
Spanische Gewerkschaft zeigt Ryanair und Lauda an
Die spanische Gewerkschaft USO erhebt schwere Vorwürfe gegen Ryanair und Lauda, denn diese würden nach Darstellung der Arbeitnehmervertreter in Sachen COVID-19-Schutzmaßnahmen gegen spanisches Recht verstoßen. USO erstattete nun eine Anzeige an das Arbeitsinspektorat. „Wir sind ernsthaft besorgt über die rücksichtslose und unüberlegte Haltung von Ryanair und Lauda beim Schutz von Passagieren und Arbeitnehmern im Zusammenhang mit den Empfehlungen der EASA und den elementarsten Gesetzen zur Verhütung von Arbeitsrisiken in Spanien. Dies gefährdet das Leben von Arbeitnehmern und Passagieren sowie die wirtschaftliche Erholung von möglichen Infektionen. Wir haben bereits Beschwerden bei der Arbeitsaufsichtsbehörde in Spanien eingebracht und hoffen, dass die Behörde schnell handelt, um so das Risiko infolge der rücksichtslosen Haltung der Ryanair-Gruppe zu vermeiden, für die vor allem der wirtschaftliche Nutzen statt die Gesundheit im Fokus steht“, so USO-Gewerkschafter Ernesto Iglesias. Die spanische Arbeitnehmervertretung wirft den beiden Fluggesellschaften vor, dass diese dem fliegenden Personal nicht die vom Gesetzgeber vorgeschriebenen Masken zur Verfügung stellen würden. Spanien würde – so die Darstellung der USO – vorschreiben, dass Airline-Bedienstete an Bord so genannte FFP-Masken, die auch zum Eigenschutz dienen, tragen müssen. Auch hinsichtlich der Anzahl der zur Verfügung gestellten MNS-Masken übt die Gewerkschaft erhebliche Kritik. So sollen Ryanair und Lauda lediglich einen Mund-Nasen-Schutz pro Mitarbeiter und Tag zur Verfügung stellen. Allerdings schreiben die EASA-Vorschriften vor, dass dieser nach maximal vier Stunden ausgewechselt werden muss. Nach Darstellung der USO soll es bei Ryanair und Lauda dazu kommen, dass ein und die selbe MNS-Maske für bis zu 12-stündige Dienste benutzt werden soll. Im Bereich des







