Food-Insider

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Veröffentlichung des Weißwein Guide Austria 2026: Bewertungen und Auszeichnungen für den österreichischen Weinbau

Der neue Weißwein Guide Austria 2026 ist im Medianet Verlag erschienen und bietet auf 308 Seiten eine Übersicht über die aktuelle Struktur und Qualität des österreichischen Weißweinsektors. Unter der Leitung des Weinakademikers Johannes Fiala und des Sommeliers Adi Schmid bewertete ein Fachgremium über 500 Weine, darunter klassische Weißweine, Rosé-, Orange- und Schaumweine sowie alkoholfreie Alternativen von heimischen Weingütern. Das Handbuch dient als Orientierungshilfe für die Gastronomie und den Fachhandel, spiegelt jedoch auch die Herausforderungen wider, vor denen die Winzer angesichts wechselhafter Witterungsbedingungen und veränderter Konsumgewohnheiten stehen. Bei den Einzelbewertungen setzte sich ein Riesling aus der Wachau durch. Der Wachau DAC Riesling Smaragd Ried Steinporz 2025 vom Weingut Franz Hirtzberger in Spitz erhielt mit 98,8 von 100 Punkten die höchste Bewertung der aktuellen Ausgabe. Knapp dahinter folgten zwei steirische Produkte: der Sauvignon Blanc Ried Grubthal 2023 vom Weingut Muster.Gamlitz mit 98,7 Punkten sowie der Chardonnay Ried Hiritsch Hube 2024 von Bernd Stelzl aus Leutschach mit 98,6 Punkten. Diese Ergebnisse unterstreichen die anhaltende Dominanz etablierter Weinbauregionen wie der Wachau und der Südsteiermark im Premiumsegment des österreichischen Marktes. Als „Weißweingut des Jahres“ wurde das Weingut Kodolitsch aus der Südsteiermark ausgezeichnet, das vier Weine in den Top 50 positionieren konnte. Auf den weiteren Plätzen folgten das Weingut Franz Hirtzberger und das Weingut Schloss Gobelsburg aus dem Kamptal. Im Bereich der Schaumweine verteidigte das Weingut Zuschmann-Schöfmann aus dem Weinviertel seinen Titel als „Schaumweingut des Jahres“ mit vier Produkten unter den besten zehn Bewertungen, gefolgt von den Kamptaler Betrieben Schloss Gobelsburg und Steininger. Neben den klassischen

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Wiener Kleinod-Gruppe übernimmt Gastronomiefläche beim Film Festival

Die Wiener Gastronomiegruppe Kleinod engagiert sich im Sommer 2026 erstmals im Rahmen des Film Festivals auf dem Wiener Rathausplatz. Vom 4. Juli bis zum 6. September 2026 betreibt das Unternehmen im angrenzenden Rathauspark eine temporäre, zweistöckige Gastronomiefläche unter dem Namen „Prunkstück Sonnendeck“. Das rund 400 Quadratmeter große Areal ist für bis zu 250 Gäste ausgelegt und basiert architektonisch auf sechs modularen Containereinheiten aus dunklem Holz. Durch diese bauliche Struktur versucht der Betreiber, das Designkonzept seines stationären Barbetriebs in der Wiener Innenstadt auf eine Freifläche im öffentlichen Raum zu übertragen und so am konsumstarken Festivalgeschäft zu partizipieren. Die wirtschaftliche Umsetzung des Projekts erfolgt in enger Kooperation mit dem internationalen Spirituosen- und Weinkonzern Pernod Ricard. Die österreichische Tochtergesellschaft des Konzerns nutzt das temporäre Lokal als primäre Marketingplattform, um die im Jahr 2024 im heimischen Markt eingeführte französische Weinmarke Château Sainte Marguerite zu positionieren. Neben dem Weinsortiment liegt der Fokus des Angebots auf einer standardisierten Cocktailkarte sowie einer offenen Showküche, die auf kleine, hochpreisige Speisen wie Beef Tatar oder Wagyu-Brioche spezialisiert ist. Mit wöchentlichen Tagesveranstaltungen unter dem Titel „Daytime Society“ am Wochenende versucht das Gastronomie-Konsortium, zusätzliche Umsatzströme abseits des klassischen Abendprogramms des Film Festivals zu generieren. Branchenbeobachter und Stadtökonomen betrachten die fortschreitende Kommerzialisierung des Rathausplatzes und des umliegenden Parks mit gemischten Gefühlen. Das Film Festival, das jährlich erhebliche Besucherströme anzieht, wandelt sich zunehmend von einer primär kulturellen Kinoveranstaltung zu einer dicht gedrängten Event-Gastronomiemeile. Während die Einbindung etablierter Szenegastronomen wie der Kleinod-Gruppe das kulinarische Niveau anhebt, führt die Exklusivität solcher abgesperrten Loungebereiche zu einer

