Amely Mizzi

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Amely Mizzi

Boeing hält Auslieferungstempo im Juli 2024 stabil

Der US-amerikanische Flugzeughersteller Boeing hat im Juli 2024 insgesamt 43 Verkehrsflugzeuge an seine Kunden ausgeliefert, was nahezu dem Niveau des Vormonats entspricht, als 44 Maschinen übergeben wurden. Trotz der stabilen Auslieferungszahlen konnte Boeing im Juli zudem Bestellungen für 72 neue Flugzeuge verzeichnen. Im laufenden Jahr summiert sich die Zahl der ausgelieferten Maschinen damit auf 218. Im Vergleich dazu liegt der europäische Konkurrent Airbus mit bisher 400 ausgelieferten Jets deutlich vorn.

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Croatia Airlines: Kroatische Regierung erwägt Holding-Modell zur Privatisierung

Die kroatische Regierung steht vor einer neuen Herausforderung in ihrem Bestreben, die nationale Fluggesellschaft Croatia Airlines zu privatisieren. Nach mehreren gescheiterten Versuchen und angesichts der andauernden finanziellen Schwierigkeiten des Unternehmens, hat der kroatische Minister für Meer, Verkehr und Infrastruktur, Oleg Butković, einen neuen Ansatz ins Gespräch gebracht: die Zusammenlegung von Croatia Airlines mit staatlichen Flughäfen in einer Holdinggesellschaft. Diese Strategie könnte die Privatisierung des Unternehmens erleichtern und gleichzeitig die Kontrolle des Staates über wichtige Infrastruktureinrichtungen sichern. Seit Jahren versucht die kroatische Regierung, einen strategischen Partner für Croatia Airlines zu finden. Die Bemühungen verliefen jedoch bisher erfolglos, was teilweise auf die komplizierte wirtschaftliche Lage des Unternehmens zurückzuführen ist. Bereits Ende 2019 wurde die Idee einer Holdinggesellschaft ins Spiel gebracht, die neben Croatia Airlines auch sechs staatliche Flughäfen – darunter die profitablen Standorte Split und Dubrovnik – umfassen sollte. Diese Maßnahme sollte die finanzielle Basis der Fluggesellschaft stärken und den Privatisierungsprozess attraktiver gestalten. Doch der Vorschlag stieß auf Widerstand. Besonders Flughäfen wie Split und Dubrovnik, die zu den rentabelsten des Landes zählen, kritisierten die Pläne scharf. Sie befürchteten, dass eine Zusammenlegung mit der defizitären Fluggesellschaft ihre eigene wirtschaftliche Stabilität gefährden könnte. Auch die unklaren Vorstellungen über die Umsetzung und die langfristigen Folgen einer solchen Fusion sorgten für Unsicherheit. Die Corona-Pandemie als Rückschlag Die COVID-19-Pandemie verschärfte die Situation zusätzlich. Im März 2020, als die Welt in eine Krise stürzte, die besonders die Luftfahrtbranche hart traf, stoppte die kroatische Regierung alle Privatisierungsbestrebungen. Dies geschah zu einem Zeitpunkt, als die griechische Aegean Airlines gerade Interesse

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Blinder Passagier gelangt ohne Ticket an Bord – zweimal in zwei Tagen

Ein 39-jähriger Norweger hat es am Flughafen München innerhalb von zwei Tagen gleich zweimal geschafft, ohne gültiges Ticket ein Flugzeug zu betreten. In einem Fall gelangte er sogar bis nach Stockholm. Der Mann umging die Sicherheitskontrollen, indem er die automatische Ticketkontrollschleuse passierte und unbemerkt die Bordkartenkontrolle am Gate überwinden konnte. Im ersten Fall fiel der blinde Passagier erst auf, als das Flugzeug bereits voll besetzt war und er keinen Sitzplatz fand. Beim zweiten Versuch konnte er mit einem Lufthansa-Flug bis nach Stockholm reisen, bevor die Crew auf ihn aufmerksam wurde, als er denselben Flug zurück nach München antreten wollte. Bei einer anschließenden Personenkontrolle wurde zudem ein Messer bei ihm gefunden. Der Vorfall wird nun von den Behörden weiter untersucht.

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Familypark plant neuen Gastronomiebetrieb

Im Freizeitpark wird im Sommer 2025 ein neues Restaurant im Themenbereich Erlebnisburg eröffnet. Der Neubau ist erforderlich, da das aktuelle „Filippos Restaurant“ den steigenden Besucherzahlen und modernen Ansprüchen nicht mehr gerecht wird. Das neue Gastronomiegebäude wird auf über 700 m² Fläche mit einer großzügigen Terrasse und insgesamt 480 Sitzplätzen (260 innen, 220 außen) deutlich mehr Platz bieten. Neben einem offenen Selbstbedienungskonzept sind ein Indoor-Kinderspielbereich und ein separater Raum für Firmenveranstaltungen geplant. Die Gestaltung des Restaurants orientiert sich am Stil einer mittelalterlichen Burg, um den Gästen ein besonderes Ambiente zu bieten. Die Bauarbeiten beginnen im September 2024, was zu Einschränkungen bei benachbarten Attraktionen führen kann. Während des Halloween-Events wird ein Baustopp eingelegt, um den Besuchern ein ungestörtes Erlebnis zu ermöglichen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf 8,2 Millionen Euro, wobei überwiegend lokale Unternehmen mit dem Bau beauftragt sind.

