Ryanair

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Spanische Gewerkschaft zeigt Ryanair und Lauda an

Die spanische Gewerkschaft USO erhebt schwere Vorwürfe gegen Ryanair und Lauda, denn diese würden nach Darstellung der Arbeitnehmervertreter in Sachen COVID-19-Schutzmaßnahmen gegen spanisches Recht verstoßen. USO erstattete nun eine Anzeige an das Arbeitsinspektorat. „Wir sind ernsthaft besorgt über die rücksichtslose und unüberlegte Haltung von Ryanair und Lauda beim Schutz von Passagieren und Arbeitnehmern im Zusammenhang mit den Empfehlungen der EASA und den elementarsten Gesetzen zur Verhütung von Arbeitsrisiken in Spanien. Dies gefährdet das Leben von Arbeitnehmern und Passagieren sowie die wirtschaftliche Erholung von möglichen Infektionen. Wir haben bereits Beschwerden bei der Arbeitsaufsichtsbehörde in Spanien eingebracht und hoffen, dass die Behörde schnell handelt, um so das Risiko infolge der rücksichtslosen Haltung der Ryanair-Gruppe zu vermeiden, für die vor allem der wirtschaftliche Nutzen statt die Gesundheit im Fokus steht“, so USO-Gewerkschafter Ernesto Iglesias. Die spanische Arbeitnehmervertretung wirft den beiden Fluggesellschaften vor, dass diese dem fliegenden Personal nicht die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Masken zur Verfügung stellen würden. Spanien würde – so die Darstellung der USO – vorschreiben, dass Airline-Bedienstete an Bord so genannte FFP-Masken, die auch zum Eigenschutz dienen, tragen müssen. Auch hinsichtlich der Anzahl der zur Verfügung gestellten MNS-Masken übt die Gewerkschaft erhebliche Kritik. So sollen Ryanair und Lauda lediglich einen Mund-Nasen-Schutz pro Mitarbeiter und Tag zur Verfügung stellen. Allerdings schreiben die EASA-Vorschriften vor, dass dieser nach maximal vier Stunden ausgewechselt werden muss. Nach Darstellung der USO soll es bei Ryanair und Lauda dazu kommen, dass ein und die selbe MNS-Maske für bis zu 12-stündige Dienste benutzt werden soll. Im Bereich des

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Michael O’Leary: „Marke Lauda ist zu schwach“

Die Ankündigung der österreichischen Regierung Mindestpreise für Tickets einzuführen bezeichnet der Manager als Dummheit und kündigt gar eine Klage gegen die AUA-Staatshilfe an. Ryanair-Chef Michael O’Leary beabsichtigt gegen das Rettungspaket, das die Republik Österreich mit Lufthansa und Austrian Airlines ausverhandelt hat, zu klagen. Der Manager bezeichnet das Vorgehen im Gespräch mit dem Kurier als „wettbewerbsverzerrend“ und will insbesondere gegen den direkten Zuschuss in der Höhe von 150 Millionen Euro vor das Gericht der Europäischen Union ziehen. Noch ist das Rettungspaket für die AUA noch nicht endgültig finalisiert, erklärte Staatssekretär Magnus Brunner am Dienstag im Verkehrsausschuss des Nationalrats. Die Lauda-Geschäftsleitung verwendete in den vergangenen Wochen wiederholt Formulierungen, in denen man gegenüber dem Personal andeutete, dass man beispielsweise für die Löhne des deutschen Personals kein Geld mehr habe. Ryanair-Chef Michael O’Leary sagte dem Kurier, dass weder Lauda, noch Ryanair Staatshilfe brauchen würden. Man wäre „fähig ohne Steuergelder zu überleben“. Konzernweit sollen die Löhne allerdings um bis zu 20 Prozent reduziert werden. In Österreich wurde ein neuer Kollektivvertrag unter erheblichem Druck durchgesetzt. Auch wurden bereits zahlreiche Lauda-Beschäftigte gekündigt. Eigentlich plante Ryanair mit zehn Millionen Lauda-Passagieren ab Wien. Aufgrund der Corona-Pandemie schraubt der Konzernchef nun die Erwartungen deutlich zurück. Gegenüber dem Kurier sagte O’Leary, dass er im Zeitraum von April 2020 bis März 2021 mit etwa fünf Millionen Fluggästen rechnet. Diese nun unter der Marke Ryanair, denn das Lauda-Brand wird im Marketing seit der Wiederaufnahme des Flugbetriebs nicht mehr genutzt. Der Ryanair-Group-CEO räumte auch ein, dass man die Marke Lauda „eigentlich gar nicht mehr

