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Seattle: American Airlines musste „unruly PAX“ ausladen

Am Mittwoch musste American-Airlines-Flug 60 eine Ausweichlandung auf dem Flughafen Seattle vornehmen Das eigentliche Ziel war Dallas. Hintergrund ist, dass sich an Bord ein Passagier ordentlich danebenbenommen hat. Der so genannte „unruly PAX“, über dessen Identität nichts mitgeteilt wurde, wurde in Seattle entfernt. Anschließend setzte die Maschine den Flug nach Dallas fort. Der Langstreckenjet landete mit rund 90 Minuten Verspätung. American-Airlines-Flug 60 befand sich auf dem Weg von Tokio nach Dallas. In der Kabine machte ein Fluggast ordentlich Probleme, so dass sich der Kapitän entschied den „unruly PAX“ in Seattle „auszuladen“. Dort wurde dieser von der Exekutive in Empfang genommen. Es gab keine Verletzte. American Airlines bestätigte den Zwischenfall.

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Nur einmal pro Jahr Fliegen? Ofner hält nichts davon

Befeuert durch den Wahlkampf in Deutschland hat die ursprünglich von Greta Thunberg angezettelte Debatte um Kurzstreckenflüge wieder Schwung aufgenommen. EU-Kommissar Timmermans foderte nun in einem Interview, dass die Bürger nur einmal pro Jahr mit dem Flugzeug fliegen dürfen sollten. Wiens Flughafendirektor Günther Ofner kann dieser Forderung nichts abgewinnen und weist darauf hin, dass die Umsetzung des Vorschlags „eine massive Einschränkung der persönlichen Freiheit“ und die „Zerstörung der touristischen Entwicklung“ zur Folge habe. „Österreich erwirtschaftet 60 Prozent  seiner Wertschöpfung im Export, welche verheerenden Folgen es für Wirtschaft und Arbeitsmarkt hat, wenn die Mitarbeiter nicht reisen können, hat die Pandemie eindrucksvoll gezeigt. Wenn Timmermans seine Forderung ernst meint, dann sollten die EU-Kommissare und EU-Abgeordneten das einmal vorleben und selbst nur einmal im Jahr fliegen. Voraussetzung für eine Reduktion von Kurzstreckenflügen wäre ein funktionierendes Bahnangebot, davon ist Europa meilenweit entfernt, außerdem sind die meisten Passagiere Transferpassagiere, die zu den Flughafen-Drehkreuzen reisen, um von dort weiterzufliegen. Die Bestrafung des Luftverkehrs durch höhere Steuern würde überdies wieder Jugendliche, Studenten, Pensionisten und Familien vom Fliegen ausschließen.  Statt Dirigismus sollte die EU-Kommission die Entwicklung und den Einsatz CO2 freier synthetischer Kraftstoffe vorantreiben, das würde der ganzen Welt helfen, das Klima zu schonen. Derzeit trägt die Luftfahrt nur zu 2,5 Prozent zur CO2-Belastung bei, in Europa nur mit 0,87 Prozent, durch CO2 freie synthetische Kraftstoffe kann das bis 2050 auf Null gesenkt werden, wozu sich die Industrie auch verpflichtet hat“, so Ofner.

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Austro Control sucht wieder Nachwuchs-Lotsen

Die österreichische Flugsicherung Austro Control (ACG) ist auch heuer wieder auf der Suche nach Nachwuchs-Lotsen. Aufgrund der Corona-Pandemie wird der Bewerbertag in diesem Jahr online abgehalten. Am Mittwoch, den 26. Mai 2021, können sich Interessenten im Zeitraum von 17 Uhr 00 bis 19 Uhr 00 virtuell über den Beruf informieren und sich bei Interesse auch gleich bewerben. „Fluglotsin ist ein toller und faszinierender Job, der vieles zu bieten hat – hohe Verantwortung, eine abwechslungsreiche Tätigkeit und auch eine ausgewogene Work Life Balance. Wir möchten mehr Frauen dafür begeistern. Daher mein Appell an alle Maturantinnen, die auf der Suche nach einer besonderen Herausforderung sind: beim Online-Recruiting-Day dabei sein, Fragen stellen, sich umfassend informieren und dann gleich als Fluglotsin bewerben!“, sagt Austro Control Geschäftsführerin Valerie Hackl Wer sich noch intensiver mit dem Job Fluglotsin oder Fluglotse auseinandersetzen will, hat dazu ab Ende Mai bei den Online-Workshops von Austro Control die Gelegenheit. Themen wie das Auswahlverfahren, die Ausbildung oder der Berufsalltag stehen dabei im Mittelpunkt. Die Anmeldung ist ab sofort auf www.austrocontrol.at. möglich. Gesucht werden Maturantinnen und Maturanten, die über ein gutes räumliches Vorstellungsvermögen verfügen, belastbar sind und sich den Herausforderungen einer selektiven Ausbildung stellen wollen. Voraussetzung für die Aufnahme ist das Bestehen eines mehrstufigen Auawahlverfahrens mit abschließendem Assessment-Center und ein positiver fliegerärztlicher Medical-Check. Die Ausbildung dauert rund drei Jahre und findet im Austro Control Ausbildungszentrum in Wien statt.

