Food-Insider

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Verbraucherbefragung zum Konsumverhalten: Kaffeereport analysiert Präferenzen in Österreich

Eine repräsentative Erhebung des Marktforschungsinstituts Marketagent in Zusammenarbeit mit dem Röstunternehmen Kanzi Kaffee beleuchtet die aktuellen Gewohnheiten beim Kaffeekonsum in Österreich. Im Rahmen der Studie wurden 1.000 Personen im Alter zwischen 14 und 75 Jahren befragt. Die Ergebnisse zeigen eine hohe Verankerung des Getränks im Alltag der Bevölkerung: Rund 70 Prozent der Befragten trinken täglich Kaffee, knapp die Hälfte greift mehrmals am Tag zur Tasse. Lediglich elf Prozent der Umfrageteilnehmer geben an, gänzlich auf Kaffee zu verzichten. Als primäre Motivation für den Konsum nennen 62 Prozent der Befragten den geschmacklichen Genuss. Die funktionale Wirkung als Energiespender oder Wachmacher folgt mit 39 Prozent erst hinter der gewohnheitsmäßigen Nutzung im Tagesablauf. Bei den Zubereitungsformen dominiert der Cappuccino, den die Hälfte der Befragten zumindest gelegentlich konsumiert, gefolgt von Espresso sowie schwarzem Kaffee. Bei der Beigabe von Milchprodukten greifen 54 Prozent auf klassische Kuhmilch zurück, während pflanzliche Alternativen bei 8 Prozent der Gesamtheit und bei 16 Prozent in der Altersgruppe der Generation Z zum Einsatz kommen. Ein Drittel der Konsumenten bevorzugt den Kaffee ohne Zusätze. Bei den Kaufkriterien stehen für die Befragten das Preis-Leistungs-Verhältnis sowie die geschmackliche Qualität im Vordergrund, während Markenbezeichnungen und spezifische Zertifizierungen eine nachgelagerte Rolle spielen. Hinsichtlich der technischen Ausstattung im Privathaushalt präferieren 47 Prozent der Befragten einen Vollautomaten für ganze Bohnen. Kapsel-, Pad- oder Siebträgermaschinen verzeichnen deutlich geringere Zustimmungswerte. Zudem befürwortet die Mehrheit milde und ausgewogene Röstprofile gegenüber extremen Spezialitätenröstungen. Branchenbeobachter werten die Befragungsergebnisse als Beleg für einen stabilen Absatzmarkt, verweisen jedoch auf den steigenden Wirtschaftsdruck im Kaffeesektor. Steigende Rohstoffpreise

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Gastronomisches Entertainment im Wiener Prater: Mirage Garden Bubble Brunch

Mit dem Mirage Garden Bubble Brunch präsentiert die Eventlocation Mirage im Wiener Prater ein Unterhaltungskonzept für die Sommermonate. Die Veranstaltung kombiniert an ausgewählten Sonntagnachmittagen ein mehrgängiges Speisenangebot mit Live-Performances, DJ-Musik und der Option auf ein unbegrenztes Schaumweinangebot. Angesiedelt an der Adresse Prater 75 in Wien, setzt das Format auf eine Synthese aus Gastronomie, Musik und Open-Air-Atmosphäre. Die Durchführung ist dabei strikt an geeignete Witterungsverhältnisse gekoppelt, um den Charakter einer Freiluftveranstaltung im Prater zu garantieren. Architektur und Location im Prater-Ensemble Der Veranstaltungsort Mirage – bekannt als Spielstätte für Dinnershows, Varieté und kulturelle Aufführungen – erweitert mit dem Mirage Garden sein Areal um einen Außenbereich. Gelegen mitten im Wiener Prater, bietet die Freiluftzone Raum für Tagesveranstaltungen im Sommerhalbjahr. Die Kulisse fügt sich in die Mischung aus Tradition und modernem Amüsement ein, die das gesamte Areal prägt. Die Barrierefreiheit ist auf dem Areal gegeben, was den Zugang für ein breites Publikum erleichtert. Die Ausrichtung des Mirage Garden zielt darauf ab, das klassische Brunch-Erlebnis in Richtung eines Event-Formats zu verschieben. Während das Hauptgebäude mit festen Bühnenbauten und festinstallierter Lichttechnik arbeitet, nutzt der Außenbereich ein offenes Gestaltungskonzept mit flexiblen Bestuhlungszonen, Bar-Elementen und Freiluftbühnen. Kulinarischer Aufbau: Vier Gänge als Flying Menu Das gastronomische Angebot hebt sich von klassischen Selbstbedienungs-Buffets ab. Die Speisen werden in Form eines sogenannten Flying Menu direkt an den Tisch der Gäste serviert. Das Menü ist in vier aufeinander aufbauende Runden gegliedert, die sich stilistisch zwischen gehobenem Streetfood und klassischen Brunch-Komponenten bewegen. In der ersten Runde, bezeichnet als Savory Starters, stehen Vorspeisenvarianten im

