Food-Insider

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Eventreihe im Gastronomiebereich: McDonald’s Österreich startet Musik-Veranstaltungen in Filialen

Die Fast-Food-Kette McDonald’s Österreich hat eine neue Veranstaltungsreihe unter dem Namen „Mäcci Summer Beats“ gestartet. Bei den ersten Terminen in Wien, unter anderem in den Filialen in der Taborstraße und der Mariahilfer Straße, setzte das Unternehmen auf Live-Auftritte von DJs, exklusive Merchandising-Artikel sowie spezielle Speisenangebote. Nach Angaben des Unternehmens besuchten rund 400 Gäste die Auftaktveranstaltungen. Das Konzept sieht vor, die Aktion auf weitere ausgewählte Standorte in ganz Österreich auszuweiten. Neben Abendveranstaltungen für das Nachtpublikum sind auch sogenannte Morning Sessions am Vormittag Teil des Programms. Die Eventreihe wird in Zusammenarbeit mit der Agentur Bonds&Beyond durchgeführt. Ziel des Formats ist es, die Gastronomieflächen über den reinen Verkauf von Speisen hinaus als soziale Treffpunkte zu etablieren und gezielt jüngere Zielgruppen anzusprechen. Reka Vass, Marketingleiterin bei McDonald’s Österreich, begründet die Initiative mit der Nachfrage nach gemeinsamen Erlebnissen im urbanen Raum. Die Einbindung von Musik und limitierten Produkten entspricht dabei aktuellen Trends der Marketingbranche, die verstärkt auf die Verknüpfung von Markenprodukten mit Lifestyle-Elementen setzen. Der Vorstoß fügt sich in eine allgemeine Tendenz innerhalb der Systemgastronomie ein, Filialen durch Erlebnismarketing aufzuwerten. Angesichts des intensiven Wettbewerbs im Fast-Food-Sektor versuchen große Ketten zunehmend, die Markenbindung über Social-Media-Kanäle wie TikTok und Instagram durch physische Events zu verstärken. Ähnliche Konzepte mit limitierten Merchandising-Kollektionen und Kooperationen aus der Unterhaltungsbranche wurden in der Vergangenheit bereits von Mitbewerbern auf internationalen Märkten erprobt. Kritische Stimmen aus dem Konsumentenschutz und der Marktforschung weisen darauf hin, dass solche Events vorrangig dazu dienen, die Kauffrequenz der jüngeren Kundschaft zu steigern und Daten für digitale Marketingkanäle zu generieren.

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Menüangebot im Premiumsegment: Discover Airlines kooperiert mit Sternekoch Egor Hopp

Die zur Lufthansa-Gruppe gehörende Fluggesellschaft Discover Airlines führt neue Menüoptionen in der Business Class auf ihren Kurz- und Langstreckenflügen ab den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München ein. Wie der Ferienflieger mitteilte, stammen die Rezepturen von dem Düsseldorfer Sternekoch Egor Hopp, dessen kulinarisches Konzept französische Kochtechniken mit Einflüssen der kasachischen Küche kombiniert. Die vertraglich vereinbarte Zusammenarbeit zwischen der Fluggesellschaft und dem Küchenchef ist auf die Dauer von einem Jahr angelegt. Die Einführung des neuen Bordmenüs erfolgt im Rahmen regelmäßiger Anpassungen des Caterings im Premiumsegment, mit denen Fluggesellschaften versuchen, ihr Angebot von Mitbewerbern abzuheben. Das Passagiersegment der Business Class gilt auf touristischen Langstrecken sowie Zubringerflügen als margenreich, weshalb die Verpflegung an Bord ein zentrales Instrument zur Kundenbindung darstellt. Hopp führt in Düsseldorf das Restaurant „Das Bistro“, das mit einem Stern im Guide Michelin ausgezeichnet wurde, und hat für das Bordcatering Speisen entwickelt, die an die physikalischen Bedingungen in Kabinenräumen wie verändertes Geschmacksempfinden bei verringertem Kabinendruck angepasst sind. Die Bereitstellung gehobener Gastronomie im Flugverkehr erfordert von den beteiligten Catering-Partnern wie LSG Sky Chefs oder Gate Gourmet aufwendige Produktionsabläufe. Die Speisen müssen in Großküchen vorproduziert, gekühlt an die Flugzeuge geliefert und im Passagierraum durch das Kabinenpersonal vor dem Servieren regeneriert werden. Dies setzt strenge Vorgaben bei den Rezepturen voraus, da die Textur und Feuchtigkeit der Zutaten durch das Wiederaufheizen in den Flugzeugküchen beeinträchtigt werden können. Branchenkritiker merken an, dass Kooperationen mit prominenten Köchen bei Ferienfluggesellschaften primär als Mittel der Vermarktung dienen, um höhere Ticketpreise im Business-Class-Segment zu rechtfertigen. In der Praxis hängt das