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Stefan Herth ist neuer Präsident der Vereinigung Cockpit

Mit Stefan Herth hat die Vereinigung Cockpit einen neuen Präsidenten. Die Mitglieder haben turnusgemäß den 15-köpfigen Vorstand, an dessen Spitze nun Herth steht, gewählt. Aufgrund der Pandemie wurde die Wahl erstmals online durchgeführt. „Gemeinsam mit meinem Team und allen Mitgliedern der Vereinigung Cockpit werden wir nun zügig die notwendigen Anpassungsprozesse in der VC aktiv angehen“, so Stefan Herth nach seiner Wahl. „Wir werden die Zusammenarbeit zwischen Tarifkommissionen und Vorstand neu ausrichten, Entscheidungen transparenter machen und dadurch neues Vertrauen zu schaffen. Viele Unternehmen entfernen sich immer weiter von der früher vielbeschworene Sozialpartnerschaft. Auch hier werden wir ansetzen und die Anerkennung unserer Arbeit als Pilotinnen und Piloten bei Airlines und in der Gesellschaft stärken. Mit unserem Team, einem Mix aus Kreativität und Ideenreichtum, verbunden mit Erfahrungen und Netzwerken aus über 25 Jahren Arbeit als Arbeitnehmervertreter in vielen Gremien, stellen wir uns den neuen Aufgaben und großen Herausforderungen“.

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Aletta von Massenbach wird erste weibliche BER-Chefin

In seiner heutigen Klausurtagung hat der Aufsichtsrat der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH die Kaufmännische Geschäftsführerin Aletta von Massenbach mit Wirkung zum 1. Oktober 2021 zur Vorsitzenden der Geschäftsführung der FBB berufen. Sie folgt damit Engelbert Lütke Daldrup, der Ende September das Unternehmen verlässt. „Der Aufsichtsrat hat sich seine Entscheidung nicht leichtgemacht. Unter dem Gesichtspunkt der Bestenauslese haben wir die richtige Wahl getroffen. Frau von Massenbach mit ihrem breiten Erfahrungshorizont in der Flughafenbranche garantiert Stabilität und Zukunftsorientierung zugleich. Sie ist die richtige Wahl, um den BER aus der Krise in die Zukunft zu führen“, so Rainer Bretschneider, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Flughafen Berlin Brandenburg GmbH. Nach Überzeugung des Aufsichtsrats habe Frau von Massenbach in ihrer kurzen Zeit wichtige Akzente in dem zentralen Bereich der Finanzen setzen können. Ihr werde zugetraut, die anstehenden Fragen der strategischen Neuausrichtung der Flughafengesellschaft offensiv anzugehen und die Positionierung des BER im deutschen und im europäischen Luftverkehrsmarkt zu verbessern. „Die Entscheidung des Aufsichtsrats, meine Geschäftsführungs-Kollegin Aletta von Massenbach zur zukünftigen CEO zu bestellen, ist gut für unser Unternehmen und fällt zum richtigen Zeitpunkt. Ihre langjährige Flughafenerfahrung und ihre Finanzexpertise sind eine gute Grundlage, die FBB optimal aufzustellen und den BER erfolgreich in die Zukunft zu führen. Ich freue mich außerdem, dass die erste weibliche CEO an den großen deutschen Verkehrsflughäfen in der Hauptstadtregion antritt und Akzente setzen wird“, sagt Vorgänger Engelbert Lütke Daldrup.