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AK NÖ: „Einschränkung des Betriebs ist bei Lauda zu prüfen“

Die Arbeiterkammer Niederösterreich will betroffenen Lauda-Mitarbeitern zur Seite stehen und die Kündigungen genau prüfen. Der Klage auf Kündigung von Mitarbeiterinnen, die unter das Mutterschutzgesetz fallen, räumt man allerdings wenig Aussicht auf gerichtliche Zustimmung ein. Vergangene Woche sorgte die österreichische Fluggesellschaft Lauda mit Massenkündigungen in den Bereichen fliegendes Personal und Bürobedienste für Aufsehen, denn zumindest einer schwangeren Bodenmitarbeiterin wurde die Kündigung überreicht und bei mindestens 25 fliegenden Beschäftigten, die unter das Mutterschutzgesetz fallen, klagt das Unternehmen auf Zustimmung vor dem Landesgericht Korneuburg. Die Vorgehensweise scheint auch die gesetzliche Arbeitnehmervertretung, Arbeiterkammer Niederösterreich, durchaus überrascht haben, denn zahlreiche Lauda-Beschäftigte erzählten in den letzten Tagen von Beratungsgesprächen bei der AK NÖ. Auf Anfrage teilte diese zur Frage zu den Kündigungen von Schwangeren und Müttern im Mutterschutz mit: „Schwangere unterliegen dem besonderen Kündigungsschutz nach § 10 Mutterschutzgesetz und können während der Schwangerschaft und bis zum Ablauf von vier Monaten nach der Entbindung nicht gekündigt werden. Der Dienstgeber kann um gerichtliche Zustimmung zur Kündigung ersuchen, das Gericht darf diese Zustimmung nur dann erteilen, wenn „der Dienstgeber das Dienstverhältnis wegen einer Einschränkung oder Stilllegung des Betriebes oder der Stilllegung einzelner Betriebsabteilungen nicht ohne Schaden für den Betrieb weiter aufrechterhalten kann“ (“ 10 Absatz 3 Mutterschutzgesetz). Eine Kündigung von Schwangeren ist somit nur sehr eingeschränkt möglich, ohne gerichtliche Zustimmung ist diese sogar rechtsunwirksam. Laudamotion hat den Antrag auf gerichtliche Zustimmung gestellt, der erste Verhandlungstermin ist für 20. 7. 2020 anberaumt.“ Die Arbeiterkammer Niederösterreich ist allerdings der Ansicht, dass der Klagegrund zur Zustimmung der Kündigung der mindestens 25 Mitarbeiterinnen,

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Lauda erhöht den Druck auf deutsche Beschäftigte

Wird am Donnerstag kein Tarifvertrag für das Personal in Düsseldorf und Stuttgart mit Verdi unterschrieben und versagen die Beschäftigten ihre Zustimmung bis zum 7. Juli 2020 sollen alle gekündigt werden. Die Geschäftsleitung der österreichischen Ryanair-Tochter Lauda teilte am Dienstag ihren Beschäftigten in Stuttgart und Düsseldorf mit, dass am Donnerstag, den 2. Juli 2020 ein finales Meeting mit der Gewerkschaft Verdi stattfinden soll. Wird in diesem ein neuer Tarifvertrag unterzeichnet, sollen die beiden Bases offen bleiben. Andernfalls werden sämtliche Beschäftigten in Deutschland mit Ablauf der Sommerflugplanperiode gekündigt. So der Tarifvertrag zwischen Verdi und Lauda abgeschlossen werden, werde man die Schließung der beiden Bases stoppen. Die Beschäftigten müssen – analog zu Österreich – ihre Zustimmung zum neuen Vertragswerk erteilen. In Wien trennte man sich im Anschluss von jenen 94 Personen des fliegenden Personals, die nicht mit „I accept“ geantwortet hatten. In Deutschland ist die Situation aber noch in anderer Hinsicht durchaus verzwickt, denn die Geschäftsleitung pocht darauf exklusiv mit der Gewerkschaft Verdi zu verhandeln. Weder mit der Vereinigung Cockpit noch mit UFO gibt es konkrete Verhandlungen. Die VC teilte vor einigen Tagen mit, dass man sich von Verdi regelrecht über den Tisch gezogen fühlt und deutete sogar an, dass man möglicherweise den von Verdi ausverhandelten Tarifvertrag nicht anerkennen könnte. Die Tarifkommission besteht allerdings ausschließlich aus Mitgliedern der Gewerkschaft Verdi, die dem Vernehmen nach beim Kabinenpersonal in der Überzahl sein sollen. Bei den Piloten soll es nach Angaben der Vereinigung Cockpit erheblich mehr VC-Mitglieder geben und nur wenige Flugzeugführer sollen in der Verdi

