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Etihad Airways verstärkt Flotte mit 28 neuen Boeing-Großraumflugzeugen

Die staatliche Fluggesellschaft der Vereinigten Arabischen Emirate, Etihad Airways, setzt ihren Flottenausbau fort und hat eine Bestellung von 28 Großraumflugzeugen des Herstellers Boeing bestätigt. Dieser Schritt ist Teil einer langfristigen Strategie, mit dem Ziel, die Flotte bis zum Jahr 2030 zu verdoppeln. Bereits seit 2023 hat Etihad ihre Flugzeuganzahl kontinuierlich erhöht, um den wachsenden Anforderungen ihres Streckennetzes und Betriebs gerecht zu werden. Die getroffene Vereinbarung umfaßt eine Mischung aus Boeing 787 Dreamlinern und der neuen Boeing 777X, die mit Triebwerken von GE ausgestattet und durch ein entsprechendes Servicepaket unterstützt werden. Die Auslieferung dieser Flugzeuge soll ab dem Jahr 2028 erfolgen und die bestehenden Wachstumspläne von Etihad in Bezug auf Konnektivität, betriebliche Effizienz und das Reiseerlebnis für die Kunden weiter untermauern. Antonoaldo Neves, der Vorstandsvorsitzende von Etihad Airways, betonte, daß diese Bestellung den sorgfältigen Ansatz der Fluggesellschaft widerspiegele, ihre Flotte im Einklang mit der Nachfrage und den langfristigen Netzwerkplänen zu steuern. Die fortlaufende Erweiterung der Flotte seit 2023 stelle sicher, daß Etihad auch zukünftigen Anforderungen gerecht werden könne. Etihad arbeitet derzeit an einem detaillierten Plan, der die Strategie des Unternehmens bis 2035 festlegen wird, wobei die zusätzlichen Boeing-Flugzeuge eine wichtige Rolle in dieser Roadmap spielen sollen. Neves hob zudem hervor, daß das kontinuierliche Wachstum von Etihad die fortlaufenden Investitionen Abu Dhabis in die Luftfahrt als Schlüsselfaktor für Konnektivität, Tourismus und Handel widerspiegele und breitere wirtschaftliche Chancen in den VAE und darüber hinaus unterstütze.

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Maltas Tourismus übertrifft Vorkrisen-Niveau deutlich

Maltas Reise- und Tourismussektor erlebt einen Aufschwung und wird laut einer aktuellen Studie des World Travel & Tourism Council (WTTC) im laufenden Jahr voraussichtlich 3,6 Milliarden Euro zur nationalen Wirtschaft beitragen. Damit übertrifft der Sektor das Niveau vor der Corona-Pandemie und entwickelt sich rasant zu einem der wichtigsten Wirtschaftszweige des Landes. Die Studie zeigt, daß fast 90 Prozent der touristischen Ausgaben auf internationale Besucher entfallen, was Maltas Position als beliebtes europäisches Reiseziel unterstreicht. Für das Jahr 2025 wird erwartet, daß der Sektor 63.700 Arbeitsplätze schaffen wird, und diese Zahl soll bis 2035 auf 82.500 ansteigen. Derzeit trägt der Reise- und Tourismussektor bereits 16,5 Prozent zu den Staatseinnahmen Maltas bei und spielt somit eine entscheidende Rolle für die Beschäftigungslage des Inselstaates. Diese Entwicklung unterstreicht die Widerstandsfähigkeit und Attraktivität Maltas als Tourismusdestination. Trotz globaler Herausforderungen erweist sich die Mittelmeerinsel als starker Anziehungspunkt für Reisende. Investitionen in die Infrastruktur und das Gastgewerbe tragen maßgeblich zu diesem Wachstum bei. Experten sehen in der Fokussierung auf qualitativ hochwertige Angebote und die Bewahrung des kulturellen Erbes weitere Wachstumspotenziale für die Zukunft.

