Wien nimmt drittes Corona-Testzentrum in Betrieb

(v.l.n.r) Susanne Baumann-Söllner, Direktorin Austria Center Vienna Oliver Löhlein, GF Arbeiter-Samariter-Bund Wien Michael Ludwig, Bürgermeister Stadt Wien Susanne Drapalik, Präsidentin Arbeiter-Samariter-Bund Wien Peter Hacker, Gesundheitsstadtrat Wien (Foto: IAKW-AG, Ludwig Schedl).
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Wien nimmt drittes Corona-Testzentrum in Betrieb

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Im Bereich des Austria Centers nimmt die Stadt Wien ein drittes Corona-Testzentrum in Betrieb. Dieses ergänzt die beiden bestehenden vor dem Ernst-Happel-Stadion und auf der Donauinsel. Die Eröffnung erfolgt am 1. Dezember 2020. Das neue Zentrum ist auf Antigen-Schnelltests spezialisiert.

Derzeit werden an den beiden anderen Testzentren überwiegend Gurgel-PCR-Testungen durchgeführt. Beim Austria Center setzt man auf Schnelltests, die innerhalb vom 15 Minuten ein Ergebnis liefern sollen. Fällt dieses positiv aus, so wird zur Verifizierung zusätzlich ein PCR-Abstrich bzw. –Gurgeltest genommen. Die tägliche Kapazität wird seitens des Magistrats der Stadt Wien mit 15.000 Untersuchungen pro Tag angegeben.

Mittelfristig sollen entweder das Testzentrum auf der Donauinsel oder jenes vor dem Ernst-Happel-Stadion aufgelassen werden. Als Ersatz soll im Süden der Stadt ein neues eröffnet werden. Einen genauen Zeitplan gibt es hierfür jedoch noch nicht. Die Teststraße vor dem Fußballstadion steht weiterhin auch Reiserückkehrern, die ihren Hauptwohnsitz in Wien haben, kostenfrei zur Verfügung.

„Im September konnten wir im Rahmen eines europaweit einzigartigen Pilotprojekts bereits 2.000 WU-Studierende in sehr kurzer Zeit testen. Nun stellen wir sehr gerne unsere Erfahrung mit der Planung, Durchführung und der damit verbundenen Teststraßen-Logistik der Stadt Wien zur Verfügung“, sagt Susanne Baumann-Söllner, Direktorin des Austria Center Vienna. 

Die Schnellteststraßen sind ab 1. Dezember an sieben Tagen pro Woche von 7-19 Uhr geöffnet. Auf dem überdachten Bruno-Kreisky-Platz vor dem Austria Center Vienna stehen zunächst drei Teststraßen für Fußgänger ohne akute Symptome zur Verfügung, die Anreise ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln (U1 Station Kaisermühlen-VIC) möglich. Zielgruppe sind Besucher von Pflegeheimen sowie Mitarbeiter der kritischen Infrastruktur (z.B. Spitäler). Personen mit Symptomen werden ersucht, per PKW anzureisen und eine der vier Teststraßen im Parkdeck zu nutzen. Das Angebot besteht unabhängig von den Massentests des Bundes, welche vom 4. bis 13. Dezember an drei anderen Standorten stattfinden. Nach Abschluss der Massentests kann die Teststraße beim Austria Center Vienna auf eine Kapazität von bis zu 15.000 Tests täglich ausgebaut werden und über die Wintermonate der gesamten Wiener Bevölkerung zur Verfügung stehen.

Online-Registrierung vorab notwendig

Das Ergebnis des Antigentests hat eine Gültigkeit von 24 Stunden – eine mehrmalige Testung ist möglich. Zur Nutzung des Schnelltests ist eine Online-Registrierung vorab notwendig, das Ergebnis der Testung erhält man direkt vor Ort per Ausdruck und im Anschluss als SMS. Zum Test mitzubringen sind ein Mund-Nasen-Schutz, ein Lichtbildausweis (z.B. Pass, Führerschein oder E-Card mit Foto), die Sozialversicherungsnummer sowie der bei der Registrierung erhaltene QR-Code (am Smartphone oder ausgedruckt).

Standardisierter Ablauf

Der Ablauf der Antigen-Schnellteststraße wurde im Zuge des Pilotprojekts vom Austria Center Vienna entwickelt, in Abstimmung mit der Stadt Wien adaptiert und läuft standardisiert ab. Alle Schritte werden unter Anleitung von Personal vor Ort durchgeführt: Nach Händedesinfektion wird durch eine medizinische Fachkraft ein Nasen- oder Rachenabstrich der Testperson genommen. Mit dem Tupferstäbchen in einer Testlösung begibt man zur nächsten Station. Dort werden einige Tropfen auf eine Testkassette gegeben, welche nach wenigen Minuten das Testergebnis aufzeigt. Nach Prüfung der Testkassette erhält man bei negativem Ergebnis eine schriftliche Bestätigung, zusätzlich wird im Nachgang eine SMS versandt. Bei positivem Ergebnis wird die Testperson isoliert, bevor durch medizinisches Fachpersonal ein zusätzlicher PCR-Test und das Contact Tracing durchgeführt wird.

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Jan Gruber ist Leitender Redakteur von Aviation.Direct. Zuvor war er seit 2012 in selbiger Funktion bei AviationNetOnline (vormals Austrian Aviation Net) tätig. Er ist auf Lowcost-Carrier, Regionalluftfahrt in der D-A-CH-Region und tiefgehende Recherchen spezialisiert.

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