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Südliches Flair auf der Donau: Die Italienische Nacht der DDSG Blue Danube zwischen Kulinarik und Entertainment

Die DDSG Blue Danube bietet mit der Italienischen Nacht ein mehrstündiges Eventformat auf der Donau an. Bei dieser Abendschifffahrt verbinden sich ein themenbezogenes Buffetangebot, Live-Musik sowie DJ-Unterhaltung mit einer dreieinhalbstündigen Schiffsreise entlang der Wiener Flusslandschaft. Die Veranstaltung richtet sich an ein Publikum, das gastronomische Angebote mit musikalischem Rahmenprogramm auf dem Wasser kombiniert erleben möchte. Das Schiff dient dabei gleichzeitig als schwimmendes Restaurant und als Eventbühne. Als schwimmende Location für die Italienische Nacht dient in der Regel die MS Admiral Tegetthoff, eines der größeren Einheiten im Flottenverband der DDSG Blue Danube. Das Schiff verfügt über großzügige klimatisierte Innenbereiche mit festen Tischreservierungen sowie über ein weitläufiges Freideck. Der Ausbau ermöglicht eine Trennung zwischen dem Speisebereich im Schiffsinneren und der Aussichtszone im Freien. Die Barrierefreiheit ist sowohl an der Anlegestelle als auch auf dem Schiff weitgehend gegeben. Die Einweisung der Gäste erfolgt durch die Bordcrew. Die Gastronomie richtet die Sitzordnung vor Fahrtantritt nach der jeweiligen Gruppengröße aus, um zusammengehörige Personen an gemeinsamen Tischen zu platzieren. Kulinarische Ausrichtung: Das italienische Spezialitätenbuffet Das gastronomische Konzept beruht auf einem umfangreichen Buffet, das im Fahrpreis enthalten ist. Die Zubereitung und Speisenfolge sind thematisch an die italienische Küche angelehnt. Der Vorspeisenbereich beinhaltet eine Auswahl klassischer Antipasti. Serviert werden unter anderem eine italienische Antipastiplatte, bunte Peperonata, gebackene Teigwaren sowie Salatvariationen wie Insalata Capricciosa mit Schinken, Mozzarella, Eiern, Artischocken und Oliven. Ergänzt wird das Angebot durch Tomaten-Mozzarella-Salat mit Pestodressing sowie passendes italienisches Gebäck. Bei den Hauptspeisen stehen den Gästen Fleisch- und Teiggerichte sowie vegetarische und vegane Alternativen zur Auswahl. Angeboten

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Zürich: Swiss plant Eröffnung neuer Lounges im Dock B ab 2027

