Militär

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Griechenland beschafft Militärtransportflugzeuge des Typs Embraer KC-390 Millennium

Das griechische Verteidigungsministerium hat eine Regierungsvereinbarung zum Kauf von drei militärischen Transport- und Tankflugzeugen des Typs Embraer KC-390 Millennium unterzeichnet. Der Vertrag umfasst zudem die Option auf die Beschaffung von drei weiteren Maschinen dieses Bautyps. Die Abwicklung der Fertigung und Auslieferung erfolgt im Rahmen eines staatlichen Abkommens zwischen den Regierungen von Griechenland und Portugal. Die Auslieferung des ersten Flugzeugs an die griechischen Luftstreitkräfte ist für das Jahr 2027 vorgesehen. Mit dieser Entscheidung beabsichtigt die griechische Luftwaffe, ihre logistischen Lufttransport- und Luftbetankungskapazitäten zu erneuern und den Altbestand an älteren C-130 Hercules-Maschinen schrittweise zu ersetzen. Durch den Beitritt zur Betreibergruppe des Typs KC-390 nutzt Griechenland europäische Kooperationen bei der Pilotenausbildung, der Wartung sowie der Ersatzteilversorgung. Das Flugzeug ist mit Systemen für die Betankung in der Luft ausgestattet und ermöglicht Nutzlasten von bis zu 26 Tonnen bei Einsätzen auf befestigten sowie unbefestigten Start- und Landebahnen. Griechenland reiht sich damit in eine Gruppe europäischer Staaten ein, die sich in den vergangenen Jahren für das brasilianische Transportflugzeug entschieden haben. Neben den europäischen Erstkunden Portugal und Ungarn wählten auch die Niederlande, Österreich, Tschechien und Schweden das Muster für ihre Luftstreitkräfte. Außereuropäisch steht das Flugzeug unter anderem in Brasilien, Südkorea und den Vereinigten Arabischen Emiraten im Dienst oder in der Beschaffung, was die Marktpräsenz von Embraer im Verteidigungssegment auf Kosten etablierter US-Hersteller verstärkt.

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Wire Masters nimmt Fertigungsstätte für Militärsteckverbinder in Langenselbold in Betrieb

Der US-amerikanische Spezialist für Kabel und Steckverbinder Wire Masters hat am Standort seiner deutschen Tochtergesellschaft in Langenselbold nahe Frankfurt am Main eine Fertigungslinie für Rundsteckverbinder eröffnet. Wie das Unternehmen mitteilte, werden an dem hessischen Standort fortan kundenspezifische Steckverbindungen der Hersteller Conesys und Corsair auf Bestellung montiert. Bislang erfolgte die Konfiguration und Montage dieser Bauteile für den europäischen Markt in erster Linie im mexikanischen Werk Mexicali, von wo aus die Belieferung europäischer Abnehmer über die USA abgewickelt wurde. Das Betriebskonzept in Langenselbold basiert auf einem Stock-to-Build-Modell. Dabei hält das Unternehmen standardisierte Komponenten vorrätig, um Steckverbinder kurzfristig nach Kundenvorgabe zu konfigurieren und die Lieferzeiten für Abnehmer in Europa zu verkürzen. Die Endmontage umfasst herstellerzugelassene Prüf- und Kennzeichnungsverfahren. Dazu gehören zertifizierte Produktfamilien wie die Spezifikationen MIL-DTL-38999 und MIL-DTL-26482. Die Freigabe zur Fertigung der qualifizierten Bauformen gemäß US-Militärstandard (Mil-Spec) erteilten die Partnerhersteller Conesys und Corsair sowie die US Defense Logistics Agency. Die Verlagerung von Montageschritten nach Hessen zielt darauf ab, Lieferketten für Unternehmen aus den Sektoren Luft- und Raumfahrt sowie Wehrtechnik innerhalb Kontinentaleuropas zu verkürzen. Neben dem Standort Langenselbold unterhält Wire Masters Niederlassungen in den USA, Mexiko und Großbritannien. Die Anpassung der Fertigungsstruktur erfolgt vor dem Hintergrund gestiegener Beschaffungsvolumina und veränderter Sicherheitsanforderungen in der europäischen Rüstungs- und Luftfahrtindustrie.

