
Raketenangriffe beschädigen Passagiermaschinen auf dem Flughafen Riad
Eine erneute Welle militärischer Angriffe durch die jemenitische Huthie-Miliz hat den internationalen Flugverkehr in Saudi-Arabien schwer getroffen. Am 8. Oktober 2026 schlugen ballistische Raketen und Kampfdrohnen auf dem Areal des King Khalid International Airport (RUH) in der Hauptstadt Riad ein. Nach ersten Informationen und auf Onlinemedien verbreiteten Bilddaten wurden auf den Vorfeldern und an den Terminals mehrere geparkte Verkehrsflugzeuge der staatlichen Fluggesellschaft Saudia teilweise schwer beschädigt. Mindestens ein Flugzeug vom Typ Airbus A320 fing Feuer und brannte weitgehend aus. Der Vorfall erzwang eine stundenlange Schließung des Hauptstadtflughafens und veranlasste internationale Fluggesellschaften, darunter die Deutsche Lufthansa, zu unmittelbaren Streichungen ihrer Flugverbindungen in die Region. Schäden an der Luftfahrzeugflotte und Betroffenenlage am Boden Der Angriff am 8. Oktober 2026 richtete sich gezielt gegen die Infrastruktur des zentralen Luftfahrt-Drehkreuzes des Königreichs. Auf Bild- und Videomaterial, das über soziale Netzwerke an die Öffentlichkeit gelangte, sind brennende Flugzeugrümpfe und erhebliche Brandspuren an Vorfeldeinrichtungen erkennbar. Ein Airbus A320-200 der Fluggesellschaft Saudia erlitt durch Treffer oder Trümmerteile abgewehrter Flugkörper so schwere Zerstörungen am Rumpf und an den Tragflächen, dass in Branchenkreisen von einem wirtschaftlichen Totalschaden ausgegangen wird. Weitere Maschinen auf benachbarten Positionen wiesen sichtbare Splitterschäden auf. Offizielle Angaben der saudi-arabischen Zivilluftfahrtbehörde General Authority of Civil Aviation (GACA) zu Opfern oder Verletzten auf dem Flughafengelände lagen unmittelbar nach dem Ereignis nicht vor. Der Vorfall reiht sich jedoch ein in eine Serie vorangegangener Schläge zu Beginn derselben Woche, bei denen am 6. Oktober 2026 und 7. Oktober 2026 auf den Flughäfen Abha und Riad bereits drei Personen getötet und