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Flughafen Zürich verzeichnet im Juli 2024 deutlichen Passagierzuwachs

Der Flughafen Zürich hat im Juli 2024 insgesamt 3.105.953 Passagiere abgefertigt, was einer Steigerung von 7 % im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die Passagierzahlen erreichten damit 99 % des Niveaus von Juli 2019, dem letzten Jahr vor der Pandemie. Von den Passagieren waren 2.235.983 Lokalpassagiere, während 28 % der Fluggäste (863.488 Personen) Umsteiger waren. Auch die Anzahl der Flugbewegungen nahm zu: Mit 24.617 Starts und Landungen lag die Zahl 4 % über dem Vorjahresmonat und erreichte 96 % des Niveaus von 2019. Die durchschnittliche Passagierzahl pro Flug stieg leicht auf 144 Personen, und die Sitzplatzauslastung erhöhte sich um 1 Prozentpunkt auf 85 %. Im Frachtbereich wurden im Juli 2024 insgesamt 37.021 Tonnen abgewickelt, was einem Zuwachs von 23 % im Vergleich zum Vorjahresmonat entspricht, aber 2 % weniger als im Juli 2019.

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FACC steigert Umsatz im ersten Halbjahr 2024 um 23,6 Prozent

Die österreichische FACC AG, ein weltweit führendes Unternehmen in der Luftfahrtindustrie, verzeichnete im ersten Halbjahr 2024 eine Umsatzsteigerung von 23,6 % auf 438,3 Millionen Euro. Diese Entwicklung wird durch das starke Wachstum der internationalen Luftfahrtbranche sowie den steigenden Bedarf an emissionsärmeren Flugzeugen unterstützt. Das operative Ergebnis (EBIT) konnte um 51,2 % auf 22,5 Millionen Euro gesteigert werden. Laut CEO Robert Machtlinger profitiert FACC besonders von langfristigen Partnerschaften mit großen Flugzeugherstellern wie Airbus, Boeing und Comac. Das Unternehmen hat zudem den Ausbau seines Werkes in Kroatien abgeschlossen, das künftig eine wichtige Rolle bei der Effizienzsteigerung spielen soll. FACC konnte in den letzten zwölf Monaten 604 neue Mitarbeiter einstellen und wird weiterhin als attraktiver Arbeitgeber in der Industrie wahrgenommen. Trotz des positiven Ausblicks für 2024 plant FACC zusätzliche Kostensenkungsmaßnahmen, um die Wettbewerbsfähigkeit angesichts gestiegener Personalkosten in Österreich zu sichern.

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Polen stärkt seine Verteidigungsfähigkeit mit Mega-Deal für Apache-Kampfhubschrauber

Polen hat einen bedeutenden Schritt zur Stärkung seiner militärischen Fähigkeiten unternommen. Am 13. August 2024 unterzeichnete der stellvertretende polnische Ministerpräsident und Verteidigungsminister Władysław Kosiniak-Kamysz einen Vertrag über 10 Milliarden Dollar (etwa 9,14 Milliarden Euro) für den Kauf von 96 Boeing AH-64E Apache-Kampfhubschraubern. Dieser Vertrag, der auf dem 56. Luftwaffenstützpunkt Inowrocław-Latkowo, der Heimat der 1. Landstreitkräfte-Luftfahrtbrigade, unterzeichnet wurde, stellt einen der größten Einzelverträge für Rüstungsgüter in der Geschichte Polens dar. Der Vertrag umfasst nicht nur die Lieferung der hochmodernen Apache-Kampfhubschrauber, sondern auch ein umfassendes Logistik- und Schulungspaket. Dazu gehören Munition und Ersatzteile, die für die effektive Nutzung und Wartung der Hubschrauber notwendig sind. Dies stellt sicher, dass Polen nicht nur über die Hardware verfügt, sondern auch die notwendige Unterstützung erhält, um die neuen Systeme effektiv in Betrieb zu nehmen. Die AH-64E Apache Guardian-Hubschrauber sind die neueste und fortschrittlichste Variante der Apache-Serie. Sie zeichnen sich durch verbesserte Motoren, neue Rotorblätter aus Verbundwerkstoff und überlegene Kampffähigkeiten aus. Diese technologischen Verbesserungen werden Polen eine signifikante Steigerung seiner Luftkampffähigkeiten ermöglichen und die Interoperabilität mit den USA, der NATO und anderen verbündeten Nationen stärken. Hintergrund und strategische Erwägungen Der Kauf der 96 Apache-Hubschrauber erfolgt im Rahmen einer umfassenden Modernisierung der polnischen Streitkräfte. Die neuen Hubschrauber sollen etwa 30 alte sowjetische Mi-24 Hind-Kampfhubschrauber ersetzen. Diese Umstellung ist Teil des „Kruk-Programms“ (polnisch für „Rabe“), das darauf abzielt, die veralteten Kampfhubschrauber des Landes zu ersetzen und die Luftstreitkräfte Polens auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Polen wird nach den USA der zweitgrößte Betreiber von Apache-Hubschraubern weltweit sein.

