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EU-Kommission nimmt Corsair-Staatshilfe unter die Lupe

Die EU-Kommission hat eine Prüfung des geänderten Umstrukturierungsplans von Corsair International eingeleitet. Ursprünglich wurde im Dezember 2020 eine Bewilligung erteilt, jedoch hat Frankreich nun Änderungen vorgeschlagen, die von den Wettbewerbshütern unter die Lupe genommen werden. Im Dezember 2020 gab die EU-Kommission grünes Licht für folgende Beihilfen: Corsair International sollte 106,7 Millionen Euro an so genannten Umstrukturierungsbeihilfen sowie 30,2 Millionen Euro an Entschädigung aufgrund der Corona-Pandemie erhalten. Im September 2023 hat Frankreich vorgeschlagen, dass nachträgliche Änderungen vorgenommen werden sollen. Dies würde es Corsair International ermöglichen sich an das geänderte Geschäftsumfeld anzupassen. Laut Mitteilung prüft die EU-Kommission nun, ob die Voraussetzungen für Staatshilfen gegeben sind. Darunter fallen unter anderem die Verhältnismäßigkeit der Beihilfe, die Wiederherstellung der langfristigen Rentabilität, Wettbewerbsverzerrungen und die Auswirkungen auf die wirtschaftliche Entwicklung. Innerhalb offener Frist können nun sowohl Corsair als auch Mitbewerber Stellungnahmen bei der EU-Kommission einbringen. Diese können, müssen aber nicht, bei der Entscheidungsfindung berücksichtigt werden. Corsair International ist derzeit auf die Verbindung der Hauptstadt Paris mit Überseegebieten, die sich in so genannter äußerster Randlage befinden, spezialisiert. Von der Homebase Paris-Orly aus ist man mit neun Maschinen unterwegs. Man bietet auch einige Routen abseits des Kerngeschäfts an. Der Carrier war einst eine Tui-Tochter, wurde dann an Intro Aviation verkauft und wechselte während der Corona-Pandemie abermals den Besitzer.

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Kayak hat „Boeing-737-Max-Filter“ erweitert

Das Online-Reisebüro Kayak kann eigenen Angaben nach feststellen, dass in den letzten Wochen verstärkt über eine im Jahr 2019 eingeführte Filteroption der Maschinentyp Boeing 737-Max „aussortiert“ wird. Die Booking.com-Tochter hat diese Funktion im März 2019 eingeführt. Diese soll es Passagieren ermöglichen während der Buchung bestimmte Flugzeugtypen auszusortieren. Schließt man beispielsweise die Boeing 737-Max aus, dann werden Flüge, die mit diesem Muster geplant sind, gar nicht angezeigt. Der Reisevermittler erklärt, dass seit dem jüngsten Max-Vorfall, der sich am 6. Jänner 2024 bei Alaska Airlines ereignet hat, die Nutzung dieses „Max-Filters“ ums 15-fache angestiegen sein soll. Zwischenzeitlich hat Kayak nachgelegt und nun können Passagiere während der Suche nach Flugtickets sogar differenzieren, ob die Boeing 737-Max-8, die Boeing 737-Max-9 oder beide Modelle ausgeschlossen werden sollen. Eigenen Angaben nach will Kayak Personen, die Bedenken haben in eine B737-Max zu steigen, unterstützen. Der Filter wäre an gut sichtbarer Stelle positioniert. Allerdings räumt auch Kayak-Chef Steve Hafner ein, dass man sich nicht hundertprozentig darauf verlassen kann, dass man bei Airlines, die B737-Max in der Flotte haben, nicht dann doch kurzfristig in einem solchen Flugzeug sitzt, denn es kommt häufig kurz vor dem Abflug zum Wechsel des Fluggeräts. Daher rät der Manager, dass man sich kurzfristig direkt bei der Airline informieren soll. Eine kostenlose Stornomöglichkeit seitens Kayak gibt es nämlich nicht, wenn dann doch eine Boeing 737-Max am Gate bereit steht.

