigte, weil wir einiges andere weiter vorwärts bringen“, so Fragner gegenüber Aviation.Direct. Betroffen ist nicht nur die Lieferung werksneuer Triebwerke, sondern auch die Überholung bestehender. Nach einer gewissen Anzahl von Starts und Landungen bzw. Flugstunden müssen diese aufwendig gewartet werden, um die Zuverlässigkeit und Flugsicherheit gewährleisten zu können. Globe Air AG hat für diese Tätigkeit den Hersteller, Pratt & Whitney Canada, vertraglich verpflichtet. Eigentlich die beste Lösung, denn es ist davon auszugehen, dass jenes Unternehmen, das ein Produkt

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