Die Fluggesellschaft Swiss International Air Lines baut ihre Passagierinfrastruktur am Flughafen Zürich um und verlegt die bestehenden Business und Senator Lounges im ersten Quartal 2027 vom bisherigen Standort im Dock A in ein neu errichtetes Gebäude auf der Südseite des Dock B. Das Vorhaben steht im Zusammenhang mit den anstehenden Bauarbeiten für den Ersatzneubau des Terminalbereichs Dock A. Die neuen Aufenthaltsbereiche erstrecken sich über zwei Geschosse und umfassen eine Gesamtfläche von rund 2600 Quadratmetern. Dies entspricht einer Erweiterung der Kapazität um etwa 20 Prozent im Vergleich zu den bisherigen Räumlichkeiten. Mit dem Bezug des neuen Komplexes im ersten Quartal 2027 stellt die Fluggesellschaft den Betrieb der bisherigen Business und Senator Lounges sowie der Alpine Lounge im Dock A ein. Die Vorbereitungen betreffen auch den Bereich der First Class, deren Umzug für den weiteren Verlauf der Terminalerneuerung geplant ist. Ursachen und städtebaulicher Rahmen der Verlegung im Flughafenbereich Der Wechsel der Räumlichkeiten ist eine direkte Folge des Großprojekts zum Ersatzneubau des Dock A, das der Betreiber Flughafen Zürich AG zur Modernisierung der Abfluginfrastruktur durchführt. Da das bestehende Gebäude im Dock A nach jahrzehntelangem Betrieb durch einen Neubau ersetzt wird, müssen sämtliche dort integrierten Betriebseinrichtungen schrittweise geräumt und an andere Standorte auf dem Flughafengelände verlagert werden. Das neu errichtete Gebäude auf der Südseite des Dock B übernimmt künftig die Betreuung von Passagieren mit entsprechenden Zugangsberechtigungen. Die räumliche Konzeption sieht vor, dass die Business Lounge und die Senator Lounge jeweils ein vollständiges Stockwerk einnehmen. Durch den Einbau durchgehender Glasfronten wird eine stärkere Nutzung des

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Das Marienkron Resort verknüpft regionale Weinkultur und Gastronomie

Im burgenländischen Mönchhof, der als älteste Weinbaugemeinde Österreichs gilt, rückt das Hotel Marienkron Retreat & Health Resort die Kombination aus regionalem Weinbau, Gastronomie und kulturellen Elementen in den Mittelpunkt seiner Sommerveranstaltungen. Die Reihe von Sommerabenden auf dem Gelände des Resorts soll Besuchern die kulinarischen und kulturellen Besonderheiten der Region Neusiedlersee näherbringen. Dabei arbeiten die Betreiber der Gesundheitseinrichtung regelmäßig mit ansässigen Betrieben zusammen, um das Zusammenspiel von Entspannung, Musik und regionalen Erzeugnissen im Rahmen von Publikumsveranstaltungen abzubilden. Ein zentraler Partner der lokalen Weinwirtschaft vor Ort ist das Weingut Keringer, das seinen Sitz ebenfalls in Mönchhof hat. Der Familienbetrieb, der einst auf einer Fläche von rund fünf Hektar begann, bewirtschaftet heute Trauben von etwa 100 Hektar Rebfläche. Mit einem Ausstoß von nahezu einer Million Flaschen pro Jahr zählt das Unternehmen zu den größeren Weinbaubetrieben der Region. Zu den Merkmalen der Betriebsgeschichte gehört auch die Herstellung einer der weltgrößten Weinflaschen, bei der 1.590 Liter des Rotweins „100DAYS Zweigelt 2015“ in ein drei Meter hohes Glasgefäß abgefüllt wurden. Die Zusammenarbeit zwischen Gastronomieangeboten, Gesundheitsresorts und der regionalen Landwirtschaft Spiegelt einen Branchentrend im nordburgenländischen Tourismus wider. Neben dem klassischen Kurbetrieb und Erholungsangeboten setzen Einrichtungen im Seewinkel verstärkt auf die Vermarktung lokaler Spezialitäten und kultureller Rahmenprogramme. Damit versuchen die Betreiber, sowohl Tagesgäste als auch Übernachtungsgäste außerhalb der Hauptferienzeiten anzusprechen und das regionale Profil zu schärfen. Branchenbeobachter verweisen jedoch darauf, dass die Verbindung von Kur- und Gesundheitskonzepten mit Weingenussveranstaltungen eine stetige inhaltliche Abstimmung erfordert. Während Resorts wie Marienkron primär auf Regeneration und ernährungsmedizinische Programme ausgerichtet sind, richten sich

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Steigende Nachfrage nach bezahlbaren Premium-Services an Flughäfen

