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Riyadh Air treibt Expansion voran: Rolls-Royce Triebwerke für neue Airbus A350-1000 Flotte gesichert

Riyadh Air, die neue  Fluggesellschaft Saudi-Arabiens, hat auf der Pariser Luftfahrtschau 2025 einen bedeutenden Schritt in ihrer rasanten Expansion vollzogen. Nach der Bekanntgabe einer Bestellung von bis zu 50 Airbus A350-1000 Großraumflugzeugen am 16. Juni 2025 folgte umgehend eine weitere wichtige Nachricht: Das junge Unternehmen hat eine Vereinbarung mit dem britischen Triebwerkshersteller Rolls-Royce über die Lieferung von 50 Trent XWB-97 Triebwerken für seine neue Flotte getroffen. Dieser Deal, der am 17. Juni 2025 unterzeichnet wurde, festigt die Position von Riyadh Air als zukünftiger globaler Luftfahrtakteur und unterstreicht das Engagement Saudi-Arabiens, seine Hauptstadt Riad zu einem zentralen internationalen Luftfahrtknotenpunkt zu entwickeln, im Einklang mit den Zielen der „Saudi Vision 2030“. Flottenausbau und strategische Partnerschaften Riyadh Air, eine Neugründung im saudi-arabischen Luftfahrtsektor, hat sich zum Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2030 über 100 globale Destinationen anzufliegen. Um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen, setzt die Fluggesellschaft auf eine moderne und effiziente Flotte von Großraumflugzeugen. Die auf der Pariser Luftfahrtschau 2025 bekanntgegebene Bestellung von bis zu 50 Airbus A350-1000 ist ein entscheidender Schritt in diese Richtung. Die Vereinbarung umfaßt 25 Festbestellungen mit Kaufrechten für weitere 25 Flugzeuge. Diese neuen Flugzeuge ergänzen die bereits bestehenden Bestellungen von Riyadh Air, die sich auf 132 Maschinen belaufen, und demonstrieren das rasante Wachstum der Airline. Die Wahl des Triebwerks für solch eine bedeutende Flotte ist von höchster strategischer Bedeutung. Am 17. Juni 2025 wurde die Vereinbarung mit Rolls-Royce unterzeichnet, die die Lieferung von 50 Trent XWB-97 Triebwerken für die neue A350-1000 Flotte vorsieht. Die Unterzeichnung erfolgte durch Adam

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Wizz Air setzt auf Pratt & Whitney Triebwerke für weitere Airbus A321neo-Flugzeuge trotz Wartungsproblemen

Wizz Air hat sich erneut für Pratt & Whitney Triebwerke entschieden, um bis zu 177 weitere Airbus A321neo-Flugzeuge anzutreiben. Die Vereinbarung wurde am 17. Juni 2025 auf der Pariser Luftfahrtschau bestätigt und festigt die langjährige Partnerschaft zwischen den beiden Unternehmen. Diese Entscheidung ist bemerkenswert, da Wizz Air in jüngster Zeit gezwungen war, große Teile ihrer bestehenden Flotte am Boden zu lassen, da die derzeitigen Pratt & Whitney Triebwerke unvorhergesehenen Wartungsarbeiten unterzogen werden mußten. Trotzdem betonte Wizz Air-Chef József Váradi die wirtschaftlichen Vorteile der GTF-Triebwerke, welche eine „unschlagbare Treibstoffeffizienz“ bieten sollen. Mit diesem neuen Auftrag erhöht sich die Gesamtzahl der von Pratt & Whitney GTF-Triebwerken angetriebenen Wizz Air-Flugzeuge auf 453. Langjährige Partnerschaft im Schatten von Herausforderungen Die Beziehung zwischen Wizz Air und Pratt & Whitney ist eine, die auf einer langen Historie basiert. Bereits in den Jahren 2016 und 2020 hatte Wizz Air Pratt & Whitneys GTF-Triebwerke für insgesamt 276 Airbus A320neo, A321neo und A321XLR Flugzeuge ausgewählt. Die jüngste Entscheidung, weitere 177 Airbus A321neo mit den PW1100G-JM Getriebefan-Triebwerken auszustatten, unterstreicht das Vertrauen in die Technologie und die Fortsetzung einer exklusiven Partnerschaft, die seit dem Jahre 2003 besteht. Rick Deurloo, Präsident für kommerzielle Triebwerke bei Pratt & Whitney, bezeichnete die heutige Ankündigung als „einen weiteren wichtigen Meilenstein in unserer langjährigen Beziehung zu Wizz Air und ein Vertrauensbeweis in das GTF-Triebwerk.“ Die jüngste Entscheidung war jedoch nicht ohne Diskussionspunkt. Es war bekannt, daß auch CFM International im Rennen um diesen lukrativen Auftrag war. Die Wahl zugunsten von Pratt & Whitney erfolgte, obwohl Wizz