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Kombination aus Tradition und Eventkultur im historischen Rahmen: Der Sommernachtsball des Cirque Rouge im Wiener Palais Auersperg

Die traditionelle Wiener Ballkultur sieht sich zunehmend mit alternativen Veranstaltungsformaten konfrontiert, die klassische Elemente mit Elementen der modernen Eventindustrie verknüpfen. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist der Sommernachtsball der Veranstaltungsreihe Cirque Rouge, der am 4. Juli 2026 im barocken Palais Auersperg in Wien stattfand. Die Veranstaltung kombiniert ein mehrgängiges Abendessen mit einem spartenübergreifenden Kulturprogramm, das von historischer Tanzmusik über Burlesque-Darbietungen bis hin zu literarischen Lesungen reicht. Während Befürworter in solchen Konzepten eine zeitgemäße Weiterentwicklung und Belebung historischer Räumlichkeiten sehen, betonen kritische Stimmen aus den Reihen der traditionellen Kulturschaffenden die zunehmende Kommerzialisierung und die stilistische Abkehr vom klassischen Wiener Walzerball. Die Analyse des Events zeigt auf, wie historische Kulissen als Kulisse für moderne Inszenierungen genutzt werden und welche Anforderungen dies an Organisation, Gastronomie und das Publikum stellt. Der historische Veranstaltungsort und die konzeptionelle Struktur des Events Als Austragungsort diente das im achtzehnten Jahrhundert errichtete Palais Auersperg im achten Wiener Gemeindebezirk. Das Gebäude blickt auf eine lange Historie zurück und fungierte über Generationen hinweg als aristokratischer Wohnsitz sowie als Treffpunkt des gesellschaftlichen und musikalischen Lebens der Stadt. In der Gegenwart wird das Anwesen primär für kommerzielle Veranstaltungen, Konzerte und Bälle gemietet. Die Nutzung solcher geschichtsträchtigen Bauten für Events abseits des klassischen Hochkulturbetriebs ist ein fester Bestandteil der Wiener Veranstaltungswirtschaft geworden, da die Erhaltung des Denkmalschutzes erhebliche finanzielle Mittel erfordert, die durch Mieteinnahmen generiert werden müssen. Die Struktur des Sommernachtsballs sah eine zeitliche Dreiteilung vor. Der Einlass für Gäste, die das gastronomische Zusatzangebot gebucht hatten, begann um 18:00 Uhr. Für das allgemeine Publikum

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Dimensionen und logistische Abläufe des Kakaoprodukte-Verbrauchs im internationalen Luftverkehr