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Ryanair feiert „Corona-Comeback“

Der irische Billigflieger führt seit Mittwoch wieder rund 1.000 Flüge pro Tag durch. Einige Bases nahmen schon vor rund einer Woche den Flugbetrieb wieder auf. Die irische Billigfluggesellschaft Ryanair nahm am Mittwoch, den 1. Juli 2020 den Flugbetrieb ab vielen Bases wieder auf. Laut Mitteilung des Unternehmens werden nun täglich etwa 1.000 Flüge angeboten. Insgesamt steuert man 90 Prozent der ursprünglich geplanten Destinationen an. Manche Bases, darunter auch jene von Lauda in Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca, hatten ihr Comeback bereits vor rund einer Woche. Ryanair teilt wie folgt mit: „Im Einklang mit den Empfehlungen der EASA und des ECDC hat Ryanair neue Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit sowohl für unsere Besatzungen als auch für unsere Fluggäste eingeführt, die das Risiko von Covid-19 auf allen Ryanair-Flügen minimieren werden. Dazu gehören obligatorische Gesichtsmasken/Mund-Nasen-Bedeckungen, weniger eingechecktes Gepäck, bargeldloser Bordservice und erweiterte Hygienemaßnahmen.“ Konzernchef Michael O’Leary erklärt in einer Aussendung: „Wir sind in den letzten 10 Tagen im Juni täglich wieder ca. 250 Flüge geflogen und haben unsere Flugzeuge, Besatzungen und Wartungsteams wieder eingesetzt. Ab heute führen wir täglich 1.000 Flüge über unser gesamtes europäisches Netz durch, was ca. 40 Prozent unserer normalen Juli-Kapazität entspricht. Wir gehen davon aus, dass wir im Juli mehr als 4,5 Millionen Kunden befördern werden, darunter viele Familien, die nach den schweren Herausforderungen des Covid-19-Lockdowns, des Heimunterrichts usw. wohlverdiente Ferien im Mittelmeerraum verbringen. Diese 1.000 täglichen Flüge stellen einen wichtigen Wendepunkt für Ryanair und für die europäische Tourismusindustrie dar, mit der viele Arbeitsplätze und kleine Unternehmen verbunden

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Ryanair und Wizzair verkaufen „verbotene Flugstrecken“

Obwohl Österreich ankommende Passagierflüge aus insgesamt neun Ländern weiterhin untersagt, verkaufen die beiden Billigflieger weiterhin Tickets im gesperrten Zeitraum. Wizzair kündigt mit Mykonos eine neue Destination ab Wien an. Die ungarische Billigfluggesellschaft beabsichtigt ab 11. August 2020 zwei wöchentliche Umläufe zwischen Wien und Mykonos anzubieten. Die Route soll an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag mit Mittelstreckenjets des Typs Airbus A320 bedient werden. Allerdings hat die Ankündigung auch einen gewissen „Beigeschmack“, denn aufgrund behördlicher Bestimmungen dürfen Flüge aus insgesamt neun Ländern auch über den 30. Juni 2020 hinaus nicht in Österreich landen. Die neue Regelung gilt bis vorerst 15. Juli 2020. Dies hindert Ryanair und Wizzair allerdings nicht daran auf den untersagten Strecken weiterhin Tickets für den gebannten Zeitraum zu verkaufen. So boten beide Billigfluggesellschaften am Dienstag um 13 Uhr 00 noch immer Flugscheine beispielsweise von Portugal, der Lombardei, dem Vereinigten Königreich oder Schweden nach Österreich an und das obwohl seit kurz nach 6 Uhr 00 klar ist, dass die Durchführung aus behördlichen Gründen nicht möglich ist. Zulässig wäre, dass mit Passagieren in die gesperrten Länder geflogen wird, sofern dem nicht lokale Vorschriften entgegenstehen würden und anschließend leer zurück nach Österreich. Dies ist allerdings für Fluggesellschaften äußerst kostspielig und wird daher nur in absoluten Ausnahmefällen praktiziert. Mitbewerber Austrian Airlines nahm die Verbindungen in die neun gesperrten Länder, sofern diese im Streckennetz enthalten sind, auf beiden Richtungen aus dem Verkauf. Auch andere Airlines haben verhalten sich zu. Wizzair und Ryanair/Lauda sind in den vergangenen Wochen wiederholt dahingehend aufgefallen, dass Tickets für Termine,