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Bundesarbeitsgericht entschied zu Lufthansa-Altersversorgung

Die Flugbegleitergewerkschaft UFO und Lufthansa tragen schon seit längerer Zeit einen Rechtsstreit hinsichtlich der Anwendung von Tarifverträgen zur Altersversorgung aus. Das Bundesarbeitsgericht entschied nun in mehreren Verträgen. Das könnte sich auf mehrere bestehende Tarifverträge auswirken. Laut Lufthansa liegt die schriftliche Urteilsbegründung noch nicht vor. Im Rechtsstreit geht es um Tarifverträge, die im Jahr 2003 mit UFO und Verdi abgeschlossen wurden. Diese wurden vom Arbeitgeber per 31. Dezember 2021 aufgekündigt. Im Anschluss wurde eine neue Vereinbarung, jedoch nur mit UFO, abgeschlossen. Diese Gewerkschaft soll sich über die Jahre hinweg zur mitgliederstärksten im Bereich der Kranich-Kabine entwickelt haben. Das Bundesarbeitsgericht entschied aufgrund von sechs Einzelklagen, die Flugbegleiter eingebracht hatten, dass sie Anspruch auf die von ihnen eingeklagte „alte Versorgungsregelung“ haben. Die Verfahren zogen sich über mehrere Jahre über alle Instanzen hinweg. Laut Lufthansa habe das Bundesarbeitsgericht ausgeführt, dass „es keine Kombination unterschiedlicher Tarifwerke geben kann“. Konkret würde dies zum Beispiel bedeuten, dass für Kläger, die auf Anwendung der „alten Versorgungsregelung“ bestehen, auch der damals angewandte – niedrigere – Vergütungstarifvertrag aus dem Jahr 2009 zur Anwendung kommt.  Noch steht das schriftliche ausführliche Urteil aus. Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass die vom BAG dargelegte Rechtslage über die sechs Einzelfälle hinauswirkt und gegebenenfalls die heutige Praxis der Anwendung der aktuelleren Tarifverträge in Frage stellt. Die Folgen des Urteils wären dann nicht nur auf die von den Klägern begehrte sogenannte „alte Versorgung“ begrenzt. Da die schriftliche Urteilsbegründung erst in einigen Wochen bis Monaten zu erwarten ist, sind die möglichen Auswirkungen auf die Tarifbedingungen der Lufthansa

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Wizz Air kündigt Olbia ab Wien an

Die ungarische Billigfluggesellschaft Wizz Air kündigt die Aufnahme einer Nonstop-Verbindung von Wien nach Olbia (Sardinien) an. Diese soll ab 3. Juli 2021 bedient werden. Angeboten werden zunächst zwei Rotationen pro Woche. Die Durchführung soll an den Verkehrstagen Dienstag und Samstag erfolgen. „Mit dem heutigen Tag bieten wir schon über 60 Routen in 31 Länder von Österreich aus an. Damit ist klar: Das Reisen ist zurück und die Österreicherinnen und Österreicher haben nun die Möglichkeit, verpasste Erlebnisse nachzuholen. Die neue Destination Olbia bietet sich perfekt für den Traumurlaub im Sommer an“, erklärt Wizz-Air-Sprecher András Rado.

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Wien: Ryanair Group will 78 Strecken bedienen