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Österreichisches Bundesheer veranstaltet Lehrlingssporttage am Truppenübungsplatz Seetaler Alpe

Das Österreichische Bundesheer hat vom 28. Oktober 2026 bis zum 30. Oktober 2026 die jährlichen Lehrlingssporttage in der Steiermark durchgeführt. Auf dem hochgelegenen Gelände des Truppenübungsplatzes Seetaler Alpe kamen mehr als 180 Auszubildende sowie knapp 40 Lehrlingsbeauftragte aus allen Bundesländern zusammen, um veranstaltungsbasierte Sportwettbewerbe und Übungen zur Teamentwicklung zu absolvieren. Die vom Heerespersonalamt in Kooperation mit der Führung des Truppenübungsplatzes organisierte Veranstaltung dient dem fachübergreifenden Austausch sowie der Festigung der betrieblichen Zusammenarbeit über die einzelnen Dienststellen hinweg. Am 29. Oktober 2026 besuchte Verteidigungsministerin Klaudia Tanner die Ausbildungsstätte, um sich vor Ort über den Leistungsstand des zivilen und technischen Nachwuchses zu informieren. Neben den sportlichen Disziplinen umfasste das dreitägige Rahmenprogramm Fachtagungen und Führungen auf dem nahegelegenen Fliegerhorst Hinterstoisser in Zeltweg, bei denen den Jugendlichen Einblicke in die luftfahrttechnischen Instandhaltungsabläufe des Bundesheeres gewährt wurden. Infrastruktur und Organisation der Lehrlingssporttage in der Steiermark Der Truppenübungsplatz Seetaler Alpe im Bezirk Murtal diente als zentraler Austragungsort für das dreitägige Treffen der Nachwuchskräfte. Das Areal, das primär für die gebirgsorientierte Gefechtsausbildung und Schießübungen der Truppe genutzt wird, stellt aufgrund seiner topografischen Gegebenheiten besondere Anforderungen an die Physis der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das Heerespersonalamt konzipierte das Sportprogramm so, dass der Schwerpunkt auf Mannschaftsdisziplinen und koordinativen Gruppenaufgaben lag. Ziel dieser Methodik ist es, den Zusammenhalt zwischen den Auszubildenden aus unterschiedlichen Fachbereichen zu stärken. Ein wesentliches Element des Programms bildete der Besuch des Militärflugplatzes Hinterstoisser in Zeltweg. Dort erhielten die Lehrlinge einen Einblick in die Praxis der Luftfahrzeugtechnik und der Bodenabfertigung. Die Werftanlagen in Zeltweg sind für die Wartung

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Österreichische Luftstreitkräfte kündigen zweites Überschalltraining des Jahres 2026 an