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Lauda-Basis Wien hob vorzeitig wieder ab

Eigentlich sollte die Homebase Wien erst am 1. Juli 2020 wieder kommerziell fliegen, doch am Sonntag hatte Ryanair ein AOG und Lauda sprang mit der OE-LOP ein. Die Basis Wien der Fluggesellschaft Lauda nahm am 28. Juni 2020 vorzeitig den Flugbetrieb wieder auf. Mit dem Airbus A320, der die Registrierung OE-LOP trägt, flog das Unternehmen im Auftrag der Konzernschwester Ryanair DAC am Sonntag kommerziell von Wien nach Riga und zurück. Die genutzten Flugnummern waren FR7293 und FR7294. Das betroffene Flugzeug wurde erst am 24. Juni 2020 von London-Stansted zurück nach Wien überstellt. Offiziell sollte die Lauda-Basis Wien erst am 1. Juli 2020 wieder kommerziell fliegen. Allerdings hatte Ryanair mit dem Ausfall einer Boeing 737-800 zu kämpfen und die österreichische Konzernschwester stellte vereinfacht gesagt das „Ersatzflugzeug“. Dem aktuellen Informationsstand nach soll Lauda am Montag für Ryanair von Wien nach Beauvais und Zadar fliegen. Da die österreichische Fluggesellschaft nicht mehr unter eigenen OE-Flugnummern unterwegs ist, sondern im Rahmen eines Wetlease-Vertrags für Ryanair fliegt, kommt nun stets der FR-Code zum Einsatz.

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Daniel Liebhart: „Lauda-Mitarbeiter wurden nur instrumentalisiert“

Das Verhalten der Fluggesellschaft Lauda hält die Gewerkschaft für „moralisch zutiefst verwerflich“ und bietet betroffenen Mitarbeitern Rechtsbeistand an. Schockiert und zutiefst enttäuscht zeigt sich die Gewerkschaft Vida in einer ersten Reaktion bezüglich der Vorgehensweise in Sachen Personalabbau bei der Ryanair-Tochter Lauda. Am Donnerstag begann das Unternehmen mit dem „Verteilen“ von Kündigungen und ausgerechnet eine hochschwangere Mitarbeiterin war unter den ersten Personen, die den „blauen Brief“ ausgehängt bekommen haben. „Das gesamte Prozedere um die aktuellen Kündigungen bei Laudamotion zeigt, dass das Unternehmen und der Ryanair-Konzern sich nicht an ihre Versprechen gegenüber den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern gehalten haben, alle Arbeitsplätze in Wien zu erhalten, wenn die Sozialpartner eine neuen KV-Vereinbarung zustimmen. Vielmehr hat sich nun herausgestellt, dass ein Teil der Laudamotionmitarbeiter für die Konzerninteressen instrumentalisiert wurden. Abgesehen von der rechtlich fraglichen Vorgehensweise, bei der es zur Kündigung von kündigungsgeschützten Schwangeren und sich in Elternteilzeit befindlichen Beschäftigten gekommen sein soll, ist die Kündigung von besonders schutzbedürftigen Menschen auch moralisch als zutiefst verwerflich zu bezeichnen“, sagt Daniel Liebhart, Vorsitzender des Fachbereichs Luftfahrt in der Gewerkschaft Vida. In der Verwaltung wurden die Beschäftigten ganzer Abteilungen gekündigt, so auch in den Bereichen Finanzen, Marketing und Verkauf. Selbst von den Mitarbeitern der Pressestelle trennte man sich am Donnerstagnachmittag und stelle diese vom Dienst frei. Vor dem Landesgericht Korneuburg klagt das Unternehmen auf die Zustimmung zur Kündigung von mindestens 25 Damen, die durch das Mutterschutzgesetz geschützt sind. Zu den „Personalgesprächen“ mit 94 vorgeladenen Flugbegleitern und Piloten ist es gar nicht gekommen. Flankiert von Securities wurden vor dem Büro