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Brüsseler Flughafen setzt Maßstäbe im Tierschutz: Das Animal Care & Inspection Centre feiert fünfjähriges Bestehen

Der Flughafen Brüssel feiert das fünfjährige Bestehen seines Animal Care & Inspection Centre (ACIC), das im Jahre 2020 als erstes seiner Art in Europa eröffnet wurde und den neuen europäischen Standards für Tierschutz im Luftverkehr entspricht. Seit seiner Inbetriebnahme haben fast 10.000 Säugetiere die Tore des ACIC passiert, darunter Tausende von Hunden, Katzen, Turnierpferden sowie eine bemerkenswerte Vielfalt an Nutztieren und exotischen Spezies. Hinzu kommen unzählige Insekten, Fische und Vögel. Das Zentrum, das weltweit als einzigartig in seiner spezialisierten Logistik und seinem umfassenden Tierschutz gilt, hat sich als maßgeblicher Knotenpunkt für den Transport lebender Tiere etabliert und setzt neue Maßstäbe in der Branche. Einzigartige Infrastruktur für tierische Reisende Während täglich fast 70.000 menschliche Passagiere den Flughafen Brüssel nutzen, bewegen sich im Hintergrund auch unzählige tierische Reisende – ob vierbeinig, gefiedert oder hufig. Einige dieser Tiere dürfen, unter bestimmten Bedingungen, in der Kabine mit ihren Besitzern reisen, während andere im Frachtraum befördert werden. Für Tiere, die während der Abwesenheit ihrer Besitzer eine vorübergehende Unterbringung benötigen, bietet das ACIC ebenfalls eine Lösung. Das im Jahre 2020 eröffnete, hochmoderne Tiertransportzentrum wurde mit dem klaren Ziel konzipiert, die Sicherheit, den Komfort und die Ruhe aller Tiere während des Transits oder des Abflugs zu gewährleisten. Das 2.000 Quadratmeter große Zentrum hat seit seiner Eröffnung beeindruckende Zahlen vorzuweisen: Es beherbergte fast 5.500 Hunde, 800 Katzen und 1.600 Pferde. Dazu kommen eine Vielzahl von Nutztieren wie Rinder oder Schafe und sogar exotische Tiere wie Flusspferde, Schneeleoparden und Hammerhaie. Insgesamt sind es fast 10.000 Säugetiere, die das ACIC

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Kritik an EU-Fluggastrechtsreform: ÖAMTC warnt vor Aushöhlung von Passagierrechten