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates hat anlässlich des internationalen Tages der Schokolade am 7. Juli 2026 detaillierte Kennzahlen zu ihrem jährlichen Verbrauch von Kakaoprodukten im globalen Streckennetz vorgelegt. Nach Angaben des Unternehmens konsumieren Fluggäste pro Jahr mehr als 64 Millionen einzelne Stücke Premiumschokolade sowie rund 26 Millionen handgefertigte Schokoladendesserts. Um diesen Bedarf zu decken, werden jährlich etwa 750 Tonnen Fertigschokolade geladen, während weitere 260 Tonnen Schokoladenrohstoffe für die hauseigene Produktion von Süßspeisen verwendet werden. Diese Mengen verdeutlichen den logistischen und finanziellen Aufwand, den internationale Fluggesellschaften im Bereich des Bord-Caterings betreiben. Die Nachfrage nach Schokoladenprodukten im Flugverkehr stieg im Vorjahresvergleich um rund fünf Prozent, wobei ein Trend zu dunkleren Sorten mit höherem Kakaogehalt messbar ist. Diese Entwicklung fällt in eine Phase, in der die Beschaffung von Kakao auf dem Weltmarkt durch erhebliche Preisschwankungen und Lieferengpässe in den afrikanischen und südamerikanischen Anbaugebieten geprägt ist, was die Planbarkeit für Großabnehmer erschwert. Mengenbilanz und betriebliche Strukturen in der Bordverpflegung Die Verarbeitung der Rohstoffe und die Zubereitung der Speisen erfolgt in den zentralen Catering-Anlagen der Fluggesellschaft, wo eine Belegschaft von 250 spezialisierten Konditoren und Bäckern tätig ist. Dieses Team zeichnet für die Kreation von mehr als 120 verschiedenen Dessertvarianten verantwortlich. Die logistische Herausforderung besteht darin, die empfindlichen Produkte unter Einhaltung lückenloser Kühlketten termingerecht auf die Flugzeuge zu verteilen. Da die Produktion zentralisiert in Dubai stattfindet, müssen sowohl die Haltbarkeit der Zutaten als auch die spezifischen Lagerbedingungen an Bord der Langstreckenflugzeuge exakt kalkuliert werden. Die Steigerung des Verbrauchs um fünf Prozent verdeutlicht, dass Süßwaren ein

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Die ökonomische Entwicklung der Brauwirtschaft in San Diego

Die handwerkliche Brauwirtschaft im südkalifornischen San Diego County, die mit über 150 aktiven Brauereien und Produktionsstätten eine erhebliche Dichte aufweist, durchläuft eine Phase der wirtschaftlichen Konsolidierung. Während historische Betriebe wie die 1989 gegründete Karl Strauss Brewing Company oder Mission Brewing, deren Wurzeln bis in das Jahr 1913 zurückreichen, das Fundament für den regionalen Wirtschaftszweig legten, steht der Markt heute unter veränderten Vorbedingungen. Neben den traditionellen, hopfenbetonten Biersorten wie dem West Coast India Pale Ale (IPA) drängen vermehrt Nischensegmente in den Handel. Dazu gehören glutenfreie Produkte von Spezialanbietern wie der Duck Foot Brewing Company sowie Fermentationsalternativen, die unter anderem von White Labs oder Produzenten von Hard Kombucha wie JuneShine und Boochcraft vertrieben werden. Trotz der internationalen Bekanntheit von Marken wie Ballast Point und AleSmith betonen Wirtschaftsanalysten die strukturellen Herausforderungen des lokalen Marktes. Der Sektor ist durch steigende Rohstoffpreise für Hopfen und Malz, hohe Pachtgebühren in Ballungsräumen wie Downtown oder Little Italy sowie einen veränderten Alkoholkonsum unter jüngeren Verbrauchergruppen geprägt. Der Verkauf von Branchenpionieren an größere Konglomerate oder Finanzinvestoren – wie die wechselvolle Eigentümergeschichte von Ballast Point oder die Übernahme von Stone Brewing durch den japanischen Brauereikonzern Sapporo im Jahr 2022 – verdeutlicht den Druck auf unabhängige Betriebe. Um im Wettbewerb zu bestehen, weichen viele Unternehmen in industrielle Randgebiete wie Miramar aus, wo sich unter dem Spitznamen „Beeramar“ funktionale Produktionscluster gebildet haben. Die Verknüpfung der Brauereidichte mit der regionalen Tourismus- und Gastronomiebranche bildet einen wesentlichen Faktor der lokalen Wertschöpfung, birgt jedoch auch operationelle Risiken. Standorte an der Pazifikküste wie in Coronado oder

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Wien Tourismus veröffentlicht Restaurantführer in eigener App

