
Dienstübernahme im Bundesheer: Elf Belgische Schäferhunde im Militärhundezentrum Kaisersteinbruch getauft
Das Militärhundezentrum des Österreichischen Bundesheeres hat am 13. August 2026 im Rahmen seines jährlichen Traditionstages elf Welpen offiziell in den Dienststand übernommen. Bei der Zeremonie in Kaisersteinbruch im Burgenland nahmen Verteidigungsministerin Klaudia Tanner sowie Vertreter des Österreichischen Fußball-Bundes (ÖFB) teil, darunter ÖFB-Präsident Josef Pröll, der die Patenschaft für den aktuellen Nachwuchs übernahm. Die symbolische Aufnahme erfolgte durch das Umhängen der Diensthundemarke. Die elf Belgischen Schäferhunde, die Ende Mai 2026 geworfen wurden, beginnen nun ihre mehrjährige Schulung für den militärischen Einsatz. Das zweijährige Ausbildungsprogramm der Jungtiere umfasst nach ersten gesundheitlichen Kontrollen und der Welpenschule die Spezialisierung auf Wach- und Schutzaufgaben sowie den Einsatz als Spürhunde für Sprengstoffe und Suchtmittel. Das 1964 gegründete Militärhundezentrum bildet die zentrale Zucht- und Ausbildungsstätte der Streitkräfte. Derzeit verfügt das Bundesheer über insgesamt 157 Militärhunde und 99 Hundeführer. Ein Teil dieser Einheiten ist direkt in Kaisersteinbruch stationiert, während die übrigen Teams auf andere Dienststellen im gesamten Bundesgebiet und bei Auslandseinsätzen verteilt sind. Die Rassepalette umfasst neben Belgischen Schäferhunden auch Rottweiler, Deutsche Schäferhunde, Labradore und Jagdhunde. Die Anschaffung und Zucht von Diensthunden im Rahmen des Budgetprogramms der Armee wird von Fachleuten als fester Bestandteil des militärischen Schutzauftrags gewertet, ist jedoch auch mit laufenden Kosten für Aufzucht, medizinische Versorgung und Personalbindung verbunden. Die Ausbildung eines voll einsatzfähigen Schutz- oder Spürhundes erfordert intensive Betreuung durch spezialisierte Hundeführer. Zwar ergänzen die Tiere die technische Überwachungsinfrastruktur an militärischen Objekten, die Einsatzfähigkeit hängt jedoch stark von den individuellen Leistungsparametern der einzelnen Tiere sowie der Kontinuität der personellen Kapazitäten in den Staffeln ab. Zusätzlich