Im EU-Rat wurde kürzlich eine Reform der Fluggastrechte beschlossen, deren vorliegender Gesetzesvorschlag jedoch auf scharfe Kritik stößt. Insbesondere der Österreichische Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) warnt eindringlich vor einer erheblichen Verschlechterung der Rechte von Flugreisenden. Wie ÖAMTC-Juristin Verena Pronebner ausführt, droht künftig eine drastische Anhebung der Schwellenwerte für Entschädigungsansprüche: Statt der bisher einheitlichen Regelung, die ab drei Stunden Verspätung eine Entschädigung vorsieht, soll diese künftig auf vier Stunden für Kurzstreckenflüge und sogar auf sechs Stunden für Langstreckenflüge angehoben werden. Diese Änderung, die seit der letzten Anpassung im Jahre 2004 die erste tiefgreifende Reform darstellt, würde nach Einschätzung des ÖAMTC dazu führen, daß ein Großteil der betroffenen Flugreisenden künftig keine Entschädigungsansprüche mehr geltend machen könnte. Verschlechterung statt Stärkung: Die neuen Schwellenwerte für Entschädigungen Die aktuelle Fluggastrechteverordnung der Europäischen Union, die seit dem Jahre 2004 in Kraft ist, sieht eine Entschädigung für Passagiere vor, deren Flüge eine Verspätung von drei Stunden oder mehr aufweisen. Die Höhe der Entschädigung richtet sich dabei nach der Distanz zum Flugziel und ist gestaffelt in 250 Euro für Kurzstrecken, 400 Euro für Mittelstrecken und 600 Euro für Langstrecken (ab 3.500 Kilometer). Dieser Grundsatz hat sich in den vergangenen zwanzig Jahren als wichtiger Schutz für die Konsumenten erwiesen. Der nun vom EU-Rat vorgeschlagene Gesetzesentwurf sieht jedoch eine erhebliche Anhebung dieser Schwellenwerte vor, was einer deutlichen Aushöhlung der Passagierrechte gleichkäme. Konkret sollen Entschädigungsansprüche künftig erst ab vier Stunden Verspätung auf Kurzstrecken und ab sechs Stunden Verspätung auf Langstreckenflügen entstehen. Verena Pronebner vom ÖAMTC kritisiert diese Entwicklung scharf: „Statt die

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AT&S: Leobener Werk erhält erstmalig Nadcap „Gold“-Status

AT&S, ein weltweit führender Hersteller von Leiterplatten und IC-Substraten, hat am Standort Leoben-Hinterberg die Nadcap-Überprüfung für das Jahr 2025 mit der höchstmöglichen Auszeichnung „Gold“ erfolgreich abgeschlossen. Diese Akkreditierung ist das weltweit größte Programm für Produzenten in der Luft- und Raumfahrtindustrie und bestätigt, daß die Fertigungsprozesse von AT&S den anspruchsvollsten Anforderungen an Zuverlässigkeit und Prozeßkontrolle genügen. Damit unterstreicht das österreichische Unternehmen seine führende Position in sicherheitskritischen Branchen und festigt seine Rolle als wichtiger Zulieferer für Fluggesellschaften und Raumfahrtunternehmen weltweit. Die „Gold“-Auszeichnung ist nicht nur eine Anerkennung der hohen Qualität „Made in Austria“, sondern bedeutet für AT&S auch eine Verlängerung des Auditintervalls bis ins Jahr 2027, was die Effizienz der Qualitätssicherung weiter steigert. Nadcap: Der Maßstab für Qualität in der Luft- und Raumfahrt Das „National Aerospace and Defence Contractors Accreditation Program“ (Nadcap) ist ein industriegesteuertes Programm, das Qualitätsstandards für Spezialprozesse in der Luft- und Raumfahrt festlegt und überwacht. Es wurde ins Leben gerufen, um die Qualität von Zulieferern zu gewährleisten, die für die Sicherheit und Zuverlässigkeit von Luft- und Raumfahrtsystemen von entscheidender Bedeutung sind. Jährliche Überprüfungen durch unabhängige Auditoren sind für Zulieferer in dieser Branche unerläßlich, da moderne Flugzeuge und Raumfahrzeuge auf Elektronik angewiesen sind, die strengsten Anforderungen genügen muß. Jay Solomond, Executive Vice President und Chief Operating Officer beim Performance Review Institute (PRI), der Organisation, die die Nadcap-Akkreditierungen koordiniert, betonte die Bedeutung dieses Programms: „Die Luft- und Raumfahrtindustrie hat Nadcap seit vielen Jahren in ihr Konzept für Risikomanagement integriert, weil es die Einhaltung von Industrienormen und Kundenanforderungen nachweist.“ Er fügte hinzu,