Der Wien Tourismus hat sein digitales Angebot um einen Führer für die gehobene Gastronomie erweitert. In der städtischen App „ivie“ wurde der sogenannte „Fine Dining Guide“ freigeschaltet, der Einheimische und Reisende zu zwölf ausgewählten Gastronomiebetrieben in der österreichischen Bundeshauptstadt leitet. Der digitale Stadtrundgang führt unter anderem zu bekannten Betrieben wie dem Amador und dem Steirereck sowie zu Adressen wie Konstantin Filippou, Mraz & Sohn und Tian. Das Projekt ist Teil der aktuellen Marketingkampagne „Vienna Bites“ und soll die gastronomischen Angebote Wiens über digitale Kanäle international sichtbarer machen. Die App selbst verzeichnet seit ihrer Einführung im Jahr 2020 steigende Nutzungszahlen und überschritt im ersten Halbjahr des laufenden Jahres die Marke von zwei Millionen Downloads. Die Verknüpfung von digitaler Besucherlenkung und Spitzengastronomie berührt einen relevanten Wirtschaftszweig der österreichischen Metropole. Nach aktuellen Strukturdaten der Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ) prägen rund 8.000 Gastronomiebetriebe das Stadtbild, die zusammen etwa 50.400 Angestellte beschäftigen. Mit einer Bruttowertschöpfung von 1,8 Milliarden Euro erwirtschaftet die Wiener Gastronomie rund ein Drittel der gesamten nationalen Wertschöpfung in diesem Sektor. Die Stadt verfügt im kulinarischen Segment über eine hohe Dichte an international bewerteten Lokalen, darunter 168 vom Guide Gault-Millau ausgezeichnete Haubenlokale sowie 18 Restaurants, die zusammengerechnet 26 Sterne des Guide Michelin halten. Tourismusökonomen betrachten den Fokus auf die gehobene Gastronomie als gängiges Instrument im internationalen Standortwettbewerb, um zahlungskräftige Zielgruppen anzusprechen und die Wertschöpfung pro Gast zu steigern. Kulinarische Angebote haben sich im globalen Städtetourismus zu einem wesentlichen Faktor bei der Reiseentscheidung entwickelt. Kritische Branchenbeobachter weisen jedoch darauf hin, dass die einseitige Bewerbung von

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Veränderung im Großhandelssegment: Eurogast Österreich legt neuen Weinkatalog vor

Der Gastronomie-Großhändler Eurogast Österreich hat seinen Sortimentskatalog für den Bereich Wein und Schaumwein für die Periode 2026/27 veröffentlicht. Auf rund 120 Seiten listet das Unternehmen etwa 450 Produkte von mehr als 100 Erzeugern. Die Zusammenstellung des Sortitments, das neben österreichischen Herkunftsländern auch europäische Anbaugebiete und Übersee-Regionen umfasst, wurde laut Unternehmensangaben von neun Sommeliers und einem Weinakademiker begleitet. Neben alkoholischen Getränken enthält die Publikation zunehmend alkoholfreie Alternativen, was die veränderten Konsumgewohnheiten in der Gastronomie widerspiegelt. Der Schwerpunkt des Katalogs liegt mit über 50 Prozent der gelisteten Artikel auf dem Inlandmarkt, wobei Regionen von der Wachau bis zur Südsteiermark abgedeckt werden. Die Publikation ist als gedrucktes und digitales Nachschlagewerk konzipiert und enthält Informationen zu geschützten Herkunftsbezeichnungen (DAC-Systemen) sowie Empfehlungen zu Trinktemperaturen und zur Speisenbegleitung. Großhandelsunternehmen versuchen über solche fachspezifischen Zusatzangebote und persönliche Beratungsleistungen durch eigenes Personal, die Kundenbindung im gewerblichen Bereich zu festigen und sich gegen den reinen Online-Fachhandel zu behaupten. Branchenexperten und Marktbeobachter betrachten den Ausbau von spezialisierten Sortimenten im Lebensmittelgroßhandel als Reaktion auf den anhaltenden wirtschaftlichen Druck in der Gastronomie. Angesichts steigender Betriebskosten und einer stagnierenden Konsumstimmung sind Gastronomen gezwungen, ihre Warenbeschaffung zu optimieren und die Effizienz beim Einkauf über Komplettanbieter zu steigern. Kritische Stimmen weisen jedoch darauf hin, dass standardisierte Kataloge von Großhändlern zu einer gewissen Uniformität der Getränkekarten in der Gastronomie führen können, da viele Betriebe auf dieselben Logistikstrukturen und Kernsortimente zugreifen. Die wirtschaftliche Rentabilität dieses Segments hängt für den Großhandel maßgeblich von einer lückenlosen Lieferfähigkeit in der Hauptsaison sowie von der Akzeptanz der digitalen Bestellsysteme ab. Da