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Im Auftrag der AUA: Braathens stationiert je eine ATR72 in Klagenfurt und Kosice

Der Sommerflugplan 2024 bringt für Klagenfurt eine signifikante Verbesserung, denn im Auftrag von Austrian Airlines wird ein Turbopropflugzeug des Typs ATR72 in der Kärntner Landeshauptstadt stationiert. Somit wird es wieder eine frühmorgendliche Anbindung an das AUA-Drehkreuz Wien geben und auch am Abend verbessern sich Flugzeiten in Richtung Klagenfurt. Im Zuge der Ankündigung, dass sich Austrian Airlines von der de Havilland Dash 8-400-Flotte trennen wird, sagte der damalige Firmenchef Alexis von Hoensbroech, dass es vorstellbar ist, dass für Inlandsflüge und besonders kurze internationale Verbindungen Turbopropflugzeuge ins Wetlease genommen werden könnten. Um dieses Thema wurde es dann sehr ruhig, denn die Corona-Pandemie überschattete so ziemlich alles und hatte auch Auswirkungen auf die Flottenplanung der Austrian Airlines. Beispielsweise setzte man die de Havilland Dash 8-400 ein wenig länger ein als gedacht, aber mittlerweile hat dieser Maschinentyp die Flotte verlassen. Austrian Airlines wird im Sommer 2024 zwei von Braathens Regional Airways betriebene ATR72-600 ins Wetlease nehmen. Diese werden nach Klagenfurt, Graz, Bologna, Belgrad, Zagreb, Warschau, Kosice und Leipzig/Halle eingesetzt. Gegenüber Aviaiton.Direct bestätigte eine Sprecherin die Wetlease-Kooperation. Weiters erklärte sie, dass die beiden Flugzeuge in der Livery von Braathens fliegen werden und keine AUA-Beklebung erhalten werden. „Aufgrund dessen, dass nach der Pandemie die Nachfrage nach Flugreisen auf einigen Regionalstrecken nicht in vollem Ausmaß zurückgekehrt ist, stellt dies Austrian Airlines vor neue Herausforderungen: Vor allem die schleppende Erholung der Geschäftsreisenachfrage führt zu einem geringerem Nachfrageniveau, welches zur wirtschaftlich tragfähigen Bedienung als Konsequenz, angepasste Kapazitätsstrukturen benötigt. Strecken wie von Wien nach Klagenfurt oder Košice ist für die

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Qatar Airways hilft mit fünf B737-Max-8 bei IndiGo aus

Die indische Billigfluggesellschaft Indigo beabsichtigt fünf von Qatar Airways betriebene Boeing 737-Max-8 für rund ein halbes Jahr ins Wetlease zu nehmen. Damit will man Kapazitätsengpässe, die wegen der Triebwerksprobleme im Bereich der A320neo-Flotte entstanden sind, zumindest teilweise kompensieren. Indische Medien berichten, dass die Flugzeuge samt Cockpitpersonal vom Golfcarrier angemietet werden sollen. Im Bereich der Kabine strebt man aber an, dass eigene Indigo-Flugbegleiter zum Einsatz kommen sollen. Derzeit laufen bereits Schulungen, die in Doha abgehalten werden. Die Zusammenarbeit soll auf vorerst sechs Monate – mit Option auf Verlängerung – befristet sein. IndiGo gilt als äußerst treuer Airbus-Kunde und hat im Eigenbetrieb ausschließlich Maschinen des europäischen Herstellers. Mit der bevorstehenden Kooperation mit Qatar Airways würden erstmals auch Boeing 737-Max-8 im Auftrag des indischen Carriers fliegen. Derzeit verfügt IndiGo über 314 Maschinen von Airbus. Weiters hat man zwei von Turkish Airlines betriebene Boeing 777-300ER im Wetlease. Eigenen Angaben nach ist IndiGo aufgrund der Größe der Flotte besonders stark von den Triebwerksproblemen rund um die bei den Neo-Modellen verwendeten Pratt & Whitney-Antrieben betroffen. Momentan befinden sich um Schnitt 40 Maschinen pro Monat am Boden. Der Carrier geht davon aus, dass diese Quote im Verlauf dieses Jahres auf 75 Stück pro Monat anwachsen wird. Mit Hilfe der Kooperation mit Qatar Airways hofft man, dass man die Auswirkungen zumindest ein wenig abfedern kann.