Das Österreichische Bundesheer führt vom 3. bis zum 13. November 2026 das zweite Routine-Überschalltraining der Luftstreitkräfte des laufenden Jahres durch. Wie das Bundesministerium für Landesverteidigung mitteilt, sind an den Werktagen jeweils bis zu drei Trainingsflüge im Überschallbereich im Zeitfenster zwischen 8:00 und 19:00 Uhr vorgesehen. Das Manöver dient der Schulung der Eurofighter-Besatzungen sowie der Erprobung der operativen Abfangverfahren unter realistischen Belastungsbedingungen. Parallel dazu wird die zeitkritische Koordination zwischen Militärpiloten, Radarleitoffizieren der Luftraumüberwachung und der zivilen Flugsicherungsgesellschaft Austro Control überprüft. Das Einsatzgebiet der Übung erstreckt sich über den Großteil des österreichischen Bundesgebietes mit Ausnahme der Bundesländer Tirol und Vorarlberg sowie der dicht besiedelten Ballungsräume um Wien und die Landeshauptstädte. Zur Verringerung der Lärmbelastung durch den Überschallknall am Boden erfolgen die Beschleunigungsmanöver auf Geschwindigkeiten von über 1.200 Kilometern pro Stunde ausschließlich in Flughöhen oberhalb von 12.500 Metern. Zudem ist eine Mittagsruhe zwischen 12:00 und 13:00 Uhr vorgesehen; an den Wochenenden finden keine Trainingsflüge statt. Nach Angaben des Verteidigungsministeriums werden die Abfangjäger vom Typ Eurofighter Typhoon der Luftstreitkräfte durchschnittlich rund 50-mal pro Jahr im Rahmen von scharfen Alarmeinsätzen (Alpha Strikes) gestartet. Diese Einsätze erfolgen bei Ausfall des Funkkontakts von Zivilflugzeugen oder bei unidentifizierten Luftfahrzeugen im österreichischen Luftraum. Die Flüge zur Wahrung der Souveränität des Luftraums erfordern kontinuierliche Trainingsmaßnahmen im Überschallbereich, da die dabei auftretenden physischen Belastungen auf die Besatzungen in Flugsimulatoren nur unvollständig abgebildet werden können. Militär- und Luftfahrtanalysten weisen darauf hin, dass die Durchführung der Überschallübungen eine wesentliche Voraussetzung für die Aufrechterhaltung der aktiven Luftraumüberwachung bildet. Angesichts der laufenden Beschaffungsverfahren zur Modernisierung

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Bundesheer veranstaltet 31. Informations- und Leistungsschau am Wiener Heldenplatz

Anläßlich des österreichischen Nationalfeiertags am 26. Oktober 2026 hat das Bundesheer die 31. Ausgabe seiner traditionellen Informations- und Leistungsschau im Zentrum von Wien abgehalten. Im Mittelpunkt der dreitägigen Veranstaltung stand die Präsentation militärischer Geräte, Fahrzeuge und Luftfahrzeuge der Land-, Spezial- und Luftstreitkräfte. Höhepunkte der Feierlichkeiten bildeten die protokollarischen Akte am Heldenplatz sowie die feierliche Angelobung von 1.015 Rekruten vor Vertretern der Staatsspitze, darunter Bundespräsident Alexander Van der Bellen, Bundeskanzler Christian Stocker und Verteidigungsministerin Klaudia Tanner. Das Veranstaltungskonzept deckte heuer zwei Kernbereiche ab: Während am Heldenplatz die militärische Landesverteidigung, Sanitätsversorgung, Luftverteidigung und Informationstechnik thematisiert wurden, richtete sich der Standort am Burgtheater mit Sport- und Mitmachstationen gezielt an die Öffentlichkeit. Ergänzt wurde die Präsentation durch ein Medienangebot. Erstmals produzierte das Bundesheer ein eigenes, achtstündiges Live-Signal, das neben dem Österreichischen Rundfunk (ORF) von privaten Rundfunkanbietern und Streaming-Plattformen übernommen wurde. Die Großveranstaltung erfolgt vor dem Hintergrund anhaltender parlamentarischer Debatten über die Erreichung des finanziellen Ausbaupfads für die Streitkräfte. Das Budgetziel, den Verteidigungsetat bis zum Jahr 2032 schrittweise auf zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts anzuheben, steht angesichts veränderter gesamtstaatlicher Haushaltsrahmenbedingungen unter Vorbehalt. Die regelmäßige Leistungsschau dient dem Verteidigungsressort dabei auch als Instrument der Nachwuchs- und Personalgewinnung, um dem Personalbedarf bei Berufs- und Milizsoldaten zu begegnen.