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Singapore Airlines Gruppe erzielt Rekordgewinn dank Fusion

Die Singapore Airlines Gruppe hat für das Geschäftsjahr 2024/25 einen Rekordnettogewinn von 2,78 Milliarden Singapur-Dollar (umgerechnet etwa 1,93 Milliarden Euro) vermeldet. Dieser Anstieg wurde maßgeblich durch einen einmaligen, nicht zahlungswirksamen Gewinn von 1,1 Milliarden Singapur-Dollar aus der im November 2024 abgeschlossenen Fusion von Air India und Vistara begünstigt, an der Singapore Airlines nun einen Anteil von 25,1 Prozent hält. Ohne diesen Sondereffekt lag der operative Gewinn bei 1,7 Milliarden Singapur-Dollar. Die Fluggesellschaften der Gruppe, Singapore Airlines und Scoot, beförderten mit insgesamt 39,4 Millionen Passagieren eine Rekordzahl, was einem Zuwachs von 8,1 Prozent entspricht. Der Umsatz der Gruppe stieg um 2,8 Prozent auf 19,54 Milliarden Singapur-Dollar, getragen von einer robusten Nachfrage sowohl im Passagier- als auch im Frachtgeschäft. Allerdings sank der operative Gewinn im Vergleich zum Vorjahr um 37,3 Prozent, was auf niedrigere Erträge infolge des verstärkten Wettbewerbs zurückzuführen ist, obwohl die Passagiernachfrage hoch blieb. Trotz des Rückgangs des operativen Gewinns konnte der Nettogewinn dank des einmaligen Buchgewinns aus der Air-India-Vistara-Fusion um 3,9 Prozent gesteigert werden. Die Gruppe sieht sich dank ihrer soliden wirtschaftlichen Basis und langfristiger strategischer Investitionen gut gerüstet, um die globalen wirtschaftlichen und geopolitischen Unsicherheiten zu meistern. Die Fluggesellschaft plant zudem, eine Schlußdividende von 30 Cent pro Aktie auszuzahlen, was einer Gesamtdividende von 40 Cent für das Geschäftsjahr entspricht.

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Icelandair erweitert Streckennetz um Edinburgh und Malaga

Die isländische Fluggesellschaft Icelandair baut ihr europäisches Streckennetz weiter aus und nimmt ab September 2025 die schottische Hauptstadt Edinburgh als neues Flugziel auf. Dies geschieht 80 Jahre nachdem die Airline erstmals Flüge nach Schottland aufnahm. Neben Glasgow wird Edinburgh somit die zweite schottische Destination im Angebot von Icelandair. Vom 12. September 2025 bis zum 12. April 2026 wird Icelandair wöchentlich drei bis vier Flüge nach Edinburgh anbieten. Die Strecke wird mit einer Boeing 737-MAX8 bedient, die Flugzeit beträgt etwa zweieinhalb Stunden. Dank optimierter Flugzeiten sollen Passagiere bequeme Anschlüsse an das globale Streckennetz von Icelandair erreichen können. Neben Edinburgh erweitert Icelandair ihr Angebot für die Wintermonate auch um Malaga in Spanien. Die Flüge nach Malaga starten im September und Oktober zweimal wöchentlich und danach einmal wöchentlich bis zum 7. Januar. Ab Mitte April bis Ende Mai 2026 wird die Strecke wieder zweimal pro Woche bedient. Der Präsident und CEO von Icelandair, Bogi Nils Bogason, äußerte sich erfreut über die Aufnahme von Edinburgh in das Streckennetz, insbesondere im Jubiläumsjahr der Schottland-Flüge. Er betonte, daß dies sowohl Reisenden in Edinburgh und Umgebung die Möglichkeit biete, Island und andere Ziele im Netzwerk zu besuchen, als auch den Zugang zur schottischen Hauptstadt erleichtere. Das Streckennetz von Icelandair umfaßt nun über 60 Ziele, und Passagiere können das Stopover-Programm in Island nutzen, um ihre Reise optimal zu gestalten.

