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Nach Überschwemmungen: Luxemburg geht der Sprit aus

Die Überschwemmungen dieser Woche haben erhebliche Auswirkungen auf den Flughafen Luxemburg, denn diesem geht langsam, aber sicher der Sprit aus. Der Airport wird über eine Pipeline der Nato mit Treibstoff versorgt und genau diese ist beschädigt. Noch weiß man nicht genau wo der Schaden entstanden ist, jedoch wird vermutet, dass in Echternacherbrück ein Ventil beschädigt wurde. Die Kerosin-Pipeline ist insgesamt 5.000 Kilometer lang und ist insbesondere für die Nato von besonderer Bedeutung, da damit mehrere militärische Einrichtungen versorgt werden. Der Flughafen Luxemburg bestätigte, dass der Kerosin-Vorrat nur noch für den heutigen Freitag reicht. Man habe alle Airlines und Privatpiloten eindringlich darauf aufmerksam gemacht, dass Kerosin auch in den nächsten Tagen äußerst knapp sein wird und Betankungen in Luxemburg möglicherweise nicht möglich sein werden. Es wird den Piloten empfohlen ausreichend Sprit für den Rückflug zu tanken oder aber mittels Trucking von den Mineralölgesellschaften das Kerosin zum Flughafen schaffen zu lassen. Dem Vernehmen nach sind die Tankgesellschaften bemüht mit Lastwägen den für die Flugzeuge benötigten Treibstoff heranzuschaffen, jedoch stehen nicht dieselben Mengen wie sonst über die Pipeline zur Verfügung. Luxemburg gilt bei Airlines als äußerst beliebter Ort zum Auffüllen der Tanks. Es bleibt abzuwarten, ob auch an anderen Flughäfen die Auswirkungen der Überschwemmungen spürbar werden. An dieser Pipeline hängen nämlich auch Zürich, Frankfurt am Main, Brüssel und Amsterdam. Die Reparaturen, die auf deutscher Seite vorgenommen werden müssen, sollen dem Vernehmen nach einige Tage in Anspruch nehmen.

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British Airways lässt Passagiere wegen „falscher“ AstraZeneca-Impfung sitzen

Einwohner des Vereinigten Königreichs, die vollständig gegen Covid-19 geimpft sind, dürfen nach Malta ohne Quarantäne einreisen. Zumindest in der Theorie, denn ist man mit dem Vakzin von AstraZeneca geimpft, kann die Urlaubsreise schon am Gate in UK enden. Dahinter steckt der Umstand, dass es zwei verschiedene Varianten dieses Impfstoffs gibt. Jener, der in Europa produziert wird, ist unter dem Markennamen Vaxzevria bekannt und verfügt über eine Zulassung durch die EMA. Hat man beide Stiche damit erhalten und sind mindestens 14 Tage vergangen, so kann man problemlos nach Malta einreisen. Im Vereinigten Königreich wird jedoch auch die indische Lizenzproduktion Covishield verabreicht. Diese hat zwar eine UK-Notfallzulassung jedoch eben keine seitens der EMA. Und genau das ist ein Problem, denn beispielsweise British Airways hat bereits britischen Passagieren, die mit der „indischen Variante“ geimpft wurden, das Boarding für Malta-Flüge verweigert. Eine unklare Formulierung seitens der maltesischen Regierung dürfte dabei die Kernursache sein, denn in den behördlichen Dokumenten ist lediglich die Rede von AstraZeneca. Welche der beiden Varianten genau gemeint ist, hat das Gesundheitsministerium nicht festgelegt. Obendrein ist es für britische Reisende nur an Hand der Chargennummer erkennbar, ob sie Vaxzevria oder die Lizenzproduktion Covishield erhalten haben. British Airways scheint dies genau recherchiert zu haben und das Personal entsprechend geschult zu haben.