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Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF) feiert zehnjähriges Jubiläum

Die Agentur für Passagier- und Fahrgastrechte (APF), eine neutrale und kostenlose Anlaufstelle für Reisende, blickt auf eine beeindruckende erste Dekade ihres Bestehens zurück. Seit ihrer Gründung vor zehn Jahren am 1. Mai 2015 hat sich die APF als unverzichtbare Institution im österreichischen Mobilitätssektor etabliert. Als Dienst des Mobilitätsministeriums setzt sie sich unentgeltlich und provisionsfrei für die Rechte von Fahr- und Fluggästen ein und trägt maßgeblich zur Entlastung der Gerichte bei, indem sie außergerichtliche Streitbeilegungen ermöglicht. Die Bilanz zeigt eine stetig wachsende Nachfrage nach den Dienstleistungen der APF, insbesondere in den Verkehrsträgern Flug und Bahn. Flug-Bilanz: Kontinuierlicher Anstieg der Verfahren In den vergangenen zehn Jahren hat die APF im Flugverkehr eine bemerkenswerte Entwicklung durchlaufen. Seit der Aufnahme ihrer Arbeit im Mai 2015 haben Flugreisende das Angebot der kostenlosen Schlichtung in mehr als 27.000 Fällen in Anspruch genommen. Bereits im ersten Jahr verzeichnete die Schlichtungsstelle etwa 900 Verfahren, eine Zahl, die seither kontinuierlich angestiegen ist. Dieser Anstieg ist laut APF auf die positiven Erfahrungen der Antragsteller sowie auf die mediale Berichterstattung über die kostenlosen Serviceleistungen zurückzuführen. Die Mundpropaganda zufriedener Kunden und die öffentliche Kenntnisnahme der effektiven Hilfe der APF haben die Bekanntheit und das Vertrauen in die Institution maßgeblich gefördert. Das Jahr 2024 markierte mit rund 4.300 eröffneten Verfahren einen Höhepunkt in der Geschichte der APF im Flugbereich. Dies ist maßgeblich auf einen massiven IT-Ausfall bei mehreren Fluglinien zurückzuführen, der nicht nur die Geduld der Reisenden, sondern auch die Ressourcen der Kundenservice-Stellen der Fluglinien erheblich auf die Probe stellte. Solche Großereignisse führen

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Achtsamer Umgang mit Medikamenten auf Reisen: Pharmig appelliert an Urlauber

Angesichts der bevorstehenden Hauptreisezeit und der im Jahre 2024 von der österreichischen Bevölkerung unternommenen mehr als 27 Millionen Urlaubsreisen, ruft die Pharmig, die freiwillige Interessenvertretung der österreichischen Pharmaindustrie, zu einem besonders achtsamen Umgang mit Medikamenten auf Reisen auf. Generalsekretär Mag. Alexander Herzog betont die Wichtigkeit einer gut vorbereiteten Reiseapotheke und die korrekte Handhabung von Arzneimitteln fern der Heimat. Dies umfaßt nicht nur die richtige Lagerung, um die Wirksamkeit der Medikamente zu gewährleisten, sondern auch die sachgerechte Entsorgung von nicht mehr benötigten Präparaten. Die Pharmig unterstreicht die Rolle von Arzneimitteln als sinnvolle Produkte, die gerade unterwegs mit der notwendigen Sorgfalt behandelt werden müssen, um im Krankheitsfalle rasche und sichere medizinische Versorgung zu ermöglichen. Die Reiseapotheke: Ein unverzichtbarer Begleiter Eine sorgfältig zusammengestellte Reiseapotheke ist ein wesentlicher Bestandteil der Reisevorbereitung und kann im Falle einer unerwarteten Erkrankung oder kleinerer Beschwerden im Urlaub von großem Nutzen sein. Mag. Alexander Herzog von der Pharmig weist darauf hin, daß das Mitführen einer Reiseapotheke „viel Zeit sparen und eine rasche medizinische Versorgung“ ermöglichen kann. Dies gilt insbesondere für Menschen, die regelmäßig bestimmte Medikamente einnehmen müssen. Für diese Personengruppe ist eine umfassende Vorbereitung unerläßlich, um eine kontinuierliche Medikation während des gesamten Aufenthalts sicherzustellen. Die Zusammenstellung einer Reiseapotheke sollte individuell erfolgen und die Art der Reise, das Reiseziel und die persönlichen gesundheitlichen Bedürfnisse berücksichtigen. Üblicherweise gehören grundlegende Medikamente gegen Schmerzen, Fieber, Erkältungssymptome, Magen-Darm-Beschwerden, aber auch Mittel zur Wundversorgung und gegen allergische Reaktionen dazu. Für längere Aufenthalte oder Reisen in entlegenere Gebiete kann es ratsam sein, auch spezifischere Präparate mitzuführen,

