
Bundesheer: Rekordzahlen bei Personal und umfassende Modernisierung der Verteidigungsinfrastruktur
Am Dienstag, dem 17. März 2026, legten Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Generalstabschef General Rudolf Striedinger eine umfassende Bilanz über das vergangene Geschäftsjahr 2025 vor und gaben Einblicke in die strategische Ausrichtung der Landesverteidigung für die kommenden Jahre. Die Präsentation verdeutlichte eine signifikante positive Dynamik in nahezu allen Kernbereichen des Österreichischen Bundesheeres. Besonders hervorzuheben ist die erfolgreiche Trendumkehr bei der Personalrekrutierung, die durch einen deutlichen Anstieg an Nachwuchskräften und eine Verringerung freiwilliger Austritte gekennzeichnet ist. Parallel dazu wurden im Rahmen des Aufbauplans 2032+ massive Investitionen in die Modernisierung von Gerät und Infrastruktur getätigt, die von der Erneuerung der Hubschrauberflotte bis hin zur Beschaffung modernster Drohnenabwehrsysteme reichen. Auch technologisch beschreitet das Bundesheer neue Wege: Mit dem Satellitenprojekt LEO2VELO und der Integration künstlicher Intelligenz in das gesicherte Ressortnetz wird die Digitalisierung der Streitkräfte massiv vorangetrieben. Die Bilanz unterstreicht die gewachsene Bedeutung des Heeres sowohl im sicherheitspolizeilichen Inlandseinsatz als auch im Rahmen internationaler Friedensmissionen, wobei insbesondere die Stabilität am Balkan weiterhin eine strategische Priorität darstellt. Personelle Konsolidierung und Nachwuchsförderung Ein zentraler Pfeiler der Bilanz 2025 ist der Erfolg bei der Personalgewinnung. Nach Jahren personeller Engpässe verzeichnete das Bundesheer im abgelaufenen Jahr den Beginn der Ausbildung von mehr als 1.200 Kaderanwärtern für die Laufbahnen als Unteroffizier oder Offizier. Diese Zahlen belegen die gesteigerte Attraktivität des Soldatenberufs in einem veränderten sicherheitspolitischen Umfeld. Zudem konnten rund 700 zivile Planstellen vollständig besetzt werden, was die administrative und technische Unterstützung der Truppe nachhaltig stärkt. Verteidigungsministerin Tanner hob hervor, dass die Reduzierung freiwilliger Austritte ein klares Indiz für eine verbesserte