Der veränderte gesellschaftliche Konjunktur- und Inflationsdruck führt zu Anpassungen im Ausgabeverhalten von Flugreisenden. Laut einer Studie des Dienstleisters Aspire Pre-Flight Hospitality, der Hospitality-Sparte des Schweizer Bodenabfertigers Swissport International, priorisiert die Hälfte der erwachsenen Bevölkerung in Großbritannien Ausgaben für kleinere Luxusgüter. 49 Prozent der Befragten begründen diesen Schritt direkt mit den gestiegenen Lebenshaltungskosten. Trotz des finanziellen Drucks bleibt die Reiselust hoch: 55 Prozent der Befragten gaben an, in den kommenden zwölf Monaten im gleichen oder größeren Umfang verreisen zu wollen wie im Vorjahr. Die Erhebung verdeutlicht eine Bedeutungsverlagerung des Begriffs Luxus im Luftverkehr. Statt auf hochpreisige Konsumgüter setzen Passagiere vermehrt auf praktische Komfortverbesserungen entlang der Reisekette. Für 31 Prozent der Befragten definiert sich Luxus durch physischen Komfort während der gesamten Reise, während 26 Prozent Ruhe und Entspannung vor dem Abflug in den Vordergrund stellen. In diesem Kontext nimmt die Bedeutung des Flughafens als Teil des Gesamterlebnisses zu: 55 Prozent der Befragten betrachten den Aufenthalt am Flughafen bereits als Beginn ihres Urlaubs, wobei 44 Prozent der Briten drei Stunden oder früher vor dem Start am Terminal eintreffen. Für Flughafenbetreiber und Abfertigungsunternehmen wie Swissport eröffnet diese Entwicklung zusätzliche betriebliche Einnahmequellen außerhalb des rein flugbetrieblichen Segments. Der kostenpflichtige Zugang zu Flughafenlounges gilt mit 37 Prozent Zustimmung als gefragtester Zusatzdienst vor dem Abflug, gefolgt von hochwertigen Gastronomieangeboten. Insbesondere in den jüngeren Altersgruppen der 18- bis 34-Jährigen zeigt sich eine hohe Bereitschaft, Budget für zugängliche Zusatzleistungen vor dem Flug aufzuwenden. Swissport nutzt diesen Trend zum Ausbau seines Lounge-Netzwerks, das bis Ende 2026 auf weltweit 106 Standorte

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Kostenpflichtiges Speisenangebot: Lufthansa erweitert Pre-Order-Optionen auf Kontinentalstrecken

Die Fluggesellschaft Lufthansa stellt ihr Gastronomiekonzept auf Kurz- und Mittelstreckenflügen zum 1. September 2026 um. In der Economy Class werden auf Flügen ab zwei Stunden Flugdauer erstmals wieder fünf warme Gerichte angeboten, darunter klassische Hausmannskost und Markenprodukte von Systemgastronomen. Das Speisenangebot wird im Rahmen des kostenpflichtigen Katalogs Onboard Delights vertrieben. Ein Spontankauf während des Fluges ist jedoch nicht möglich: Sämtliche warmen Speisen müssen von den Passagieren im Zeitraum von vier Wochen bis spätestens 24 Stunden vor dem planmäßigen Abflug kostenpflichtig vorbestellt werden. Parallel dazu baut die Fluggesellschaft den Vorab-Auswahldienst Pre-Select für die Business Class auf der Langstrecke aus. Während dieser Service seit Sommer 2023 lediglich auf Flügen ab den Drehkreuzen Frankfurt am Main und München verfügbar war, wird die Option nun auch auf den überwiegenden Teil der Rückflüge nach Deutschland ausgeweitet. Fluggäste der Business Class können dabei im Vorbestellfenster aus sechs statt wie bisher aus drei Hauptgerichten wählen. Der Konzern begründet die Maßnahmen mit einer verbesserten Planbarkeit für die Passagiere sowie einer optimierten Menüauswahl im internationalen Flugverkehr. Die Erweiterung des kostenpflichtigen Speisenangebots auf Kontinentalstrecken ist Teil einer branchenweiten Umstellung, bei der traditionelle Fluggesellschaften Elemente von Low-Cost-Anbietern übernehmen. Durch das reine Vorbestellprinzip bei warmen Menüs versucht die Fluggesellschaft, die Lade- und Vorratskosten gering zu halten und Abfälle durch nicht verkaufte Lebensmittel zu vermeiden. Dennoch stieß die schrittweise Abschaffung kostenfreier Mahlzeiten in der Economy Class auf europäischen Strecken bei Verbraucherschützern wiederholt auf Kritik, da Passagiere Zusatzleistungen zunehmend gesondert bezahlen müssen. Kritische Branchenbeobachter verweisen darauf, dass die logistische Abwicklung der Vorbestellungen für das