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Regionale Speisekarte an Bord: Tuifly erweitert Angebot um Frankfurter Kranz

Die deutsche Ferienfluggesellschaft Tuifly führt ihre Initiative für regionale Menüangebote auf ausgewählten Flügen fort. Auf Flügen ab dem Flughafen Frankfurt am Main steht den Passagieren künftig eine für den Flugbetrieb angepasste Variante des Frankfurter Kranzes zur Verfügung. Das Gebäck wurde in Zusammenarbeit mit dem Catering- und Backwarenpartner CGC Grothe entwickelt. Um Risiken für Personen mit Nussallergien zu minimieren, weicht die Rezeptur beim Belag vom traditionellen Original ab: Anstelle des üblichen Haselnuss- oder Walnusskrokants werden feine Gebäcksplitter, sogenannte Paillettes Feuilletines, verwendet. Die Einführung des Klassikers bildet das dritte Produkt in der Reihe regionaler Menüoptionen der Fluggesellschaft. Vorausgegangen waren Angebote wie die Hannoveraner Currywurst auf Abflügen von der niedersächsischen Landeshauptstadt sowie schwäbische Maultaschen auf Flügen ab Stuttgart. Als nächster Standort im Rahmen dieses Konzeptes ist der Flughafen München vorgesehen. Welches traditionelle bayerische Gericht dort auf der Speisekarte stehen wird, gab das Unternehmen bislang nicht bekannt. Der Einbau regionaler Speisen fügt sich in die Bemühungen vieler Ferienfluggesellschaften ein, das gebührenpflichtige Zusatzangebot an Bord individuell zu gestalten. Im Segment der touristischen Mittelstrecke versuchen Airlines, durch kostenpflichtige Mahlzeiten und Getränke zusätzliche Einnahmen pro Passagier zu generieren. Während Vollservice-Fluggesellschaften Verpflegung oft im Flugpreis einkalkulieren, setzen Ferienflieger verstärkt auf den Vorabverkauf oder den Verkauf von Bordsortimenten direkt während des Fluges, um Zusatzerträge zu sichern. Branchenbeobachter weisen darauf hin, dass die Bereitstellung frischer oder komplexer Backwaren im Bordcatering erhebliche Anforderungen an die Logistik und die Kühlkette stellt. Die Qualität und Präsentation der Speisen in der Kabine hängt stark von den Aufheiz- und Lagerungsmöglichkeiten der Flugzeugküchen ab. Dass Anpassungen

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Show, Unterhaltung und Kulinarik im Wiener Mirage: Sixx Paxx