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National Air and Space Museum in Washington, DC eröffnet nach umfassender Renovierung fünf neue Galerien

Das National Air and Space Museum in Washington, D.C. vollzieht am 28. Juli 2025 einen weiteren wichtigen Schritt in seiner umfassenden Renovierung: Fünf brandneue Galerien werden ihre Tore für das Publikum öffnen. Damit werden Tausende von Exponaten, darunter zahlreiche Publikumslieblinge und ikonische Zeugnisse der Luft- und Raumfahrtgeschichte, wieder zugänglich gemacht. Diese Wiedereröffnung ist Teil einer großangelegten Modernisierung des gesamten Museums, die 2018 begann und pünktlich zum 50. Jubiläum des Museums am 1. Juli 2026 vollständig abgeschlossen sein soll. Besucher können sich auf interaktive Einblicke in die Geschichte des Fliegens von den Anfängen bis zu den zukünftigen Visionen der Weltraumforschung freuen. Einblicke in die Geschichte der Luft- und Raumfahrt: Von der Schallmauer bis zum Mond Die drei historischen Galerien, die im Juli 2025 wiedereröffnet werden, laden die Besucher zu einer interaktiven Reise durch die Geschichte der Fliegerei ein. Die „Boeing Milestones of Flight Hall“, die „Barron Hilton Pioneers of Flight“ und die „World War I: The Birth of Military Aviation“ präsentieren herausragende Meilensteine und ikonische Objekte, die die Entwicklung der Luft- und Raumfahrt maßgeblich geprägt haben: Besonders spannend sind auch die Einblicke in die 1920er und 1930er Jahre, die oft als die „goldene Ära des Fliegens“ bezeichnet werden. In dieser Zeit gab es enorme Fortschritte in der Flugzeugkonstruktion, Langstreckenflügen und der Etablierung des kommerziellen Luftverkehrs. Besucher können hier die Geschichte von Pionieren wie Bessie Coleman kennenlernen, einer afroamerikanischen Luftfahrtpionierin, die als erste afroamerikanische Frau eine Pilotenlizenz erhielt und in der Fliegerei zahlreiche Barrieren überwand. Ebenso werden Modelle der ersten Raketentests von

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Passagierzufriedenheit an Österreichs Flughäfen auf hohem Niveau – incoming Tourismus als wichtiger Faktor