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Gastronomisches Gastspiel in Niedersachsen: Figlmüller eröffnet Pop-up-Konzept in Wolfsburg

Das Wiener Gastronomieunternehmen Figlmüller expandiert für einen Zeitraum von sechs Monaten nach Deutschland. Im Rahmen des Formats „Lagune x Friends“ präsentiert der Traditionsbetrieb ab dem 20. August 2026 sein Angebot in der Wolfsburger Autostadt. Neben klassischen Speisen aus dem Stammhaus wird dort primär das Streetfood-Konzept „Brioche & Brösel“ angeboten, welches das Unternehmen zuvor in der Wiener Innenstadt etabliert hat. Die Betreiberfamilie nutzt das Gastspiel in Niedersachsen, um veränderte Bewirtungsformen außerhalb des österreichischen Heimatmarkts zu erproben. Die Figlmüller Group, die sich seit ihrer Gründung im Jahr 1905 von einem einzelnen Lokal zu einer Unternehmensgruppe mit zehn verschiedenen Gastronomiekonzepten entwickelt hat, erweitert damit ihr operatives Betätigungsfeld. Neben den Stammbetrieben in Wien gehören mittlerweile auch Standorte am Flughafen Wien sowie diverse Spezialitätenlokale zum Portfolio. Der Schritt nach Wolfsburg ist Teil einer Strategie, die Eigenmarken über zeitlich befristete Präsenzen an frequenzstarken Veranstaltungs- und Freizeitorten einem internationalen Publikum vorzustellen. Marktbeobachter der Gastronomiebranche werten den Vorstoß als typisches Beispiel für den Wandel in der Systemgastronomie. Angesichts veränderter Konsumgewohnheiten und hoher Betriebskosten in der traditionellen Speisegastronomie setzen etablierte Marken verstärkt auf flexible Take-away-Formate und Kooperationen mit großen Event-Arealen. Das Konzept, traditionelle Fleisch- und Mehlspeisgerichte in transportable Streetfood-Varianten wie Bowls oder Sandwiches zu übersetzen, soll vor allem jüngere Zielgruppen ansprechen und die Auslastung vereinfachen. Allerdings birgt der temporäre Betrieb von Gastronomieflächen an Fremdstandorten auch Risiken. Die Logistik für frische Zutaten und die Aufrechterhaltung definierter Qualitätsstandards über größere Distanzen hinweg erfordern einen erhöhten administrativen Aufwand. Ob sich das Streetfood-Format dauerhaft außerhalb des Wiener Stammmarktes durchsetzen kann, wird vom dauerhaften

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Markenplatzierung im Festumfeld: Almdudler nutzt Lizenzpartnerschaft für das Oktoberfest 2026