Das Event-Theater Mirage im Wiener Prater bietet mit der Gastspiel-Show Sixx Paxx eine Kombination aus Akrobatik, Tanz, Gesang und Gastronomie. Das Konzept richtet sich an ein Publikum, das neben einer mehrstündigen Bühnenshow ein aufeinander abgestimmtes Mehrgang-Menü schätzt. Die Produktion stellt durchgeplante Choreografien und musikalische Darbietungen in den Mittelpunkt, während das Küchenteam des Hauses für die kulinarische Begleitung sorgt. Eine nähere Betrachtung der Veranstaltung offenbart ein durchdachtes Zusammenspiel aus Unterhaltung und Gastronomie, zeigt jedoch auch die Herausforderungen auf, die mit der Abstimmung von Bühnengeschehen und Serviceabläufen in einem großen Veranstaltungssaal einhergehen. Das Ambiente und die räumlichen Rahmenbedingungen im Mirage Das Spiegelzelt Mirage, im Wiener Prater gelegen, bietet für Dinner-Show-Formate eine spezielle historische und zugleich funktionale Kulisse. Die Architektur des Zelts mit ihren hölzernen Elementen, spiegelnden Flächen und der zentralen Ausrichtung auf die Hauptbühne erzeugt eine intime Raumatmosphäre. Die Tische sind halbkreisförmig um die Spielfläche angeordnet, was den meisten Gästen eine freie Sicht auf das Geschehen ermöglicht, wenngleich in den hinteren Rängen oder an seitlichen Plätzen je nach Bühnenaufbau kleine Sichteinschränkungen entstehen können. Die Akustik im Raum ist stark auf die Musik- und Gesangseinlagen der Show abgestimmt. Die Lautstärke wird während der Performance-Phasen hoch gehalten, was der Dynamik der Tanzeinlagen entspricht, eine Unterhaltung an den Tischen während der Showblöcke jedoch weitgehend in den Hintergrund drängt. Lichtregie und Stimmungen wechseln synchron mit den einzelnen Abschnitten der Vorführung und setzen die Darsteller gezielt in Szene. Das künstlerische Programm und die Ausgestaltung der Show Die Formation Sixx Paxx präsentiert ein Programm, das sich aus Elementen

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Umbau am Flughafen Paris-CDG: Air France eröffnet überarbeitete First-Class-Lounge

Die französische Fluggesellschaft Air France hat die Renovierung ihrer sogenannten „La Première“-Lounge im Terminal 2E am Flughafen Paris-Charles de Gaulle abgeschlossen. Die Einrichtung, die sich an Passagiere der ersten Klasse richtet, umfasst nach dem Umbau eine Fläche von mehr als 1.000 Quadratmetern. Die Anpassung des Bodenprodukts reiht sich in die Bemühungen europäischer Netzwerk-Carrier ein, im stark umkämpften Premiumsegment mit internationalen Konkurrenten wie Lufthansa oder Fluggesellschaften aus dem Nahen Osten Schritt zu halten. Das räumliche Konzept für den Bereich in Paris wurde in Zusammenarbeit mit der Agentur MARKS Brandimage umgesetzt. Im gastronomischen Teil der Lounge kooperiert die Fluggesellschaft mit dem Gastronomieunternehmen von Alain Ducasse, das für das Speisenangebot verantwortlich zeichnet. Die Weinauswahl wird von Xavier Thuizat, dem Chef-Sommelier der Airline, zusammengestellt. Neben dem Restaurantbereich bietet die Lounge Arbeitsplätze, Ruhekabinen und einen Wellness-Bereich der Marke Sisley, der um einen zweiten Behandlungsraum ergänzt wurde. Zum Mobiliar gehören unter anderem Stücke des Designers Pierre Paulin. Für den Eingangsbereich beauftragte das Unternehmen den Parfümeur Francis Kurkdjian mit der Entwicklung eines eigenen Raumduftes. Ergänzend zur allgemeinen Lounge-Fläche vermarktet Air France seit dem Sommer 2024 separate, 45 Quadratmeter große Privatsuiten. Insgesamt stehen drei dieser Einheiten zur Verfügung, von denen sich zwei bei Bedarf räumlich miteinander verbinden lassen. Die Suiten umfassen ein Schlafzimmer, ein Bad und einen Wohnbereich und richten sich an Passagiere, die bereit sind, für zusätzliche Abschirmung am Boden Aufpreise zu zahlen. Zudem integriert die Fluggesellschaft halbjährlich wechselnde Kunstwerke in das Konzept, beginnend mit einer Skulptur des Künstlers Jean-Michel Othoniel. Branchenanalysten werten die Investitionen in derart