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An fünf Flughäfen: Verdi ruft Lufthansa-Bodenpersonal zum Streik auf

Passagiere der Lufthansa benötigen am Mittwoch, den 7. Feber 2024, ab fünf deutschen Airports viel Geduld, denn die Gewerkschaft Verdi ruft ihre Mitglieder im Bereich Bodenpersonal zu Arbeitsniederlegungen auf. Betroffen sind die Lufthansa-Bodenstationen Frankfurt, München, Hamburg, Berlin und Düsseldorf. Die Arbeitnehmervertreter rufen aufgrund eines laufenden Tarifstreits, der als festgefahren gilt, die Beschäftigten zum ganztägigen Streik auf. Es geht um insgesamt 25.000 Mitarbeiter, die bei Lufthansa sowie Lufthansa Cargo, Lufthansa Technik, Lufthansa Technik Logistik Services, Lufthansa Engineering and Operational Services und einigen weiteren Konzerntöchtern beschäftigt sind. Für diese verhandeln Verdi und der Kranich-Konzern seit einiger Zeit über eine Anpassung des Tarifvertrags. Zuletzt hat Lufthansa ein nachgebessertes Angebot vorgelegt, jedoch wurde dieses seitens Verdi als unzureichend zurückgewiesen. Die Arbeitnehmervertreter fordern zumindest 12,5 Prozent mehr Gehalt, jedoch mindestens 500 Euro mehr pro Monat. Auch will man Einmalzahlungen in der Höhe von 3.000 Euro sowie Verbesserungen im Bereich der Schichtarbeit erreichen. Das jüngste Angebot der Lufthansa würde vorsehen, dass es in den ersten acht Monaten der Beschäftigung zu einen Gehaltsanpassungen kommt und anschließend wären die Erhöhungsschritte aus Sicht der Verdi zu langsam und zu niedrig. Seitens Lufthansa ist man der Ansicht, dass man ein attraktives Angebot vorgelegt habe, das nahe an die Forderungen der Gewerkschaft herankommen würde. Man bedauert, dass Passagiere vom angekündigten Streik „unverhältnismäßig belastet“ werden würden. Die Arbeitsniederlegungen sollen am 7. Feber 2024 um 4 Uhr 00 beginnen und vorerst bis Donnerstag, 8. Feber 2024, 7 Uhr 10 andauern. Fluggäste müssen mit Einschränkungen und Ausfällen rechnen.

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Ryanair fühlt sich von Wien Tourismus „übergangen“

Die Billigfluggesellschaft Ryanair übt heftige Kritik an einer Medienmitteilung des Wien Tourismus, die vor wenigen Tagen verschickt wurde. Hinsichtlich der Nächtigungszahlen konnte die Bundeshauptstadt im Jahr 2023 annähernd das Vorkrisenaufkommen erreichen. Der Billigflieger fühlt sich dabei aber nicht berücksichtigt und kritisiert, dass der Konkurrent Austrian Airlines prominent hervorgehoben wurde. Im Jahr 2023 sind etwa 39 Prozent jener Touristen, die Wien besucht haben, mit dem Flugzeug angereist. Damit war dieser Verkehrsträger wesentlich stärker als beispielsweise Nachtzüge, die eine eher nur untergeordnete Rolle spielen. Ryanair kritisiert, dass „diese Belebung jedoch der staatlich subventionierten Lufthansa-Tochter AUA „zugeschrieben“ wird, während Ryanairs maßgeblicher Beitrag zur touristischen Erholung Wiens völlig außer Acht gelassen wird. Der Wiener Tourismusverband verschwendet außerdem rund 2 Millionen Euro für eine gemeinsame Marketingkampagne mit der hochpreisigen AUA, die ihr Verkehrsaufkommen seit 2019 kaum gesteigert hat (nur 1%). Im gleichen Zeitraum hat Ryanair ihr Verkehrsaufkommen in Wien von 2,7 Millionen Passagieren im Jahr 2019 auf 6 Millionen Passagiere im Jahr 2023 mehr als verdoppelt“. Anzumerken ist diesbezüglich auch, dass Ryanair im Jahr 2019 nicht unter eigener Marke am Flughafen Wien-Schwechat präsent war. Das damalige Flugangebot wurde von der mittlerweile in dieser Form nicht mehr existierenden Laudamotion vermarktet und primär wurde auf dem österreichischen Markt dieses Brand beworben. Im Jahr 2020 hat man beschlossen, dass künftig alle Flüge unter FR-Flugnummern durchgeführt werden und Laudamotion AOC und Betriebsgenehmigung zurückgeben wird. Die Airbus-Jets wurden zur damals neugegründeten Lauda Europe Ltd. mit registriertem Firmensitz in Pieta (Malta) verlagert. „Der Flughafen Wien hat im Jahr 2023 gerade einmal