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Auszeichnung für die Flughafen-Infrastruktur: Wiener Passagierlounge erhält Branchenpreis

Die von der Flughafen Wien AG betriebene „Vienna Lounge“ ist zum dritten Mal in Folge mit dem sogenannten „Priority Pass Excellence Award“ in der Kategorie für die europäische Region ausgezeichnet worden. Die Vergabe des Preises basiert auf den Auswertungen der Betreibergesellschaft Collinson International, die ein weltweites Netzwerk von rund 1.900 Flughafenlounges verwaltet und hierfür Kundenbewertungen von Passagieren heranzieht. Nach Angaben des Wiener Flughafenmanagements besuchten im vergangenen Kalenderjahr 2025 zusammengerechnet mehr als eine Million Fluggäste die zentralen Wartebereiche des Standorts, zu denen neben der prämierten Einrichtung auch die „SKY Lounge“ gehört. Die im Terminalbereich angesiedelte Räumlichkeit erstreckt sich über eine Grundfläche von rund 2.500 Quadratmetern und verfügt über Arbeitsbereiche, Sanitäreinrichtungen sowie Konferenzzonen mit Blick auf das Vorfeld des Flughafens. Das gastronomische Angebot wird seit dem Jahr 2021 im Rahmen eines Dienstleistungsvertrags von der österreichischen DoN-Gruppe bewirtschaftet. Zur visuellen Gestaltung kooperiert die Flughafengesellschaft zudem mit dem Wiener Leopold Museum, das Reproduktionen von Werken der Wiener Moderne für die Ausstellungsflächen zur Verfügung stellt. Diese Maßnahmen dienen dazu, Transit- und Premiumreisenden während der Wartezeiten bis zum Aufruf ihres Fluges ein regional geprägtes Umfeld zu bieten. Luftfahrtanalysten betrachten Investitionen in die Bodeninfrastruktur als wesentlichen Faktor im Wettbewerb europäischer Drehkreuze um margenstarke Passagiersegmente. Da sich die Flugangebote und Tarife der Fluggesellschaften auf den Hauptrouten zunehmend angleichen, versuchen Flughafenbetreiber, über exklusive Aufenthaltsbereiche zusätzliche Einnahmen durch Lounge-Zutritte und Kooperationen mit Kreditkartenanbietern oder Vielfliegerprogrammen zu generieren. Kritische Marktbeobachter geben jedoch zu bedenken, dass die Aufrechterhaltung solcher Großflächen angesichts steigender Reinigungs-, Energie- und Personalkosten das operative Ergebnis der Non-Aviation-Sparte belasten

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Wien Tourismus: Digitale Abstimmung über Wiener Gerichte parallel zur Fußball-Weltmeisterschaft