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Veröffentlichung des Weißwein Guide Austria 2026: Bewertungen und Auszeichnungen für den österreichischen Weinbau

Der neue Weißwein Guide Austria 2026 ist im Medianet Verlag erschienen und bietet auf 308 Seiten eine Übersicht über die aktuelle Struktur und Qualität des österreichischen Weißweinsektors. Unter der Leitung des Weinakademikers Johannes Fiala und des Sommeliers Adi Schmid bewertete ein Fachgremium über 500 Weine, darunter klassische Weißweine, Rosé-, Orange- und Schaumweine sowie alkoholfreie Alternativen von heimischen Weingütern. Das Handbuch dient als Orientierungshilfe für die Gastronomie und den Fachhandel, spiegelt jedoch auch die Herausforderungen wider, vor denen die Winzer angesichts wechselhafter Witterungsbedingungen und veränderter Konsumgewohnheiten stehen. Bei den Einzelbewertungen setzte sich ein Riesling aus der Wachau durch. Der Wachau DAC Riesling Smaragd Ried Steinporz 2025 vom Weingut Franz Hirtzberger in Spitz erhielt mit 98,8 von 100 Punkten die höchste Bewertung der aktuellen Ausgabe. Knapp dahinter folgten zwei steirische Produkte: der Sauvignon Blanc Ried Grubthal 2023 vom Weingut Muster.Gamlitz mit 98,7 Punkten sowie der Chardonnay Ried Hiritsch Hube 2024 von Bernd Stelzl aus Leutschach mit 98,6 Punkten. Diese Ergebnisse unterstreichen die anhaltende Dominanz etablierter Weinbauregionen wie der Wachau und der Südsteiermark im Premiumsegment des österreichischen Marktes. Als „Weißweingut des Jahres“ wurde das Weingut Kodolitsch aus der Südsteiermark ausgezeichnet, das vier Weine in den Top 50 positionieren konnte. Auf den weiteren Plätzen folgten das Weingut Franz Hirtzberger und das Weingut Schloss Gobelsburg aus dem Kamptal. Im Bereich der Schaumweine verteidigte das Weingut Zuschmann-Schöfmann aus dem Weinviertel seinen Titel als „Schaumweingut des Jahres“ mit vier Produkten unter den besten zehn Bewertungen, gefolgt von den Kamptaler Betrieben Schloss Gobelsburg und Steininger. Neben den klassischen

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Wiener Kleinod-Gruppe übernimmt Gastronomiefläche beim Film Festival

Die Wiener Gastronomiegruppe Kleinod engagiert sich im Sommer 2026 erstmals im Rahmen des Film Festivals auf dem Wiener Rathausplatz. Vom 4. Juli bis zum 6. September 2026 betreibt das Unternehmen im angrenzenden Rathauspark eine temporäre, zweistöckige Gastronomiefläche unter dem Namen „Prunkstück Sonnendeck“. Das rund 400 Quadratmeter große Areal ist für bis zu 250 Gäste ausgelegt und basiert architektonisch auf sechs modularen Containereinheiten aus dunklem Holz. Durch diese bauliche Struktur versucht der Betreiber, das Designkonzept seines stationären Barbetriebs in der Wiener Innenstadt auf eine Freifläche im öffentlichen Raum zu übertragen und so am konsumstarken Festivalgeschäft zu partizipieren. Die wirtschaftliche Umsetzung des Projekts erfolgt in enger Kooperation mit dem internationalen Spirituosen- und Weinkonzern Pernod Ricard. Die österreichische Tochtergesellschaft des Konzerns nutzt das temporäre Lokal als primäre Marketingplattform, um die im Jahr 2024 im heimischen Markt eingeführte französische Weinmarke Château Sainte Marguerite zu positionieren. Neben dem Weinsortiment liegt der Fokus des Angebots auf einer standardisierten Cocktailkarte sowie einer offenen Showküche, die auf kleine, hochpreisige Speisen wie Beef Tatar oder Wagyu-Brioche spezialisiert ist. Mit wöchentlichen Tagesveranstaltungen unter dem Titel „Daytime Society“ am Wochenende versucht das Gastronomie-Konsortium, zusätzliche Umsatzströme abseits des klassischen Abendprogramms des Film Festivals zu generieren. Branchenbeobachter und Stadtökonomen betrachten die fortschreitende Kommerzialisierung des Rathausplatzes und des umliegenden Parks mit gemischten Gefühlen. Das Film Festival, das jährlich erhebliche Besucherströme anzieht, wandelt sich zunehmend von einer primär kulturellen Kinoveranstaltung zu einer dicht gedrängten Event-Gastronomiemeile. Während die Einbindung etablierter Szenegastronomen wie der Kleinod-Gruppe das kulinarische Niveau anhebt, führt die Exklusivität solcher abgesperrten Loungebereiche zu einer