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Walter Cho erhält Top Management Award der KASBA für herausragende Führungsqualitäten

Walter Cho, Chairman und CEO von Korean Air und der Hanjin Group, wurde am 13. August von der Korean Academic Society of Business Administration (KASBA) mit dem Top Management Award ausgezeichnet. Diese Ehrung würdigt seine erfolgreiche Führung der Fluggesellschaft durch die Pandemie, einschließlich der Übernahme von Asiana Airlines, sowie seine proaktiven Bemühungen im Bereich Umwelt, Soziales und Unternehmensführung (ESG). Walter Cho tritt damit in die Fußstapfen seines Vaters und Großvaters, die ebenfalls diesen renommierten Preis erhielten. KASBA hob insbesondere Chos Fähigkeit hervor, in Krisenzeiten strategische Entscheidungen zu treffen, wie die schnelle Umstellung von Passagier- auf Frachtflugzeuge während der COVID-19-Pandemie. Unter seiner Leitung hat Korean Air ihre Flotte mit treibstoffeffizienten Flugzeugen modernisiert und den Einsatz von nachhaltigem Flugbenzin (SAF) ausgeweitet. Chos Engagement für die Förderung einer kooperativen und flexiblen Unternehmenskultur sowie seine Investitionen in innovative Luft- und Raumfahrttechnologien wie urbane Luftmobilität (UAM) und unbemannte Luftfahrzeuge (UAV) wurden ebenfalls gelobt.

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Tui: Rekordumsatz und steigende Buchungszahlen im dritten Quartal 2024

Der Touristikkonzern Tui hat im dritten Quartal des Geschäftsjahres 2024 beeindruckende Ergebnisse erzielt. Mit 5,8 Millionen Urlaubern und einem Rekordumsatz von 5,8 Milliarden Euro kann die Tui Group erneut von einem erfolgreichen Geschäftsjahr berichten. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent, als der Konzern 5,3 Milliarden Euro erwirtschaftete. Diese positive Entwicklung unterstreicht die anhaltende Erholung und das Wachstum der Tui nach den pandemiebedingten Rückschlägen. Das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2024 markiert einen weiteren Meilenstein für Tui. Der Konzern erzielte einen Rekordumsatz von 5,8 Milliarden Euro, was einem signifikanten Anstieg von neun Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies reflektiert nicht nur die gesteigerte Anzahl von Urlaubern, sondern auch die Fähigkeit des Unternehmens, von einem robusten Preisanstieg zu profitieren. Die durchschnittlichen Preise lagen um drei Prozent höher als im Vorjahr, was auf eine starke Nachfrage und einen positiven Markteinfluss hindeutet. Der bereinigte Konzern-Ebit, eine wichtige Kennzahl zur Beurteilung der operativen Rentabilität, stieg um 62 Millionen Euro auf insgesamt 232 Millionen Euro an. Dies ist das achte Quartal in Folge, in dem Tui ein zweistelliges Wachstum beim bereinigten Ebit verzeichnet. Sebastian Ebel, Vorstandsvorsitzender der Tui Group, zeigte sich zufrieden mit den Ergebnissen und betonte die kontinuierliche Leistungssteigerung des Unternehmens. Sommerbuchungen und Ausblick auf die Wintersaison Die Buchungslage für den Sommer 2024 zeigt ebenfalls eine erfreuliche Entwicklung. Bereits 88 Prozent der Kapazitäten sind verkauft, und die Buchungen sind um sechs Prozent höher als im Vorjahr. Besonders hervorzuheben ist die positive Entwicklung bei Tui Deutschland, wo die Kundenanzahl um zehn Prozent

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Air Baltic steigert Umsatz trotz Nettoverlust

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im ersten Halbjahr 2024 beeindruckende finanzielle Ergebnisse erzielt, verzeichnete jedoch auch einen Nettoverlust. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16 % auf einen Rekordwert von etwa 339 Millionen Euro. Gleichzeitig konnte das bereinigte EBITDAR um 39 % auf knapp 77 Millionen Euro gesteigert werden. Die Anzahl der beförderten Passagiere erhöhte sich um 11 % auf über 2 Millionen. Diese positive Entwicklung steht jedoch einem Nettoverlust von rund 88,8 Millionen Euro gegenüber, der auf Probleme mit den Triebwerken von Pratt & Whitney, höhere Abschreibungskosten und Währungsabwertungen zurückzuführen ist. Trotz dieser Herausforderungen bleibt Air Baltic optimistisch und setzt weiterhin auf eine starke operative Leistung sowie die Erweiterung ihres Streckennetzes, das nun über 130 Routen umfasst.

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