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Nationalrat berät über Mittelbedarf des Bundesheeres und offene Prüfberichte

Im Landesverteidigungsausschuss des österreichischen Nationalrats hat am 22. Oktober 2026 eine Debatte über die künftige Budgetierung des Bundesheeres und militärische Beschaffungsvorhaben stattgefunden. Im Zentrum der Diskussion stand der Streit um die Absicherung des Zielwerts von zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts für Ausgaben im Verteidigungsressort bis zum Jahr 2032. Freiheitliche Mandatare forderten vor dem Hintergrund des aktuellen Landesverteidigungsberichts eine gesetzliche Anpassung, da für die Umsetzung des Streitkräfteaufbaus im Zeitraum von 2027 bis 2031 eine Finanzierungslücke von rund 12,56 Milliarden Euro drohe. Sämtliche Oppositionsanträge – darunter auch Initiativen zur ehestmöglichen Beschaffung bewaffneter Kampfdrohnen – wurden von den Regierungsfraktionen vertagt. Neben der Debatte um die Budgetentwicklung standen Anträge der Grünen im Ausschuss zur Abstimmung. Die Fraktion forderte die zügige Behandlung einer überarbeiteten Sicherheitsstrategie für Österreich bis Jahresende 2026 sowie die vollständige Vorlage des Prüfberichts zum Kauf von zwölf Jet-Trainern des Typs Leonardo M-346FA aus Italien. Die Anschaffung der Flugzeuge im Wert von rund 1,5 Milliarden Euro war Ende November 2025 auf dem Weg einer Direktvereinbarung zwischen Regierungen beschlossen worden, was Kritik wegen mangelnden Wettbewerbs und hoher Stückkosten nach sich zog. Verteidigungsministerin Klaudia Tanner und Vertreter der Regierungsfraktionen verwiesen bezüglich der Finanzierung auf bisherige Budgetsteigerungen im Verteidigungsetat und hielten am Zweiprozentziel fest. Die Beschaffung unbemannter Systeme bleibe Bestandteil der militärischen Planungen, erfordere jedoch Vorbereitungen bei Ausbildung und Infrastruktur. Hinsichtlich der Beschaffungsprüfung der Leonardo-Jets betonte das Ministerium, dass die Übermittlung des Berichts an das Parlament nach Abschluss der laufenden Stellungnahmeverfahren der Kommission erfolgen werde. Sicherheits- und Fachbeobachter verweisen darauf, dass die Vertagung der parlamentarischen Anträge die

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Temporäre Militärpräsenz: Bundesheer verlegt Eurofighter nach Klagenfurt

Die Luftstreitkräfte des Österreichischen Bundesheeres führen vom 16. bis zum 19. Oktober 2026 die aktive Luftraumüberwachung vom Flughafen Klagenfurt aus durch. Bei dem viertägigen Einsatz handelt es sich um die 20. temporäre Stationierung von Eurofighter-Abfangjägern am Kärntner Landesflughafen. Neben der Erprobung veränderter Einsatzabläufe dient die Ausweichstationierung primär der personellen Entlastung des Stammsitzes der Jetflotte auf dem Fliegerhorst Hinterstoisser im steirischen Zeltweg. Während des Aufenthaltes in Klagenfurt beschränken sich die Flugbewegungen der überschallschnellen Kampfflugzeuge ausschließlich auf unaufschiebbare Ernstfalleinsätze, sogenannte „Priorität Alpha“-Meldungen. Diese werden ausgelöst, wenn zivile Luftfahrzeuge im österreichischen Luftraum den Funkkontakt zur Flugsicherung verlieren oder ausländische Militärflugzeuge ohne erforderliche Überfluggenehmigung in den Luftraum einfliegen. Reguläre Übungs- und Ausbildungseinheiten sind während der Verlegung ausgeschlossen, um die Lärmbelastung im Klagenfurter Becken gering zu halten und den zivilen Linien- und Charterflugbetrieb nicht zu beeinträchtigen. Der Flughafen Klagenfurt verweist im Zusammenhang mit den regelmäßig wiederkehrenden Einsätzen auf das zivil-militärische Mischkonzept des Standorts. Die gemeinsame Nutzung der Flughafeninfrastruktur – von der Landebahn über die Feuerwehr bis hin zu Bodendiensten – soll Synergien sichern und die Einsatzbereitschaft im staatlichen Krisenfall erhöhen. Parallel dazu versucht die Flughafengesellschaft, die Auslastung des Standorts durch die Ausschreibung von 420.000 Quadratmetern Gewerbeflächen im Umfeld des Rollfeldes sowie den Ausbau von Verbindungen im Kurzstreckensegment zu stabilisieren. Sicherheitsexperten und Branchenbeobachter merken an, dass die Ausweichstationierungen die strukturellen Personalpässe bei den Luftstreitkräften in Zeltweg verdeutlichen, wo Schichtpläne und Wartungsbereitschaften seit Jahren unter Anspannung stehen. Für den Flughafen Klagenfurt bieten die militärischen Entschädigungszahlungen eine zusätzliche Einnahmequelle, ändern jedoch wenig an der grundlegenden Notwendigkeit, das zivile