Die österreichischen Verkehrsflughäfen erfreuen sich einer hohen Passagierzufriedenheit und spielen eine zentrale Rolle für den Tourismus des Landes. Dies geht aus den jüngsten Ergebnissen einer umfangreichen Fluggastbefragung der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Verkehrsflughäfen (ADV) hervor, die im Jahre 2024 an 24 Flughäfen durchgeführt wurde. Davon entfielen rund 14.000 Interviews auf österreichische Airports. Mehr als drei Viertel aller Befragten (78 Prozent) vergaben Bestnoten in puncto Passagierzufriedenheit. Besonders hervorzuheben ist der hohe Anteil von 40 Prozent sogenannter Incoming-Reisender, also Flugpassagiere, die von außerhalb nach Österreich reisen. Dieser Wert liegt deutlich über dem deutschen Durchschnitt von 21 Prozent und unterstreicht die Attraktivität Österreichs als Tourismusstandort. Die Arbeitsgemeinschaft Österreichischer Verkehrsflughäfen (AÖV) setzt sich für eine weitere Stärkung der Bundesländerflughäfen ein. Seit dem 13. Juni 2025 hat Mag. Norbert Draskovits, Geschäftsführer des Flughafens Linz, turnusmäßig die Präsidentschaft der AÖV von Mag. Julian Jäger, Vorstand des Flughafens Wien, übernommen. Ein herausragendes Zeugnis der Servicequalität Die Ergebnisse der ADV-Fluggastbefragung sind ein klares Bekenntnis der Passagiere zur hohen Qualität der österreichischen Flughäfen. Die Tatsache, daß 78 Prozent der Befragten Bestnoten in der Passagierzufriedenheit vergaben, ist ein Indikator für exzellenten Service und effiziente Abläufe. Besonders bemerkenswert ist, daß in Österreich der Anteil der Bestnote (auf einer 6-teiligen Skala) mit 44 Prozent noch höher ausfällt als in Deutschland, wo dieser Wert bei 32 Prozent liegt. Dies spricht für das Engagement der Mitarbeiter und die Investitionen in die Infrastruktur. Julian Jäger, der nunmehrige Vizepräsident der AÖV und Vorstand der Flughafen Wien AG, betonte die Bedeutung dieser Ergebnisse: „Die österreichischen Flughäfen haben ein herausragendes

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Eklat auf der Paris Air Show: Frankreich schließt Stände israelischer Rüstungsfirmen wegen Angriffswaffen

Auf dem prestigeträchtigen Salon du Bourget, der Pariser Luftfahrtmesse 2025, hat es einen diplomatischen und wirtschaftlichen Eklat gegeben. Frankreich hat die Stände mehrerer israelischer Rüstungsunternehmen schließen lassen, da diese entgegen einer klar kommunizierten Auflage Angriffswaffen ausgestellt hatten. Eine Sprecherin des französischen Verteidigungsministeriums bestätigte, daß die betroffenen Firmen sich nicht an die Vorgabe gehalten hätten, keine Bomben und offensiven Waffensysteme zur Schau zu stellen. Als Konsequenz wurden in der Nacht vor der offiziellen Eröffnung der Messe am Montag Stände, die mutmaßlich Waffen zeigten, welche unter Umständen im Gazastreifen eingesetzt werden, mit schwarzen Stellwänden blockiert. Das israelische Verteidigungsministerium reagierte empört und sprach von einer „unerhörten und beispiellosen Entscheidung“, die sich hinter politischen Erwägungen verstecke und auf eine Ausschaltung israelischer Konkurrenz abziele. Der Vorwurf aus Paris: Verstoß gegen Messeauflagen Die Pariser Luftfahrtmesse, Salon International de l’Aéronautique et de l’Espace, ist traditionell eine der wichtigsten Plattformen für die globale Luft- und Raumfahrtindustrie. Sie dient nicht nur der Präsentation ziviler Flugzeuge, sondern auch militärischer Technologien und Rüstungsgüter. Die Teilnahme an einer solchen Messe ist für Unternehmen von entscheidender Bedeutung, um neue Aufträge zu generieren, Technologien zu präsentieren und sich mit potenziellen Partnern und Kunden auszutauschen. Die französische Regierung hat im Vorfeld der diesjährigen Messe offenbar klare Auflagen für die israelischen Aussteller kommuniziert. Es war demnach untersagt, „Bomben und Angriffswaffen“ zur Schau zu stellen. Diese Vorgabe, die sich mutmaßlich auf die aktuelle politische und humanitäre Lage in der Region beziehen dürfte, wurde von einigen israelischen Unternehmen offenbar mißachtet. Eine Sprecherin des französischen Verteidigungsministeriums betonte, daß sich

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