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Irland: Ryanair vereitelt PSO-Strecke im Inland

Im Nachgang der Pleite der Regionalfluggesellschaft Stobart Air kündigt der Lowcoster Ryanair an, dass man ab 28. Juli 2021 die Inlandsstrecke zwischen Dublin und Kerry aufnehmen wird. Der Ticketverkauf wurde bereits eingeleitet. Vormals wurde diese Route von Stobart Air unter Inanspruchnahme von PSO-Subventionen bedient. Ryanair wird diese auf kommerzieller Basis, also ohne Unterstützungen, bedienen. Damit macht man eine entsprechende Ausschreibung der Regierung überflüssig, da PSO-Förderungen nur auf Strecken vergeben werden dürfen auf denen es keinen marktwirtschaftlichen Betrieb gibt. Ryanair will die Domestic-Strecke vorerst einmal täglich bedienen. Per 1. September 2021 ist eine Aufstockung auf den doppelten Tagesrand angekündigt. Die Aufnahme der neuen Route stellt auch den neuen Höhepunkt eines Zwists, den der Billigflieger und die irische Regierung öffentlich austragen, dar. Der Lowcoster wirft vor, dass die Staatsführung zu wenig für die Luftfahrt unternehmen würde und fordert niedrigere Flughafengebühren. Seitens der Regierung ist man nicht wirklich erfreut, dass sich Ryanair auf die einstige PSO-Strecke „setzt“, denn Anschlüsse an das Streckennetz der Aer Lingus gibt es nicht.

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Zürich: Air Albania führt Erstflug nach Kukës durch

Die Fluggesellschaft Air Albania führte am Donnerstag die Erstflüge von Kukës nach Zürich und Istanbul durch. Eingesetzt wurde ein Airbus A319. Laut der Airline befanden sich auf dem Weg von der Schweiz nach Albanien 120 Passagiere an Bord. „Wir freuen uns, dass Kukës schnell als Reiseziel der nördlichen Region Albaniens, einschließlich des Kosovo, wahrgenommen wird. Der neue Flughafen von Kukës hat bereits 6 Flüge pro Woche geplant und es scheint, dass die Nachfrage der Passagiere nach und von Kukës hoch ist, ebenso wie unsere Erwartungen an dieses neue Projekt des albanischen Luftverkehrs“, sagte der Chief Executive Officer von Kukës International Flughafen, Altin Progonati. „Wir sind sehr begeistert und fühlen uns geehrt, dass wir heute, am ersten Tag der Flüge von Air Albania in Kukës, fast ausgebucht sind. Das bedeutet, dass uns Albaner vertrauen, nicht nur, weil wir den Flugverkehr einfacher und schneller gemacht haben, sondern auch, weil wir günstige Preise und exzellenten Service gebracht haben. Wir sind stolz, dass das zweite Tor am Himmel Albaniens alle albanischen Territorien Albanien, Kosovo, Nordmazedonien und Montenegro bedient“, sagte der Chief Executive Officer von Air Albania, Sinan Dilek.

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Belgien weitet Einreisekontrollen aus

Aufgrund der europaweiten Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus verschärft die belgische Regierung die Passagierkontrollen an den Airports des Landes. Unter anderem teilten Charleroi und Brüssel mit, dass die Polizei und die Gesundheitsbehörden ankommende Passagiere systematisch prüfen werden. Diese Kontrollen werden unter anderem bei allen in Brüssel ankommenden Flügen stichprobenartig durchgeführt und von der Bundespolizei koordiniert und durchgeführt. Jeder Passagier hat die Möglichkeit, einer Polizeikontrolle unterzogen zu werden. Der Flughafen Brüssel unterstützt die Bundespolizei, damit alles möglichst reibungslos abläuft. Während der Stoßzeiten können diese Kontrollen zu Warteschlangen für Passagiere führen. „Wir bitten unsere Passagiere daher, sich auf diese Kontrollen vorzubereiten und ihre notwendigen Dokumente und PLF griffbereit zu haben. Wir bitten die Fluggesellschaften auch, die erforderlichen Kontrollen ihrer Passagiere durchzuführen, bevor sie das Flugzeug am Abflughafen besteigen“, so der Flughafen Brüssel. Der größte Airport des Landes erwartet am Freitag, Samstag und Sonntag rund 40.000 Passagiere pro Tag. Daher geht man davon aus, dass es aufgrund der behördlichen Einreisekontrollen zu längeren Wartezeiten kommen kann. Für diese bittet der Flughafen Brüssel um Verständnis.