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Rumpfsegment des ehemaligen Regierungsfliegers „Konrad Adenauer“ ergänzt Museumssammlung in Berlin-Gatow

Das Militärhistorische Museum der Bundeswehr auf dem Flugplatz Berlin-Gatow übernimmt ein rund 30 Meter langes Rumpfsegment des ausgemusterten Regierungsflugzeugs Airbus A340-300 mit der taktischen Kennung 16+01. Wie das Museum und die Lufthansa Technik AG im Oktober 2026 mitteilten, umfasst das Exponat die vordere obere Rumpfhälfte einschließlich des Cockpits und der vollständig erhaltenen VIP-Kabine des einstigen Aushängeschilds der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung. Die Übernahme erfolgt auf Basis einer Leihgabe von der Lufthansa Technik AG mit vereinbarter Kaufoption. Der im März 2011 in Dienst gestellte Vierstrahler trug den Taufnamen „Konrad Adenauer“ und diente über ein Jahrzehnt hinweg dem Transport von Mitgliedern der Bundesregierung sowie parlamentarischen Delegationen bei internationalen Staatsbesuchen. Ende 2023 wurde das Großraumflugzeug nach mehrfachen technischen Pannen außer Dienst gestellt und schrittweise durch Maschinen des Typs Airbus A350-900 ersetzt. Im Frühjahr 2024 erwarb die Lufthansa Technik das demilitarisierte Luftfahrzeug zurück und überführte es zur Ersatzteilgewinnung und fachgerechten Zerlegung an das spezialisierte Verwertungsunternehmen TARMAC Aerosave im spanischen Teruel. Der Abtransport des rund 25 Tonnen schweren und knapp sechs Meter breiten Rumpfteils erfolgt auf dem Seeweg vom spanischen Hafen Castellón nach Hamburg und von dort über Binnenwasserstraßen und Schwerlasttransporte nach Berlin. Die Ankunft auf dem Museumsgelände in Gatow wird für Ende Oktober oder Anfang November 2026 erwartet. Das Großobjekt soll zentraler Bestandteil der Neukonzeption der dortigen Dauerausstellung werden, um die Rolle von Luftstreitkräften als diplomatisches Werkzeug staatlicher Außen- und Sicherheitspolitik darzustellen.

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Flughafen Riad bleibt nach tödlichen Angriffen auf unbestimmte Zeit geschlossen