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Spanische Regierung will den Flughafen Madrid ausbauen

Bereits heute zählt der spanische Hauptstadtflughafen Madrid zu den größten europäischen Airports. Geht es nach Präsident Pedro Sánchez, so soll dieser in den nächsten Jahren auf eine jährliche Kapazität von 90 Millionen Passagieren erweitert werden. Laut einem Bericht der Zeitung „El Pais“ sagte das Staatsoberhaupt während seinem Messebesuch auf der „Fitur“, dass bis zum Jahr 2031 etwa 2,4 Milliarden Euro in die Erweiterung der Infrastruktur des Flughafens Madrid investiert werden sollen. Dieser soll dann in der Lage sein jährlich etwa 90 Millionen Reisende abzufertigen. Zuletzt lag man im Jahr 2023 bei etwa 60 Millionen Reisenden. Sánchez geht davon aus, dass die Nachfrage in den nächsten Jahren stark steigen wird und daher der Ausbau notwendig wäre. Dabei soll auch die Marktposition als Drehschreibe zwischen Europa und Südamerika nicht nur gestärkt, sondern ausgebaut und dauerhaft gefestigt werden. Seitens der Fluggesellschaften gibt es aber auch Kritik an der Flughafen-Politik der Regierung, denn diese fror die Gebühren zunächst ein, um für mehr Verkehr zu sorgen. Nun komme es entgegen vorheriger Planungen dennoch zu einer Erhöhung. Diese fällt im einstelligen Prozentbereich aus und ist somit vergleichsweise moderat. Hindert aber Ryanair nicht daran öffentliche Kritik am größten Flughafenbetreiber des Landes, Aena, auszuüben. Die Pläne der spanischen Regierung gehen auch davon aus, dass es zum Zusammenschluss von Iberia und Air Europa kommen könnte. Mit gebündelten Kräften könnten diese für noch mehr Umsteiger am spanischen Hauptstadtflughafen sorgen. Das hat zur Folge, dass man zum Preis von 700 Millionen Euro die Terminals 1, 2 und 3 miteinander verbinden möchte,

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USA: Airlines müssen Notfallmedikamente gegen Opium-Überdosierungen dabei haben

Immer wieder kommt es an Bord von Verkehrsflugzeugen zu medizinischen Notfällen. Daher führen die meisten Fluggesellschaften einige Medikamente in Bordapotheken mit. Sollte sich nicht reinzufällig ein Arzt oder eine Krankenschwester in der Kabine befinden, kann es auch zu versehentlichen Überdosierungen kommen. In den Vereinigten Staaten von Amerika wurde im Mai des Vorjahres ein Gesetz erlassen, das die Carrier dazu verpflichtet ein Gegenmittel für den Fall von Opioidüberdosierungen dabei zu haben. Es geht aber nicht nur darum, dass etwaige Überdosen, die von an Bord verabreichten Medikamenten stammen könnten, behandeln zu können, sondern man reagiert auch auf den Umstand, dass der Missbrauch von Opioiden – zumeist aus Suchtgründen – in den USA ein weitverbreitetes Problem ist. Opium-Abhängigkeit ist ein großes Problem in den USA Aus einer Statistik des Centers for Disease Control and Prevention geht hervor, dass allein im Jahr 2022 etwa 109.000 U.S.-amerikanische Einwohner aufgrund von Drogenüberdosen gestorben sind. Die überwiegende Mehrheit hatte Opioidüberdosierungen. Um im Falle des Falles an Bord von Verkehrsflugzeugen rasch und schnell reagieren zu können, ist seit Mai 2023 vorgeschrieben, dass entsprechende Gegenmittel mitgeführt werden müssen. Allerdings hat der Gesetzgeber auch eine Übergangsfrist vorgesehen. Dies hängt damit zusammen, dass die Airlines aufgrund ihrer Flottengröße das pharmazeutische Produkt in großen Mengen anschaffen müssen und es bekanntermaßen in dieser Branche immer wieder zu Lieferengpässen kommt. Southwest Airlines, United Airlines, Alaska Airlines, Delta Airlines und American Airlines haben sich für das Produkt Naloxon entschieden. Im Rahmen von Fortbildungen des Kabinenpersonals schulen die Arbeitgeber ihre Flugbegleiter in Sachen richtiger Anwendung des

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Vorne sitzen kostet extra: Jetblue führt neue Gebühr ein