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Eurowings Discover: Startklar, aber keine Überraschungen

In wenigen Tagen wird der neue Lufthansa-Ableger Eurowings Discover zum ersten offiziellen Linienflug abheben. Das ambitionierte Projekt wird von Arbeitnehmervertretern scharf kritisiert, da außerhalb des Lufthansa-Konzerntarifvertrags geflogen wird. Um genau zu sein: EW Discover hat überhaupt keinen Kollektivvertrag. Der Erstflug soll am 24. Juli 2021 mit Airbus A330 von Frankfurt am Main nach Sansibar über Mombasa durchgeführt werden. Das „Innenleben“ der Maschinen ist weitgehend identisch mit dem vormaligen Eurowings-Produkt. Auffällig ist lediglich, dass die Logos um den Zusatz „Discover“ erweitert wurden. Ansonsten gibt es für die Passagiere keine nennenswerten Überraschungen. Ersatz für einstige Tochter Condor Unter dem Brand Eurowings Discover will Lufthansa die Touristik bündeln. Vereinfacht gesagt baut man sich einen „Ersatz“ für die einstige Ferienflugabteilung Condor. Diese hat man vor vielen Jahren verkauft und sich damit weitgehend aus dem touristischen Geschäft zurückgezogen. Dass man die Konfrontation mit der ehemaligen Tochter sucht, ist offensichtlich. So versuchte Lufthansa – vorerst vergeblich – die Verträge über Zubringer aufzukündigen und „doppelte“ zahlreiche Routen. Eurowings Discover soll äußerst schnell wachsen, denn bis Jahresmitte 2021 will man die zehn Airbus A320 und elf Airbus A330 betreiben. Zunächst startet man mit Langstreckenflügen ehe ab November 2021 die Mittelstrecke – zunächst ab Frankfurt – bedient werden soll. In München sollen ab Mai 2022 vorerst fünf A320 fix stationiert werden. Gegenüber Aero.de betätigte ein Sprecher, dass die A320-Flotte zu je fünf Exemplaren auf Frankfurt am Main und München verteilt werden soll. Mit diesen sollen Ziele wie die kanarischen Inseln angesteuert werden. Inwiefern dies Auswirkungen auf das bisherige Angebot

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Nach Hamburg und Venedig: Iberia führt Charterflüge für MSC durch

Das spanische IAG-Konzernmitglied Iberia führt ab Samstag einmal pro Woche Charterflüge zwischen Madrid und Venedig sowie Hamburg für die Reederei MSC durch. Diese sollen vorerst bis Ende September 2021 angeboten werden. Diese Flüge verkehren jeden Samstag von Madrid nach Venedig, starten Madrid um 9:15 Uhr und landen um 11:45 Uhr, um die besten Verbindungen mit dem MSC-Kreuzfahrtschiff in der italienischen Stadt zu ermöglichen. Von Madrid nach Hamburg verkehren die Flüge auch samstags, verlassen die spanische Hauptstadt um 10:00 Uhr morgens und landen um 13:00 Uhr in Hamburg, die beste Zeit, um mit der MSC-Kreuzfahrt in diesem deutschen Hafen umzusteigen. Diese ausschließlich Kreuzfahrtpassagieren gewidmeten Flüge bieten insgesamt 5.200 Sitzplätze, ein Angebot, das Iberia mit seinen regulären Flügen zu beiden Zielen komplettiert: zwei weitere tägliche Flüge nach Venedig und ein weiterer täglicher Flug nach Hamburg. „Die Vereinbarung mit MSC Cruises und dieser Charterbetrieb stellen einen neuen Meilenstein in der Erholung des Tourismus nach der Pandemie dar. Wir hoffen, dass dies der Beginn einer langen Beziehung mit einem der renommiertesten Unternehmen der Branche ist“, sagt Guillermo González-Vallina, Iberia-Vertriebsdirektor für Spanien, Portugal und Nordafrika.