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Aena-Flughäfen verzeichnen deutliches Passagierwachstum im April 2025

Die Flughäfen der Aena-Gruppe, darunter 46 spanische Airports, London Luton und 17 brasilianische Flughäfen, haben im April 2025 insgesamt 32,3 Millionen Passagiere abgefertigt. Dies entspricht einem Zuwachs von 6,2 Prozent im Vergleich zum April 2024. Ein Faktor für dieses Wachstum war der Umstand, daß Ostern in diesem Jahr in den April fiel, während es 2024 im März gelegen hatte. Allein die spanischen Flughäfen der Gruppe verzeichneten 27,3 Millionen Passagiere, ein Plus von 6,3 Prozent. An 22 spanischen Flughäfen, darunter Madrid-Barajas, Barcelona-El Prat und Málaga, wurden im April neue Passagierrekorde für diesen Monat aufgestellt. Madrid-Barajas war mit 5,6 Millionen Passagieren und einem Zuwachs von 3,8 Prozent der stärkste Flughafen. Im Frachtverkehr führte ebenfalls Madrid-Barajas mit 65.608 Tonnen und einem Anstieg von 10,7 Prozent. Auch die brasilianischen Flughäfen der Aena-Gruppe trugen mit 3,56 Millionen Passagieren (+5,7 Prozent) zum Wachstum bei. London Luton meldete 1,5 Millionen Passagiere, was einem Plus von sechs Prozent entspricht. Insgesamt verzeichnete die Aena-Gruppe im April auch Zuwächse bei den Flugbewegungen (+0,9 Prozent auf 274.866) und beim Frachtaufkommen (+6,8 Prozent auf 119.766 Tonnen). Betrachtet man den Zeitraum von Januar bis April 2025, so stieg die Zahl der Passagiere an den spanischen Aena-Flughäfen um 5,2 Prozent auf 90,9 Millionen, die Flugbewegungen um fünf Prozent auf 782.712 und das Frachtaufkommen um 5,6 Prozent auf 416.321 Tonnen. Die Aena-Gruppe setzt somit ihr solides Wachstum in ihrem globalen Netzwerk fort, getragen von saisonalem Reiseverkehr und einer Expansion im Frachtgeschäft, insbesondere in Spanien und Brasilien.

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Pilotengewerkschaft bekräftigt Forderungen angesichts Herausforderungen in der Lufthansa Group

Auf ihrer heutigen Mitgliederversammlung hat die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit (VC) zentrale berufs- und gewerkschaftspolitische Themen erörtert und ihre Positionen bekräftigt. Im Mittelpunkt der Diskussionen standen die wachsenden Herausforderungen innerhalb der Lufthansa Group sowie die Verteidigung grundlegender gewerkschaftlicher Rechte, insbesondere der Koalitionsfreiheit und des Rechts auf Mitbestimmung. Der Präsident der Gewerkschaft, Dr. Andreas Pinheiro, wies in seiner Rede auf das erhebliche Konfliktpotential und die gewerkschaftlichen Herausforderungen hin, denen sich die Pilotinnen und Piloten, insbesondere im Kontext der Lufthansa Group, gegenübersähen. Er rief die Mitglieder angesichts der aktuellen Entwicklungen zur Geschlossenheit und Solidarität auf, um dem zunehmenden Druck auf Arbeitsbedingungen und Mitbestimmungsrechte wirksam begegnen zu können. Besonders deutlich positionierte sich die Vereinigung Cockpit gegen jede Einschränkung der Koalitionsfreiheit, die sie als untrennbar mit dem Recht auf Mitbestimmung bei der Gestaltung von Arbeitsbedingungen ansieht. Dr. Pinheiro betonte, daß eine tragfähige, faire und langfristig erfolgreiche Unternehmensführung nur gelingen könne, wenn die Arbeitnehmerseite aktiv in die Entscheidungsprozesse eingebunden sei. Die Gewerkschaft hob die hohe Verantwortung der Piloten für die Sicherheit und Stabilität im Luftverkehr hervor und forderte von den deutschen Flugbetrieben eine langfristig orientierte und verantwortungsvolle Unternehmensführung, die die Belange der Beschäftigten respektiere. Die Mitgliederversammlung endete mit einem Signal der Einheit und der Entschlossenheit, sich weiterhin für die Rechte der Piloten und eine zukunftsfähige, sichere Luftfahrt in Deutschland einzusetzen.