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Kombination aus Tradition und Eventkultur im historischen Rahmen: Der Sommernachtsball des Cirque Rouge im Wiener Palais Auersperg

Die traditionelle Wiener Ballkultur sieht sich zunehmend mit alternativen Veranstaltungsformaten konfrontiert, die klassische Elemente mit Elementen der modernen Eventindustrie verknüpfen. Ein Beispiel für diese Entwicklung ist der Sommernachtsball der Veranstaltungsreihe Cirque Rouge, der am 4. Juli 2026 im barocken Palais Auersperg in Wien stattfand. Die Veranstaltung kombiniert ein mehrgängiges Abendessen mit einem spartenübergreifenden Kulturprogramm, das von historischer Tanzmusik über Burlesque-Darbietungen bis hin zu literarischen Lesungen reicht. Während Befürworter in solchen Konzepten eine zeitgemäße Weiterentwicklung und Belebung historischer Räumlichkeiten sehen, betonen kritische Stimmen aus den Reihen der traditionellen Kulturschaffenden die zunehmende Kommerzialisierung und die stilistische Abkehr vom klassischen Wiener Walzerball. Die Analyse des Events zeigt auf, wie historische Kulissen als Kulisse für moderne Inszenierungen genutzt werden und welche Anforderungen dies an Organisation, Gastronomie und das Publikum stellt. Der historische Veranstaltungsort und die konzeptionelle Struktur des Events Als Austragungsort diente das im achtzehnten Jahrhundert errichtete Palais Auersperg im achten Wiener Gemeindebezirk. Das Gebäude blickt auf eine lange Historie zurück und fungierte über Generationen hinweg als aristokratischer Wohnsitz sowie als Treffpunkt des gesellschaftlichen und musikalischen Lebens der Stadt. In der Gegenwart wird das Anwesen primär für kommerzielle Veranstaltungen, Konzerte und Bälle gemietet. Die Nutzung solcher geschichtsträchtigen Bauten für Events abseits des klassischen Hochkulturbetriebs ist ein fester Bestandteil der Wiener Veranstaltungswirtschaft geworden, da die Erhaltung des Denkmalschutzes erhebliche finanzielle Mittel erfordert, die durch Mieteinnahmen generiert werden müssen. Die Struktur des Sommernachtsballs sah eine zeitliche Dreiteilung vor. Der Einlass für Gäste, die das gastronomische Zusatzangebot gebucht hatten, begann um 18:00 Uhr. Für das allgemeine Publikum

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Dimensionen und logistische Abläufe des Kakaoprodukte-Verbrauchs im internationalen Luftverkehr