Der Wien Tourismus hat am 28. Juni 2026 eine neue digitale Marketingaktion unter der Bezeichnung „Kulinarik WM“ gestartet. Die öffentlich-rechtliche Destinationsmarketingagentur nutzt dabei die zeitliche Parallelität zur laufenden Fußball-Weltmeisterschaft der Herren, um über das soziale Netzwerk Instagram eine Abstimmung zu inszenieren. Insgesamt 32 Gerichte der lokalen Gastronomie, darunter Klassiker wie das Wiener Schnitzel, der Tafelspitz und die Sachertorte, aber auch Imbissgerichte wie die Leberkässemmel, treten in einem K.-o.-System gegeneinander an. Die Aktion ist eingebunden in das aktuelle touristische Themenjahr „Vienna Bites“, mit dem die Stadt Wien ihre Gastronomieszene international bewerben möchte. Das Format orientiert sich an der zeitlichen Abfolge des sportlichen Großereignisses. Nach dem Start der ersten Runde folgen im Juli das Achtel-, Viertel- und Halbfinale, bevor am 19. Juli 2026 das Finale stattfindet und am Folgetag das gewinnerische Gericht verkündet wird. Der Tourismusverband unter der Leitung von Geschäftsführer Norbert Kettner bezweckt mit der interaktiven Kampagne eine Erhöhung der digitalen Interaktionsrate und der Reichweite auf den konzerneigenen Kanälen. Gleichzeitig sollen angeschlossene Gastronomiebetriebe und landwirtschaftliche Produzenten im Wiener Raum durch die Verknüpfung mit Videomaterial und Hintergrundgeschichten zusätzliche mediale Aufmerksamkeit erhalten. Branchenbeobachter und Marketingfachleute betrachten solche sogenannten Trittbrett-Kampagnen (Ambush-Marketing) im Umfeld von sportlichen Großereignissen als gängiges, aber auch risikobehaftetes Instrument im Städtetourismus. Da der WienTourismus kein offizieller Sponsor der Fußball-Weltmeisterschaft ist, muss die Kommunikation rechtlich präzise austariert sein, um Markenrechtsverletzungen mit dem Weltfußballverband FIFA zu vermeiden. Zudem weisen Tourismusanalysten darauf hin, dass rein digitale Abstimmungen auf Social-Media-Kanälen zwar kurzfristig die Klickzahlen erhöhen, der tatsächliche ökonomische Nutzeffekt und die Generierung von realen Hotelübernachtungen

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Air France verändert Menüstruktur in Pariser Langstrecken-Lounges

Die Fluggesellschaft Air France verändert das kulinarische Angebot in ihren Lounges für den Langstreckenverkehr am Flughafen Paris-Charles de Gaulle. In den Wartebereichen des Terminals 2E (Hallen K, L und M) wird das Mittags- und Abendprogramm durch eine Auswahl von Gerichten angepasst, die auf Entwürfen des französischen Kochs Yves Camdeborde basieren. Das neue Menü umfasst Fleisch-, Fisch- und vegetarische Optionen, darunter Freilandhähnchen mit Ratatouille, einen Selleriekuchen mit verschiedenen Fischsorten sowie eine Spinatlasagne. Das Dessertangebot wird zeitgleich durch ein Schokoladen-Haselnuss-Törtchen des Konditoreiunternehmens Lenôtre ergänzt. Die operative Umsetzung und regelmäßige saisonale Anpassung der Speisekarten erfolgt in Kooperation mit dem Dienstleistungs- und Cateringkonzern Sodexo Live!, der weltweit für die Bewirtschaftung zahlreicher Flughafen-Lounges verantwortlich ist. Camdeborde, der in der Fachwelt als Mitbegründer des „Bistronomie“-Konzepts gilt, orientiert sich bei der Konzeption an Elementen der klassischen französischen Bistroküche, die für den zeitlich getakteten Ablauf an internationalen Verkehrsknotenpunkten modifiziert werden müssen. Das Angebot richtet sich an Passagiere der Business Class sowie an Statuskunden der Airline, die vor dem Abflug Zugang zu den entsprechenden Räumlichkeiten haben. Die Umgestaltung des kulinarischen Programms reiht sich ein in die laufenden Serviceanpassungen europäischer Netzwerk-Fluggesellschaften, die versuchen, sich über das Bodendesign und die Gastronomie von Billigfliegern abzugrenzen. Kritiker merken in diesem Kontext an, dass solche Anpassungen in den exklusiven Wartebereichen oft als Marketinginstrument genutzt werden, um von Einsparungen in anderen Servicebereichen oder steigenden Ticketpreisen abzulenken. Zudem führt die Einbindung externer Starköche in standardisierte Großküchenprozesse von Dienstleistern wie Sodexo in der Praxis nicht selten zu Abweichungen zwischen dem handwerklichen Anspruch und der schlussendlichen Qualität bei

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