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Ballonfahrerdorf Hofkirchen wird zum Austragungsort der Staats- und Landesmeisterschaft

Das malerische Hofkirchen bei Hartberg in der Oststeiermark, bekannt als „Ballonfahrerdorf“, wird im Jahr 2025 zum Schauplatz der Österreichischen Staatsmeisterschaft und der steirischen Landesmeisterschaft im Heißluftballonfahren. Vom 28. Mai bis zum 1. Juni werden täglich etwa 30 Ballonteams jeweils gegen 6.30 Uhr und 17.30 Uhr vom Startplatz beim Ballonhotel aufsteigen und den Himmel in ein farbenfrohes Spektakel verwandeln. Besucher dürfen sich besonders auf Samstag, den 31. Mai, freuen. Bei der „Nacht der Ballone“, die um 17 Uhr beginnt, wird es nicht nur einen beeindruckenden Massenstart der Ballone geben, sondern auch eine Fallschirmspringerstaffel, Modellflugvorführungen und eine stimmungsvolle Ballondisco. Hofkirchen hat sich durch seine günstige Thermik und die engagierte Ballonsportgemeinschaft einen Namen in der Szene gemacht. Die Veranstaltung verspricht somit spannende Wettbewerbe und ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm für Jung und Alt. Die Kombination aus Staats- und Landesmeisterschaft zieht nicht nur nationale, sondern möglicherweise auch internationale Ballonfahrer an. Zuschauer haben die Gelegenheit, die bunten Giganten der Lüfte hautnah zu erleben und die sportlichen Leistungen der Piloten zu verfolgen. Die „Nacht der Ballone“ stellt dabei einen zusätzlichen Höhepunkt dar, der die Faszination des Ballonfahrens in besonderer Atmosphäre präsentiert.

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Flughafen Köln/Bonn verbucht deutlichen Gewinn im Geschäftsjahr 2024

Der Flughafen Köln/Bonn hat das Geschäftsjahr 2024 mit einem erfreulichen wirtschaftlichen Ergebnis abgeschlossen und zum dritten Mal in Folge einen deutlichen Gewinn erzielt. Mit einem Überschuß von 12,7 Millionen Euro setzte der Airport seinen Erfolgskurs fort und übertraf das Ergebnis des Vorjahres (5,3 Millionen Euro Gewinn) um knapp 7,5 Millionen Euro. Diese positive Entwicklung wurde durch eine Zunahme des Passagierverkehrs auf über 10 Millionen Fluggäste – erstmals seit 2019 – und ein stabiles Frachtgeschäft gestützt. Der Umsatz des Flughafens stieg im Jahr 2024 um mehr als 20 Millionen Euro auf 363,8 Millionen Euro (2023: 342,1 Millionen Euro), während das operative Ergebnis EBITDA um 7,5 Millionen Euro auf 66,9 Millionen Euro (2023: 59,4 Millionen Euro) zulegte. Flughafenchef Thilo Schmid hob die Leistung des Teams hervor und betonte die Stärke des Geschäftsmodells, das auf Passagierverkehr, Fracht und Standortentwicklung basiert. Geschäftsführer Cenk Özöztürk kündigte an, die guten Zahlen vor allem für Investitionen in den Passagierkomfort und die Optimierung von Prozessen zu nutzen. Im Passagierverkehr profitierte der Flughafen von einer anhaltend hohen Nachfrage nach Flugreisen, insbesondere zu touristischen Zielen und zu Besuchen von Familie und Freunden im Ausland. Während der innerdeutsche Verkehr noch nicht das Niveau vor der Pandemie erreicht hat, blickt der Flughafen optimistisch in die Zukunft und erwartet für 2025 aufgrund der starken touristischen Nachfrage ein weiteres Wachstum auf 10,6 Millionen Passagiere. Im Frachtgeschäft behauptete Köln/Bonn seine Position als einer der führenden Standorte in Europa mit einem stabilen Umschlagvolumen von 845.000 Tonnen. Der Flughafen investiert im Rahmen des Programms „Next Chapter“ über