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Lauda-Kündigungen nun auch vor dem Büro erhältlich

In Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca nimmt die österreichische Ryanair-Tochter den Flugbetrieb in ihrer neuen Rolle als Wetlease-Provider wieder auf. Gleichzeitig werden in Wien vor dem Büro im großen Stil Kündigungen ausgeteilt. Am Donnerstag begann die Fluggesellschaft Lauda mit der Verteilung von Kündigungen. Dem aktuellen Informationsstand nach wurden mindestens 22 Mitarbeitern, die bisher in der Firmenzentrale gearbeitet haben, die Kündigung überreicht. Betroffen sind die Abteilungen Marketing, Verkauf, Finanzen, Technik und Einkauf. Weiters trennte sich das Unternehmen auch von Crew-Trainern. Selbst einer schwangeren Mitarbeiterin überreichte man die Kündigung und forderte sie zum Verlassen des Büros auf. Die Airline verkündete vergangenen Freitag, dass man sich von jenen 94 Bediensteten des fliegenden Personals, die ihre Zustimmung zum neuen Kollektivvertrag nicht erteilt haben, trennen wird. Diese wurden für den heutigen Freitag zum Personalgespräch vorgeladen. Nach Angaben von Betroffenen soll es zu diesem gar nicht gekommen sein, denn der Zutritt zu den Räumlichkeiten von Lauda soll verwehrt worden sein. Stattdessen sollen die Kündigungsschreiben direkt vor der Eingangstür überreicht worden sein. Indes nahm Lauda in Stuttgart, Düsseldorf und Palma de Mallorca den kommerziellen Flugbetrieb wieder auf. Geflogen wird nun nicht mehr unter dem OE-Code, sondern unter jenem der Konzernschwester Ryanair DAC. Ab Stuttgart werden die Destinationen Palma de Mallorca und Neapel im Auftrag der irischen Billigfluggesellschaft mit Airbus A320 angeflogen. Von Düsseldorf aus ist ein Wetlease-Flug nach Palma vorgesehen. In Wien soll ab 1. Juli 2020 im Auftrag von Ryanair der Neustart vollzogen werden.

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Lauda will Mütter und Schwangere kündigen

In der Lauda-Zentrale werden nun die ersten Kündigungen verteilt. Selbst Schwangere, die eigentlich geschützt sind, trifft es. Vor dem Landesgericht Korneuburg klagt das Unternehmen auf Zustimmung. Die Konzernmutter feiert zeitgleich die Aufnahme von 64 zusätzlichen Routen. Während Ryanair in einer Medienmitteilung die Aufnahme von 64 „neuen“ Strecken ab Wien feiert, werden in der Zentrale der österreichischen Tochter Lauda Kündigungen ausgeteilt. Das Bodenpersonal wird dem Vernehmen nach auf einen geringen Mitarbeiterstand reduziert, der für die Erbringung von ACMI-Dienstleistungen für Ryanair notwendig ist. Lauda-Geschäftsführer Andreas Gruber bezog zu den Kündigungen, die nun tatsächlich ausgesprochen werden, wiederholt keine Stellung und verwies stets auf die vor einigen Wochen getätigte Frühanmeldung beim Arbeitsmarktservice sowie die Medienmitteilung von vergangener Woche. Am Donnerstag soll sich in der Lauda-Zentrale auch ein fragwürdiger Vorfall ereignet haben, denn einer schwangeren Mitarbeiterin wurde das Kündigungsschreiben überreicht und anschließend soll diese zum Verlassen des Büros aufgefordert worden sein. Eigentlich wäre diese Beschäftigte durch das Mutterschutzgesetz vor Kündigung geschützt, doch dem Vernehmen nach scheint man dies nicht so genau genommen zu haben. Vor dem Landesgericht Korneuburg klagt Lauda auch auf die Zustimmung zur Kündigung in mindestens 25 weiteren Fällen, die unter das Mutterschutzgesetz fallen. Dabei handelt es sich um Schwangere und Damen in Mutterschutz, die dem fliegenden Personal angehören. In der „ersten Kündigungswelle“ soll es mindestens 15 Lauda-Beschäftigte der Hauptverwaltung in Schwechat „getroffen“ haben. Diese wurden per sofort vom Dienst freigestellt. Betroffen sind verschiedene Berufsgruppen, gar von der Pressestelle trennte sich die österreichische Ryanair-Tochter.  Schwangere und Damen in Mutterschutz sollen gekündigt werden Die

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