Die Zivilluftfahrtbehörde des Königreichs Saudi-Arabien (General Authority of Civil Aviation, GACA) hat den Flugbetrieb am King Khalid International Airport in der Hauptstadt Riad bis auf Weiteres ausgesetzt. Grund für die Verlängerung der Schließung sind die schweren Raketen- und Drohnenangriffe der jemenitischen Huthi-Miliz vom vergangenem Wochenende, die erhebliche Schäden an den Terminalstrukturen verursachten und zahlreiche Todesopfer sowie Verletzte forderten. Obwohl ursprünglich eine schrittweise Wiederaufnahme des Flughafenbetriebs für Dienstag angedacht war, gaben die Behörden keinen verbindlichen Termin für die Öffnung bekannt. Vertreter aus Branchenkreisen rechnen damit, dass die Schließung mindestens bis Donnerstag andauern wird, während die Infrastruktur einer umfassenden Sicherheits- und Schadensanalyse unterzogen wird. Die Aussetzung hat dazu geführt, dass rund 82 Prozent aller geplanten Flugverbindungen von und nach Riad gestrichen wurden. Anhaltende Angriffe und Opfersituation auf dem Hauptstadthafen Die Schließung des Flughafens erfolgte unmittelbar nach einem verheerenden Angriff am Samstag, 10. Oktober 2026, bei dem ein Flugkörper direkt im Bereich des Passagierterminals einschlug. Bei dieser Welle verstarben nach behördlichen Angaben 13 Personen, und mehr als 300 Menschen wurden teils schwer verletzt. Der Vorfall gilt als der folgenschwerste direkte Schlag gegen eine zivile Luftfahrtinfrastruktur in Saudi-Arabien seit mehr als einem Jahrzehnt. Zu den Todesopfern zählen nach Angaben der Regierungsstellen neben saudi-arabischen Staatsbürgern auch ausländische Fluggäste und Abfertigungskräfte, unter anderem aus den USA, Ägypten, Bangladesch, Syrien und Pakistan. Am nachfolgenden Sonntag, 11. Oktober 2026, kam es zu einem erneuten Folgebeschuss. Ein unidentifiziertes Geschoss schlug in das Terminal 4 ein und löste dort einen Brand aus. Bei diesem Vorfall kam ein pakistanischer Staatsbürger ums

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Raketen- und Drohnenbeschuss trifft Flughäfen in Dammam und Riad

Die verheerende Angriffswelle auf die zivile Verkehrs- und Logistikinfrastruktur im Königreich Saudi-Arabien hat am 11. Oktober 2026 einen neuen Höhepunkt erreicht. Nachdem bei einem schweren Beschuss des King Khalid International Airport in der Hauptstadt Riad am Samstag mindestens zwölf Menschen getötet und mehr als 300 Personen verletzt worden waren, weiteten die jemenitischen Huthi-Kräfte ihre Angriffe auf den King Fahd International Airport in Dammam aus. Mehrere Flugkörper schlugen auf dem Areal des drittgrößten Flughafens des Landes an der Küste des Persischen Golfs ein. Zudem meldeten saudi-arabische Stellen für Sonntag einen erneuten Folgebeschuss auf das Passagierterminal in Riad, bei dem ein weiteres Todesopfer zu beklagen war. Die kontinuierliche Zuspitzung der Sicherheitslage beeinträchtigt den Luftverkehr in der gesamten Region nachhaltig und veranlasst internationale Fluggesellschaften sowie ausländische Regierungen zu weitreichenden Warnungen und Notfallmaßnahmen. Einschläge auf dem Flughafen Dammam und operative Auswirkungen am Golf Der Angriff auf den King Fahd International Airport in Dammam erfolgte am späten Sonntagabend gegen 20:30 Uhr Ortszeit. Nach Berichten von Augenzeugen und Daten der Flugsicherung traf mindestens ein Geschoss die Vorfeldflächen in unmittelbarer Nähe geparkter Passagiermaschinen, woraufhin ein Brand ausbrach. Taxiende Flugzeuge mussten den Rollvorgang abbrechen und zu den Flugsteigen zurückkehren, wo Passagiere und Personal evakuiert wurden. Die saudi-arabische Zivilluftfahrtbehörde bestätigte den Vorfall und leitete eine Schadensaufnahme sowie Sicherheitsinspektionen der Start- und Landebahnen ein. Der Flughafen Dammam fungiert als zentraler Luftfahrtknotenpunkt für die Erdölförderregion der östlichen Provinz und bindet zahlreiche internationale Arbeitskräfte an. Die Angriffe lösten am Sonntag und Montag erhebliche Verzögerungen und Flugstreichungen aus. Über genaue Opferzahlen am Standort

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