Die Ryanair Group wird im Sommer 2021 insgesamt 320 Flüge auf 79 Strecken ab Österreich anbieten. Die überwiegende Mehrheit wird ab Wien-Schwechat angeboten. Der Konzern legt auch zehn neue Destinationen auf, die im Vorjahr noch nicht im Angebot waren. Dabei handelt es sich um Banja Luka, Dubrovnik, Lappeenranta, Mahon (Menorca), Nis, Perugia, Pula, Rimini, Suceava und Zaragoza. Die meisten der genannten Ziele waren von der mittlerweile nicht mehr als Fluggesellschaft existierenden Laudamotion für den Sommer 2020 geplant. Aufgrund der Corona-Pandemie kam es jedoch nicht zur Aufnahme. Zunächst wurden die Flüge von Laudamotion in Wetlease-Verbindungen für Ryanair verwandet, ehe später auch AOC und Betriebsbewilligung zurückgestellt wurden. Nachfolger ist Lauda Europe mit Sitz in Pieta (Malta). Der Schwerpunkt des Sommerflugplans liegt auf Spanien und Griechenland. Es werden unter anderem die Ziele Alicante, Barcelona, Mallorca, Ibiza sowie beispielsweise Santorini, Mykonos, Korfu, Chania und Rhodos angeboten. Neu ist auch, dass in der italienischen Hauptstadt beide Flughäfen, also Ciampino und Fiumicino angeflogen werden. Die Durchführung der Flüge ab Wien-Schwechat erfolgt durch Lauda Europe mit Airbus A320 sowie die polnische Konzernschwester Buzz mit Boeing 737-800. Beide Ryanair-Töchter unterhalten am größten Airport Österreichs eine Basis. Flüge, die von anderen Stützpunkten aus („nach Wien herein“) durchgeführt werden, können auch von Malta Air und Ryanair DAC operativ ausgeführt werden. Während dem Buchungsvorgang wird im Regelfall darauf hingewiesen welches Konzernmitglied der Operating Carrier ist. Mit wenigen Ausnahmen fliegt man im gesamten Streckennetz der Firmengruppe immer unter dem FR-Code der irischen Ryanair DAC. „Da die Impfprogramme in den kommenden Monaten fortgesetzt

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Easyjet glaubt an starken Sommer

Der britische Billigflieger rüstet sich nach einem tiefroten Winterhalbjahr für eine Lockerung der Reisebeschränkungen im Sommer.  Unternehmenschef Johan Lundgren erwartet, das Flugangebot ab Juni wieder stärker hochfahren zu können, wie Easyjet am Donnerstag in Luton bei London mitteilte. Derzeit hole man Piloten und Flugbegleiter aus der Kurzarbeit zurück, um auf eine stärkere Nachfrage nach Flugtickets reagieren zu können.  Im laufenden Geschäftsquartal bis Ende Juni bleibt der Großteil der Easyjet -Maschinen jedoch am Boden: Das Flugangebot werde wohl nur 15 Prozent des Niveaus aus dem entsprechenden Quartal des Vor-Corona-Jahrs 2019 erreichen. Für das laufende Geschäftsjahr bis Ende September traut sich das Management weiterhin keine Finanzprognose zu. Die kurzfristigen Unsicherheiten seien zu groß, hieß es zur Begründung. So dürfte eine späte Veränderung der Reisebeschränkungen kurzfristige Änderungen bei Ticketnachfrage und Flugangebot nach sich ziehen. Dies werde sich auch auf die Auslastung der Flugzeuge auswirken. Im ersten Geschäftshalbjahr bis Ende März flog der Low-Coster wegen der anhaltenden Reisebeschränkungen wie erwartet noch tiefer in die roten Zahlen. Mit 549 Millionen britischen Pfund lag der Nettoverlust fast 70 Prozent höher als ein Jahr zuvor, als die Corona-Pandemie den Flugverkehr erst im März fast zum Stillstand gebracht hatte. Diesmal beförderte die Airline nur rund vier Millionen Passagiere, gerade einmal ein Zehntel so viele wie ein Jahr zuvor. Der Umsatz brach ähnlich stark auf 240 Millionen Pfund ein.

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Jetblue kündigt auch New York JFK-London Gatwick an

Ursprünglich wurde nur kommuniziert, dass Jetblue nach London-Heathrow fliegen wird. Firmenchef Robin Hayes hat nun die Katze aus dem Sack gelassen: Auch Gatwick wird mit New York JFK verbunden. Damit wird der Billigflieger die beiden größten Airports des Vereinigten Königreichs mit Airbus A321LR anfliegen. Der erste Langstreckenflug in der Firmengeschichte ist für den 11. August 2021 angekündigt. Die ab Boston geplante London-Strecke soll erst im Sommer 2022 eröffnet werden. Ursprünglich wollte Jetblue diese bereits im Herbst 201 aufnehmen. Der Carrier begründete die Entscheidung nicht näher. Während die Heathrow-Flüge bereits am 11. August 2021 aufgenommen werden, wurde der Starttermin für Gatwick auf den 29. September 2021 festgelegt. Tickets sind bereits im Verkauf und können für einen langen Zeitraum im Voraus gebucht werden. Jetblue ist jedenfalls davon überzeugt, dass die Dual-Strategie in London der richtige Weg sein soll.

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