Das österreichische Getränkeunternehmen Almdudler setzt seine Lizenzkooperation mit der Landeshauptstadt München für das Oktoberfest 2026 fort. Im Rahmen der Vereinbarung bringt der Limonadenhersteller das offizielle Jahresmotiv des Volksfestes auf seiner Glas-Trachtenpärchenflasche auf den Markt. Das Motiv des Grafikers Florian Huber, das im jährlichen Gestaltungswettbewerb der Stadt München ausgewählt wurde, ziert die Sonderauflage der Flaschen. Das Produkt wird in den Bordrestaurants der Deutschen Bahn, in ausgewählten Münchner Gastronomiebetrieben sowie über den eigenen Online-Shop des Unternehmens vertrieben. Der Einsatz von Lizenzmotiven ist in der Markenkommunikation der Konsumgüterindustrie ein etabliertes Instrument, um die Sichtbarkeit vor und während saisonaler Großveranstaltungen zu erhöhen. Neben der Sonderabfüllung vertreibt der Hersteller ergänzende Merchandise-Artikel wie Steingutkrüge und in Zusammenarbeit mit dem Bekleidungsanbieter Bavarian Caps produzierte Textilien. Diese Vermarktungsform zielt darauf ab, den Produktabsatz im Umfeld des traditionellen Trachten- und Volksfestsegments zu konsolidieren und zusätzliche Einnahmen im Direktvertrieb über das Internet zu generieren. Absatzanalysten betrachten die Kooperation mit der Münchner Festleitung und der Deutschen Bahn als gezielten Versuch, die Marktpräsenz der österreichischen Marke im süddeutschen Raum zu stärken. Allerdings bewegt sich das Unternehmen in einem stark gesättigten Markt für Alkoholfreie Getränke und Merchandising-Produkte. Der Erfolg solcher zeitlich begrenzten Aktionen hängt maßgeblich davon ab, ob die Zusatzverkäufe die Lizenzgebühren und Produktionskosten für die Sonderauflagen übersteigen und eine dauerhafte Markenbindung erzielen. Die kommerzielle Verwertung von Festmotivelementen stellt für Traditionsmarken eine Möglichkeit dar, sich im Wettbewerb um Aufmerksamkeit im Handel zu behaupten. Kritische Beobachter verweisen jedoch darauf, dass der Markt für Devotionalien und Aktionswaren rund um Großereignisse zunehmend unübersichtlich wird, was bei

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Neusiedlersee DAC gründet Erzeugervereinigung

Die österreichische Weinbranche steht vor umfassenden organisatorischen Veränderungen. Ein neues Weingesetz, dessen Inkrafttreten für den 1. Jänner 2028 vorgesehen ist, soll europäische Vorgaben zur Demokratisierung regionaler Weinbaugremien umsetzen. Als erstes DAC-Gebiet im Burgenland hat der Verein Neusiedlersee DAC nun die Gründung einer eigenständigen Erzeugervereinigung eingeleitet. Diese Struktur soll es künftig allen Betrieben, die an mindestens einem Produktionsschritt beteiligt sind – vom Traubenproduzenten bis zum Fassweinverarbeiter –, ermöglichen, direkt an Entscheidungen über Herkunftsregeln und Produktspezifikationen mitzuwirken. Die Umstellung basiert auf EU-Verordnungen für geschützte Ursprungsbezeichnungen, die eine breitere Mitbestimmung der Erzeuger entlang der gesamten Wertschöpfungskette verlangen. Durch die neue Organisationsform übernehmen die Mitgliedsbetriebe die Verwaltung der Produktspezifikationen eigenverantwortlich. Im Falle des Neusiedlersee DAC betrifft dies vorerst die Rebsorte Zweigelt sowie regionale Süßweine. Zudem vereinfacht die rechtliche Rahmenbedingung die künftige Aufnahme weiterer Weinkategorien wie Weißweine oder Schaumweine in das geschützte Herkunftssystem. Die Vorbereitsarbeiten zur vereinsrechtlichen Anerkennung sind laut der Geschäftsführung des Neusiedlersee DAC bereits abgeschlossen, die formale Bestätigung auf EU-Ebene steht noch aus. Bis zum Wirksamwerden des neuen Weingesetzes führt der bestehende Gebietsverein die Geschäfte weiter, ehe er in der Erzeugervereinigung aufgeht. Die Führungsgremien werben bei den regionalen Weinbaubetrieben um eine breite Beteiligung, um den Übergang bürokratisch schlank zu halten und das Herkunftsprofil der Region gemeinsam festzulegen. Branchenbeobachter bewerten die Neuordnung der Verbandsstrukturen als notwendigen Schritt zur Einhaltung europarechtlicher Vorgaben, verweisen jedoch auch auf administrative Herausforderungen. Die Einbindung zahlreicher Kleinbetriebe und Traubenlieferanten in Entscheidungsprozesse erfordert einen höheren Abstimmungsaufwand innerhalb der Region. Die praktische Bewährungsprobe für das neue Modell wird davon abhängen, wie effizient

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