Die in Dubai ansässige Fluggesellschaft Emirates hat anlässlich des internationalen Tages der Schokolade am 7. Juli 2026 detaillierte Kennzahlen zu ihrem jährlichen Verbrauch von Kakaoprodukten im globalen Streckennetz vorgelegt. Nach Angaben des Unternehmens konsumieren Fluggäste pro Jahr mehr als 64 Millionen einzelne Stücke Premiumschokolade sowie rund 26 Millionen handgefertigte Schokoladendesserts. Um diesen Bedarf zu decken, werden jährlich etwa 750 Tonnen Fertigschokolade geladen, während weitere 260 Tonnen Schokoladenrohstoffe für die hauseigene Produktion von Süßspeisen verwendet werden. Diese Mengen verdeutlichen den logistischen und finanziellen Aufwand, den internationale Fluggesellschaften im Bereich des Bord-Caterings betreiben. Die Nachfrage nach Schokoladenprodukten im Flugverkehr stieg im Vorjahresvergleich um rund fünf Prozent, wobei ein Trend zu dunkleren Sorten mit höherem Kakaogehalt messbar ist. Diese Entwicklung fällt in eine Phase, in der die Beschaffung von Kakao auf dem Weltmarkt durch erhebliche Preisschwankungen und Lieferengpässe in den afrikanischen und südamerikanischen Anbaugebieten geprägt ist, was die Planbarkeit für Großabnehmer erschwert. Mengenbilanz und betriebliche Strukturen in der Bordverpflegung Die Verarbeitung der Rohstoffe und die Zubereitung der Speisen erfolgt in den zentralen Catering-Anlagen der Fluggesellschaft, wo eine Belegschaft von 250 spezialisierten Konditoren und Bäckern tätig ist. Dieses Team zeichnet für die Kreation von mehr als 120 verschiedenen Dessertvarianten verantwortlich. Die logistische Herausforderung besteht darin, die empfindlichen Produkte unter Einhaltung lückenloser Kühlketten termingerecht auf die Flugzeuge zu verteilen. Da die Produktion zentralisiert in Dubai stattfindet, müssen sowohl die Haltbarkeit der Zutaten als auch die spezifischen Lagerbedingungen an Bord der Langstreckenflugzeuge exakt kalkuliert werden. Die Steigerung des Verbrauchs um fünf Prozent verdeutlicht, dass Süßwaren ein

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Die ökonomische Entwicklung der Brauwirtschaft in San Diego

Die handwerkliche Brauwirtschaft im südkalifornischen San Diego County, die mit über 150 aktiven Brauereien und Produktionsstätten eine erhebliche Dichte aufweist, durchläuft eine Phase der wirtschaftlichen Konsolidierung. Während historische Betriebe wie die 1989 gegründete Karl Strauss Brewing Company oder Mission Brewing, deren Wurzeln bis in das Jahr 1913 zurückreichen, das Fundament für den regionalen Wirtschaftszweig legten, steht der Markt heute unter veränderten Vorbedingungen. Neben den traditionellen, hopfenbetonten Biersorten wie dem West Coast India Pale Ale (IPA) drängen vermehrt Nischensegmente in den Handel. Dazu gehören glutenfreie Produkte von Spezialanbietern wie der Duck Foot Brewing Company sowie Fermentationsalternativen, die unter anderem von White Labs oder Produzenten von Hard Kombucha wie JuneShine und Boochcraft vertrieben werden. Trotz der internationalen Bekanntheit von Marken wie Ballast Point und AleSmith betonen Wirtschaftsanalysten die strukturellen Herausforderungen des lokalen Marktes. Der Sektor ist durch steigende Rohstoffpreise für Hopfen und Malz, hohe Pachtgebühren in Ballungsräumen wie Downtown oder Little Italy sowie einen veränderten Alkoholkonsum unter jüngeren Verbrauchergruppen geprägt. Der Verkauf von Branchenpionieren an größere Konglomerate oder Finanzinvestoren – wie die wechselvolle Eigentümergeschichte von Ballast Point oder die Übernahme von Stone Brewing durch den japanischen Brauereikonzern Sapporo im Jahr 2022 – verdeutlicht den Druck auf unabhängige Betriebe. Um im Wettbewerb zu bestehen, weichen viele Unternehmen in industrielle Randgebiete wie Miramar aus, wo sich unter dem Spitznamen „Beeramar“ funktionale Produktionscluster gebildet haben. Die Verknüpfung der Brauereidichte mit der regionalen Tourismus- und Gastronomiebranche bildet einen wesentlichen Faktor der lokalen Wertschöpfung, birgt jedoch auch operationelle Risiken. Standorte an der Pazifikküste wie in Coronado oder

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