
Saisonstart im Eisacktal: Der Genussfrühling 2026 verbindet alpine Aktivität mit Südtiroler Tradition
Das Südtiroler Eisacktal bereitet sich auf den Start einer der bedeutendsten Veranstaltungsreihen der Region vor. Vom 2. Mai bis zum 7. Juni 2026 lädt die Tourismusregion Klausen, Barbian, Feldthurns und Villanders zum diesjährigen Genussfrühling ein. In einer Phase, in der die Tallagen bereits in voller Blüte stehen, während auf den Gipfeln der Villanderer Alm oft noch letzte Schneereste zu sehen sind, bietet das Programm eine gezielte Verzahnung von sportlicher Betätigung und lokaler Kulinarik. Die Veranstalter setzen dabei auf eine Strategie, die das authentische ländliche Erbe Südtirols in den Mittelpunkt stellt, ohne dabei auf moderne Inszenierungen angewiesen zu sein. Für die lokale Wirtschaft und den Tourismussektor stellt dieser Zeitraum eine essenzielle Brücke zwischen der Wintersaison und dem Sommerhochbetrieb dar, wobei insbesondere die kleinstrukturierten Betriebe der Gastronomie und Weinwirtschaft von der Bündelung der Aktivitäten profitieren. Regionale Verankerung und touristische Bedeutung Die Region um Klausen gilt seit jeher als ein zentraler Verkehrsknotenpunkt und kultureller Schmelzpunkt in Südtirol. Der Genussfrühling nutzt diese geografische Lage, um ein Netzwerk aus Wanderwegen und kulinarischen Stationen zu schaffen, das die vier beteiligten Gemeinden eng miteinander verknüpft. Die ökonomische Bedeutung solcher Themenwochen ist für das Eisacktal beachtlich. Durch die gezielte Bewerbung von Spezialitätenwochen und geführten Touren gelingt es, die Aufenthaltsdauer der Gäste in der Vorsaison zu verlängern und die Wertschöpfung direkt in die Bergdörfer zu tragen. Besonders im Fokus stehen dabei die Themenwanderungen, die weit über das klassische Bergsteigen hinausgehen. Wege wie der Keschtnweg, der normalerweise im Herbst zur Törggele-Saison seine Hochphase hat, werden im Frühjahr als historische Pfade