Die U.S.-amerikanische Billigfluggesellschaft Jetblue verlangt von ihren Passagieren, die in der Economy-Class reisen, künftig eine zusätzliche Gebühr, wenn diese im vorderen Bereich der Maschine sitzen wollen. Fluggäste, die über einen entsprechenden Status verfügen, sollen keinen Aufpreis bezahlen müssen. Alle anderen, die im vorderen Bereich der Kabine sitzen wollen, müssen zumindest zehn U.S.-Dollar extra zahlen. Auf den Langstreckenflügen können auch knapp 50 U.S.-Dollar anfallen. „Bessere“ Sitze erhalten die Fluggäste dafür nicht, denn es handelt sich um die üblichen Economy-Class-Sessel. Gegen Bezahlung der Zusatzgebühr darf man lediglich ein kleines Stück weiter vorne sitzen. Vielen Reisenden ist es wichtig nach Möglichkeit soweit wie möglich im vorderen Teil Platz nehmen zu können, um nach der Ankunft schneller das Flugzeug verlassen zu können. Gerade bei der Verwendung von Walk- bzw. Busboarding mit beiden Türen, das gerade bei Billigfliegern häufig vorkommt, hat man nicht wirklich einen Vorteil. Jetblue macht jedenfalls keinen Hehl daraus, dass man durch die neue Zusatzgebühr für Sitze, die man als „Core Preferred“ eingestuft hat, mehr Geld verdienen möchte. Man verlangt einfach für die beliebtesten Zonen eine Sondergebühr. Es handelt sich ausdrücklich nicht um jene Sitzreihen, die bereits zuvor kostenpflichtig reserviert werden mussten, also beispielsweise Plätze in den Notausgangsreihen („Mint Seats“, „Even More Space Seats“). Kein Einzelfall: Viele Airlines verdienen mit Sitzwünschen so einiges an Geld Jetblue geht aber keinen gänzlich neuen Weg, denn Konkurrenten wie United Airlines, American Airlines, Delta sowie einige Billigflieger, mit denen man sich einen scharfen Wettbewerb liefert, verlangen schon länger von Economy-Class-Passagieren, die über keine passende Statuskarte verfügen,

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Lessor Azorra übernimmt gesamte Egyptair-A220-Flotte

Die Fluggesellschaft Egyptair hat im Rahmen eines mit Azorra Kaufvertrags ihre aus 12 Einheiten bestehende Airbus A220-300-Flotte zu Geld gemacht. Die Finanzmittel benötigt man unter anderem für Anzahlungen für bei Airbus bestellte Langstreckenflugzeuge. Bedingt durch den Umstand, dass die 12 betroffenen Airbus A220-300 ein junges Durchschnittsalter von 4,1 Jahren aufweisen, ist davon auszugehen, dass Egyptair einen ansehnlichen Kaufpreis erzielen konnte. Azorra ist ein weltweit aktives Leasingunternehmen, das sich in den letzten Jahren auf Regionalverkehrsflugzeuge der A220-Reihe und der Embraer E-Jet-Serie spezialisiert hat. Kurzfristig gesehen handelt es sich um eine  Sale-and-Leaseback-Deal. Allerdings laufen die Leasingverträge, die Egyptair mit dem Lessor abgeschlossen hat, nicht sonderlich lange. Die Ausflottung der Regionaljets ist bereits beschlossene Sache und war offenbar für Azzora auch maßgeblich dafür, dass man zugeschlagen hat. Die Airbus-A220-Reihe ist derzeit auf dem Markt stark nachgefragt, denn das Muster zeichnet sich durch eine hohe Reichweite bei vergleichsweise geringem Treibstoffverbrauch aus. Azorra-Chef John Evans deutete an, dass man für die momentan noch auf dem AOC von Egyptair registrierten Flugzeuge bereits Interessenten an der Angel hat. Im Idealfall werden die Flugzeuge regelrecht nahtlos zu einem neuen Operator wechseln. In diesem Zusammenhang hebt der Lessor den guten Zustand und die „hervorragende Wartung“ der 12 Airbus A220-300 inklusive Triebwerke in einer Medienerklärung unmissverständlich hervor. Das Portfolio von Azorra besteht derzeit aus 95 Flugzeugen. Dabei handelt es sich um sechs Airbus A220-300. Weiters wartet man auf die Auslieferung von 22 weiteren Exemplaren ab Werk. Zwei davon werden ACJ Two Twenty sein.

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