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Gewerkschaft warnt vor Sparmaßnahmen bei Eisenbahnern

Die Gewerkschaft Vida bekräftigt, im Zuge der bevorstehenden Budgetkonsolidierung genau darauf zu achten, daß die Beschäftigten der Eisenbahn nicht unter Sparmaßnahmen leiden. Gerhard Tauchner, Vorsitzender des Fachbereichs Eisenbahn in der Gewerkschaft Vida, warnte vor Zuständen, wie sie in Deutschland im Bahnsektor zu beobachten seien. Neben einer soliden Finanzierung des Ausbaus und der Instandhaltung der Bahninfrastruktur gehe es vor allem um die Situation der Arbeitnehmer, denn kein Zug könne ohne Personal fahren. Tauchner unterstützte die Ankündigung der Bundesregierung und der ÖBB, daß bei den Beschäftigten keinesfalls gespart werden dürfe. Er betonte, daß die Eisenbahn eine innovative Zukunftsbranche sei, die auch in anderen Wirtschaftsbereichen wie der Industrie Wertschöpfung und Beschäftigung generiere. Dies dürfe trotz budgetärer Zwänge nicht gefährdet werden. Tauchner wies darauf hin, daß allein die ÖBB jährlich 4.000 bis 5.000 neue Mitarbeiter suche, um die anstehende Pensionierungswelle und die laufende Fluktuation zu bewältigen. Die hohe Anzahl von 4,5 Millionen Überstunden und 400.000 nicht konsumierten Resturlaubstagen zeige deutlich, daß dringend mehr qualifiziertes Personal eingestellt und ausgebildet werden müsse, um die notwendige Leistung in allen Bereichen aufrechtzuerhalten. Investitionen in gute und zukunftsfähige Arbeitsplätze im Eisenbahnsektor seien unerläßlich, um den Fahrgästen einen stabilen Betrieb mit attraktiven Angeboten zu bieten und Anreize für mehr Güterverkehr auf der Schiene zu schaffen. Eine Verlagerung von Angeboten von der Schiene auf die Straße sei der falsche Weg, so Tauchner abschließend.

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Air Baltic vermeldet Passagierrekord im ersten Quartal, Verluste sinken

Die lettische Fluggesellschaft Air Baltic hat im ersten Quartal 2025 trotz eines anhaltend schwierigen Marktumfelds mit 1,3 Millionen Passagieren und 13.600 Flügen Rekordwerte erzielt. Dies gab die Airline im Rahmen einer Investorenkonferenz bekannt. Das erweiterte Streckennetz umfaßte 95 Routen, eine Steigerung von 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Die durchschnittliche Auslastung blieb mit 75,9 Prozent stabil. Obwohl Air Baltic einen Nettoverlust von 29,3 Millionen Euro verzeichnete, konnte dieser im Vergleich zum ersten Quartal 2024 (40,6 Millionen Euro Verlust) deutlich reduziert werden. Der Umsatz stieg leicht auf 132,7 Millionen Euro. Belastend wirkten sich jedoch höhere Finanzierungsaufwendungen, gestiegene Kosten für CO2-Emissionen und ein Anstieg der Betriebsausgaben aus. Interims-CEO Pauls Cālītis betonte, daß das erste Quartal saisonbedingt die schwächste Periode für Fluggesellschaften sei und die Ergebnisse ein anhaltendes Umsatzwachstum sowie einen stabilen operativen Betrieb widerspiegelten. Im Rahmen ihrer langfristigen Wachstumsstrategie hat Air Baltic bisher 50 Flugzeuge ihrer geplanten Flotte von 100 Maschinen erhalten. Die Fluggesellschaft plant, Riga als Luftverkehrsdrehkreuz weiter zu stärken und bereitet sich auf zukünftige Chancen vor, einschließlich eines möglichen Börsengangs. Air Baltic bedient rund 130 Strecken ab Riga, Tallinn, Vilnius, Tampere und saisonal auch Gran Canaria und bietet Anschluß an zahlreiche Ziele in Europa, dem Nahen Osten, Nordafrika und der Kaukasusregion.

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