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Slowakei: Höchstgericht kippt Defacto-Impfpflicht bei der EInreise

Während in Österreich Entscheidungen des Verfassungsgerichtshofs eher lange dauern, ging es in der Slowakei sehr schnell. Das Höchstgericht kippte die Einreisebestimmungen, die am 9. Juli 2021 in Kraft getreten sind. In einer einstweiligen Anordnung verfügte das Verfassungsgericht der Slowakei, dass bis zur endgültigen Aburteilung die alten Einreiseregeln wieder gelten. Das in Kosice ansässige Gericht prüft, ob eine defacto-Impfpflicht bei der Einreise überhaupt mit der Verfassung in Einklang zu bringen ist. Die Entscheidung der Höchstrichter gilt in der Slowakei als herbe Niederlage für die Regierung. Konkret geht es darum, dass die Slowakei vom 9. Juli 2021 bis zur Aufhebung durch das Verfassungsgericht nur vollständig geimpfte Personen ohne Quarantäne einreisen hat lassen. Alle anderen mussten sich einer 14-tägigen Quarantäne, von der man sich nach fünf Tagen freitesten konnte, unterziehen. Unklar ist noch welche Auswirkungen die Entscheidung des Höchstgerichts auf Personen, die bereits abgesondert sind, hat.

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European Air Charter stockt in Deutschland auf

Im Auftrag einiger Reiseveranstalter stockt European Air Charter das Flugangebot ab Deutschland nochmals auf. Zwischen Juli und September 2021 sollen insgesamt 38 zusätzliche Umläufe durchgeführt werden. Die Tour Operator Alltours, DER, Schauinsland Reisen, FTI und Tui arbeiten mit der bulgarischen Airline zusammen. Die Zusatzflüge werden ab Frankfurt am Main, Leipzig, München, Stuttgart und Hannover durchgeführt. Begründet wird die Aufstockung mit der aktuell hohen Nachfrage in Richtung Urlaubszielen. European Air Charter ist in Österreich im Auftrag von Veranstaltern ab Linz und Graz tätig. Momentan ist ein Airbus A320 auf dem oberösterreichischen Airport stationiert. Mit diesem werden Ziele wie Heraklion und Rhodos bedient. Das nachstehende Video zeigt einen Airbus A320 von European Air Charter beim Start in Graz: Dieses Video zeigt einen A320 von European Air Charter im Landeanflug bzw. bei der Landung auf dem griechischen Flughafen Rhodos:

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Remco Steenbergen nun im Swiss-Verwaltungsrat

Im Verwaltungsrat der Fluggesellschaft Swiss ist es zu einer Veränderung gekommen. Auf den ausgeschiedenen Detlef Kayser folgt Lufthansa-Finanzchef Remco Steenbergen. Im Zuge einer außerordentlichen Generalversammlung wurde der Wechsel vollzogen. „Ich danke Detlef Kayser für seinen großen Einsatz für Swiss in schwieriger Zeit. Ich habe die äußerst konstruktive, kenntnisreiche und engagierte Zusammenarbeit sehr geschätzt und wünsche ihm das Beste für die Zukunft“, so Reto Francioni, Präsident des Verwaltungsrats. Das neue Verwaltungsratsmitglied Remco Steenbergen ist seit dem 1. Januar 2021 Mitglied des Vorstands der Deutschen Lufthansa AG und hat die Funktion des Chief Financial Officers inne. Der Verwaltungsrat von Swiss setzt sich neu aus Reto Francioni (Präsident), Christina Foerster, Doris Russi Schurter, André Blattmann sowie dem neuen Mitglied Remco Steenbergen zusammen.

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